1. Startseite
  2. Notebook Tests
  3. Test Dell Vostro V13 - Preisgünstige Edelflunder sucht Bestimmung

Erster Eindruck vom Dell Vostro V13

Der 1,6 Kilogramm leichte Dell Vostro V13 ist eine elegante Erscheinung. Das keine zwei Zentimeter hohe Gehäuse ist komplett in Alumimium eingefasst; lediglich an Front und Rückseite gibt es schwarzes Plastik zu sehen. Hier zeigt das sonst gefällig abgerundete Gehäuse auch einige Ecken und Kanten. Als eigen kann man die Konstruktion der Displayscharniere beschreiben: Der Bildschirm klappt schon vor der eigentlichen Gehäusekante um. Nach dem Öffnen des Displays zeigt sich der Mobilrechner in schlichtem, matten schwarz.

Technische Daten und Ausstattung

Das schlanke Gehäuse bietet dem Innenleben des Subnotebooks einige Grenzen. Als Prozessor setzt Dell auf einen auf einen Intel Core 2 Solo SU3500. Der auf 1,4 Gigahertz getaktete ULV-Chip ist zwar sehr energieeffizient, besitzt aber lediglich einen Kern und beherrscht auch kein Multithreading. Als Option wäre immerhin auch ein Intel Core 2 Duo SU7300 verfügbar.
Auch von der Chipsatzgrafik Intel GMA 4500MHD sollte man keine Höchtsleistungen erwarten. Der Arbeitsspeicher unseres Testsystems betrug zwei Gigabyte DDR3-RAM. Die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotierende SATA-Festplatte verfügte über eine Kapazität von 320 Gigabyte. Netto nutzbar sind davon 283 Gigabyte auf der Partition C. Weitere 15 Gigabyte reserviert Dell für Recovery- und OEM-Daten. Der von Dell beworbene "Free-Fall-Sensor" agierte bei unseren Tests im Hintergrund und zeigte auch nach heftigem Schütteln des Systems keine Warnmeldung. Am Bildschirmrahmen befinden sich zudem ein internes Mikrofon und eine Webcam mit 1,3 Megapixeln. Ein optisches Laufwerk gibt es nur als externes Zubehör.

Anschlüsse

Die knappen Schnittstellen des Dell Vostro V13 sind stimmig angeordnet. An der Front befinden sich Klinkenbuchsen für Kopfhörer und externes Mikrofon. Zur Rechten können Anwender das Gerät mit schmalen ExpressCards (34 mm) erweitern oder per 5-in-1-Kartenleser Flashmedien bearbeiten. Das Gros der Anschlüsse befindet sich jedoch an der Rückseite des Notebooks. Neben Kensignton-Lock und Stromversorgung finden Anwender hier eine VGA-Buchse. Ein digitaler Bildausgang fehlt leider. Von den zwei USB-2.0-Buchsen kann eine auch als eSATA-Anschluss verwendet werden. Die RJ45-Schnittstelle unterstützt auch schnelle LANs bis zum Gigabit-Ethernet. Zu den drahtlosen Schnittstellen gehören Bluetooth 2.1 und WLAN gemäß 802.11n.

Software und Zubehör

Auf unserem Testrechner lief ein Microsoft Windows 7 Professional (32 Bit). Neben den üblichen Systemtools war auch die Bürsosuite Microsoft Office 2007 installiert. Recoverymedien lagen dem System bei. Das von Dell bekannte Dock fehlte, hätte den recht kleinen Bildschirm aber auch nur unnötig belegt.

Display

Das Display des Dell Vostro V13 löst 1.366 x 768 Pixel auf und bietet per LED-Beleuchtung eine ausreichende Helligkeit. Der matt ausgeführte Bildschirm lässt sich sehr angenehm ablesen und etwas über 120 Grad nach hinten klappen - hierbei hilft eine Griffmulde an der Front des Rechners. Nicht ganz so überzeugt sind wir von der Mechanik des Notebooks: Beim Hochklappen des Displays öffnet sich auch der Spalt zwischen Gehäuse und den aufgesetzten Scharnieren sichtbar. Zugeklappt schließt der Deckel aber sicher und solide.

Eingabegeräte

Die schwarzen Tasten des Notebooks täuschen ein Chiclet an, sind aber klassisch ausgeführt. Das Keyboard gibt zwar deutlich auf Druck nach, erlaubt aber ein angenehmes Tippen. Hierzu tragen die deutlich spürbaren Spalten zwischen den Tasten und ein stimmiges Layout bei. Auf einen externen Ziffernblock müssen Anwender freilich verzichten. Das als Mulde ausgeführte Touchpad misst acht mal viereinhalb Zentimeter und nutzt den zur Verfügung stehenden Platz gut aus. Das Eingabegerät unterstützt Gesten. Die zwei separat ausgeführten Maustasten sprechen weich, leise und präzise an.

Temperatur

Im Betrieb erwärmte sich das Notebook nur wenig und vorwiegend an der Unterseite, die durch den Aluminium-Boden die Wärme gut ableitet.

Betriebsgeräusche

Erwartungsgemäß ist der Dell Vostro V13 kein Hochleistungsrechner. Schon der Blick in den Leistungsindex von Windows 7 ernüchtert mit einer Gesamteinstufung von 3,2. Schwächstes Glied im System ist die Grafik, dicht gefolgt vom Prozessor mit 3,3. Im 3DMark06 erreicht das System lediglich 548 Punkte.

Wir haben dem Notebook dennoch genauer auf den Zahn gefühlt. Im Maxon CineBech R10 erreichte der Prozessor im Single-Betrieb etwa die halbe Performance eines aktuellen Durchschnittnotebooks. Erschwerend kommt hinzu, dass der Prozessor unseres Testrechners nur einen Kern besaß und auch nur einen Thread beherrscht. Fairerweise muss man erwähnen, dass der ultraportable Rechner damit aber auch immer noch doppelt so gut abschneidet wie aktuelle Netbooks mit dem Multithread-fähigem Intel Atom N450. Analoges gilt für die Grafikhardware. Die Chipsatzgrafik leistet im Cinebench doppelt soviel wie Intels Chipsatzlösung GMA 3150. Aber schon die erste Generation von NVIDIAs Ion-Plattform übertrifft das gezeigte um den Faktor zwei.

Beim Kodieren unseres Referenzvideos zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Dell Vostro V13 war in etwa doppelt so schnell wie ein Netbook, aber eben auch deutlich langsamer als ein durchschnittlicher Rechner.

Beim Everest-Benchmark Queen musste ich der Dell Vostro V13 deutlich geschlagen geben. Einen Wert unter 3.000 übertrifft nahezu jedes Netbook deutlich. Bei Speicherdurchsatz und Festplattenperformance punktet der Rechner schließlich wieder.

Leistung

Erwartungsgemäß ist der Dell Vostro V13 kein Hochleistungsrechner. Schon der Blick in den Leistungsindex von Windows 7 ernüchtert mit einer Gesamteinstufung von 3,2. Schwächstes Glied im System ist die Grafik, dicht gefolgt vom Prozessor mit 3,3. Im 3DMark06 erreicht das System lediglich 548 Punkte.

Wir haben dem Notebook dennoch genauer auf den Zahn gefühlt. Im Maxon CineBech R10 erreichte der Prozessor im Single-Betrieb etwa die halbe Performance eines aktuellen Durchschnittnotebooks. Erschwerend kommt hinzu, dass der Prozessor unseres Testrechners nur einen Kern besaß und auch nur einen Thread beherrscht. Fairerweise muss man erwähnen, dass der ultraportable Rechner damit aber auch immer noch doppelt so gut abschneidet wie aktuelle Netbooks mit dem Multithread-fähigem Intel Atom N450. Analoges gilt für die Grafikhardware. Die Chipsatzgrafik leistet im Cinebench doppelt soviel wie Intels Chipsatzlösung GMA 3150. Aber schon die erste Generation von NVIDIAs Ion-Plattform übertrifft das gezeigte um den Faktor zwei.

Beim Kodieren unseres Referenzvideos zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Dell Vostro V13 war in etwa doppelt so schnell wie ein Netbook, aber eben auch deutlich langsamer als ein durchschnittlicher Rechner.

Beim Everest-Benchmark Queen musste ich der Dell Vostro V13 deutlich geschlagen geben. Einen Wert unter 3.000 übertrifft nahezu jedes Netbook deutlich. Bei Speicherdurchsatz und Festplattenperformance punktet der Rechner schließlich wieder.

Akku und Energieverbrauch

Erwartungsgemäß ist der Dell Vostro V13 kein Hochleistungsrechner. Schon der Blick in den Leistungsindex von Windows 7 ernüchtert mit einer Gesamteinstufung von 3,2. Schwächstes Glied im System ist die Grafik, dicht gefolgt vom Prozessor mit 3,3. Im 3DMark06 erreicht das System lediglich 548 Punkte.

Wir haben dem Notebook dennoch genauer auf den Zahn gefühlt. Im Maxon CineBech R10 erreichte der Prozessor im Single-Betrieb etwa die halbe Performance eines aktuellen Durchschnittnotebooks. Erschwerend kommt hinzu, dass der Prozessor unseres Testrechners nur einen Kern besaß und auch nur einen Thread beherrscht. Fairerweise muss man erwähnen, dass der ultraportable Rechner damit aber auch immer noch doppelt so gut abschneidet wie aktuelle Netbooks mit dem Multithread-fähigem Intel Atom N450. Analoges gilt für die Grafikhardware. Die Chipsatzgrafik leistet im Cinebench doppelt soviel wie Intels Chipsatzlösung GMA 3150. Aber schon die erste Generation von NVIDIAs Ion-Plattform übertrifft das gezeigte um den Faktor zwei.

Beim Kodieren unseres Referenzvideos zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Dell Vostro V13 war in etwa doppelt so schnell wie ein Netbook, aber eben auch deutlich langsamer als ein durchschnittlicher Rechner.

Beim Everest-Benchmark Queen musste ich der Dell Vostro V13 deutlich geschlagen geben. Einen Wert unter 3.000 übertrifft nahezu jedes Netbook deutlich. Bei Speicherdurchsatz und Festplattenperformance punktet der Rechner schließlich wieder.

Praxis

Trotz vermeintlich schwacher Ausstattung taugt der von uns getestete Dell Vostro V13 als zügiger Arbeitsrechner. Auch beim Abspielen eines HD-Trailers zeigte sich der Rechner keine Schwächen. Selbst nach dem Lösen des Stromkabels und dem Zwangsbetrieb im Energiesparmodus liefen Bild samt Ton synchron und ruckelfrei. Die Wiedergabeleistung der eingebauten Lautsprecher stellte uns dabei zufrieden - auch wenn das System bauartbedingt nicht mit wuchtigen Ghettoblastern mithalten kann.

Zusammenfassung

Das schlanke Gehäuse bietet dem Innenleben des Subnotebooks einige Grenzen. Als Prozessor setzt Dell auf einen auf einen Intel Core 2 Solo SU3500. Der auf 1,4 Gigahertz getaktete ULV-Chip ist zwar sehr energieeffizient, besitzt aber lediglich einen Kern und beherrscht auch kein Multithreading. Als Option wäre immerhin auch ein Intel Core 2 Duo SU7300 verfügbar.
Auch von der Chipsatzgrafik Intel GMA 4500MHD sollte man keine Höchtsleistungen erwarten. Der Arbeitsspeicher unseres Testsystems betrug zwei Gigabyte DDR3-RAM. Die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotierende SATA-Festplatte verfügte über eine Kapazität von 320 Gigabyte. Netto nutzbar sind davon 283 Gigabyte auf der Partition C. Weitere 15 Gigabyte reserviert Dell für Recovery- und OEM-Daten. Der von Dell beworbene "Free-Fall-Sensor" agierte bei unseren Tests im Hintergrund und zeigte auch nach heftigem Schütteln des Systems keine Warnmeldung. Am Bildschirmrahmen befinden sich zudem ein internes Mikrofon und eine Webcam mit 1,3 Megapixeln. Ein optisches Laufwerk gibt es nur als externes Zubehör.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,7 (Gut)
  2. Ausstattung2,6 (Befriedigend)
  3. Display2,0 (Gut)
  4. Eingabegeräte1,6 (Gut)
  5. Temperatur1,6 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,2 (Gut)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,6 (Ausreichend)
  9. Software und Zubehör2,4 (Gut)
  10. Leistung3,2 (Befriedigend)
  11. Praxis1,4 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Everest RAM Read5382 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write4092 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz91.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read74.9 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen2967 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)1533 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)640 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung1518 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast2 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal3 Std. 19 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 56 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

35 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,035 kWh x 24,00 Cent = 18,40 EUR