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Bilder zum Test: Dell Vostro V131 - Günstiges UMTS-Subnotebook mit Leistungsreserven

Als Nachfolger des Dell Vostro V130 startet das V131 nun im Geschäftskundenbereich des Herstellers. Doch neben der durchaus potenten Hardware ist auch der Preis interessant. Unsere Testkonfiguration verzichtet auf eine SSD-Lösung und wird so bereits für unter 800 Euro gelistet. Während das Design dem Vorgänger stark nachempfunden ist, liegen die Vorteile auf der Hand. Die Anschlüsse wandern von der Rückseite an die linke und rechte Seite. Außerdem ist der sonst fest integrierte Akku nun deutlich kapazitätsstärker und herausnehmbar.

Dell setzt weiterhin auf ein kompaktes Chassis und den Einsatz von Aluminium. Davon profitiert die Gehäusestabilität und Haptik. Selbst bei grober Behandlung macht das Dell Vostro V131 stets einen stabilen Eindruck. Glänzende Materialien finden wir im äußeren Bereich nicht vor. Dafür aber an kritischen Stellen wie dem Tastaturbett und der Touchpad-Umrahmung. Diese Bereiche ziehen Fingerabdrücke magisch an.

Als Trost überzeugen dafür die Eingabegeräte. Ein kurzer Hub und der angenehme Druckpunkt der beleuchteten Chicklet-Tastatur können sich auch bei langen Schreibarbeiten sehen lassen. Gleiches gilt für das Multi-Touchpad. Die Gleiteigenschaften sind tadellos und auch die zugehörigen Maustasten arbeiten leise. Gesten wie das Zwei-Finger-Scrollen oder die Pinch-to-Zoom Funktion wurden anstandslos ausgeführt.

Wer dennoch eine externe Maus anschließen möchte, kann den USB 2.0 Anschluss an der linken Seite oder die beiden USB 3.0 Schnittstellen am rechten Gehäuserand nutzen. Externe Bildschirme oder Fernseher können digital über HDMI oder analog via VGA verbunden werden. Wenn ihr auf ein kabelgebundenes Gigabit-LAN verzichten wollt, stehen euch zusätzlich die Verbindung per WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0 zur Verfügung. Das Anschlussportfolio des Dell Vostro V131 ist somit zeitgemäß und wird durch ein UMTS-Modul abgerundet. Der dazu passende SIM-Karten Slot für den Einsatz einer Mobilfunkverbindung sitzt unter dem Akku. Unser Test mit einer T-Mobile Karte ist ohne Probleme abgelaufen.

Das Dell Vostro V131 wurde mit vorinstalliertem Windows 7 Professional (64-Bit) Betriebssystem geliefert. Im Garantiefall haben wir Anspruch auf einen Jahr Service mit Reaktion am nächsten Arbeitstag. Investiert ihr 95 Euro mehr könnt ihr auf einen 3 Jahre Vor-Ort-Support zurückgreifen.

Technische Daten

Display:13.3"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i5 2430M / 2.4 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte320 GBRAM:4 GB
Laufwerk:optional - externPlattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:1.64 kg
B x H x T:32.93 cm x 1.605 - 2.1 cm x 23.765 cmFarbe:individuell

Auf dem Prüfstand

Während das Dell Vostro V130 auf stromsparende aber auch leistungsärmere Prozessoren gesetzt hat, verwendet das Vostro V131 vollwertige Intel Sandy Bridge CPUs. Ihr habt die Wahl zwischen einem Intel Core i3-2310M und dem stärkeren Intel Core i5-2410M. Wer die Geldbörse nicht allzu weit öffnen möchte, kann auch auf den günstigen Celeron 847 ULV setzen – muss hier jedoch mit Abstrichen in Sachen Leistung leben.

In Verbindung mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und der Intel HD Graphics 3000 ist im Office-Alltag genügend Leistung geboten. Unsere Core i5 Konfiguration könnte sogar für das Rendern von Videos oder dem Beschneiden von hochauflösenden Fotos dienen. Außerdem finden wir Gefallen an der schnelldrehenden 500 GB Festplatte (7.200 rpm), die eine Lesegeschwindigkeit von 102,2 MB/s aufweist. Eine SSD-Lösung ist zwar deutlich schneller, schlägt aber auch mit einem Aufpreis von 202 Euro (Dell Store) zu Buche.

Für aktuelle Spiele ist das Vostro V131 nicht ausgelegt. Büroanwendungen wie Word, Excel und Co. sowie das Surfen im Internet laufen jedoch flüssig und ohne längere Wartezeit. Auch HD-Videos des Videoportals YouTube werden ruckelfrei abgespielt.

Der Genuss von Multimedia-Inhalten wird jedoch durch das unterdurchschnittliche HDready Display (1.366 x 768 Pixel) getrübt. Geschäftskunden profitieren zwar von der entspiegelten Oberfläche aber die Ausleuchtung von maximal 190 Candela pro Quadratmeter schlägt sich genauso negativ auf die Wertung aus wie der geringe Kontrast von 170:1. Und dabei lockt einen die gute Akkulaufzeit von über 4,5 Stunden nach draußen. Hier können zwar nervige Spiegelungen vermieden werden, der Kontrastabfall bei Sonneneinstrahlung ist jedoch nicht abwendbar.

Besser sieht es bei der Wärmeentwicklung aus. In der Praxis – also beim Surfen im Internet und der Arbeit mit Microsoft Office - erwärmt sich die Oberfläche auf durchschnittlich 33 Grad Celsius. Die Unterseite erlaubt sich trotz punktueller Temperaturerhöhungen kaum Schnitzer und liegt mit 35 °C immer noch im grünen Bereich.

Das können wir von der Lautstärke des Dell Vostro V131 nicht behaupten. Bereits beim Hochfahren des 13,3-Zoll Notebooks sowie im Leerlauf unter Windows 7 Professional werden wir von einem unregelmäßigen Lüfter begleitet. Der Grundpegel von 32,5 Dezibel (A) ist zwar in Ordnung, die schwankenden Drehzahlen sind jedoch deutlich zu hören. Bei kurzzeitiger Belastung springt unser Messgerät direkt auf 36,5 dB(A). Soweit das Subnotebook längere Zeit belastet wird, liegt unser Maximalwert bei aufdringlichen 48,2 dB(A). Einziger Trost: Die Drehzahlschwankungen lassen bei stetiger Belastung nach und sind nur im Leerlauf hörbar.

Zusammenfassung

Das Update der Vostro V-Serie ist gelungen. Während das Gehäuse von einer besseren Anschlussverteilung profitiert, freut sich der Innenraum über einen vollwertigen Intel Prozessor und einen herausnehmbaren Akku. Die 6-Zellen Stromversorgung lässt bei einer Laufzeit von bis zu 7,5 Stunden auch längere Sitzungen abseits der Steckdose zu. Doch gegen einen Outdoor-Einsatz spricht das unterdurchschnittliche 13,3-Zoll Display.

Ob der starke Prozessor, die UMTS-Verbindung und die schnelldrehende Festplatte Negativpunkte wie die hohe Lautstärke und die schlechte Ausleuchtung des Bildschirms in den Schatten stellen können, muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display3,5 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör3,5 (Befriedigend)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark063663 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage6662 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read10075 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10441 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read102.2 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen18619 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4629 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9610 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4763 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3659 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)7957 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4650 Pkt.Max. 9005 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 20 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 36 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 25 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

27 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,027 kWh x 24,00 Cent = 14,19 EUR

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