1. Startseite
  2. Notebook Tests
  3. Test HP Pavilion g6-2151sg Notebook-PC (B8J40EA) - Klassenerhalt in der Multimedia-Liga verpasst

© Copyright by HP. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (5)
Bilder zum Test: HP Pavilion g6-2151sg Notebook-PC (B8J40EA) - Klassenerhalt in der Multimedia-Liga verpasst

Optisch setzt HP bei seinem neuen Pavilion g6-2151sg auf viel Klavierlack und den Einsatz von kleinen „Flakes“ um die Blicke auf sich zu ziehen. Diese erzeugen auf der Displayoberseite und der Handballenauflage einen leichten Glitzer-Effekt. Bis auf die matt schwarze Unterseite gibt es keine Stelle am Gerät wo sich keine Fingerabdrücke, Staub und Kratzer verewigen. Auch der Displayrahmen erstrahlt in einem glänzenden Schwarz, was in Verbindung mit dem spiegelnden Display für starke Reflexionen sorgt. Oberhalb der Tastatur ist eine große Lautsprecherleiste eingelassen die mit einer verchromten Linie vom Rest des Gehäuses abgegrenzt wird.

Die Verarbeitung ist durchwachsen. Vor allem das Display zeigt hier deutliche Schwächen. Die Oberseite des Deckels lässt sich stark durchdrücken und die Scharniere mit Plastikummantelung lassen den Bildschirm lange nachwippen. Auch das Tastaturbett hat mit Stabilitätsproblemen zu kämpfen. HP verwendet keine Chiclet-Tastatur und auch Sondertasten fehlen, dafür spendiert der Hersteller jedoch einen vollwertigen Nummernblock. Die mattierten Tasten bieten einen angenehm kurzen Hub und guten Druckpunkt. Auch nach längeren Schreibeinsätzen ergeben sich keine Einschränkungen. Das Touchpad befindet sich zentriert unterhalb des Tastaturfeldes und ist leicht in die Handballenauflage eingelassen. Die Oberfläche ist genoppt und gestattet den Fingern einen sicheren Halt. Die zwei separaten Maustasten sind leichtgängig und durch einen Doppelklick in der linken oberen Ecke kann das Touchpad auf Wunsch deaktiviert werden.

Auch in diesem Pavilion setzt HP auf zertifizierte Lautsprecher von Altec Lansing. Die Gesamtlautstärke ist ansprechend aber sie zeigen sich etwas höhenlastig. Dennoch sind sie besser abgestimmt als vergleichbare Produkte in diesem Preissegment. Für die beste Klangqualität sollten externe Lautsprecher genutzt werden. Diese lassen sich auf der linken Anschlussseite über zwei 3,5 Millimeter Klinke-Stecker anbinden.

Das Angebot an Anschlüsse ist übersichtlich und ohne Überraschungen. Dem Nutzer stehen drei USB-Ports zur Verfügung, von denen zwei über den aktuellen USB 3.0 Standard verfügen. Eine Verbindung zu externen Fernsehern, Monitoren oder Beamern lässt sich über eine integrierte VGA- oder HDMI-Schnittstelle realisieren. Speicherkarten finden an einem SD-Kartenleser Verbindung und über eine Gigabit-Schnittstelle gelangt man kabelgebunden ins Internet.

Auf unserem Testgerät ist Windows 7 Home Premium vorinstalliert. Über den HP Security Assistant lassen sich Backups erstellen oder einspielen, sowie Kennwörter und Konten verwalten. Als freies Schreibprogramm ist Microsofts Office 2010 Starter Edition zu finden.

Technische Daten

Display:15,6"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:AMD A-Series A10-4600M / 2,3 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 7660G
Festplatte750 GBRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.48 kg
B x H x T:37.6 cm x 3.63 cm x 24.4 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Mit neuer Prozessor- und Grafikarchitektur möchte AMD im Notebooksegment wichtige Marktanteile einnehmen. Im Pavilion g6-2151sg setzt HP dabei auf die neue AMD A-Series-Platform mit Codenamen Trinity. Der AMD A10-4600M APU bildet dabei das aktuelle Flaggschiff. Er rechnet mit vier „Piledriver“ CPU Kernen und einem Takt von 2,3 GHz. Dank TurboCore 3.0 Technologie lässt sich die Taktfrequenz auf bis zu 3,2 GHz steigern. Fest integriert ist dabei die AMD Radeon HD 7660G Grafikeinheit mit einem maximalen Takt von 686 MHz. Durch AMDs Dual Graphics Technologie kann sie direkt mit der diskret verbauten AMD Radeon 7670M kombiniert werden, welche einspringt wenn Mehrleistung gefordert wird. Zu dem Gespann gesellen sich noch 8 GB Arbeitsspeicher.

Abhängig vom Nutzungsverhalten bietet das Gespann genug Leistung für ungetrübten Genuss von Filmen, Musik, dem Surfen im Internet, Office Programmen und auch Spiele sind möglich. So erreichte das Acer Aspire V3-551G mit demselben AMD-Gespann ein flüssiges Spielerlebnis bei Batman: Arkham City in sehr hoher Detailstufe (DX 9) in der nativen Auflösung von 1.366 x 768 Pixel.

Die verbaute Festplatte bietet ein Volumen von 750 GB und damit allerlei Platz für private Daten. Mit 77,7 MB/s beim Random Read Test gehört sie aber nicht zu den schnellsten und bremst das Arbeitstempo hin und wieder aus.

Wenig multimediatauglich präsentiert sich das 15,6 Zoll Glare Type Display. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 179 Candela pro Quadratmeter ergeben sich beim Einsatz im Freien deutliche Einschränkungen für das Ablesen der Bildschirminhalte. In Verbindung mit einem spiegelnden Finish und einem niedrigen maximalen Kontrastverhältnis von 141:1 kann es weder im Multimedia-Einsatz zuhause, noch unterwegs überzeugen.

Ein Vorzug des AMD Gespannes zeigt sich im niedrigen Stromverbrauch. Im Leerlauf gibt es sich mit 13,1 Watt zufrieden und bietet eine maximale Akkulaufzeit von 6 Stunden und 42 Minuten. In der Praxis pendelt sich der Stromverbrauch bei rund 36 Watt ein und man kann mit einer Laufzeit von rund 3 Stunden 38 Minuten rechnen. Der Lüfter erzeugt dabei einen Geräuschpegel von 31 Dezibel (A) und mit 31,7 Grad auf der Ober- und 32,6 Grad Celsius auf der Unterseite bleiben die Temperaturen in einem guten Bereich.

Zusammenfassung

Vor allem für preisbewusste Käufer ist das HP Pavilion g6-2151sg mit AMDs Trinity Hardware einen Blick wert. Für knapp 600 Euro geht die Ausstattung in Ordnung, aber Multimediaenthusiasten sollten sich nach einem anderen System umsehen. Das glänzende, dunkle und kontrastarme Display ist ein No-Go für den Außeneinsatz. Die Anwendungsleistung hingegen kann durchaus überzeugen. Bis auf das auffällige Design mit Glitzer-Effekt fällt es aber schwer ein Alleinstellungsmerkmal auszumachen, damit das Pavilion aus der Masse an Produkten herausstechen kann.


Andere Notebooks von HP - Jetzt anzeigen

Andere Notebooks von HP - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,5 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung4,0 (Ausreichend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068419 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111925 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage6823 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71872 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6217 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01460 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)98 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)98.1 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read8885 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write5031 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz83.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read77.7 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen9834 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2786 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)8089 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5377 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2077 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)5673 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5333 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung106 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 37 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 42 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 38 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

36 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,036 kWh x 24,00 Cent = 18,92 EUR

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.