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  3. Test Dell Vostro 3700 - Das Business-Notebook mit großem Display und robustem Alu-Gehäuse

Erster Eindruck vom Dell Vostro 3700

Dass Dell mit seiner Vostro-Serie hauptsächlich auf kleine Unternehmen abzielt, wundert einen schon. Schließlich sind die Vostro-Notebooks sowohl äußerlich mit einem robusten Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff als auch mit einem durchaus auch für Großunternehmen annehmbaren „Innenleben“ ausgestattet. Aktuelle Intel-Prozessoren, Arbeitsspeicher bis 8 Gigabyte und guten Grafikkarten und alle aktuellen kabelgebundenen und -losen Netzwerkanschlüsse lassen sich recht gut auch in allen relevanten Abteilungen großer Unternehmen einsetzen.
Doch zu unserem Testgerät! Das Business-Notebook Dell Vostro 3700 steht seinem kleineren Bruder Vostro 3500 äußerlich in Nichts nach. Bei seinem Gehäuse wurde ebenfalls Aluminium verbaut. Daher sind auch die Gehäuse oder besser Deckelfarben auch identisch. Unser Test-Notebook ist ebenfalls wie sein kleiner Bruder nach Hersteller-Betitelung „Aberdeen Silver“. Mit 30 Euro zusätzlich kann aber das Gehäuse auch in Lucern Red“ oder „Brisbane Bronze“ sein.Mit 17,3 Zoll Bildschirm ist der Vostro 3700 nicht nur deutlich breiter, sondern wiegt mit fast 3 Kilogramm (inklusive Akku) auch deutlich mehr als sein kleiner Bruder. Der 640 Gramm schwere Netzstromadapter kommt beim Transport noch hinzu. Der Deckel wird nur zugeklappt. Einen Transportverschluss, bei dem der Deckel mit Haken einrastet und per Druckknopf wieder entriegelt wird, gibt es nicht. Ein leichter Schütteltest ergab, dass der Deckel geschlossen bleibt. Allerdingssollte man zum Schutz von Bildschirm und Tastatur nicht nur auf eine Transporttasche setzen, sondern auch die Schaumstoff-Folie der Originalverpackung weiterhin dazwischen legen. So bleibt das Display besser vor Kratzern durch Schmutzpartikel geschützt.
Durch seine Winkelscharniere kann das Vostro 3700 nur bis 135 Grad geöffnet werden. Kein Nachwippen ist nach dem Öffnen zu spüren. Das DVD-Laufwerk mit achtfacher Lese- und Schreibgeschwindigkeit lässt sich leicht öffnen, gibt aber beim Schließen etwas nach. Der 17.3-Zöller misst 410 Millimeter Breite, 230 Millimeter Tiefe und bis zu 34,4 Millimeter Höhe. Leider fehlt auch hier an der Unterseite der für Businessgeräte eigentlich übliche Docking-Port.

Nach dem Öffnen findet man einen matt-schwarzen „Innenraum“ vor. Die Tastatur verfügt überbreite, flache Tasten, die jeweils an ihren Kanten leicht abgeschrägt sind. Auch der separate Nummernblock fehlt dieses Mal nicht, was nach Meinung des Testers für ein Business-Notebookunerlässlich ist. Aufgrund recht enger Zwischenräume zwischen den einzelnen Tasten können sichdeutlich weniger Staub und Schmutzpartikel einlagern als bei Notebooks mit Standard-Tastatur. Die wesentlichen drei Handgriffe der Gestensteuerung sind mit hellblauen Pictogrammen auf dem Touchpad erklärt.

Der LED-Bildschirm subjektiv empfunden gleichmäßig ausgeleuchtet. Wegen der Entspiegelung stören keine Lichtreflexionen die Sicht. Genau wie sein kleiner Bruder hat der Dell Vostro 3700 nur schmale Schlitze als Lautsprecher, die links und rechts über der Tastatur zu sehen sind. Ebenso sind auf einer schwarz glänzenden Zierleiste – direkt unter dem Einschaltknopf – die Funktionstasten mit Hintergrundbeleuchtung angebracht. Mit ihnen kann der Nutzer Songs stoppen, neu starten, auf Titel vor- und zurückspringen sowie den Klang lauter, leiser oder ausschalten. Das in unserem Testgerät eingesetzte Betriebssystem Windows 7 Professional 32-Bit-Version fährt schnell hoch und der Rechner ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit.

Technische Daten und Ausstattung

Die Konfiguration dieses Business-Notebooks mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher – möglich wären bis zu acht – der Nvidia GeForce GT 330M sowie dem Intel Vierkernprozessor Core i7 720QM mit 1,6 Gigahertz Taktung ist oberen Level.
Die Nvidia Geforce GT 330M ist eine recht schnelle Notebook-Grafikkarte und in etwa vergleichbar mit der GeForce 9600M GT. Sie zählt zu Nvidias Mainstream-Segment und eignet sich durchaus für viele 3D-Spiele. Aus Tests geht hervor, dass sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Für Power-Gamer ist sie natürlich nichts. Ihre technischen Werte deuten darauf hin: Die GeForce GT 330M verfügt über 2 Shader-Cluster und 16 Texture Mapping Units. Im Gegensatz zu der 9600M GT hat sie 16 Shader Prozessoren mehr – insgesamt 48. Die Shader-Taktung beträgt 1.250 Megahertz. Dies steigert die Rechenleistung der Grafikkarte deutlich (182 GFLOPS). Mit ihrem 128 Bit Speicherinterface und ihrem 1024 Megabyte GDDR3-Speicher erreicht sie eine theoretische Speicherbandbreite von 25,6 Gigabyte pro Sekunde. Diese für eine Grafikkarte recht guten Werte können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in Verbindung mit hohen Bildauflösungen mitunter auch zu Rucklern kommen kann.
Der Intel Core i7 720QM bietet den günstigsten Einstieg in die neueste Prozessorgeneration von Intel. Der Prozessor verfügt wie alle Core i7 Q-Modelle über vier Prozessorkerne. Das führt neben einer sehr hohen Rechenleistung zu einem erhöhten Stromhunger. Ein neuartiges Feature beim Intel Core i7 720QM ist der so genannte Turbo-Modus. Dieser wird automatisch aktiviert, wenn einer der Kerne stark ausgelastet ist und die Temperatur noch Spielraum nach oben erlaubt. Dann wird der Multiplikator des Prozessors erhöht und der Takt verbessert sich von normalerweise 1,6 Gigahertz auf 2,8 Gigahertz. In beiden Modi beträgt die Leistungsaufnahme maximal 45 Watt. Der Intel Core i7 720QM kann ausschließlich DDR3-Speicher ansteuern und zwar in den Frequenzen 1.066 und 1.333 Megahertz. Daraus ergibt sich eine Speicherbandbreite von 21 Gigabyte pro Sekunde. Neben Standard-Anwendungen eignet sich dieser Vierkern-Prozessor auch für CPU-intensive Anwendungen wie Video-Konvertierung oder Verschlüsselung. Er ist allerdings eher für Business-Notebooks geeignet, denn für Spiele sollte möglichst ein Prozessor gewählt werden, der einen höheren Ausgangstakt hat, da der Turbo-Modus bei der Belastung von mehr als einem Kern nicht greift.
Die Festplatte hat mit 500 Gigabyte ein riesiges Speichervolumen, was bei einem Business-Notebook mit der gängigen Anwendungspraxis nahezu niemals gefüllt werden kann. Die Festplatte ist vor Erschütterungen durch den „Free-Fall-Sensor“ und die „Strike-Zone“-Stoßdämpfung geschützt.

Anschlüsse

Dass auf der Rückseite keine Anschlüsse aufgrund der Winkelscharniere Platz haben, schränkt auf keinen Fall ein. Die Schnittstellenzahl ist optimal. Insgesamt verfügt das Dell Vostro 3700 über fünf USB-2.0-Schnittstellen, von denen eine ein eSATA-USB-Kombi-Anschluss ist. Daran lässt sich ein externes Laufwerk oder eine Festplatte betreiben. Neben einem analogen VGA-Ausgang ist aucheine HDMI-Schnittstelle für den digitalen Anschluss von externen Monitoren oder Fernsehgeräten an Bord. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Performance des Vosto 3700 nicht ausreicht, kann man über die ExpressCard-34 weitere Funktionen nachrüsten.
Den Zugang zu Netzwerken kann man entweder kabelgebunden über Realtek RTL8168D/8111D Family PCI-E GBE NIC (10/100/1000 Megabit) oder per Funk über die Dell Wireless 1520 Wireless-N Half Mini Card erlangen. Mit der eingebauten Dell Wireless 365 Karte können per Bluetooth Daten mit Smartphones und anderenmobilen Kleingeräten ausgetauscht werden. Besonders bei Fotografen beliebt ist auch der 8-in-1-Kartenleser, mit dem man die Fotos auf den Speicherkarten (z.B. SD-Karte) seiner Digitalkamera schnell auf die Festplatte übertragen oder auch direkt in das installierte Bildbearbeitungsprogramm einlesen kann. Für Sicherheit ist mit dem Fingerabdruckleser rechts unter der Tastatur gesorgt.Mit dem Kensington Security Slot kann man sein Notebook sicher mit dem Schreibtisch verketten.
Mitten über dem Bildschirm ist die 2 Megapixel Webcam samt zwei Mikrofonen installiert. Bei ihrer Verwendung sollte der Raum gut ausgeleuchtet sein. Ihr Aktivmodus wird mit einem grell weißen Leuchtdiode angezeigt. Bei ihren Aufnahmen wirken die Farben recht blass. Für Videokonferenzen genügt es aber noch.

Software und Zubehör

Dell liefert das Vostro 3700 wahlweise mit Windows 7 Professional wahlweise in 32-Bit oder 64-Bit Edition aus. Alternativ gibt es auch ein Windows XP Downgrade. In unserem Testgerät mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher war die Windows 7 Professional 32-Bit-Version vorinstalliert. Die Reinstallations-DVD des Betriebssystems lag unserem Test-Notebook bei wie auch die Treiber-CD (Dell Vostro Software und Dell Reinstalling Dell Webcam Central Software). Als Brennprogramm dient der Roxio Creator DE 10.3. Filme wiedergeben und optimieren kann man mit Cyberlink PowerDVD DX 8.3 for Windows 7.
Äußerst negativ fiel dem Tester auf, dass dieses Mal keine Virenschutz – und Firewall-Software vorinstalliert war. Beim kleinen Bruder, dem Vostro 3500, war die Internet-Security-Suite von TrendMikro an Bord, die man nach Aktivierung mit Angabe seiner E-Mail-Adresse ein Jahr kostenlos nutzen konnte. In Zeiten von Cyberkriminalität sollte eine Sicherheits-Software-Paket Standard sein. Überraschenderweise war auch wieder das Microsoft Works 9-Softwarepaket im Lieferumfang enthalten. Obwohl das Vostro 3700 doch als Business-Notebook fungieren soll, hätten wir doch zumindest ein zeitlich begrenztes, aktuelles Office-Paket erwartet. Works ist eindeutig für die private Nutzung konzipiert und kann eine Office-Software nicht im Mindesten ersetzen. Aufgrund der fehlenden Sicherheits-Software und des für den Privatuser gedachten und für das Büro ungeeigneten Software-Pakets gibt es Abzüge in der Note.

Display

Der 17,3 Zoll Bildschirm verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Das entspiegelte Display hat eine HD-Auflösung von 1600 mal 900 Pixel und bietet ein kinofreundliches 16:9 Format. Es ist nicht nur subjektiv gesehen gleichmäßig ausgeleuchtet, sondern auch die Testergebnisse des Labors weisen dieses aus. Beim Blick von links und rechts auf den Bildschirm waren alle Farben ohne Schleier gut zu erkennen und die Darstellung klar sichtbar. Mit anderen Worten: Der horizontale Blickwinkel ist nahezu 180 Grad. Auch vertikal (von oben nach unten) betrachtet gab es kaum Qualitätsunterschiede.
Im Labor haben wir eine Durchschnittshelligkeit von 237 cd/m² gemessen. Die maximale Helligkeit liegt mit 251 cd/m² im linken oberen Eckbereich. Die niedrigste Helligkeitsstufe haben wir unten links und rechts unten mit 231 cd/m² gemessen, was unserem Notenspiegel nach ein noch Gut ergibt.

Eingabegeräte

Die direkt ansprechende Tastatur mit ihren breiten, flachen Tasten, die jeweils an ihren Kanten leicht abgeschrägt sind, kann man nur loben. Abrutschen können hier Gelegenheitsschreiber und Tipp-Profis nicht. Die Tasten sind leichtgängig, lassen aber ein deutliches Tippgeräusch hören. Gleiches gilt für die minimalen Zwischenräume, in denen sich kaum Staub und Schmutzpartikel ansammeln können. Die Tastatur ist spritzwassergeschützt. Der separate Nummernblock fehlt dieses Mal auch nicht. Er kann über die „Num“-Taste aktiviert oder abgeschaltet werden. Im deaktivierten Zustand hat man horizontale und vertikale Pfeiltasten für den Cursor zur Verfügung, was während der Arbeit eine Erleichterung ist.
Übung macht den Meister. Das gilt für die Gestensteuerung des Touchpads, zu der man zwei Finger braucht, ganz gewiss. Die meisten sind noch von ihren Vorgänger-Notebooks daran gewöhnt, zum Zoomen oder Verlagern eines Programmfensters mit gedrückter linker Maustaste arbeiten, was nach wie vor möglich ist. Allerdings ist nach der Eingewöhnungsphase die Zwei-Finger-Steuerung über das Touchpad auf Dauer einfacher. Insgesamt reagiert das Touchpad schnell und direkt auf jeden Fingertipp. Wer sich gar nicht mit dem Touchpad anfreunden kann, hat die Möglichkeit, an eine der vier USB-2.0-Schnittstellen eine Maus anzuschließen.

Temperatur

Effizientes Kühlen ist bei den verbauten, hochwertigen Hardware-Komponenten wichtig. Obwohl man den 17-Zöller sicherlich kaum mobil nutzen wird, kommt er nicht bis 40 Grad. Es deutet aber schon darauf hin, dass der Dell Vostro 3700 ein warmes „Innenleben“ hat. Überraschend ist, dass die wärmste Stelle mit 39,5 Grad nicht in unmittelbarer Nähe des Lüfters ist, sondern etwa in Höhe der ExpressCard.

Betriebsgeräusche

Die insgesamt befriedigende Kühlung bringen den Nachteil einer deutlichen Geräuschkulisse mit sich, die etwa den Filmgenuss von DVD mit 44 Dezibel am Notebook nahezu unmöglich macht. Bei Maximallast kommt unser Testgerät auf satte 50 Dezibel. Da sind Kopfhörer angesagt. In der Praxis bringt es das Vostro 3700 im Durchschnitt auf 41 Dezibel. Gegen die Norm ist es mit 47 Dezibel bei Datenzugriff auf die DVD lauter. Das bedeutet, wenn der Nutzer ein Programm von DVD oder CD installiert oder die gespeicherten Daten des Datenträgers nutzt, hört man den Lüfter deutlich im Raum. Das geht beim konzentrierten Arbeiten gar nicht und führt zu klaren Abzügen.

Leistung

Das Dell Vostro 3700 ist als Notebook mit 3 Kilogramm Gewicht und 17,3 Zoll Monitor klar für seinen Einsatz auf dem Schreibtisch konstruiert. Es funktioniert auch recht gut, wäre da nicht das laute Lüftergeräusch.
Mit prüfendem Blick auf die Anwendungsleistung stellen wir fest, dass der Vostro 3700 beim PCMarkVantage Benchmarktest auf einen Score von 5914 Punkten kommt, was gutes Mittelfeld ist. Dies überrascht auch bei einem Business-Notebook nicht besonders. Beim Everest RAM Read erreicht der Business-Allrounder fast den Maximalwert mit 14093 Punkten. Ebenso liegt er beim Everest CPU Queen mit 20550 Punkten dicht am Höchstwert. All das deutet auf eine recht gute Abstimmung der Hardware-Komponenten untereinander hin. Besonders die beiden zuletzt genannten Höchstmarken weisen eine recht schnelle CPU und einen guten Arbeitsspeicher aus. Diese Testergebnisse sind wesentlich besser als die des kleinen Bruders, der auch hier nur das Mittelfeld erreichte.
Im Großen und Ganzen bietet der 17-Zöller also eine gute Leistung und mit ihm lässt sich schnell und direkt arbeiten. Die bereits erwähnten gut funktionierenden Eingabegeräte sind hierfür ein weiterer Beleg.

Akku und Energieverbrauch

Dell hat dem Vostro 3700 einen 6-Zellen-Akku eingebaut. Dieser läuft höchstens 4 Stunden und 9 Minuten. Das ist extrem kurz. Als Standardlaufzeit hat sich 6 Stunden durchgesetzt. In der Praxis bringt es der Office-Allrounder auf gerade mal 1 Stunde und 42 Minuten. Das sind nur 41 Minuten mehr als unter Volllast. Dieses Ergebnis enttäuscht. Bei dem extrem hohen Stromverbrauch von 81 Watt überraschen diese schlechten Werte nicht.

Praxis

Wenn auch die schlechten Akkuwerte enttäuschen, ist der Dell Vostro 3700 ein Business-Notebook, das mit gutem Display, das ziemlich gleichmäßig ausgeleuchtet ist und klare Farben darstellt, zu überzeugen weiß. Die leichtgängige und direkt ansprechende Tastatur werden besonders eifrige Schreiber erfreuen. Der separate Nummernblock rundet den Business-Standard ab. Dass sich aufgrund der engen Zwischenräume wenig Staub und Schmutzpartikel in der Tastatur sammeln können, ist besonders langfristig von Vorteil.
Ebenso spricht das Touchpad mit Gestensteuerung erfreulich schnell an. Somit ist zumindest schnelles Arbeiten möglich.
Ist der Netzstromadapter nicht zur Hand, hat man allerdings wegen der schlechten Akkulaufzeit nicht lange Freude an dem 17-Zöller.
Mit vier USB-2.0-Schnittstellen und einer eSATA/USB-Kombi-Schnittstelle ist dieses Business-Notebook gut ausgestattet. Auch die weiteren Schnittstellen sind völlig ausreichend und mit den LAN- und WLAN-Verbindungsmöglichkeiten, einschließlich Bluetooth, darf man es als Kommunikationsprofi bezeichnen. Es ist für jede Netzwerkeinbindung gerüstet.

Zusammenfassung

Schreibtischtäter aufgepasst! Hier kommt das Highend-Business-Notebook. Es ist mit schnellem Prozessor, gutem Arbeitsspeicher und riesiger Festplatte gerüstet. Der Dell Vostro 3700 meistert nicht nur alle gängigen Büroanwendungen, sondern auch Grafikbearbeitung ist möglich. Auch das eine oder andere aktuelle Spiel kann darauf gespielt werden.
Auf dem Bildschirm wird alles klar und farbecht dargestellt. Nahezu keine Grauschleier waren feststellbar. Für eine erkennbare Webcam-Darstellung ist ein gut beleuchtetes Zimmer notwendig. Die Farbwiedergabe ist hier recht blass. Für Videokonferenzen oder -chats reicht sie aber noch aus. Gleiches gilt für die eingebauten Mikrofone. Hier ist doch eher zu einem Headset zu raten.
Die Tastatur und das Touchpad sprechen direkt an und die Tasten sind leichtgängig. Auch der für einBusinessgerät obligatorische Nummernblock fehlt nicht. Die Funktionstasten über der Tastatur sind intuitiv bedienbar.
Negativ fallen der laute Lüfter, der hohe Stromverbrauch und die daher mangelhafte Akkulaufzeit auf. Das schwächt den ansonsten guten Eindruck deutlich.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Ausstattung2,0 (Gut)
  3. Display2,3 (Gut)
  4. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  5. Temperatur3,8 (Ausreichend)
  6. Betriebsgeräusche4,6 (Mangelhaft)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch5,0 (Mangelhaft)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,5 (Gut)
  11. Praxis2,4 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark067281 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage5914 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read14093 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write9041 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.3 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read75.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen20550 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3004 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8021 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3332 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung343 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 1 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 9 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 42 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

81 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,081 kWh x 24,00 Cent = 42,57 EUR