1. Startseite
  2. Notebook Tests
  3. Test Gigabyte P2542G - Glamourös und stylisch

© Copyright by Gigabyte. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (14)
Bilder zum Test: Gigabyte P2542G - Glamourös und stylisch

Das außergewöhnlich gestaltete Gigabyte P2542G ist in zwei Farbvarianten erhältlich. Entweder ziert klassisch schwarzer Klavierlack den Displaydeckel oder aber ein knalliges Gelb. Wir haben mit Gelb die Variante im Test, welche mehr Aufsehen erregt. Das Look & Feel ist stimmig, der 15,6 Zoller ist mit Chromleisten umrahmt und versteckt seine Bauhöhe von 3,21 Zentimetern mit sportlicher Formgebung.Der Displayrahmen ist mattiert, die Arbeitsumgebung profitiert von haptisch hochwertigem, gebürstetem Aluminium und die am Akku sitzenden Lüfterauslässe erinnern an einen Düsenjet. Die vielen provokanten Designelemente verbinden sich zu einem harmonischen Gesamtbild und geben Hinweise auf die potente Hardware unter dem modischen Chassis. Letzteres ist gut verarbeitet und stabil. Die Wartungsklappe hat ein wenig Spiel und klappert. Ansonsten sind die Spaltmaße gering und ebenmäßig. Die Scharniere bieten einen angemessenen Widerstand, heben die Basiseinheit jedoch ein wenig beim einhändigen Öffnen und lassen ein geringfügiges Nachwippen zu. Der Blu-ray Brenner sitzt passgenau im Laufwerksschacht und das Tastaturbett federt nicht nach.

Die Chiclet-Tastatur besitzt griffige Tasten mit mittellangem Hub und klarem Druckpunkt. Neben dem deutlichen Feedback und dem geräuscharmen Betrieb erhöht auch der separate Ziffernblock den Komfort gerade bei Büroarbeiten. Eine Hintergrundbeleuchtung dürfte man bei der Preisklasse des P2542G durchaus erwarten. Deren Abwesenheit kompensiert der Hersteller mit den Sondertasten neben dem Netzschalter. Nicht nur die Lautstärke lässt sich regeln, über die Smart-Taste gelangt man in den Smart Manager welcher die grundlegenden Konfigurationsmöglichkeiten des Notebooks übersichtlich zusammenfasst. Die gepunktete Struktur des mittig platzierten Multitouchpads ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, bietet jedoch gute Gleiteigenschaften. Über die Synaptics Software kann das Touchpad umfangreich konfiguriert werden. Sämtliche Gesten werden prompt erkannt und sauber umgesetzt. Angenehm fällt uns die Positionierung des Touchpads auf, spielt man auf den WASD-Tasten, muss der Mausersatz nicht unbedingt deaktiviert werden. Die Tastenwippe unter dem Touchpad ist aus Aluminium und damit sehr hochwertig. Auch hier registrieren wir ein knackiges Feedback.

Bei der Ausstattung gibt es nichts zu meckern, über zwei USB 3.0 Anschlüsse und einen eSata/USB 2.0 Kombiport findet genügend Peripherie Platz. Externe Bildschirme können über VGA und HDMI angebunden werden. Der 4-in-1 Kartenleser unterstützt neben SD auch MMC und MemoryStick Formate. Die integrierte Webkamera löst mit 1,3 Megapixel auf. Für Kopfhörer und Mikrofone gibt es jeweils eine separate Audiobuchse. Netzwerke können über Gigabit-LAN, WLAN b/g/n und Bluetooth 4.0 angesteuert werden.

Auf unserem Testgerät ist Windows 7 Home Premium vorinstalliert, neben der AmCap Webkamerasoftware findet sich noch das Cyberlink PowerDVD 10 Programm für die Wiedergabe von Blu-rays. Drückt man anstelle des Netzschalters die Smart-Taste, wenn das Notebook ausgeschalten ist, so kommt man in ein Extra Menu welches ins BIOS oder in die Wiederherstellungsanwendung führt.

Technische Daten

Display:15,6"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3610QM / 2,3 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 660M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
128 GB SSD
750 GB
RAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), BD-RE (-RE DL) (Blu-ray-Brenner)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.6 kg
B x H x T:39.2 cm x 3.21 cm x 26.3 cmFarbe:Gelb schwarz

Auf dem Prüfstand

Mit einem Intel Core i7-3610QM Vierkernprozessor, 8 GB Arbeitsspeicher, einer 256 GB SSD und einer Nvidia Geforce GTX 660M Grafikkarte spielt Gigabytes P2542G sowohl in der High-End Multimediaklasse als auch in der mittleren Gaming-Liga mit. Die Prozessorleistung des Intel Core i7-3610QM mit 2,3 GHz Basis- und bis zu 3,2 GHz Turbotakt reicht für HD-Videoschnitt, Konvertierungen, Bildbearbeitung und andere rechenintensive Prozesse. Mit 8 GB Arbeitsspeicher entstehen auch bei großen Dateien nicht so schnell Engpässe. Für den Office-Betrieb greift der P2542G auf die sparsame integrierte Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit zurück. Wird 3D-Performance gefordert, kann mittels Nvidia Optimus Technologie auf die ungleich stärkere Nvidia Geforce GTX 660M Grafikkarte gewechselt werden. Für die meisten modernen Spieletitel wie Max Payne 3 oder Spec Ops: The Line können hohe bis sehr hohe Detailstufen und Auflösungen angewählt werden. Der Turbotakt der Grafikkarte von 950 Mhz kann auch im Volllastbetrieb von CPU und GPU gehalten werden.

Beim Massenspeicher bietet Gigabyte mit einem 2,5 Zoll Laufwerksschacht und einem mSata-Slot jede Menge Kombinationsmöglichkeiten. Unser Testmodell trägt eine 256 GB SSD im 2,5 Zoll Format welche mit 428 MB/s Lese- und 322 MB/s Schreibrate zur flotten Systemgeschwindigkeit beiträgt. Als optimale Lösung empfinden wir eine 128 GB mSata SSD für schnelle Boot- und Ladezeiten in Kombination mit einer herkömmlichen Festplatte für sperrige Datensammlungen.

Wirklich gut gefällt uns das 15,6 Zoll große FullHD-Display mit matter Beschichtung und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Das TN-Panel bietet zwar nur mäßige vertikale Blickwinkelstabilität und mit 0,66 Candela einen relativ hohen Schwarzwert – die sehr hohe durchschnittliche Leuchtdichte von 354 Candela pro Quadratmeter erlaubt jedoch auch die Nutzung im Freien. Dank einem sehr ordentlichen maximalen Kontrastverhältnis von 596:1 kann das Blu-ray Laufwerk seine Qualitäten auf dem Premium-Display voll ausspielen. Auch die Lautsprecher machen da keinen Strich durch die Rechnung. Obwohl die maximale Lautstärke für ein 4.1 System aus zweimal zwei Stereolautsprechern und einem Subwoofer durchaus noch etwas kräftiger hätte ausfallen können, bietet der P2542G auch dank THX TruStudio Pro Klangverbesserungen ein ausgewogenes Klangbild.

Auch hinsichtlich des Stromverbrauchs, der Akkulaufzeit und der Emissionen macht Gigabytes Gamer eine gute Figur. Im Leerlauf ist das Gerät mit 17 Watt sehr sparsam und die Kühllösung mit 30 Dezibel (A) kaum zu hören. Spielt man fordernde 3D-Titel drehen die Lüfter schon mal auf 38 Dezibel (A), unter Volllast bis auf 43 Dezibel (A). Das ist nicht unüblich, verbrauchen die Komponenten zwischen 76 bis 153 Watt in diesem Szenario. Das Blu-ray Laufwerk ist mit 36 Dezibel (A) relativ laufruhig und stört die Wiedergabe nicht. Die maximale Akkulaufzeit (WLAN aus, Helligkeit niedrig) liegt bei guten 6,5 Stunden, im Alltag kann mit Stunden und 47 Minuten gerechnet werden.

Zusammenfassung

Gigabyte hat mit dem P2542G einen tollen Entertainer im Portfolio welcher an keiner Stelle etwas anbrennen lässt. Gaming, Multimedia, Systemgeschwindigkeit – Intel Quadcore, Nvidia GTX 660M Grafikkarte, FullHD-Display und Blu-ray Brenner rüsten den ungewöhnlich gestalteten 15-Zoller bestens für das Aufgabengebiet. Bis auf eine kleine Verarbeitungsschwäche bei der Wartungsklappe, die fehlende Tastatur-Hintergrundbeleuchtung und den üppigen Preis können wir nichts kritisieren. Gegenüber Konkurrenten wie dem Asus G55 kann Gigabyte die bessere Soundlösung vorweisen, ansonsten entscheidet der Geschmack. Wer auf die ultimative modische Optik verzichten kann, konfiguriert sich dem One K56-2O entsprechend und spart rund 200 Euro.


Andere Notebooks von Gigabyte - Jetzt anzeigen

Andere Notebooks von Gigabyte - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display1,0 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0616077 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark112593 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage12325 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark74656 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage19872 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.02826.1 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)427.6 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)322.2 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read16975 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write24156 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz36.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read363.9 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen22313 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5627 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)21432 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)6761 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4489 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)17570 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)6779 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung41 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 59 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 34 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 47 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

55 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,055 kWh x 24,00 Cent = 28,91 EUR

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.