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  3. Test Dell Studio 1745 Touch - Multimedia ohne Berührungsängste

Erster Eindruck vom Dell Studio 1745 Touch

Der Dell Studio 1745 Touch wirkte auf uns wie ein alter Bekannter, zu offensichtlich sind die Ähnlichkeiten zum Inpiron 1764 des gleichen Herstellers. Nach eingehender Untersuchung fielen uns dann aber doch etliche Unterschiede auf. So besitzt der schwarz glänzende, unauffällig gemusterte Deckel des Studio 1745 Touch einen roten Zierrahmen. In diesem ist am äußeren Displaygelenk auch gleich der Power-Button eingebettet. Zum markanten Äußeren trägt der ausladene Akku des 3,9 Kilogramm schweren Multimedia Notebooks bei. Der geöffnete Rechner offenbart nicht nur eine dunkle Tastatur mit separatem Ziffernblock, sondern auch eine Multimedialeiste sowie dezent hervorgehobene Lautsprecherboxen der Marke JBL.

Technische Daten und Ausstattung

Herz unseres Testrechners war ein Intel Core 2 Duo P7450. Der auf 2,13 Gigahertz getaktete Doppelkernprozessor kann auf vier Gigabyte DDR3-RAM zugreifen. Um grafische Berechnungen kümmert sich die diskrete Einstiegslösung ATI Mobility Radeon HD 4570. Die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotierende SATA-Festplatte bietet eine Bruttokapazität von 320 Gigabyte. Nutzbar bleiben davon 283,40 Gigabyte auf der Partition C. Weitere knapp 15 Gigabyte reserviert Dell für Recovery- und Servicepartitionen. Das optische Laufwerk arbeitet mit einem Einzug, Medien abseits des Standardmaßes verarbeitet das Notebook also nicht. Dafür beschreibt der Mehrformatbrenner nicht nur DVDs, sondern auch Blu-ray Discs. Zur weiteren Ausstattung des Rechners gehören eine Webcam mit zwei Megapixeln und Dual-Array-Mikrofonen. Teil des 2.1-Soundsystems ist zudem ein Subwoofer.

Anschlüsse

Die Schnittstellen sind an den beiden Seiten des Dell Studio 1745 Touch angebracht. Links hinten befindet sich eine RJ45-Buchse für LANs bis zum schnellen Gigabit-Ethernet. Neben dem analogen VGA-Ausgang folgen mit DisplayPort und HDMI auch Optionen für den digitalen Bildausgang. Der sich anschließende USB-2.0-Port unterstützt auch eSATA-Peripherie. Einer vorbereiteten Antennenbuchse folgen ein schmaler ExpressCard/34-Slot sowie Audiobuchsen. Rechts vorn befindet sich eine Firewire-Buchse (IEEE 1394a). Es schließt sich ein 8-in-1-Kartenleser für Flashmedien an. Darauf folgen zwei weitere USB-2.0-Ports sowie der Einzug des optischen Laufwerks. Ganz hinten rechts befindet sich die Stromzufuhr. Die WLAN-Hardware unseres Rechners unterstützte auch schnelle Funknetze nach IEEE 802.11n.

Software und Zubehör

Als Betriebssystem lief auf unserem Dell Studio 1745 Touch Windows 7 Home Premium (64 Bit). Vorinstalliert waren neben den üblichen Systemtools auch die Bürosuite Microsoft Works 9.0 sowie die Brennsoftware Roxio Burn. Statt des Dell-üblichen Docks fanden wir es eine fingergerechte "Dell Touch Zone Lobby". Die für den Touchbetrieb optimierte Schnellstartleiste bringt gleich einige Tools mit, darunter eine nützliche Notizzettelverwaltung. Andere Programme überzeugten weniger. Ein virtuelles Schlagzeug spricht per Fingerbedienung viel zu träge an, das Malprogramm YouPaint unterstützt im Gegensatz zu Windows Paint nur die Eingabe eines einzelnen Fingers. Recoverymedien liegen dem System bei.

Display

Das Display zeigt auf 17,3 Zoll Diagonale 1.600 mal 900 Punkte an. Die Farben sind knackig, im Sonnenschein stören die Reflexe des spiegelnden Bildschirms aber deutlich. Die Anzeige lässt sich um etwa 135 Grad aufklappen. Durch den aus dem Gehäuse herausragenden Akku bleiben davon effektiv noch 125 Grad über. Dafür entschädigt der Rechner dann mit einer ergonomisch geneigten Tastatur.

Eingabegeräte

Besonderheit des Multimedia Notebooks ist der Touchscreen. Das Display lässt sich mit mehreren Fingern zugleich bedienen und akzeptiert auch Gesten. Wie unter dem Punkt Software geschildert liefert Dell gleich entsprechende Werkzeuge mit. Wenngleich diese oft nur als Spielerei taugen, nutzten wir die Eingabe per Bildschirm als willkommene Zusatzoption: Auf Webseiten navigierten wir mit Fingerzeig oft deutlich effizienter als per Touchpad und Tastatur. Wermutstropfen: Am unteren Rand wirkt der Bildschirm recht labil und biegt sich beim Drücken durch.
Bei der Pflicht liefern die Eingabegeräte des Dell Studio 1745 ein durchwachsenes Bild. Die vollformatige Tastatur gibt auf Druck deutlich nach und verformt sich. Auch die schwarze Umrahmung sitzt recht locker und ließ uns an der Verarbeitungsqualität des Notebooks zweifeln. Tippen konnten wir auf dem Keyboard allerdings gut. Die flachen Tasten besitzen ordentliche Zwischenräume und sind sinnvoll angeordnet. Besonders nützlich im Dunkeln: Das komplette Keyboard kann in zwei verschiedenen Helligkeiten beleuchtet werden. Beleuchtet ist auch eine berührungsempfindliche Leiste über der eigentlichen Tastatur. Dort lassen sich die Multimediafunktionen des Rechners steuern. Das 10 x 5,5 Zentimeter messende Touchpad gefiel. Die raue Oberfläche vermittelt ein gutes Feedback, erkannte im Test aber keine Gesten. Die zwei großen und weich ansprechenden Maustasten sind separat ausgeführt.

Temperatur

Im normalen Betrieb erwärmt sich das Dell Studio 1745 Touch nur leicht, unter Last erhitzt sich das Gehäuse jedoch spürbar.

Betriebsgeräusche

Glaubt man dem Leistungsindex von Windows 7, hat Dell ein recht ausgeglichenes System gebaut. Schwachpunkt ist lediglich die Desktopleistung der Grafikkarte. Die ATI Mobility Radeon HD 4570 schafft hier lediglich einen Wert von 4,9. Bei Spielen hingegen glänzt die diskrete Hardware mit einer Einstufung von 6,2. Zweitschwächste Komponente des Rechners ist der Prozessor mit 5,7, RAM und Festplatte erreichen 5,9.

Im 3DMark06 erreicht das Multimedia Notebook einen passablen Wert von 4.201. Beim Maxon CineBech R10 hinkt der leicht angestaubte Intel Core 2 Duo aktuellen Mittelklasseprozessoren der Reihe Core-i5 etwas hinterher. Auch die Grafik ist leistungsmäßig nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, wenngleich die diskrete Hardware Chipsets natürlich um Welten überlegen ist.

Beim Kodieren des Referenzvideos erhärterte sich unser Eindruck: Der Dell-Rechner ist hier zwar nicht wirklich langsam, aktuelle Rechner auf dem Markt bewältigen die gestellte Aufgabe aber zwei bis drei Minuten schneller. Die Performce für Speicherzugriffe geht in Ordnung. Auch hier gilt wieder: Ein solides Ergebnis, aber eben keine überragenden Werte. Gleiches gilt übrigens für den Everests Queen-Benchmark.

Leistung

Glaubt man dem Leistungsindex von Windows 7, hat Dell ein recht ausgeglichenes System gebaut. Schwachpunkt ist lediglich die Desktopleistung der Grafikkarte. Die ATI Mobility Radeon HD 4570 schafft hier lediglich einen Wert von 4,9. Bei Spielen hingegen glänzt die diskrete Hardware mit einer Einstufung von 6,2. Zweitschwächste Komponente des Rechners ist der Prozessor mit 5,7, RAM und Festplatte erreichen 5,9.

Im 3DMark06 erreicht das Multimedia Notebook einen passablen Wert von 4.201. Beim Maxon CineBech R10 hinkt der leicht angestaubte Intel Core 2 Duo aktuellen Mittelklasseprozessoren der Reihe Core-i5 etwas hinterher. Auch die Grafik ist leistungsmäßig nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, wenngleich die diskrete Hardware Chipsets natürlich um Welten überlegen ist.

Beim Kodieren des Referenzvideos erhärterte sich unser Eindruck: Der Dell-Rechner ist hier zwar nicht wirklich langsam, aktuelle Rechner auf dem Markt bewältigen die gestellte Aufgabe aber zwei bis drei Minuten schneller. Die Performce für Speicherzugriffe geht in Ordnung. Auch hier gilt wieder: Ein solides Ergebnis, aber eben keine überragenden Werte. Gleiches gilt übrigens für den Everests Queen-Benchmark.

Akku und Energieverbrauch

Glaubt man dem Leistungsindex von Windows 7, hat Dell ein recht ausgeglichenes System gebaut. Schwachpunkt ist lediglich die Desktopleistung der Grafikkarte. Die ATI Mobility Radeon HD 4570 schafft hier lediglich einen Wert von 4,9. Bei Spielen hingegen glänzt die diskrete Hardware mit einer Einstufung von 6,2. Zweitschwächste Komponente des Rechners ist der Prozessor mit 5,7, RAM und Festplatte erreichen 5,9.

Im 3DMark06 erreicht das Multimedia Notebook einen passablen Wert von 4.201. Beim Maxon CineBech R10 hinkt der leicht angestaubte Intel Core 2 Duo aktuellen Mittelklasseprozessoren der Reihe Core-i5 etwas hinterher. Auch die Grafik ist leistungsmäßig nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, wenngleich die diskrete Hardware Chipsets natürlich um Welten überlegen ist.

Beim Kodieren des Referenzvideos erhärterte sich unser Eindruck: Der Dell-Rechner ist hier zwar nicht wirklich langsam, aktuelle Rechner auf dem Markt bewältigen die gestellte Aufgabe aber zwei bis drei Minuten schneller. Die Performce für Speicherzugriffe geht in Ordnung. Auch hier gilt wieder: Ein solides Ergebnis, aber eben keine überragenden Werte. Gleiches gilt übrigens für den Everests Queen-Benchmark.

Praxis

Im Alltag kamen wir gut mit dem Dell zurecht. Die Leistung des Systems genügt zur Wiedergabe von HD-Material. Durch Trennen der Stromversorgung ließ sich der Rechner genauso wenig aus der Ruhe bringen, wie durch den erzwungenen Betrieb im Stromsparmodus. Der Klang des 2.1-Soundsystems überzeugte uns. Die Nebengeräusche des lauten Rechners störten jedoch deutlich.

Zusammenfassung

Herz unseres Testrechners war ein Intel Core 2 Duo P7450. Der auf 2,13 Gigahertz getaktete Doppelkernprozessor kann auf vier Gigabyte DDR3-RAM zugreifen. Um grafische Berechnungen kümmert sich die diskrete Einstiegslösung ATI Mobility Radeon HD 4570. Die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotierende SATA-Festplatte bietet eine Bruttokapazität von 320 Gigabyte. Nutzbar bleiben davon 283,40 Gigabyte auf der Partition C. Weitere knapp 15 Gigabyte reserviert Dell für Recovery- und Servicepartitionen. Das optische Laufwerk arbeitet mit einem Einzug, Medien abseits des Standardmaßes verarbeitet das Notebook also nicht. Dafür beschreibt der Mehrformatbrenner nicht nur DVDs, sondern auch Blu-ray Discs. Zur weiteren Ausstattung des Rechners gehören eine Webcam mit zwei Megapixeln und Dual-Array-Mikrofonen. Teil des 2.1-Soundsystems ist zudem ein Subwoofer.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,9 (Gut)
  2. Ausstattung2,4 (Gut)
  3. Display2,1 (Gut)
  4. Eingabegeräte2,1 (Gut)
  5. Temperatur3,5 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche3,3 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,8 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,4 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,5 (Gut)
  10. Leistung3,2 (Befriedigend)
  11. Praxis2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064201 Pkt.Max. 28871 Pkt.
Everest RAM Read6606 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write5649 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz83.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read73.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen9027 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2610 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)5117 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4453 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2332 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)4484 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4377 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung486 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 0 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 45 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

38 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,038 kWh x 24,00 Cent = 19,97 EUR