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Bilder zum Test: One Gamestar Notebook Ultra 17 - Von Gamern für Gamer

Das One Gamestar-Notebook Ultra 17 spielt in fast allen Belangen in der Champions League. Der Alleskönner fasst brandaktuelle und flotte Hardware in einem gut verarbeiteten Chassis, setzt auf ein mattes FullHD-Display und spricht dank Blu-ray Laufwerk auch Multimedia-Enthusiasten an.

Beim Gehäuse setzt das Joint Venture aus One und Gamestar auf das bewährte P170EM aus dem Hause Clevo. Das gebürstete Aluminium, welches bei der Handballenauflage und dem Displaydeckel zum Einsatz kommt, verspricht eine angenehme Haptik und Wertigkeit. Im Bereich der Tastatur finden wir mattierte Oberflächen. Der Displayrahmen innen und außen sowie die Umrandung der Handballenauflage verwenden Klavierlack, welcher sich sehr schnell mit Fingerabdrücken pflastert. Abschrägungen zu den Gehäuserändern hin kaschieren optisch die bullige Bauform des Desktop-Ersatzes. Das Gesamtbild wirkt stimmig: Details wie die schräggestellte, perforierte Lautsprecherleiste sowie das Panel mit den dezenten Statusanzeigen und Netzschalter fügen sich unaufdringlich in das klassische Design ein.

Die Verarbeitung kann sich sehen lassen und entspricht der gehobenen Preisklasse. Wir erleben einheitliche Spaltmaße und eine robuste Basiseinheit. Der Displaydeckel wippt ein wenig nach, ist angesichts der Panelgröße aber verwindungssteif. Die Scharniere sind fest angezogen und erlauben das einhändige Öffnen, ohne die Basis anzuheben. Besonderen Gefallen findet der einfache Zugang zu den Komponenten. Über die flott zu lösenden Wartungsklappen an der Unterseite können die Datenträger gewechselt oder die Lüfter entstaubt werden.

Tastatur und Touchpad machen einen soliden Eindruck. Die abgestuften Tasten im Standardlayout besitzen einen deutlichen Druckpunkt und einen kurzen Hub. Die konfigurierbare Hintergrund-Beleuchtung, welche bei High-End Gamern mittlerweile zum guten Ton gehört, sowie der separate Ziffernblock erhöhen den Komfort zusätzlich. Für die spezielle Zielgruppe wurde die Windows Taste auf die rechte Seite der Leertaste verschoben, so dass das WASD-Tastenfeld, STRG und Leertasten ein ergonomisch angenehmes Dreieck bilden und unabsichtliche Sprünge auf den Desktop verhindert werden. Das leicht nach links versetzte Touchpad bietet die gleiche, gebürstete Oberfläche wie die Handballenauflage und kann haptisch überzeugen. Die Beizrichtung erschwert diagonale Pinch-to-Zoom Gesten, auch leicht schwitzige Finger werden nicht immer korrekt erkannt. Gamer greifen vermutlich sowieso zu einer separaten Maus. Die Mausersatztasten können hingegen einen knackigen Druckpunkt vorweisen. Als Sicherheitsfeature wurde in ihre Mitte ein Fingerabdruckscanner integriert, welcher als bequemer und sicherer Login konfiguriert werden kann.

Das Schnittstellenportfolio des One Gamestar-Notebook Ultra 17 bietet einen wirklichen Ersatz des traditionellen Desktops. Externe Bildschirme finden an insgesamt drei Ports Platz: HDMI, DVI und einem vollwertigen DisplayPort. Nur der letztere unterstützt eine höhere Auflösung als FullHD (1080p). Die große Anzahl an Ausgängen ermöglicht auch Multimonitor Setups mit zwei externen Bildschirmen, bei Verzicht auf das interne Display. Sinnvollerweise finden sich die Display-Ausgänge wie auch der Stromstecker an der Rückseite des Notebooks, um Kabelwirrwarr zu vermeiden. Aus diesem Grund wurde auch der USB 2.0 Port, welcher sicherlich oft für Mäuse genutzt wird, rechts platziert. Schnellere USB-Peripherie findet an den drei USB 3.0 Ports an der linken Seite Platz. Einer dieser Ports unterstützt Sleep & Charge und bietet damit auch Ladestrom wenn das Notebook ausgeschaltet ist. Ein anderer Port empfängt als KombiPort auch eSATA-Festplatten. Mit dem Mini-Firewire Port wird das Schnittstellenportfolio komplettiert. Neben dem Blu-ray Player befinden sich vier Audiobuchsen für Kopfhörer, Mikrofon, Line-In und digitalen SPDIF-Out. Kommunizieren kann der Gamer kabelgebunden über Gigabit-LAN und drahtlos über Intels Wireless-N2230 (b/g/n) mit integriertem Bluetooth 3.0. Die Webkamera für Videochats löst mit 2,0-Megapixel auf und der 9-in-1 Kartenleser unterstützt neben den SD-Formaten (SDHC, SDXC) auch Sony MemoryStick- und MMC-Formate. Auf dem One Gamestar-Notebook Ultra 17 ist das Microsoft Windows 7 Home Premium (64 Bit) Betriebssystem vorinstalliert. Ansonsten finden wir ein sauberes System ohne Bloatware vor.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3630QM / 2,4 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 680M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
128 GB SSD
500 GB
RAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), BD-ROM (Blu-ray-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:6 Std.Gewicht:3.9 kg
B x H x T:41.2 cm x 4.54 cm x 27.6 cmFarbe:schwarz schwarz

Auf dem Prüfstand

Hardwaretechnisch bietet das One Gamestar-Notebook Ultra 17 eine sehr gute Performance. Die Prozessorleistung des Intel Core i7-3630QM aus der Ivy Bridge Generation ist mit 2,4 GHz Basis- und bis zu 3,4 GHz Turbotakt für sämtliche Aufgaben von Multimedia bis Gaming gewappnet und mit dem Desktop Modell Intel Core i7-2600K vergleichbar. Die zur Seite gestellten 8 GB Arbeitsspeicher reichen ebenso für die meisten Aufgaben. Die verwendete Nvidia Geforce GTX 680M ist die derzeit schnellste mobile Grafikkarte und bewältigt den Großteil aller Games in maximaler Detailstufe. Auch fordernde Titel wie Max Payne 3 laufen in der FullHD Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und mit höchsten Grafikeinstellungen problemlos.

Das matte 17,3 Zoll FullHD-Display finden in der Redaktion Gefallen. Mit der entsprechenden Grafikpower darf die Auflösung gerne auf die nativen 1.920 x 1.080 Pixel hochgeschraubt werden. Auch Blu-rays werden in der vollen Auflösung wiedergegeben. Das maximale Kontrastverhältnis von 790:1 liegt über dem Durchschnitt, satte Schwarzwerte und knackige Farben erhöhen das Filmvergnügen. Dank der matten Beschichtung kann das Display auch mit einer durchschnittlichen Leuchtdichte von 227 Candela pro Quadratmeter in schattigen Plätzen im Freien bestehen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte allerdings vermieden werden, da hat auch ein reflexionsarmes Display um die Lesbarkeit zu kämpfen. Die horizontalen Blickwinkel fallen großzügig aus, in der Vertikalen gibt es wie bei den meisten Displays schnell Farb- und Helligkeitsverluste. Trotz separatem Subwoofer fehlen uns beim Soundsystem aus dem Hause Onkyo kräftige Bässe. Die maximale Lautstärke ist beeindruckend, Multimedia-Enthusiasten sollten aber zu einer externen Soundanlage oder Headsets greifen.

Die leistungsstarken Komponenten ziehen den 76 Wh Akku innerhalb von 54 Minuten voller Auslastung leer. Dank der Nvidia Optimus Technologie, welche den Wechsel zwischen sparsamer, integrierter Intel HD 4000 Grafik und der Nvidia Geforce GTX 680M erlaubt, erreichen wir bei niedrigster Helligkeitsstufe und deaktivierten Funkverbindungen fast 5 Stunden Laufzeit. In der Praxis mit ausgewogener Beanspruchung darf mit knapp drei Stunden Energie gerechnet werden. Im Leerlauf bleibt die potente Kühlung mit 30 Dezibel (A) angenehm leise. Das säuseln steigert sich unter Belastung bis auf immer noch akzeptable 46 Dezibel (A). Die Durchschnittstemperaturen liegen bei sehr guten 28,8 Grad Celsius. Wir erleben auch unter voller Auslastung kein Throttling, Prozessor und Grafikkarte arbeiten mit maximalen Taktraten auch bei einer maximalen Verlustleistung des Systems von bis zu 168 Watt.

Zusammenfassung

Das One Gaming-Notebook Ultra 17 gehört derzeit zu den besten Desktop-Replacements unter 2.000 Euro. Im Gaming und Multimediabereich lässt es mit dem Intel Core i7 Vierkerner, der Nvidia Geforce GTX 680M, dem FullHD-Display und einem Blu-ray Laufwerk nur wenig Luft nach oben. Für den vergleichsweise attraktiven Preis von knapp 1.800 Euro gibt es zudem ein umfangreiches Schnittstellenportfolio, ein flottes Gespann aus SSD und Festplatte und das Ganze sitzt in einem soliden und gut verarbeiteten Chassis. Beim Onkyo Soundsystem hätten wir gern ein wenig mehr Bass erlebt und das Touchpad zeigte ein paar Schwächen. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten macht das Gaming-Notebook jedoch einen sehr guten Gesamteindruck.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0622825 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark115799 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage20958 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark74835 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage18106 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.03761.9 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)430.4 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)308.4 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read17915 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write25947 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz33.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read345.7 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen23035 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5844 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)21841 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)6469 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4573 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)17773 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)6653 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung41 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 54 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 55 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 55 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

89 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,089 kWh x 24,00 Cent = 46,78 EUR

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