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  3. Test Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A S03 - Abgerundetes Multimedia-Paket mit starkem Vierkern-Prozessor

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Bilder zum Test: Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A S03 - Abgerundetes Multimedia-Paket mit starkem Vierkern-Prozessor

Der erste Blick auf das lang erwartete 15,6-Zoll Samsung Serie 7 Chronos nach dem Auspacken weiß zu gefallen. Das gesamte Gehäuse ist mit einer Schicht von silbernem Duraluminium überzogen und wirkt sehr wertig und edel.Beim Aufklappen fallen sofort das sehr große Touchpad und der schmale Displayrahmen ins Auge und sorgen mit den abgerundeten Kanten für ein stimmiges Gesamtbild. Die Verarbeitung ist tadellos und dank der verstärkten Aluminiumlegierung ist das Gehäuse sehr stabil. Die Unterseite gestaltet sich sehr schlicht und aufgeräumt. Einzig ein Einlass zum Ausbauen des Arbeitsspeichers und für die Luftzufuhr ist ersichtlich.

Der positive erste Eindruck verstärkt sich beim Blick auf die Eingabegeräte auf der Arbeitsumgebung des Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A. Die Tastatur liegt im Chiclet-Design vor und verfügt neben einen Nummernblock über eine integrierte Hintergrundbeleuchtung. Die Tasten sind sauber verarbeitet und leise. Sie bieten einen klaren Druckpunkt und ein gutes Feedback, somit sollten Vielschreiber keine Probleme haben.

Das Multitouch Touchpad bildet ein weiteres Highlight der Serie 7 Chronos und orientiert sich beim Design an den Macbook Modellen von Apple. Es zeigt sich deutlich größer als bei anderen Notebooks dieser Klasse. Die dazugehörigen Maustasten sind zugunsten der großen, sensitiven Fläche direkt in das Pad integriert wurden. Vor allem beim Scrollen auf Webseiten und in größeren Ordnern spielt die Größe ihre Vorteile aus. Aber auch Multitouch-Gesten werden problemlos umgesetzt und die teflonartige Oberfläche sorgt für eine schnelle Navigation.

Samsung setzt auf zwei Stereo-Lautsprecher und steht somit im Schatten der Notebooks mit Subwoofer-Integration. Zwar werden Höhen und Tiefen klar wiedergegeben und auch die maximale Lautstärke ist ordentlich, mit patentierten Lösungen von Harman Kardon oder Altec Lansing kann sich das Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A jedoch nicht messen. Alternativ kann eine Audio In/Out Kombination in Form des 3,5 Millimeter Klinke-Slots an der linken Gehäuseseite genutzt werden, um Headsets oder Kopfhörer anzuschließen.

Trotz der sehr flachen Bauweise setzt Samsung auf alle gängigen Anschlüsse. An der rechten Seite befindet sich ein USB 2.0 Anschluss und ein Slot für das DVD-Laufwerk. Die Rückseite wird dominiert von den Lüfter-Einlässen und den verbauten Stereo Lautsprechern; dort befinden sich sonst keine weiteren Anschlüsse. Der Großteil der Schnittstellen sammelt sich an der linken Gehäuseseite in Form von zwei USB 3.0-Ports, HDMI und dem Gigabit-LAN. Ein analoger VGA Anschluss ist vorhanden, aber nur in Form eines Mini HDMI auf VGA Adapters. Über den frontal positionierten 4-in-1 Kartenleser können Medien von Speicherkarten auf das performante Multimedia-Notebook übertragen werden.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1600 x 900
Prozessor:Intel Core i7 2675QM / 2,2 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6750G2
Festplatte750 GBRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), DVD-RAM (DVD-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:9 Std.Gewicht:2.32 kg
B x H x T:36.21 cm x 2.39 cm x 23.84 cmFarbe:Edles Aluminium-Design

Auf dem Prüfstand

Im Multimedia-Bereich fühlt sich das Samsung Serie 7 Chronos 700ZA S03 sichtlich wohl. Der Intel Core i7-2670QM arbeitet mit seinen vier Rechenkernen und einem Maximaltakt von 3,1 GHz am oberen Limit der aktuellen Sandy Bridge Prozessoren. Zudem kann die Kombination mit einer dedizierten AMD Radeon HD 6750M und 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher sogar zum Spielen genutzt werden. Neben einer 750 GB großen Festplatte sorgt der 8 GB Express Cache Flash-Speicher für schnelle Bootsequenzen des vorinstallierten Windows 7 Home Premium. Programm-Starts von Microsoft Word oder dem Mozilla Firefox Browser werden davon jedoch nicht positiv beeinflusst. Multimedia-Enthusiasten können mit einer starken Performance auch an das Produzieren und Schneiden von HD-Filmen denken, während zusätzliche genügend Reserven für die professionelle Bearbeitung von Bildern zur Verfügung stehen.

Für aktuelle Spiele mit hohen Anforderungen an die Grafikkarte, wie beispielsweise Metro 2033, reicht die gebotene Leistung allerdings nicht aus. Wenn Sie jedoch auf maximale Details verzichten, können Sie auch aktuelle Titel flüssig wiedergeben.

Das matte 15,6-Zoll Display liefert uns eine durchschnittliche Ausleuchtung von 233 Candela pro Quadratmeter. Oberhalb der Tastatur versteckt sich zudem ein Lichtsensor. Diese regelt auf Wunsch und je nach Umgebungsbeleuchtung die Bildschirmhelligkeit automatisch. Dank entspiegeltem Display lässt sich das 2,3 Kilogramm schwere Gerät auch unterwegs betreiben, doch bei direkter Sonneneinstrahlung ist die gebotene Helligkeit zu niedrig. Für einen perfekten Outdoor-Einsatz werden mindestens 300 cd/m² auf einem matten Panel benötigt. Auch der Kontrast von 132:1 und der zu hohen Schwarzwert bei maximaler Helligkeit (2,11 cd/m²) können dem hohen Preis nicht gerecht werden.

Trotz der kompakten Bauweise fällt die Temperaturentwicklung niedrig aus. Im Windows-Betrieb messen wir an der Ober- und Unterseite durchschnittlich 27 Grad Celsius bei einer Lautstärke von 35 Dezibel (A). Unter Volllast erhitzt sich das Gehäuse auf 32 °C und die Lautstärke pendelt sich bei deutlich hörbaren 45 dB(A) ein. Das Versprechen eine lange Akkulaufzeit mit der Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A abzuliefern wurde erfüllt. Dank der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics 3000 wird eine Menge Energie eingespart. In unseren Tests erzielen wir eine maximale Akkulaufzeit von respektablen 8,3 Stunden und einen Stromverbrauch im von 16 Watt im Idle-Modus. Bei praxisnaher Nutzung verkürzt sich die Laufzeit auf 4,5 Stunden und der Stromverbrauch steigt um 50 Watt an.

Zusammenfassung

Das Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A S03 bietet satte Leistung in einem sehr edlen Gehäuse. Die Verarbeitung ist vorbildlich und dank dünnem Displayrahmen bleibt viel Platz für den matten 15,6-Zoll Bildschirm. Zudem bringt das Multimedia-Notebook eine perfekte Chiclet-Tastatur und ein angenehm großes Multi-Touchpad mit. Dank der langen Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden sträubt sich das Chronos nicht vor einem Betrieb abseits der Steckdose. Abstriche müssen lediglich bei der Display-Qualität hingenommen werden. Die Ausleuchtung kann im Außenbereich nur bedingt überzeugen und der Kontrast ist weit entfernt von Perfektion. Für einen Preis von 1.400 Euro hätten wir außerdem ein Blu-ray Laufwerk erwartet.

Nimmt man diese Mängel in Kauf, erhalten Sie ein Notebook mit einer überdurchschnittlichen Leistung und einer durchweg guten Verarbeitung. Sparfüchse warten jedoch auf die Konfiguration mit Intel Core i5-2430M, 6 GB Arbeitsspeicher und einer 500 GB großen Festplatte, für die Samsung knapp 400 Euro weniger verlangt. Ein genaues Datum für die Veröffentlichung steht hier jedoch noch nicht fest, während das Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A S03 bereits jetzt lieferbar ist.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark069975 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111368 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage6002 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72300 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage7926 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01780 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)83.3 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)80.4 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15287 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write14277 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz53.5 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read89.1 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen34625 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4733 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)14340 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5705 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3846 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)11874 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5123 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung47 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 30 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 18 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 45 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

75 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,075 kWh x 24,00 Cent = 39,42 EUR

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