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Bilder zum Test: Samsung Serie 4 400B5B H01 - Klassischer Geschäftsmann mit Erweiterungs-Potential

Das rundum in mattem Schwarz gehaltene Gehäuse vermittelt eine gute Stabilität und setzt auf Understatement. Einzig die blauen LED-Leisten am Touchpad und die oberen Status-LEDs sind mit einem dezenten Blau hinterlegt und setzen sich so vom schlichten Design ab. Der Deckel ist verwindungssteif und auch an der Handballenauflage gibt es nichts auszusetzen. Die metallischen Scharniere könnten hingegen etwas stabiler sein. Ein leichtes Nachwippen beim Aufklappen des Deckels muss der Nutzer in Kauf nehmen. Insgesamt ist die Oberseite des 15,6-Zollers sehr stabil und gibt nur bei starkem Druck nach. Positiv fällt auch die durchweg matte Arbeitsumgebung auf, die so gut wie keine Fingerabdrücke speichert. Ein Putztuch kann also getrost zu Hause oder im Aktenkoffer gelassen werden.

Die Eingabegeräte lassen kaum Wünsche offen. Das Keyboard des Samsung Serie 4 400B5B-H01 bietet einen knackigen Druckpunkt und die Tasten sind leise. Der Hub ist zudem angenehm kurz, was vor allem Vielschreibern zu Gute kommt. Auf eine Hintergrundbeleuchtung muss man allerdings verzichten. Das Touchpad reagiert schnell und präzise auf unsere Eingaben. Auch Multi-Touch Gesten werden erkannt. Als Alternative dazu integriert Samsung zusätzlich einen Trackpoint, der mittig in die Tastatur integriert wurde.

Die Anschlussvielfalt kann überzeugen. Neben den üblichen Anschlüssen für die analoge und digitale Videoausgabe in Form von VGA und HDMI spendiert Samsung zwei USB 3.0-Ports. Hinzu kommen zwei weitere USB-Schnittstellen mit dem langsameren 2.0-Standard. Eine davon ist mit einem eSATA-Anschluss kombiniert. Neben dem DVD-Brenner und Gigabit-LAN bietet das Samsung Serie 4 400B5B-H01 einen Fingerprint Reader, für die verbesserte Sicherung von Dokumenten, Passwörtern oder Systemdateien. Zur Erweiterung der Anschlüsse stehen ein Express-Card-Schacht und ein unterseitig positionierter Docking-Port zur Verfügung.

Im Bereich der Festplatte wurde gespart. Diese bietet zwar eine Kapazität von 500 GB, dreht jedoch mit 5.400 Umdrehungen pro Minute zu langsam. Der Durchsatz befindet sich mit 60 MB/s auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Vergleich dazu erreichen 7.200rpm-Festplatten bis zu 110 MB/s, SSD-Speicher sogar bis zu zehnfach so hohe Werte.

Die integrierten Lautsprecher sind etwas schwachbrüstig in Bezug auf Bass und Volumen. Dafür ist die Lautstärke ausreichend hoch und Höhen und Tiefen werden klar wieder gegeben. Ein MP3- oder Radio-Betrieb im Büro ist somit nicht ausgeschlossen.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1600 x 900
Prozessor:Intel Core i5 2410M / 2,3 GHzGrafikkarte:NVIDIA Quadro NVS 4200M
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), DVD-RAM (DVD-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:4.4 Std.Gewicht:2.55 kg
B x H x T:37 cm x 2.86 cm x 24.83 cmFarbe:Duracase - Gehäuse in schwarz

Auf dem Prüfstand

Im Business- bzw. Office-Bereich fühlt sich das Samsung Serie 4 400B5B-H01 am wohlsten. Word, Excel und Co. gehen leicht von der Hand und die Grafikeinheit beschleunigt das Dekodieren von HD Videos. Für aktuelle 3D-Titel ist das 15,6-Zoll System aber vollkommen ungeeignet. Die Leistung des Intel Core i5-2410M würde ausreichen, doch die auf mit einem Stabilitäts-Fokus ausgelegte Business-Grafikkarte bildet den Flaschenhals. In diesem Fall hat sich Samsung für eine Nvidia NVS 4200M entschieden. Auf professionelle Anwender abgestimmt, lässt sich diese dedizierte Einheit am besten mit der Geforce GT 520M vergleichen.

In das 15,6-Zoll große Gehäuse verbaut der Hersteller ein mattes Display mit einer Auflösung von 1600 x 900 Pixel. Damit ist es hochauflösender als viele Konkurrenten. Die durchschnittliche Bildschirmhelligkeit liegt bei 223 Candela pro Quadratmeter. Im Großraumbüro oder Home-Office ist dieser Wert ausreichend. In der Sonne zeigt sich jedoch schnell ein Helligkeitsabfall und unkenntlichen Bildschirminhalt. Hinzu kommen die schlechte Luminanz-Verteilung und ein schwacher Kontrast von 205:1.

Dank der integrierten Nvidia Optimus Technologie hält der integrierte 6-Zellen Akku knapp 6,5 Stunden bei geringer Belastung. In der Praxis sinkt dieser Wert auf 3,5 Stunden. Abhängig davon, welche Funkverbindungen genutzt werden. Ein aktives UMTS-Modul verschlingt deutlich mehr Strom als die WLAN-Verbindung. Letztere verfügt über den aktuellen WLAN 802.11n Standard und könnte prinzipiell Übertragungen mit bis zu 300 MBit/s aufbauen.

Dank guter Kühlung bleiben die Handballenauflage und die Tastatur angenehm kühl. Die Temperaturen steigen dabei auf maximal 30 Grad Celsius in der Praxis und bis zu 36 °C unter Last. Kühle Außenluft wird von vorne unterhalb der Handballenauflage eingesogen und über die Rückseite des Samsung Serie 4 400B5B-H01 aus dem Gehäuse transportiert. Der Lüfter ist dabei sehr laufruhig und angenehm tieffrequent. Bei einem normalen Arbeiten mit Word, Excel und PowerPoint kommt die Lautstärke nicht über 37 dB(A) hinaus.

Zusammenfassung

Der Gesamteindruck des Samsung Serie 4 400B5B-H01 weiß zu überzeugen. Vor allem die gute Verarbeitung und das hochauflösende Display punkten. Die Anschlussvielfalt ist ausgewogen und dank 3G-Modul auch mit zeitgemäßen Funkverbindungen ausgestattet.

In diesem Preissegment erwarten wir jedoch mehr. Die Festplatte kann genauso wenig überzeugen wie der schwache Kontrast und die schlechte Blickwinkelstabilität des 15,6-Zoll Bildschirms. Und obwohl die Hardware auf dem Papier nach Multimedia-Produktionen schreit, kommt die Leistung nicht über das Abspielen von HD-Medien und den Office-Einsatz hinaus. Für diese Aufgaben reicht auch ein günstiges Notebook unter 600 Euro. Lassen wir den Preis unbeachtet, erhalten wir ein schlichtes 15,6-Zoll Notebook, das durch ein breites Spektrum an Anschlüssen und ein hochauflösendes Display Geschäftskunden am ehesten zusagt.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,5 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark065549 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage2409 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage5608 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read10048 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10370 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.4 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read58.1 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen18538 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4531 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9394 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5311 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3660 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)7753 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5347 Pkt.Max. 9005 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 33 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 24 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 28 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

40 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,040 kWh x 24,00 Cent = 21,02 EUR

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