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Bilder zum Test: Samsung Serie 7 Chronos 700Z7C S01 - Entertainer ohne Makel

Wir wundern uns ein wenig, dass bei der Präzision welche die Designer des Samsung Serie 7 Chronos 700Z7C an den Tag legten, nicht auch noch der Blindstopfen für den 4-in-1 Kartenleser aus Metall gefertigt wurde. Der Rest des hochwertigen Chassis aus reinem Aluminium und der Duralaluminium Legierung ist makellos und erinnert trotz Spaltmaße an das Look & Feel der MacBook Pro Unibody Gehäuse. Haptisch ansprechende Oberflächen, wo man auch hin greift. Die Legierung auf dem Displaydeckel und das Aluminium im Innenraum wurden gebürstet, die Chiclet-Tastatur angenehm weich gummiert und die Ecken des Gehäuses leicht abgerundet. Sehr gern geht der 2,98 Kilogramm schwere Entertainer auf Tuchfühlung, die „volksnahen“ Oberflächen bestrafen unser Gegrabsche weder mit Fingerabdrücken noch anderen Rückständen. Die Eleganz der Gestaltung trifft auf ebenso hochwertige Verarbeitung. Die Spaltmaße sind äußerst gering, links lässt der Displayrahmen einen Bruchteil eines Millimeters mehr Platz als rechts – für solch eine Feststellung muss man aber extrem genau hinschauen. Die schlanke Basiseinheit ist sehr robust, der Displaydeckel lässt sich ein wenig verwinden. Trotz strammer Scharniere registrieren wir ein Nachwippen. Dafür klappt der Displaydeckel angenehm dumpf zu, ein Gummirand schließt sauber zur Basiseinheit ab. Ein dünner Displayrahmen und eine Bauhöhe von unter 3 Zentimetern im zugeklappten Zustand machen den 17-Zoller zu einem sehr mobilen Vertreter seines Formfaktors

Auch die Eingabegeräte sind erstklassig. Die geräumige Chiclet-Tastatur bietet mit mittellangem Hub, klarem Druckpunkt und geräuscharmen Betrieb der griffig gummierten Tasten hohen Schreibkomfort. In dunkler Umgebung wird die mehrstufige Hintergrundbeleuchtung automatisch aktiviert. Um Büroarbeiten zu erleichtern, wurde ein separater Ziffernblock integriert. Das große Multitouchpad von Elan hat einen ähnlichen Charakter. Die matte Oberfläche bietet gute Gleiteigenschaften. Der Klick auf der gesamten Fläche erfordert zu hohen Druck, im unteren Bereich lassen sich die beiden Mausersatztasten aber sehr gut bedienen. Über die Elan Software können die äußerst präzise erkannten Mehrfingergesten konfiguriert werden, eine visuelle Erklärung macht es auch Multitouch-Einsteigern leicht.

Auch bei der Anschlussausstattung geht das Samsung Serie 7 Chronos 700Z7C keine Kompromisse ein. An der rechten Gehäuseseite finden sich neben dem Blu-ray Slot zwei USB 2.0 Ports, die restlichen Anschlüsse sind links angebracht. Dort finden wir zwei schnelle USB 3.0 Anschlüsse, den Gigabit-LAN Port und eine Audiobuchse für Headsets. Für externe Displays hält das Multimedia-Notebook neben den gängigen VGA- und HDMI- Ausgängen auch einen DisplayPort bereit. Drahtlos kommuniziert wird über WLAN-N und Bluetooth 4.0. Wir finden auch ein umfangreiches Softwarepaket. Windows 7 ist in der Professional Version vorinstalliert. Samsung legt nicht nur eine benutzerfreundliche Easy Settings Oberfläche für grundlegende Einstellungen bei sondern erweitert das Paket um einen übersichtlichen Softwaremanager welcher alle Treiber und Programme auf dem Laufenden hält. Eine Launcher genannte Schnellstartleiste, ein Wiederherstellungstool inklusive eines Abbilds des Werkzustands sowie die Kies und Cyberlink Software für Multimediawiedergabe oder Einstellungen von mobilen Samsung Geräten lassen keine Wünsche offen.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3615QM / 2,3 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 650M
Festplatte1 TB Hybrid -+ 8 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), BD-ROM (Blu-ray-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:2.98 kg
B x H x T:40.57 cm x 2.54 cm x 26.19 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Die verbauten Komponenten entsprechen bis auf den Massenspeicher der Einstiegskonfiguration des 15-Zoll MacBook Pro. Ein aktueller und leistungsfähiger Intel Core i7-3615QM, 8 GB Arbeitsspeicher und eine Nvidia Geforce GT 650M lassen den Samsung Serie 7 Chronos 17-Zoller fast in die Gaming-Liga aufsteigen. Die Hardware ist nicht nur für Büroarbeiten oder die Multimedia-Wiedergabe gerüstet, auch HD-Videoschnitt oder aufwendigere Bildbearbeitungen werden bewältigt. Für anspruchsvolle 3D-Anwendungen wechselt das System dank Nvidia Optimus Technologie von der stromsparenden Intel HD Graphics 4000 Prozessorgrafik auf die separate Nvidia Geforce GT 650M aus der gehobenen Mittelklasse. Nicht alle modernen Spiele laufen in der FullHD Auflösung und mit maximaler Detailstufe flüssig, für fordernde Titel wie Battlefield 3 oder Max Payne 3 müssen Auflösung oder Detailstufe reduziert werden. Gelegenheitsspieler werden mit der 3D-Performance aber mehr als zufriedensein. Die verbaute herkömmliche Festplatte hält mit effektiv nutzbaren 906 GB ein großzügiges Platzangebot bereit, dank einem 8 GB SSD Express Cachedauert ein Bootvorgang nur etwas mehr als 20 Sekunden. Bei dieser Lösung muss nicht zwischen hohem Platzangebot und allgemeiner Systemgeschwindigkeit gewählt werden, häufig genutzte Programme und Dateien werden mit der Geschwindigkeit einer SSD ausgeführt. In einer entsprechenden Servicestelle kann auch eine SSD aufgerüstet werden, voll ausnutzen lässt sich eine schnelle Platte aber nicht aufgrund der Limitierung durch den Sata 2 Controller auf unter 300 MB/s.

Das Samsung Serie 7 Chronos 700Z7C trägt ein entspiegeltes FullHD-Display mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Die matte Beschichtung und eine durchschnittliche Helligkeit von 213 Candela pro Quadratmeter sorgen auch im Freien für wenig Reflexionen und eine gute Lesbarkeit des Bildschirminhaltes. Allzu helle Lichtquellen im Hintergrund sollten aber gemieden werden. Stabile Blickwinkel und ein maximales Kontrastverhältnis von 991:1 lassen das Multimedia-Notebook in seiner Paradedisziplin der Blu-ray Wiedergabe sehr gut dastehen. Die Farben wirken knackig und der Schwarzwert von 0,24 cd/m² bei maximaler Helligkeit ist angenehm dunkel. Die Multimediatauglichkeit macht nicht beim Display halt. Auch das 2.1 Soundsystem mit integriertem Subwoofer aus dem Hause JBL kann voll und ganz überzeugen. Auch bei der sehr hohen maximalen Helligkeit präsentieren die Lautsprecher ein rundes Klangbild mit sattem Bass ohne Verzerrungen, Klirren oder Kratzern. Das ansehnliche Resultat lässt sich mit den SoundAlive Klangverbesserungen im Easy Settings Menu noch zusätzlich verfeinern.

Dass der 17-Zoller auch leise sein kann, beweist er im Silent Mode. In selbigem bleibt er mit 30 Dezibel (A) fast unhörbar, auch im normalen Leerlaufbetrieb sind nur 32 Dezibel (A) zu vernehmen. Der Lüfter erreicht unter voller Auslastung nicht mehr als 39 Dezibel (A) Lautstärke, der praktische Betrieb mit moderater Anforderung läuft mit 36 Dezibel (A) ab. Die lauteste Komponente ist das vergleichsweise laufruhige Blu-ray Laufwerk, mit dem Fokus abseits des abgespielten Films ist es mit 41 Dezibel (A) im Hintergrund zu vernehmen. Im Schnitt bleiben die Oberflächentemperaturen bei guten 34 Grad Celsius, unter Belastung werden einzelne Bereiche gerade im Zentrum der Unterseite und am Displayscharnier aber bis zu 50 Grad Celsius warm. Der nicht wechselbare 5.653 mAh Akku liefert vorbildliche Laufzeiten. Unter sparsamsten Bedingungen (12 Watt Verbrauch) hält er ganze 10 Stunden und 8 Minuten. Auch unter Volllast macht er immerhin noch knapp zwei Stunden mit. Für den praktischen Betrieb ergibt sich so eine sehr gute Akkulaufzeit von 6 Stunden und 3 Minuten.

Zusammenfassung

Samsungs Serie 7 700Z7C überzeugt auf ganzer Linie. In dem eleganten und tadellos verarbeiteten Chassis steckt eine gute Multimedialeistung, ordentliche Anschlussausstattung, ein helles und entspiegeltes FullHD-Display und ein Blu-ray Laufwerk. Die Eingabegeräte sind erstklassig, der Sound ist es auch. Trotz des geräumigen 17-Zoll Displays fallen die Abmessungen für den Formfaktor gering aus und der Akku glänzt mit einer langen Laufleistung. Für 1.460 Euro wird hier ein Premium-17 Zoll Multimedia-Notebook mit runder Ausstattung auf hohem Niveau geboten. Weniger Akkulaufzeit und Mobilität, dafür mehr Grafikleistung erhält man mit dem ASUS G75VW.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher1,0 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0613333 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark112279 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage10689 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72032 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6045 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01621.6 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)102.9 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)104.7 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read13076 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write15320 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz45.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read84.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen13678 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3391 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)13202 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5544 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2682 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)10682 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5302 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung53 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 58 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal10 Std. 8 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 3 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

54 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,054 kWh x 24,00 Cent = 28,38 EUR

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