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Bilder zum Test: Dell Precision M6600 - Perfekte Business-Workstation

Beschreibung

Die Dell Precision-Produktreihe steht seit langem für leistungsfähige Business-Notebooks mit einem schicken Äußeren. Das Precision M6600 bildet hierbei keine Ausnahme. Bereits vor der ersten Inbetriebnahme besticht das kantige Design des Chassis. In dunkelbrauner Farbgebung und mit einem metallischen Finish versehen wirkt es zwar wuchtig aber zugleich wertig. Die Stabilität sucht ihresgleichen – selbst bei starkem Druck sind kaum Verwindungen auszumachen und anstelle eines günstigen Magnetverschlusses rastet der Deckel in der Basis-Einheit ein. Somit steht selbst einem gröberen Umgang nichts im Weg. Das ist unter anderem auch der Aluminium-Magnesium-Legierung zuzuschreiben.

Beim Aufklappen des 17-Zoll großen Displays fällt die große, beleuchtete Tastatur im QWERTZ-Layout mit zusätzlichem Ziffernblock auf. Obwohl uns der modernere Chiclet-Stil eher anspricht, ist auch dieses Business-Notebook für längere Schreibeinsätze konzipiert. Der kurze Hub und der klare Druckpunkt sprechen klar für die Eingabegeräte. Zudem verbaut Dell neben einem Multi-Touchpad einen Trackpoint, der an die ThinkPad-Serie von Lenovo / IBM erinnert. Der Akku des Dell Precision M6600 sollte jedoch nicht entfernt werden, da ein somit fehlender Standfuß das Notebook auf die Kippe stellt.

Dell unterstreicht sein Workstation-Format mit der Unterbringung von HDMI, Gigabit-LAN, VGA sowie USB / eSATA Kombination und Netzanschluss an der Rückseite des Precision M6600. Der stationäre Betrieb wird somit vereinfacht und ein Kabelwirrwarr verhindert. Die linke und rechte Anschlussseite wird außerdem von Technologien wie USB 2.0, USB 3.0, Firewire, Express Card und einem DisplayPort geprägt. Business-Nutzer werden sich über eine Docking-Lösung an der Unterseite, einen Smartcard- und Fingerprint-Reader freuen. Die kabellose Kommunikation erfolgt via WLAN 802.11n und Bluetooth.

Unser Testgerät des Dell Precision M6600 verfügt über eine vorinstallierte Fassung des Microsoft-Betriebssystem Windows 7 Professional und einem Multimedia-Software Paket, bestehend aus Roxio und Cyberlink Software. Alle Anwendungen finden auf einer 750 GB große Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minuten oder auf der schnelleren 256 GB SSD-Lösung Platz.

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080 (Full HD)
Prozessor:Intel Core i7 2860QM / 2.5 GHzGrafikkarte:NVIDIA Quadro 4000M
Festplatte750 GBRAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:3.67 kg
B x H x T:41.6 cm x 3.31 - 3.74 cm x 27.05 cmFarbe:Aluminium und Zinklegierung

Auf dem Prüfstand

Das kantige Design und die wuchtigen Abmessungen lassen auf leistungsfähige Hardware schließen. Und genau das wird uns beim Precision M6600 geboten. In unserem 17,3-Zoller arbeitet ein Intel Core i7-2820QM, 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher und eine Nvidia Quadro 4000M mit 2 GB GDDR5-Speicher. Bei den Benchmarks legt das Precision eine durchweg hervorragende Leistung ab. Vor allem das sehr gute Zusammenspiel der internen Intel HD Graphics 3000 und der für den professionellen Gebrauch optimierten 4000M weiß zu überzeugen. Bedarfsgerecht wird je nach Anwendung zwischen Sparsamkeit oder Leistungsstärke mit Hilfe der Nvidia Optimus Technologie entschieden.

Im SPECviewperf 11 Benchmark, welcher verschiedene CAD-Szenarien abhandelt, zeigt sich der Vorteil der Nvidia Quadro Karte, die dank zertifizierten Treibern deutlich bessere Leistungen in CAD-, DCC- und Visualisierungsanwendungen zeigen kann als handelsübliche Geforce-Grafikkarten. Im Consumer-Bereich liegt der Fokus im Gegenzug eher auf der Verbesserung der Gaming-Performance, die in dieser Workstation nicht die Hauptrolle spielt. Diese Optimierung und Stabilitäts-Garantie lässt sich Dell gut bezahlen. Wer die Precision M6600 Workstation für die private Nutzung im Auge hat, der kann aber auch mit dieser professionellen Grafiklösung gängige Multimedia- und Gaming-Anwendungen ausführen. Für diesen Bereich stehen zudem die integrierten Stereo-Lautsprecher zur Verfügung, die eine gute, maximale Lautstärke und ein klares Klangbild zeigen.

Bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten ist genug Platz um verschiedene Anwendungen parallel und nebeneinander zu betreiben. Am verbauten 17,3-Zoll Display gibt es kaum etwas auszusetzen. Mit einer durchschnittlichen Leuchtstärke von 243 Candela pro Quadratmeter und einem Maximalkontrast von 805:1 lassen sich auch Ausflüge ins Freie einplanen. Im Gegensatz zu günstigen Consumer-Geräten setzt Dell auf einen erweiterten Farbraum, der für professionelle Arbeiten vorausgesetzt wird. Gegen einen Netto-Aufpreis von 429 Euro können Sie im Dell Online-Store zudem ein IPS-Panel konfigurieren, welches einen weiteren Qualitätsschub in Sachen Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität bieten könnte.

Der 97 Wh starke 9-Zellen-Akku erlaubt es der Workstation auch längere Zeiten abseits der Steckdose zu verbringen. Unter Ausnutzung gängiger Energiesparoptionen und Auswahl der Intel HD Graphics 3000 erreicht das Dell Precision M6600 eine maximale Laufzeit von über 11 Stunden. In der Multimedia-Praxis reduziert sich dieser Wert auf 4-6 Stunden, je nach Anwendungs-Szenario und der damit verbundenen Auslastung von Grafikkarte und Prozessor.

Gleiches gilt für die Entwicklung der Lautstärke und der Temperaturen. Neben einem nahezu lautlosen Idle-Zustand dreht der Lüfter nur unter voller Auslastung auf 40 Dezibel (A). Bei einem praxisnahmen Rendering-Prozess eines HD-Videos schlagen unsere Messgeräte auf hörbare aber durchweg tieffrequente 36 dB(A) aus. Die Temperaturen bleiben mit durchschnittlich 32 Grad Celsius auf der Ober- und Unterseite des Dell Precision M6600 in einem positiven Rahmen. In einem Stresstest mit den Benchmark-Tools FurMark und Prime95 konnten wir keine Drosselungen der Grafik- oder Prozessoreinheit feststellen. Somit ist der 17,3-Zoller auch auf hohe Auslastungen vorbereitet.

Zusammenfassung

Dell hat mit dem Precision M6600 ganze Arbeit geleistet. Sowohl die äußeren, als auch inneren Werte wissen zu überzeugen. Die Verarbeitung des Gehäuses und die Qualität der Eingabegeräte sind ausgezeichnet. In der gleichen Liga spielt das matte FullHD-Display, das mit einer guten Leuchtstärke und einem noch besseren Kontrast sowie großem Farbraum punkten kann. Dank der Nvidia Optimus Technologie und dem 9-Zellen-Akku wird aus der stationär gedachten Workstation ein portables Profi-System mit langer Laufzeit. Zudem bietet der 17,3-Zoller eine runde Anschlussvielfalt und optimale Emissionswerte im Bereich der Lautstärken- und Temperaturentwicklung. Bei der langen Liste an Vorteilen gerät der fehlende Standfuß nach der Akkuentnahme in Vergessenheit. Lediglich der Preis könnte einige Interessenten noch abschrecken.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur 1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher 3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche 2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse 1,0 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 1,0 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 17490 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 2411 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 10621 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 4365 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage 17796 Pkt. Max. 23313 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 2216 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 326.8 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 292.4 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 17236 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 17005 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 52.3 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 233.1 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 37739 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 5413 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 19010 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 6853 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4262 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 16007 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 6860 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 64 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 20 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 11 Std. 52 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 6 Std. 0 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

108 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,108 kWh x 24,00 Cent = 56,76 EUR

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