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  3. Test Samsung Serie 3 305U1A A02 - Kurzatmiges Leichtgewicht mit Hitzeproblemen

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Bilder zum Test: Samsung Serie 3 305U1A A02 - Kurzatmiges Leichtgewicht mit Hitzeproblemen

Obwohl die Kunststoff-Oberflächen des Samsung Serie 3 305U1A A02 11,6-Zoll-Leichtgewichts den Aluminiumlook nur vortäuschen, erfüllen sie ihren Zweck. Unser silbriges Testgerät ist ein Hingucker, das klassische Schwarz der anderen Farbvariante ist sicher ein ähnlicher Blickfang. Für Ultrabook-Verwöhnte kommt der 11,6 Zoller mit seiner Bauhöhe von maximal 27,5 Millimeter vielleicht etwas mollig daher – im Vergleich zu sonstigen Subnotebooks reiht er sich in Sachen Handlichkeit jedoch ein und ist tatsächlich sogar etwas schlanker. Der Innenraum präsentiert sich aufgeräumt und schlicht, so dass sich die dezenten Status-LEDs optisch nicht zu sehr aufdrängen. Besonders die Haptik des dünnen Displayrahmens weiß zu überzeugen, doch leider spiegelt diese Oberfläche. Gegenüber Fingerabdrücken erweist sich die Struktur allerdings als wehrhaft. Die wenigen Spalten sind kaum auszumachen, materialbedingt lässt sich das Kunststoffgehäuse an Displaydeckel und Basiseinheit zu leicht verwinden. Wirklich eindrücken kann man das zarte Subnotebook nur über dem Lüfterauslass und mittig auf der Lautsprecherleiste. Pluspunkte kann das Design sammeln. Der Displaydeckel schiebt sich beim Aufklappen unter die Basiseinheit und ermöglicht so Aufklappwinkel von maximal 130 Grad.

Die Eingabegeräte sind gut gelungen, die knackige Chiclet-Tastatur bewährt sich in der Praxis. Dank einem großzügigen Zwischenraum, einem kurzen Hub und sehr deutlichen Druckpunkt kommt auch bei längeren Emails und Texten kein Frust auf. Das Multitouchpad ist ausreichend dimensioniert und setzt alle Gesten nicht nur präzise sondern auch flink um. Hervorzuheben ist auch das geringe Geräuschniveau der Tasten für den Mausersatz. Die angeraute Handballenauflage sorgt zudem für eine angenehme Haptik.

Leider unterstützt keiner der drei USB Ports den schnellen USB 3.0 Standard. Ansonsten ist im Bereich der Schnittstellen das Nötigste gegeben. Ein HDMI- oder der VGA-Ausgang bedienen externe Bildschirme. Mit einem Gigabit-Ethernet-Port undKopfhörer- / Mikrofon-Kombibuchse sind alle Ports genannt. Die Lautsprecher sind der Geräteklasse wegen etwas höhenlastig, liefern aber einen kraftvollen Klang und wenig Verzerrungen bei maximaler Lautstärke. Musik-Enthusiasten sollten dennoch zu einer externen Lösung greifen. An der Vorderseite versteckt sich ein 4-in-1 SD-Kartenleser. Die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten umfassen WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 3.0. Aufgrund der geringen Abmessung verzichtet Samsung auf ein integriertes, optischen Laufwerk.

Vorinstalliert ist ein 64 Bit Windows 7 Home Premium Betriebssystem. Das Samsung Control Center stellt eine elegante Lösung zur umfassenden Konfiguration des Subnotebooks dar. Ansonsten erwartet die Zielgruppe der Heimanwender und Studenten das Microsoft Office Starter Paket, was sich mit einer käuflichen Lizenz für den vollen Funktionsumfang freischalten lässt.

Technische Daten

Display:11.6"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:AMD E-Series E-450 / 1.66 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6310
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:externPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:3 Std.Gewicht:1.35 kg
B x H x T:22.76 cm x 3.41 cm x 19.6 cmFarbe:silber / schwarz schwarz silber

Auf dem Prüfstand

Vor allem die integrierte Grafikeinheit AMD Radeon HD 6320M beschert der E-450 APU einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten von Intel. Die reine CPU-Leistung der zwei Bobcat-Kerne mit 1,65 GHz mag hinter den Intel Pendants zurückbleiben, reicht jedoch für die Gelegenheitsanwender und das Hauptaufgabengebiet vom Surfen im Internet bis hin zu Büroanwendungen. Die 80 Stream-Prozessoren der HD 6320M bewältigen auch die Wiedergabe von Full HD-Videomaterial. Der Arbeitsspeicher ist mit vier Gigabyte zudem sehr großzügig bemessen, auch die Festplatte bietet mit 500 GB jede Menge Platz.

Dank der für 11,6 Zoll Displays unüblichen Auflösung von 1.366 x 768 Pixel bekommt der Nutzer einen sehr großen Arbeitsraum. Für den mobilen Betrieb im Freien reicht die durchschnittliche Leuchtdichte von 217 Candela pro Quadratmeter, direkte Sonneneinstrahlung muss aber trotz des matten Finishs gemieden werden. Der maximale Kontrast von 148:1 kann nicht wirklich überzeugen, liegt aber auch nicht weit hinter den Vergleichswerten der Konkurrenz. In der Vertikalen treten schnell Farbinvertierungen und Helligkeitsverluste auf, in der Horizontalen bietet das Display aber eine für TN-Panels gute Blickwinkelstabilität.

Die Kühlung arbeitet mit minimalen 35,8 dB(A) recht laut, steigert sich aber im praktischen Betriebnur geringfügig auf 36,3 dB(A) und erreicht mit 43,1 dB(A)ihr Maximum. Leider ist die Kühllösung nicht wirklich potent, das Samsung Serie 3 305U1A-A02 ist ein kleiner Hitzkopf. Die durchschnittliche Temperatur von 34,6 Grad Celsius mag vielleicht noch akzeptabel erscheinen, unter Last konnten wir jedoch bis zu 55,7°C an der Unterseite messen. Selbst im Leerlauf wird die als kritisch anzusehende Handballenauflage mit Touchpad um die 37 Grad Celsius warm.

Beim Stromverbrauch langt die E-450 APU der starken Grafikeinheit geschuldet etwas mehr zu als die Intel-Konkurrenten der Atom Serie. Im Leerlauf zieht das Subnotebook 15 Watt, beim Surfen 17 und unter Volllast bis zu 36 Watt aus der Steckdose. Angesichts der trotzdem als gering einzuschätzenden Verbrauchswerte enttäuscht die Akkulaufzeit von 2 Stunden und 46 Minuten unter praktischen Bedingungen. Selbst zurückhaltende Nutzer können kaum mehr als 4 Stunden erwarten, die maximale Laufzeit liegt bei 4 Stunden und 27 Minuten. Der 4-Zellen Akku steht keinen Arbeitstag durch und hinkt den 6-Zellen Varianten der Acer Aspire TimelineX Serie oder Lenovo ThinkPad X121e, welche eine durchschnittliche Laufzeit von 6 Stunden liefern, hinterher.

Zusammenfassung

Das Samsung Serie 3 305U1A-A02 ist mit überzeugendem Design und vergleichsweise gutem Display auf den ersten Blick ein handlicher und leichter Begleiter für Heimanwender, Reisende oder Studenten. Die Eingabegeräte, Lautsprecher und Softwareausstattung sind solide. Dafür fällt die Akkulaufzeit sehr mager aus, die Wärmeabgabe ist viel zu hoch und es fehlt die Unterstützung für den schnellen USB 3.0 Standard. Die Lenovo ThinkPad X121e Notebooks bewegen sich preislich in ähnlichen Region, wiegen ein wenig mehr und bieten dafür aber auch mehr als die doppelte Akkulaufzeit und können ein UMTS-Modem tragen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur3,5 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch4,0 (Ausreichend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung3,0 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark062690 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11338 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage954 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72407 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage962 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0447.2 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)93.5 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)96.8 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read3120 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write2920 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz84 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read83.1 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen4942 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)1183 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)2083 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)2093 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)1087 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)1915 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)2102 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung495 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 3 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 27 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 45 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

17 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,017 kWh x 24,00 Cent = 8,94 EUR

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