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Bilder zum Test: Samsung Serie 5 530U3C A01 - Flacher Preis-Leistungsträger

Auf den ersten Blick präsentiert Samsung mit dem Serie 5 530U3C ein elegantes und flaches 13,3 Zoll Ultrabook. Der Aluminium – Fiberglas Mix des Samsung Serie 5 Gehäuses verhilft dem 1,45 Kilogramm schweren Ultrabook nicht zur geringsten Gewichtsklasse, hinterlässt aber einen wertigen Eindruck. Besonders schick finden wir den dünnen seitlichen Displayrahmen. Die Designsprache der rundlichen Anschlussleisten am Gehäuse verrät die Verwandtschaft zu den Serie 9 Premium-Ultrabooks. Unterhalb des Displayscharniers lassen sich die silbergrauen Oberflächen ein wenig eindellen, der Displaydeckel selber ist weitestgehend verwindungssteif. Mit den knalligen Farbvarianten Pink und Mocca-Braun bietet Samsung auch weniger elegante aber trendigere Versionen des Serie 5 Ultrabooks an. Das Displayscharnier über der schick perforierten Lautsprecherleiste besitzt zwar einen angemessenen Widerstand, lässt jedoch zu viel Nachwippen zu. Bei einer holprigen Bahn- oder Autofahrt flackert das bewegliche Display schon sehr deutlich. Wirkliche Verarbeitungsmängel können wir aber nicht ausmachen. Die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig, das solide Chassis erinnert an ein Unibody-Gehäuse.Nur wer es ganz genau nimmt, entdeckt, dass der Spalt zwischen Displaydeckel und Basiseinheit nicht immer die gleiche Breite vorweist. Hervorzuheben ist die leicht zugängliche Wartungsklappe an der Unterseite. Um die Festplatte oder den Arbeitsspeicher zu tauschen, muss nur eine Schraube gelöst werden. So lassen sich die 6 GB Arbeitsspeicher auf bis zu 8 GB ausbauen und die Festplatte kann durch eine SSD ersetzt werden. Hierbei ist auf eine Bauhöhe von 7 Millimetern zu achten.

Die großzügige Chiclet-Tastatur des Serie 5 Ultrabooks beherbergt griffige Tasten mit kurzem Hub, knackigem Druckpunkt und angenehm schwerem Widerstand. Auch das leise und dumpfe Geräusch beim Tippen vermittelt Wertigkeit und trägt zu dem hohen Schreibkomfort bei. Wie schon beim Vorgänger sind die Pfeiltasten etwas klein geraten. Dafür besitzt das Multitouchpad eine vergleichsweise große Fläche mit guten Gleiteigenschaften. Das leicht nach links unter die Leertaste versetzte Feld lässt sich nur tippen und nicht klicken, dafür stehen zwei etwas klapprige Mausersatztasten bereit. Alle Gesten werden präzise und direkt erkannt, nur die Konfigurationssoftware ist etwas umständlich über die Systemsteuerung zu erreichen. Insgesamt machen die Eingabegeräte einen sehr guten Eindruck. Das Fehlen einer Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur verdeutlicht noch einmal, dass das Samsung Serie 5 530U3C eher im Einstiegssegment der Geräteklasse angesiedelt sind.

In Bezug auf das Anschlussportfolio setzt sich das Serie 5 nur wenig von der Standardkost ab. Von drei USB Ports beherrscht nur einer den USB 3.0 Standard, der HDMI-Ausgang ist dafür ein vollwertiger Anschluss und auch der VGA-Port wurde wie bei vielen Konkurrenten nicht eingespart. Ein Adapterkabel für die Miniaturausführung des VGA muss allerdings separat für 40 Euro erworben werden. Links am Gehäuse finden sich noch der vollwertige Gigabit-LAN-Port und ein kombinierter Audioanschluss für Kopfhörer, Mikrofone oder Headsets. Der „Blindstopfen“ für den 4-in-1 Kartenleser hat eine etwas hellere äußere Blende welche den homogenen Look der Gehäuseseite für penible Gemüter vielleicht etwas stört. Eine 1,3 Megapixel Webkamera für Videochats komplettiert die Ausstattung. Drahtlos kommuniziert das Ultrabook mittels Intel Centrino Advanced-N 6235 Modul und beherrscht nicht nur WLAN a/b/g/n sondern auch Bluetooth in der aktuellen Version 4.0 und Intel Wireless Display.

Die auf dem Windows 7 Home Premium Betriebssystem vorinstallierte Samsung Software macht es auch Einsteigern leicht. Über das Fn-F1 Tastenkürzel ist das Samsung Easy Settings Menu mit allen wesentlichen Einstellungsmöglichkeiten zu erreichen. Der Software Launcher bietet eine digitale Dockingleiste und der Easy Software Manager erleichtert System- und Treiberupdates. Einzig die vorinstallierte Sicherheitssoftware von Norton hätte sich der Hersteller sparen können.

Technische Daten

Display:13.3"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:Intel Core i5 3317U / 1,7 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte500 GB Hybrid -+ 24 GB SSDRAM:6 GB
Laufwerk:externPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:6.5 Std.Gewicht:1.52 kg
B x H x T:31.51 cm x 1.76 cm x 21.89 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

In unserem Testgerät verrichtet ein stromsparender Intel Core i5-3317U Prozessor nebst 6 GB Arbeitsspeicher seine Arbeit. Typische Ultrabook Anwendungen wie Textbearbeitung, Surfen und Medienwiedergabe werden flott bewältigt. Gelegentliche Leistungsspitzen sind kein Problem für den Turbotakt von bis zu 2,6 GHz, in unserem Stresstest kehrt der Prozessor allerdings schnell auf seinen 1,7 GHz Basistakt zurück. Mit modernen Spieletiteln wie Spec Ops: The Line oder Batman: Arkham City hat die integrierte Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit aber ihre Probleme. Auch bei weniger anspruchsvollen Titeln wie Diablo 3 oder Mass Effect 3 sollte die Detailstufe zurückgefahren werden – ein Ultrabook ist nun mal keine Gaming-Maschine. Dafür werden dem Käufer einige Multimedia-Talente geboten. Auf der 500 GB fassenden Festplatte finden auch umfangreichere Mediensammlungen Platz. Auf Geschwindigkeitsvorteile einer SSD muss nicht verzichtet werden – ein 24 GB SSD Cache unterstützt die herkömmliche Platte und verhilft dem System zu schnelleren Boot- und Aufwachzeiten. Die verbauten Stereolautsprecher sind zwar etwas höhenlastig, gehören aber zu den kraftvolleren im 13 Zoll Formfaktor und schrecken nicht gleich ab vom Zeigen des einen oder anderen Youtube Videos.

Auch wenn das 13,3 Zoll Display mit der HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel einige Schwächen mitbringt, hat es mit der Entspiegelung den meisten Ultrabook-Kollegen etwas voraus. Die Ausleuchtung ist sehr ungleichmäßig, die Leuchtdichte liegt mit 266 Candela weit unter Samsungs propagierten 300 Candela pro Quadratmeter und das maximale Kontrastverhältnis von 175:1 bei maximaler Helligkeit ist wirklich gering. Zudem treten schon bei geringer Abweichung vom senkrechten Blickwinkel auf das Display Helligkeitsverluste auf. Nun kommt das große Aber: Die Helligkeit liegt immer noch über dem Durchschnitt und die matte Beschichtung macht das Display tauglich für den Außeneinsatz. Bei den spiegelnden Konkurrenten werden die störenden Reflexionen oft nicht überstrahlt und ermüden die Augen somit nach einiger Zeit. Das Samsung Serie 5 ist dahingehend mobiler als beispielsweise der teurere Konkurrent Acer Aspire S3.

Das Samsung Serie 5 ist beim Stromverbrauch sehr genügsam, genehmigt sich 11 Watt im Leerlauf, 24 Watt in der Praxis und 43 Watt unter Volllast. Damit erreicht der 4 Zellen Akku mit 6.100 mAh Kapazität eine maximale Laufzeit von 7 Stunden und 45 Minuten. Dafür sollte der Silent Modus per Tastenkürzel Fn+F11 aktiviert werden um den sparsamen Betrieb zu aktivieren. In diesem Modus lässt sich auch die Lautstärke der Kühllösung auf nahezu unhörbare 30 Dezibel (A) drosseln. Bei ausgewogener Beanspruchung durch Surfen, Medienwiedergabe oder Spiele hält die Batterie 4,5 Stunden durch, der Lüfter säuselt auch in diesem Szenario mit leisen 32 Dezibel (A). Nur unter voller Auslastung sind immer noch sehr gute 38 Dezibel (A) zu vernehmen. Nur sporadisch und unter hoher Belastung fordert der geräuscharme Betrieb Tribut in Form von erhöhten Temperaturen von bis zu 42 Grad Celsius an Ober- und Unterseite des Gehäuses. Im Schnitt ist die Wärmeabgabe mit 32,5 Grad Celsius sehr gering.

Zusammenfassung

Trotz kleiner Schwächen im Bereich der Verarbeitung und beim Displayscharnier, minimalen Gewichtsproblemen und magerem Kontrastverhältnis bietet Samsung mit dem Serie 5 Ultrabook einen äußerst attraktiven Vertreter der Geräteklasse an. Für einen Preis von unter 800 Euro wird dank hellem und mattem Display ein wirklich mobiles Ultrabook abgeliefert. Eine leicht nachzurüstende, reinrassige SSD böte zwar schnelleren Zugriff, die Hybridlösung mit gutem Platzangebot und SSD Cache Beschleunigung geht jedoch einen benutzerfreundlichen Kompromiss ein. Ein geräuscharmer und ausdauernder Betrieb sowie die guten Eingabegeräte sind weitere Fürsprecher. Um die wenigen Schwächen auszumerzen, muss für ein Asus Zenbook UX31 oder gar ein Samsung Serie 9 deutlich mehr Geld in die Hand genommen werden.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark065028 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11579 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage2913 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72977 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6055 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01082.2 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)95.4 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)86.8 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read13333 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write18319 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz50.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read314.4 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen9676 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4470 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7164 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3822 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3546 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)5310 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4040 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung125 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 20 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 45 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 24 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

24 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,024 kWh x 24,00 Cent = 12,61 EUR

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