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  3. Test Samsung Serie 3 300E5C A05 - Preiswertes Arbeitsgerät mit langer Akkulaufzeit

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Bilder zum Test: Samsung Serie 3 300E5C A05 - Preiswertes Arbeitsgerät mit langer Akkulaufzeit

Ein Irrtum bescherte uns den Samsung Serie 3 Allrounder, eigentlich wollten wir brandaktuelle Hardware testen. Der verbaute Intel Core i3-2310M Prozessor gehört der zweiten Generation von Intel Core Prozessoren an und hat schon mehr als ein Jahr auf dem Buckel. Mit der Einführung der Ivy Bridge Prozessoren, der dritten Generation der Intel Core CPUs, wurden die Preise für Sandy Bridge nach unten angepasst. Ein Verkaufspreis um die 479 Euro hat uns also doch noch zum Test bewegt. Der Allrounder trägt ein sehr elegantes Kunststoffchassis. Der Displaydeckel wehrt sich mit seiner geriffelten Oberfläche sehr erfolgreich gegen Fingerabdrücke und Verschmutzungen, auch die mattierte Handballenauflage und das Panel unterhalb der sehr fest angezogenen Scharniere besitzen eine entsprechend resistente Oberfläche. Als Hingucker dienen der dünne, spiegelnde Displayrahmen und das Tastaturbett mit Klavierlack-Beschichtung. Nur unterhalb der Tastatur ist die Fläche groß genug um sich Schmieren einzufangen. Der Displaydeckel glänzt zwar, bietet mit einer griffigen Struktur aber eine tolle Haptik. Die Scharniere sind sehr fest angezogen und heben die Basiseinheit beim Öffnen mit einer Hand, allzu langes Nachwippen können wir nicht bemängeln. Die Verarbeitung macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Das Notebook ist stabil, alle Plastikteile sitzen fest und haben geringe Spaltmaße. Der Akku hat ein wenig Spiel in seiner Fassung jedoch nicht mehr als bei vielen anderen Konkurrenzprodukten auch. Das optische Laufwerk sitzt fest in dem dafür vorgesehenen Slot.

Die Eingabegeräte sind für die Preisklasse sehr ordentlich. Samsung verbaut eine Chiclet-Tastatur inklusive separatem Ziffernblock um Büroanwendungen wie Tabellenkalkulationen zu erleichtern. Die Tasten bieten einen kurzen Hub und einen leicht schwammigen Druckpunkt. Das Feedback hätte knackiger ausfallen können. Da das Tastaturbett nur geringfügig nachfedert, stellt sich trotzdem ein gutes Schreibgefühl ein. Die matte Oberfläche des leicht nach links versetzten Multitouchpads bietet sehr gute Gleiteigenschaften. Sämtliche Mehrfingergesten werden prompt erkannt und präzise umgesetzt. Die zugehörige ELAN Software ist zwar etwas schwierig über die Systemsteuerung zu erreichen, erlaubt aber umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten und liefert bildhafte Erklärung für Einsteiger in Sachen Mehrfingergesten.

Die Anschlussausstattung ist ein wenig mager, es gibt zwar drei USB Ports aber die Unterstützung für den schnelleren USB 3.0 Standard bietet keiner dieser Anschlüsse. Für externe Displays empfehlen sich ein VGA- und ein HDMI-Ausgang, für Audiogeräte gibt es eine Kopfhörer- und eine Mikrofonbuchse. Mit dem Gigabit-LAN-Port und dem SD-Kartenleser sind alle Ports genannt. Im Displayrahmen findet sich noch eine 1,3 Megapixel Webkamera. Die drahtlose Kommunikation läuft ausschließlich über WLAN b/g/n, Bluetooth-Peripherie hat hier das Nachsehen. Auch softwareseitig ist mit Standardkost zu rechnen, im Falle von Samsungs Notebooks fällt diese meist aber ein wenig üppiger aus. Vorinstalliert wurde ein Windows 7 Home Premium Betriebssystem. Samsung erweitert dieses um einen Software Launcher, das Easy Settings Konfigurationsmenu und ein Recovery Tool. Der Ursprungszustand des Notebooks befindet sich bereits auf einer versteckten 25 GB Wiederherstellungspartition.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:Intel Core i3 2310M / 2,1 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), DVD-RAM (DVD-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:5.5 Std.Gewicht:2.55 kg
B x H x T:36.79 cm x 2.7 cm x 24.3 cmFarbe:schwarz / silber schwarz silber

Auf dem Prüfstand

Wie eingangs erwähnt werkelt in unserem Testgerät ein Intel Core i3-2310M Zweikernprozessor, der kleinste Core i3 aus der Sandy Bridge Generation. Der Maximaltakt liegt bei 2,1 GHz, einen TurboBoost gibt es nicht. Für die Grafikausgabe verlässt sich das Samsung Serie 3 300E5C ausschließlich auf die integrierte Intel HD Graphics 3000 Grafikeinheit welche auf dem Niveau einer Einsteigergrafikkarte liegt. Prozessoren der aktuellen Ivy Bridge Generationen tragen mit der Intel HD Graphics 4000 eine nahezu doppelt so starke 3D-Performance auf dem Chip. Die Prozessorleistung ist für einen Allrounder auch dank der 4 GB Arbeitsspeicher durchaus ausreichend: Internet, Emails, Office und Medienwiedergabe (auch FullHD) sind kein Problem. An die Systemgeschwindigkeit aktuellerer und leistungsfähigerer Prozessoren gewöhnt, registrieren wir nur hier und da leichte Verzögerungen bei Programmstarts. Für moderne Spieletitel ist die integrierte Grafikeinheit in der Regel zu schwach, nur anspruchslose Spiele mit minimalen Detailsettings passen in das Leistungsspektrum der Intel HD Graphics 3000. Die etwas träge (54,6 MB/s Lesegeschwindigkeit) 500 GB Festplatte hat eine Teilschuld an der insgesamt nicht übermäßig flotten Systemgeschwindigkeit.

Das Samsung Serie 3 300E5C-A05 bietet ein relativ gutes Display für die Preisklasse, es verwendet die Standard HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Mit 207 Candela pro Quadratmeter Leuchtdichte und der matten Beschichtung ist auch ein Arbeiten im Freien möglich. Die Blickwinkelstabilität ist in Ordnung, nur das maximale Kontrastverhältnis von 176:1 fällt etwas mager aus. Multimediatauglich zeigt sich auch das Stereolautsprecher-Soundsystem. Die Höhen werden wie bei vielen Notebooks betont und im mittleren sowie tiefen Frequenzbereich fehlt es an Nachdruck. Die Lautstärke ist jedoch angemessen und das dünne Klangbild erlaubt gelegentliche Medienwiedergabe ohne dass sich eine mangelhafte Soundqualität in den Vordergrund drängt.

Die verbauten Komponenten arbeiten sehr sparsam, im Leerlauf kommt der 15-Zoller mit 8 Watt zurecht und erreicht so eine gute maximale Akkulaufzeit von 8 Stunden und 25 Minuten. Fordert man hier und da ein wenig Leistung mittels Medienwiedergabe oder 3D-Anwendungen ergeben sich ein Verbrauch von 30 Watt und eine Laufzeit 4 Stunden und 47 Minuten. Die Oberflächentemperaturen können unter Last vor allem auf der Unterseite und in Lüfternähe über 40 Grad Celsius ansteigen. Von einem Betrieb auf dem Schoß ist trotz der noch akzeptablen Durchschnittstemperatur von 35 Grad Celsius abzusehen.Der Betrieb ist die meiste Zeit erfreulich leise, im Leerlauf ist das Gerät mit 28 Dezibel (A) bei üblichem Abstand gar nicht zu hören. Sein Maximum erreicht der Lüfter bei 44 Dezibel (A), er bleibt in der Praxis mit 34 Dezibel (A) recht ruhig.

Zusammenfassung

Trotz oder gerade wegen der etwas altbackenen aber gut arbeitenden Hardware empfiehlt sich das Samsung Serie 3 300E5C als Arbeitsgerät. Für das Surfen im Internet, gelegentliche Multimedia-Anwendungen und Büroarbeiten braucht es keine monströse Power und das matte Display schont die Augen. Auch der ausdauernde Akku und die guten Eingabegeräte tragen zur Attraktivität des solide verarbeiteten Geräts bei. Wer auf eine USB 3.0 Schnittstelle nicht verzichten kann und weniger Wert auf eine lange Akkulaufzeit legt, findet im ASUS X54C-SO406V eine ähnliche Ausstattung für einen geringeren Kaufpreis.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur3,0 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung3,5 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark063531 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1506 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71791 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage3720 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0994.0 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)63.5 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)54.6 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read9829 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10434 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz54.6 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read54.6 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen14515 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3465 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7462 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)2748 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2762 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6176 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)2731 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung118 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 8 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 25 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 46 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

30 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,030 kWh x 24,00 Cent = 15,77 EUR

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