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Bilder zum Test: One Gaming Notebook M56-2N - Waschechter Gamer mit Nvidia Geforce GTX 670M

Neben Medion und Schenker Notebooks geht auch One auf Tuchfühlung mit dem von MSI bekannten 15,6-Zoll Gehäuse für Gaming-Notebooks. Der Innenraum ist dabei kaum von den Konkurrenten zu unterscheiden. One setzt ebenfalls auf eine matte Kunststoffoberfläche im Look von gebürstetem Aluminium. Der Displayrahmen und das Deckeldesign sind gegenüber der dezenten Arbeitsumgebung deutlich aufdringlicher gestaltet. An den hier verwendeten Glossy-Applikationen finden Fingerabdrücke und Fettschlieren schnell einen Speicherplatz, blankgeputzt suggerieren sie jedoch eine fast schon edle Optik. Auch in Sachen Verarbeitung kann sich das One Gaming Notebook M56-2N sehen lassen. Vor allem die Verwindungssteifheit der Basis-Einheit und die Stabilität der Handballenauflage sowie des Tastaturbetts hinterlassen einen guten Eindruck. Lediglich der Deckel lässt geringfügig Verwindungen zu. In unruhigen Situationen, wie einer Auto- oder Bahnfahrt, halten die Scharniere das Display jedoch gut fest und verhindern ein ungewolltes Nachwippen.

Auch bei den Eingabegeräten sind kaum Unterschiede zu den Produkten von Schenker Notebooks und Medion auszumachen. Ähnlich gut wie bei den XMG- und Erazer-Modellen zeigen sich Hub und Druckpunkt der leicht ins Gehäuse eingelassenen Chiclet-Tastatur. Die einzeilige Enter-Taste Bedarf jedoch einer Eingewöhnungszeit. Eine Hintergrundbeleuchtung hätte das Paket noch abgerundet, diese bietet jedoch nur das baugleiche MSI GT685. Beim Multi-Touchpad haben wir ebenfalls nur wenig zu beanstanden. Alle gängigen Befehle, wie das Pinch-to-Zoom Feature oder das Zwei-Finger-Scrollen, wurden präzise und ohne nennenswerte Verzögerung umgesetzt.

In der Redaktion immer wieder sehr gern gesehen – rückseitig platzierte Anschlüsse. Auch das One Gaming Notebook M56-2N setzt kabelintensive Schnittstellen wie HDMI, VGA, LAN, eSATA und den Netzstecker an die Rückseite. Über die linke und rechte Anschlussseite verteilen sich des Weiteren vier USB-Ports, von denen zwei mit dem schnellen USB-3.0-Standard umgehen können. Audio-Peripherie kann zudem über vier 3,5 Millimeter Klinke-Buchsen verbunden werden, die auch eine digitale Verbindung via S/PDIF zulassen. Dabei sind die verwendeten, internen Lautsprecher bereits sehr gut aufgestellt und zeigen ein klares Klangbild und eine gute maximale Lautstärke. Kabellos kommuniziert unser 15,6-Zoll Gaming-Testgerät mit einem BigFoot Killer Wireless N1102 Modul, das unter anderem den aktuellen WLAN N-Standard unterstützt und für Spieler optimiert ist. Dafür bietet es keine Kombination mit Bluetooth an, weshalb unser Gerät ohne diese Schnittstelle auskommen muss.

Da es sich bei One ebenfalls um einen Built-to-Order Vertrieb handelt, also die Möglichkeit besteht sein System selbst zu konfigurieren, haben wir uns für ein Windows 7 Home Premium Betriebssystem in der 64-Bit Version entschieden. Mit enthalten sind unter anderem die kostenlose Starter-Version von Microsoft Office 2010 und verschiedene Wartungs- und Recovery-Tools.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1920 x 1080 (Full HD)
Prozessor:Intel Core i7 2960XM / 2.7 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 670M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
128 GB SSD
1000 GB
RAM:16 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:3 Std.Gewicht:3.5 kg
B x H x T:39.54 cm x 5.56 cm x 26.77 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Den hohen Preis rechtfertigt der aktuell schnellste, mobile Prozessor aus dem Hause Intel. Der Intel Core i7-2960XM arbeitet mit vier Rechenkernen und einer Taktfrequenz von 2,7 bis 3,7 GHz. Durch das Hyperthreading-Feature simuliert der Prozessor weitere vier Kerne und kann Arbeiten so auf acht Leitungen verteilen, was einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Zweikern-Prozessoren bedeutet. Der mit 1.600 MHz getaktete DDR3-Arbeitsspeicher sorgt in Kombination mit einer 128 GB großen Crucial M4 SSD für eine weitere Beschleunigung der Anwendungsleistung. Mit einer Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 425 MB/s und 188 MB/s haben wir jedoch schon deutlich leistungsstärkere Solid State Drives in den Händen gehalten. Dennoch werden die Bootgeschwindigkeit von Windows 7 und Programmstarts deutlich verkürzt. Für große Datenmengen steht uns zudem eine ein Terabyte Festplatte von Samsung zur Verfügung, die mit Datenraten von bis zu 90 MB/s für eine mechanische HDD immer noch zügig unterwegs ist.

Das Hauptaugenmerk des One Gaming Notebook M56-2N liegt jedoch bei der dedizierten Nvidia Geforce GTX 670M, welche zur neuen 600M-Serie gehört. Im Gegensatz zu allen Vermutungen handelt es sich bei der verwendeten Architektur nicht um die der Kepler-Generation. Sie wird immer noch im Fermi-Layout (40nm) gefertigt und zeigt von den Taktraten her eine leicht aufgebohrte Nvidia Geforce GTX 570M. Der 1,5 GB große GDDR5-Grafikspeicher taktet mit 1.500 MHz, während der Kerntakt mit 598 MHz ausgegeben wird. Zum Vorgänger ebenfalls gleich zeigen sich die 336 Shader, die 192-Bit Speicherbandbreite und der DirectX-11-Support. Neu hinzugekommen sind die Möglichkeiten der Nvidia Optimus Technologie, die es nun auch bei Gaming-Notebooks erlaubt auf die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 3000 umzuschalten und somit die Akkulaufzeit zu verlängern. In unserem Fall wird der Wechsel nicht automatisch ausgeführt, jedoch können wir im Nvidia Grafikkarten-Treiber zwischen den beiden Grafikeinheiten wählen.

In der Praxis hat das One M56-2N Gaming im Blut. Nicht nur synthetische Benchmarks wie der 3DMark Vantage oder 3DMark11 sondern auch in Gamechecks bekannter Titel wie Batman: Arkham City, Battlefield 3 oder Mass Effect 3 überzeugen die Intel Extreme CPU und die neue Nvidia Grafikkarte. Hohe Auflösungen und Detailstufen sind für den 15,6-Zoller kein Problem. Bei nativer FullHD-Auflösung und der Zuschaltung von Kantenglättungs-Optionen kann es jedoch bei actionreichen Spielen zu Frameeinbrüchen kommen, während ältere DirectX-9-Titel wie Mass Effect 3 mit über 150 FPS und somit mehr als flüssig wiedergegeben werden. Für kompromissloses Gaming Bedarf es dennoch der stärkeren Nvidia Geforce GTX 580M bzw. der Nvidia Geforce GTX 675M, die eine Mehrleistung von bis zu 30 Prozent liefert.

Wie bereits erwähnt setzt das One Gaming Notebook M56-2N auf ein mattes 15,6-Zoll Display mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Die durchschnittliche Leuchtdichte von 238 Candela pro Quadratmeter und ein maximaler Kontrast von 714:1 sprechen für die Multimedia- und Outdoor-Nutzung. Letztere kann vor allem mit dem Grafikkartenwechsel auf die Intel HD Graphics 3000 und der damit erreichten Akkulaufzeit von 7,5 Stunden (Leerlauf) in Betracht gezogen werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte trotz matter Bildschirmbeschichtung dennoch verhindert werden. In der Gaming-Praxis verringert sich das Durchhaltevermögen abseits der Steckdose auf 57 Minuten, was bei der gelieferten Leistung bereits als sehr gut einzustufen ist. Die Temperaturen bleiben dabei durchgehen unter 35 Grad Celsius, während das Lüftungssystem unter Last mit sehr hohen 48 Dezibel (A) pustet, sich aber schnell auf 37 Dezibel (A) runterreguliert. Punktuell stellen wir an der Unterseite jedoch eine Maximaltemperatur von 50 Grad Celsius fest. Somit sollte das System während des Spieles am besten auf dem Tisch stehen und nicht auf dem Schoß genutzt werden.

Zusammenfassung

Für knapp 2.260 Euro kann das One Gaming Notebook M56-2N in unserer Testkonfiguration mit starkem Vierkern-Extreme-Prozessor, Nvidia Geforce GTX 670M und SSD Ihnen gehören. Dabei macht der Prozessor bereits 1.000 Euro des Preises aus. Spieler könnten jedoch auch mit einem deutlich günstigeren Intel-Nvidia-Gespann glücklich werden und wären dann mit 1.400 Euro dabei. Der 15,6-Zoller erfüllt unsere Vorstellungen in Sachen Gaming- und Anwendungsleistung komplett. So gut wie alle bekannten Titel können problemlos und bei nativer Auflösung wiedergegeben werden, die GTX 670M stellt dabei einen guten Partner dar. Auf höchstem Niveau spielt jedoch weiterhin das Alienware M17x, das neben einer grandiosen Leistung auch ein entsprechend hochwertiges Gehäuse, aber auch hohen Preis mit sich bringt. Preisbewusste Spieler sind mit dem One Gaming Notebook M56-2N und einem günstigeren Prozessor am besten beraten. Zudem kann mit einer baldigen Integration der Intel Ivy Bridge Plattform gerechnet werden, was die Preis-Leistungs-Sicht nochmals verbessern wird.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0619600 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark112994 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage13492 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark74492 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage20453 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.03064 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)428 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)188 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read17778 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write18708 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz51.7 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read306 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen42075 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5882 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)22243 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)6359 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4713 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)18164 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)6357 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung38 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 40 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 32 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis0 Std. 57 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

154 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,154 kWh x 24,00 Cent = 80,94 EUR

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