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  3. Test MSI Gaming E6033-i5407 - Gaming-PreSample mit Klapper-Tastatur

Erster Eindruck vom MSI Gaming E6033-i5407

Schon die Verpackung des MSI GE603 haut gewaltig auf den Putz: „Extreme Powerful Turbo Gaming“ lesen wir: „The Very First Choice for Gaming Enthusiasts”. Die Tester freuen sich auf einen extrem starken Turbo Gaming Laptop. Laut MSI die allererste Wahl für Gamingenthusiasten. Der schwarze Deckel hat feine, gewellte Nadelstreifen, was uns gut gefällt. Er glänzt aber so stark, dass man die Fettspuren von jeder normalen Hand trotz Wellenstreifen deutlich sieht. Die Handballen-Auflage wird von einem ähnlichen Wellenmuster durchzogen, ist jedoch hellgrau eingefärbt. Darauf sieht man die unvermeidbaren Fettflecken weit weniger als auf dem schwarzen Deckel. Der Laptop-Deckel schwabbelt beim Verwindungstest nur mäßig. Der Laptop-Body ist beim Verwindungstest an der rechten Seite ebenfalls einigermaßen stabil, an der linken Seite hören wir aber gleich wieder auf, bevor das Notebook auseinanderbricht. Bei einer Breite von knapp 38 cm und einer Tiefe von knapp 25 cm wirkt auch die Höhe des Laptops mit maximal 4 cm samt Gummifüßchen nicht besonders dick. Mit eingesetztem Akku wiegt der Turbo Gaming Protzer keine 2,5 Kilogramm. Packt man das 540 Gramm schwere Netzteil drauf, dann liegen circa drei Kilogramm im Reisetäschchen. Für einen Laptop dieser Leistungsklasse geht das noch in Ordnung. Der Laptop-Leihsteller, eine angesehene Münchener PR-Agentur, bittet um Nachsicht beim Test: Es handelt sich bei unserem Exemplar nämlich um ein PreSample. Das spätere finale Laptop-Modell 16“ GE603-i5647W7P soll einen Intel i5 460M samt nVidia GeForce GT430M mit 1GB VRAM und ein DVD DL Laufwerk zum Gesamt-UVP von 849,- Euro enthalten. Ein ähnliches Modell namens 16“ GE603-i5647BW7P mit Blu-ray anstatt DVD DL soll für 899,- Euro UVP auf den deutschen Markt kommen.

Technische Daten und Ausstattung

Das getestete MSI-GE603-Gaming-PreSample hat einen aktuellen, mobilen Dual-Core-Prozessor der Marke Intel Core i5 460M @ 2,53GHz unter der Haube. Der Zwei-Kern-Prozessor kann zwei Threads pro Kern verarbeiten. Als Arbeitsspeicher sind in dem Testgerät mit der Nadelstreifenoptik sehr vernünftige 4GB DDR3-RAM installiert. Diese setzen sich aus zwei Speicherbänken der Bauart Nanya M2S2G64CB88B5N-CG 2GB DDR3 zusammen. Der spiegelnde 16-Zoll-LCD-HD-Glossy-Breitbildschirm hat eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Das findet man zurzeit sehr oft bei vielen mittel-preisigen Multimedia Laptops. So auch beim kürzlich getesteten MSI FX600. Über den HDMI Port kann man noch größere, externe Bildschirme anschließen. Testweise haben wir parallel zum Laptop-Display noch einen externen Full-HD-Monitor der Marke Samsung SyncMaster T260HD über ein HDMI-Kabel mit 1920x1200 Bildpunkten nativ angesteuert. Das schafft der Laptop klaglos. Das verbaute 16-Zoll-Display des MSI GE603 wird von einer stromsparenden Grafikkarte der Marke Intel HD Graphics angetrieben. Sie unterstützt DirectX10. Bei anspruchsvolleren Grafikapplikationen wie etwa 3D-Grafik oder Gaming schaltet sich eine schnellere, gesonderte Grafikkarte der Marke NVIDIA GeForce GT 425M zu. Der User kann selber festlegen, welche seiner installierten Programme mit dem Strom sparenden Intel Grafik Prozessor und welche mit dem Hochleistungs-Prozessor von NVIDIA bedient werden sollen. Wer das nicht selber machen will, kann sich auch auf die Automatik von NVIDIA verlassen, die ständig von NVIDIA über das Internet aktualisiert wird, und genau weiß, welches Programm die schnelle Grafik gut gebrauchen kann, und welches Programm auch mit der langsameren Intel Grafik bestens klar kommt. Als Festplatte nutzt der Laptop eine 2,5-Zoll-WDC HTS545050B9A300 von Hitachi mit stattlichen 500GB. Sie hängt am SATA-300-Bus und dreht sich mit 5400rpm. Als DVD- und CD-Brenner hat der Laptop aus dem fernen Osten ein Optiarc DVD RW AD-7560S SATA-150-Laufwerk links außen eingebaut.

Anschlüsse

An der Vorderseite hat unser MSI Laptop keine vom Nutzer selbst bedienbaren Anschlüsse. An der rechten Außenseite finden wir laut Augenschein einen ExpressCard-Steckplatz, einen Kartenleser, eine reine USB Schnittstelle, eine sehr praktische eSATA-USB-Kombischnittstelle, eine HDMI Buchse, einen Gigabit-Ethernet-Port, eine VGA Schnittstelle für externe Monitore, eine runde Buchse für den Anschluss des Stromversorgungs-Netzteiles sowie eine weitere, zugeklebte Buchse. Da es zu diesem Laptop-Sample offenbar noch kein Handbuch und noch keine ausführlichen Datenblätter gibt, bleibt es ein Geheimnis, was sich hinter dem Gummipfropfen verbirgt. Wir machen uns bei dieser Kiste auch nicht die Mühe, sämtliche Schnittstellen selber durch zu messen, um so das nicht vorhandene Handbuch zu ersetzen. An der Rückseite des Laptops sitzt im Wesentlichen ein langer Akku. Ganz links finden wir aber auch einen Schlitz zum Anbinden des Laptops mit einem Sicherheits Drahtseil gegen Diebstahl, ein paar Lüftungsschlitze für die Abwärme sowie eine reine USB Buchse. An der linken Seite hat der MSI zunächst eine kombinierte Telefon- und Modembuchse. Es folgen ein DVD Laufwerk, vier bunte Audioanschlüsse sowie ganz vorne eine reine USB Buchse.

Nun zu den unsichtbaren Funk-Anschlüssen: Einen Hardware-Schalter für WLAN haben wir nicht gefunden. WLAN wird mit einem Druck auf Fn+F8 eingeschaltet. Damit springt das im Bauch des Laptops versteckte 11n-WLAN-Modul namens Intel WiFi Link 1000 BGN im Format einer Half-Mini Card an. In unserem Kurztest hat sich der MSI Laptop mit den Funkzellen eines AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390 Routers am VDSL 50.000 und eines Cisco Linksys WRT610N WLAN-Routers am hausinternen NAS-Speicher-Netzwerk verbunden. Allerdings hat der Laptop die Funkzellen der beiden Dual-Band-Router nur auf 2,4 GHz erkannt, nicht aber jene im 5GHz-Band. Somit steckte in unserem Testgerät noch kein Dual-Band-Adapter, sondern nur ein Single-Band-WLAN-Modul. Nichts anderes war zu erwarten, denn der Zusatz BGN im Namen des Intel Adapters signalisiert ja bereits, dass nur das übervölkerte 11BG-Band auf 2,4 GHz, nicht aber das immer noch weitest gehend freie 11A-Band auf 5 GHz adressiert werden kann. Wenn schon zu viele Nachbarn auf 2,4-GHz funken, wäre es jedoch praktisch, wenn der Laptop in das noch nicht so überfüllte 5 GHz Band ausweichen könnte. Ein Bluetoothmodul hat der Gerätemanager in unserem Testgerät nicht gefunden. Die von MSI vorinstallierte Bluetooth-Software meldet: „Bluetooth dongle is unplugged“. 3G-Module haben wir im Geräte-Manager ebenfalls nirgends gefunden. Dafür sind aber genug nützliche USB-Buchsen am Laptop, über die man solche fehlenden Schnittstellen bei Bedarf extern mit einem 3G Stick nachrüsten könnte. Bei reinen Consumer-Laptops findet man integrierte 3G Module noch selten, bei Business Laptops gehören sie schon fast zur Grundausstattung.

Software und Zubehör

Auf unserem Testgerät war das Betriebssystem Microsoft Windows 7 Ultimate in der 64Bit-Version vorinstalliert. Eine gesonderte Sicherungs-DVD mit dem Betriebssystem lag nicht bei, die muss der Laptopkäufer sich neuerdings ja immer häufiger selber brennen, falls er auf Nummer sicher gehen will.

Die im Deckel verbaute Webcam wird in unserem PreSample von einer Applikation namens ArcSoft WebCam Companion3 gesteuert. Normalerweise bietet dieses Programm jede Menge lustige Gadgets und Effekte. In unserem Testgerät war dieses Programm entweder schlampig installiert, oder die physikalisch offenbar vorhandene Kamera im Laptop war defekt. Eine von mehreren Fehlermeldungen lautete: “A webcam was not found or is not working properly“. Ansonsten waren keine nennenswerten Programme installiert, auch kein Virenwächter.

Laut Auskunft der Münchener PR-Agentur von MSI wird in der finalen Laptop-Version aber ein attraktives Software-Bundle vorinstalliert sein: Arcsoft Webcam Companion 3, Arcsoft Magic-i Visual Effect 2, Arcsoft Print Creation, Corel WinDVD, MAGIX Music Maker 16, MAGIX Photo Manager 9, MAGIX Video easy SE, Microsoft Office 2010 starter, MSI Burn Recovery sowie als Virenwächter Symantec Norton Internet Security 2010 in einer kostenlosen 60 Tage Version. Wir gehen davon aus, dass diese Programme dann auch sauber installiert sein werden und geben dafür schon mal eine 2,3 als Vorschussnote für die absehbare Software-Ausstattung.

Display

Unser Labor attestiert dem getesteten 16-Zoll-Display eine durchschnittliche Leuchtdichte von 206 Candela pro Quadratmeter. Die Auflösung darf sich mit 1366 x 768 Bildpunkten zwar schon HD-Plus-fähig nennen, aber echtes FULL-HD ist das ja nicht, denn dazu müsste der Allround-Laptop ja native 1920x1080 Pixel auf dem Display zeigen. Jedoch hat der Laptop Video-Schnittstellen wie VGA und vor allen Dingen auch schon HDMI für den Anschluss externer Monitore.

Eingabegeräte

Die Tastatur des MSI ist mit 103 Tasten recht voll bestückt und dank der komfortablen Breite von knapp 35 cm auch recht bequem in der Bedienung. Leider ist die Entertaste, die man häufig braucht, etwas klein geraten. Buchhalter, Steuerberater und weitere Zahlen-Menschen werden sich zudem über den gesonderten Zehner-Block freuen. Die große Tastatur eignet sich vom Layout und von den Abmessungen her für Privat, Schule, Beruf, Office, Uni und fürs High-Speed-Chatten fast gleichermaßen. Allerdings scheppert die Tastatur beim schnellen Tippen so ähnlich wie das Drahtgeflecht an einem Hasenstall, oder für Stadtbewohner: Als wenn man mit dem Fingernagel über ein Fliegengitter aus Metall streicht. Das soll doch hoffentlich so nicht auf den deutschen Markt kommen?

Das TouchPad des MSI ist gerade rau genug, um ein gutes Feedback zu geben. Mit 7,5x4,8 cm ist es nicht allzu groß geraten. Bei den grundlegenden Mausbewegungen reagiert das Touchpad recht gut. Doch wie sieht es bei den fortgeschrittenen Funktionen der Gestensteuerung aus? Wie etwa automatischer vertikaler Bildlauf rauf und runter? Automatischer horizontaler Bildlauf nach rechts und links? Blättern nach vorwärts und rückwärts mit einem Fingerwisch? Vergrößern von Fotos mittels Finger spreizen? Verkleinern durch Finger zusammen führen? Drehen von Fotos und anderen Objekten in 90 Grad Schritten mit einer Drehbewegung durch zwei Finger auf dem TouchPad? Nichts davon hat an unserem Testgerät mit zumutbaren Aufwand funktioniert. Entweder waren die Treiber schlampig installiert, oder das Gerät soll allen Ernstes ohne Gestensteuerung auf den Markt kommen? Die beiden „Maustasten“ unter dem Touchpad knacken so laut, dass man es noch im Nebenzimmer hört. Spontaner Kommentar einer Kollegin: Da darfst Du es aber nicht an den Nerven haben. Wir können uns nicht vorstellen, dass MSI so ein Gerät auf den deutschen Markt wirft. Bei unserem Testexemplar hat offenbar die Qualitätskontrolle von MSI versagt.

Im oberen Displayrand meinen wir ganz klar eine Web-Kamera zu erkennen. Sie wurde von der vorinstallierten Software aber nicht erkannt und war somit nicht mit vertretbarem Aufwand in Betrieb zu nehmen. Normalerweise taugt so eine Kamera etwa für Videoaufnahmen, Videokonferenzen und Online-Chats. Sie erspart das Aufstecken einer externen Webcam. Rechts neben der Webcam ist eine kleine Vertiefung. Dahinter verbirgt sich vermutlich ein Lämpchen, das vermutlich stetig leuchtet wird, sobald die Kamera aktiv geschaltet ist. So hat man eine optische Kontrolle, ob man im Internet gerade auf Sendung ist. Das Lämpchen hat an unserem Testgerät aber nicht aufgeleuchtet, weil die Software namens ArcSoft WebCam Companion3 die Kamera erst gar nicht starten konnte.

Das für Tonaufnahmen und Laptop-Telefonate benötigte interne Mikrofon sitzt laut Augenschein links neben der Kamera, ebenfalls im oberen Laptopdeckel. Zumindest sieht man hier zwei winzige Löcher, was eventuell sogar zwei Mikrofone vermuten lässt. Bei einem Gerät, das wir bereits an dieser Stelle nicht zum Kauf empfehlen können, sind wir nicht bereit, das mangels Handbuch und mangels Datenblättern auch noch selber aufwändig nachzumessen.

Temperatur

Die Erwärmung des Laptops war im Betrieb schon nach kurzer Betriebsdauer durchaus spürbar.

Betriebsgeräusche

Die Laptop-Lüftung des MSI surrte im Leerlauf mit 30 Dezibel, im Praxis-Durchschnitt mit 33 und bei Volllast mit 36 Dezibel. Bei der Filmwiedergabe rödelte das DVD-Laufwerk mit 35 und bei Datenzugriff mit 40 Dezibel. Auch bei leichten Office-Arbeiten und beim normalen WLAN-Surfen ist der Laptop durchaus hörbar. Es gibt auch leisere Laptop Modelle.

Leistung

Der mobile Dual-Core-Prozessor der Marke Intel Core i5 460M @ 2,53GHz erreicht mit seinen zwei Kernen einen recht properen Windows Leistungs Index von 6,9 Punkten. Dem Arbeitsspeicher spendiert Windows 7 recht gute 5,9 Leistungspunkte. So passen der Prozessor und der Arbeitsspeicher einigermaßen gut zusammen. Die stromsparende Grafikkarte der Marke Intel HD Graphics schafft laut Windows-7-Leistungs-Index 4,6 Leistungs-Punkte. Die deutlich schnellere, gesonderte Grafikkarte der Marke NVIDIA GeForce GT 425M kommt auf einen Leistungsindex von 5,9 Punkten. Der 500 GB Festplatte attestiert das Festplattentestprogramm HD Tune eine mittlere Transferrate von ca. 62 MB/sec. Windows 7 gibt ihr 5,9 Leistungs-Punkte. Kurz gesagt: Die Platte bietet viel Platz und eine recht ordentliche Leistung.

Insgesamt passen diese Komponenten relativ gut zusammen. Am schwächsten ist die verbaute Intel Grafikkarte, am stärksten der verbaute Intel Doppelkern Prozessor. Wer das Gerät selbst weiter aufmotzen will, wird durch einen Austausch der rotierenden Festplatte gegen eine in der Regel auch immer noch sehr teure SSD-Festplatte wohl den stärksten Effekt erzielen. Damit laden Daten und Programme spürbar schneller. Auch beim WLAN Modul könnte man für ein paar Dutzend Euro ein wesentlich besseres Modell mit dem Funkstandard 11ABGN im Internet finden.

Akku und Energieverbrauch

Das Netzteil von Delta Electronics, Made in China, speist den Laptop und lädt den Akku mit maximal 4,74 Ampere und 19 Volt. Es toleriert Stromquellen von 100 bis 240 Volt und Wechselstrom-Frequenzen von 50 bis 60 Hertz. Das reicht auch Business-Travellern und Weltenbummlern bis weit jenseits von Europa. Mit 540 Gramm gehört es jedoch nicht gerade zu den leichtesten Exemplaren.

Der Lithium-Ionen Akku der Marke MSI BTY-M66-SQU-524, Made in China, versorgt den Laptop unterwegs laut Aufdruck mit 48 Wattstunden bei 10,8 Volt und 4,4 Ampere. Er kann relativ leicht aus dem Laptop-Boden entnommen werden und bringt dann 335 Gramm auf unsere Briefwaage. Und was bringt der mittelstarke Akku nun? Das Labor von notebookinfo.de attestiert unserem Testgerät unter Volllast eine Laufzeit von 55 Minuten. Im gemischten Praxisbetrieb eine Stunde und 21 Minuten. Im besten Falle sogar drei Stunden und 26 Minuten. Der Stromverbrauch liegt im Praxisdurchschnitt bei ca. 76 Watt.

Praxis

HD-Video-Trailer aus dem Internet zog der MSI sowohl im Hochleistungsmodus mit Netzstromversorgung als auch im Energiesparmodus im Akku-Betrieb ruckelfrei über WLAN-11n aus dem Internet. Dabei kam ein relativ guter Klang aus den zwei Lautsprechern oben und dem Subwoofer unten am Laptop heraus. Doch all die weiteren schönen Fakten und Daten in diesem Artikel täuschen über eines hinweg: Wie kann man einen derart guten Intel-Prozessor und eine derart performante NVIDIA-Grafikkarte denn bloß mit einer derart klapprigen Tastatur versehen? Damit kommt keine Freude auf.

Zusammenfassung

Mit einem mobilen Intel Core i5 460M @ 2,53GHz Prozessor, einer Strom sparenden Intel HD Grafikkarte, einer flinken NVIDIA GeForce GT 425 Grafik sowie einer nicht ganz langsamen 500-GB-Festplatte könnte man eigentlich einen recht guten Laptop bauen. Die Tastatur mit abgesetztem Zehnerblock wäre für Laptop-Verhältnisse auch wirklich groß genug, wenn sie nur nicht so fürchterlich klappern würde. Am Touchpad unseres Testgerätes hat die Gestensteuerung gar nicht funktioniert. Die beiden Maustasten unter dem Touchpad haben bei der Bedienung störend laute Knackgeräusche von sich gegeben. Das Gerät macht einen unfertigen Eindruck. Wir können uns nur schwer vorstellen, dass MSI es in dem von uns getesteten Zustand auf den Markt bringen wird.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck3,0 (Befriedigend)
  2. Ausstattung2,0 (Gut)
  3. Display2,8 (Befriedigend)
  4. Eingabegeräte4,0 (Ausreichend)
  5. Temperatur2,3 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,3 (Gut)
  7. Anschlüsse1,8 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,3 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,3 (Gut)
  10. Leistung2,1 (Gut)
  11. Praxis3,5 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark067312 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage3923 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage4739 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read7469 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write7481 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz102.3 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read61.1 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen17152 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3452 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7912 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4922 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2759 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6589 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5000 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung276 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 55 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal3 Std. 26 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 21 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

76 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,076 kWh x 24,00 Cent = 39,95 EUR