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  3. Test HP Pavilion g7-1116sg Notebook-PC (QA530EA) - Starke Verarbeitung, schwaches Display!

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Bilder zum Test: HP Pavilion g7-1116sg Notebook-PC (QA530EA) - Starke Verarbeitung, schwaches Display!

Der Kampf um den Schnäppchen-Thron der 17-Zoll Notebooks geht in die nächste Runde. Mit einer durchweg glänzenden Optik will HP mit dem Pavilion g7-1116sg die Blicke auf sich ziehen. Gut durchdacht: Deckel und Handballenauflage sind in einem gräulichen Metallic-Ton lackiert. Fingerabdrücke finden somit zwar ihren Platz, wirken aber nicht so aufdringlich wie bei einer schwarzen Lackierung. Im Gegensatz zum Display ist der verwendete Rahmen sogar matt gehalten wurden.

Die Verarbeitung ist für diese Preisklasse außerordentlich gut. Lediglich der rechte Bereich der Arbeitsumgebung gibt über dem integrierten DVD-Laufwerk geringfügig nach. Die ins Gehäuse eingelassene Tastatur ist dafür hart wie Brett. Sie kann mit einem guten Druckpunkt und angenehm kurzem Hub überzeugen. HP verwendet keine Chicklet-Tastatur. Dafür wird versucht mit abgestuften Tasten Fehleingaben zu minimieren. Mit Erfolg: Auch längere Texte lassen sich auf dem HP Pavilion g7-1116sg problemlos schreiben. Sondertasten finden wir am Gerät keine.

Das Touchpad liegt auf einer Ebene mit der Handballenauflage und bietet genügend Platz für lange Scrollmanöver. Die Grenzen sind durch die feine Strukturierung klar auszumachen, was ein Entlanggleiten auf der Handballenauflage verhindert. Auch die dazugehörigen Tasten hinterlassen einen guten Eindruck. Zur Freude von Rechtshändern ist das Touchpad nicht komplett unter der Leertaste zentriert. Es liegt zwar zum Großteil im linken Bereich der Handballenauflage, kann aber auch mit der rechten Hand problemlos erreicht werden. Auf Wunsch kann das Pad des HP Pavilion g7-1116sg mit einem Doppelklick in der linken oberen Ecke deaktiviert werden.

Neben den bekannten Marken Intel und Nvidia verbaut HP außerdem zertifizierte Lautsprecher von Altec Lansing. Der Sound ist ausgeglichener als bei anderen Notebooks dieser Preisklasse. Die beste Klangqualität kann aber nur durch das Anschließen externer Lautsprechen voll ausgekostet werden. Dafür stehen auf der linken Anschlussseite zwei 3,5 Millimeter Klinke-Stecker zur Verfügung. Außerdem können wir dort auch zwei USB-Geräte, Monitore (HDMI, VGA) und Speicherkarten anschließen. Wer sich mit dem Kabel ins Internet einwählt, kann außerdem eine mit bis zu 100 MBit/s eher langsame Leitung nutzen.

Kabellos geht das schneller vonstatten. HP verbaut im Pavilion g7-1116sg ein WLAN Modul mit den Standards 802.11 B, G und N. Bluetooth ist in keiner Form vorhanden. Ein passender Adapter kann aber in USB-Form nachgerüstet werden. Hierfür wäre der USB-Anschluss an der rechten Seite gut geeignet, da er im hinteren Bereich positioniert ist. Somit verhindert man, dass größere Module bei der Nutzung einer externen Maus in die Quere kommen.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1600 x 900 ( WSXGA )
Prozessor:Intel Core i5 2410M / 2.3 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6470M
Festplatte640 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:3.0 kg
B x H x T:41.2 cm x 3.67 cm x 26.8 cmFarbe:Anthrazitgrau

Auf dem Prüfstand

Statt zu günstigen Prozessoren wie der Intel Pentium Reihe oder der Fusion E-Serie von AMD zu greifen, setzt HP auf einen aktuellen Intel Core i5-2410M Prozessor. Dieser arbeitet mit zwei Prozessorkernen und bietet eine maximale Taktrate von 2,9 GHz. Das Zusammenspiel mit der AMD Radeon HD 6470M ermöglicht nicht nur das Arbeiten mit Textdokumenten sondern auch das Hantieren von HD-Medien. YouTube-Freunde können also ohne Probleme ihre 1080p Videos ansehen, während sie im Netz surfen, Mails abrufen und die nächste Präsentation für die Arbeit finalisieren. Dank Technologie wie Turbo Boost und Hyper Threading. So kann der Prozessor die Taktrate dynamisch den Gegebenheiten anpassen und anstehende Aufgaben auf bis zu vier Prozessorkerne aufteilen. Zwei davon werden simuliert.

Wer mit seinem 17-Zoll Allround-Notebook auch spielen möchte, muss nach einem System mit einer stärkeren Grafiklösung Ausschau halten. Die Taktraten, Speicheranbindung und Ausstattung der AMD Radeon HD 6470M reicht für diese Zwecke nicht aus. Dafür kann das HP Pavilion g7-1116sg durch die Umschaltung auf die im Prozessor integrierte Intel HD 3000 Energie sparen und bei weniger anspruchsvollen Aufgaben eine höhere Akkulaufzeit erzielen.

Diese beträgt in der Praxis 225 Minuten. Für ein 17-Zoll Notebook gar nicht mal so schlecht. Dieser Wert schreit gerade so nach der Außennutzung. Doch ganz nach der Devise „Wer nutzt ein 17-Zoll Allround-Notebook schon draußen?“, drosselt HP die durchschnittliche Displayhelligkeit auf magere 195 Candela pro Quadratmeter. Das glänzende Display kann somit der Sonne nur wenig entgegensetzen. Die Nutzung ist geprägt von Spiegelungen und kontrastarmen Inhalten. In dunklen Innenräumen konnte uns die Farbbrillanz des Panels jedoch überzeugen.

Fast schon brillant ist auch die Kühlung unseres Testgeräts. Im Durchschnitt steigen die Oberflächentemperaturen nicht über 33 Grad Celsius. Bei einem Stresstest mit den hitzeerzeugenden Tools „ATI Tool“ und „Prime95“ messen die integrierten Sensoren des HP Pavilion g7-1116sg Maximalwerte von 85 Grad Celsius (Prozessor) und 70 Grad Celsius (Grafikkarte). Eine Zwangsdrosselung durch die Übersteigung vordefinierter Temperaturgrenzen im BIOS erfolgt nicht. Die Lautstärke des teils umdrehungsschwankenden Lüfters beträgt in der Praxis 35 Dezibel (A). Die sich schnell ändernden Drehzahlen können bei konzentriertem Hinhören oder in ruhigen Umgebungen nervig auftreten.

Zusammenfassung

Das HP Pavilion g7-1116sg ist ein gutes Allround-Notebook. Es hält sich durch die schlechte Displayausleuchtung lieber in Innenräumen auf und leistet dort solide Arbeit. Neben dem Alltag im Netz und in den Microsoft Office Programmen meistert die Kombination aus Intel Prozessor und AMD Grafikkarte ebenfalls die HD-Welt. Dazu gehört auch das 1080p-Streaming bei YouTube. Besonders beeindruckend ist die gute Verarbeitung in dieser Preisklasse. Für unter 500 Euro kann bei diesem Gerät niemand etwas falsch machen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse3,5 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064584 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage5966 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read10052 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10070 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.1 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read71.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen18569 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4588 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9618 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4282 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3658 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)7945 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4714 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung94 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 50 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 45 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

20 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,020 kWh x 24,00 Cent = 10,51 EUR

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