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Bilder zum Test: Dell Inspiron 15R SE - Preisbewusste Special Edition

Dell hat die Entwicklungszeit genutzt und das Gehäuse der neuen Inspiron-Serie nochmals überarbeitet. Anstelle von Kunststoff kommt eloxiertes Aluminium zum Einsatz, welches sowohl den Displaydeckel als auch die Handballenauflage bedeckt. Wie bereits bei den Vorgängern und aktuellen Inspiron-Modellen, kann auch hier der Displaydeckel gegen andere Cover ausgetauscht werden. Mit dieser „Switch“ Technik möchte Dell ein Alleinstellungs-Merkmal bieten, in Zeiten in denen die Personalisierung bei mobilen Geräten immer stärker in den Vordergrund rückt. Die Unterseite ist im matten Schwarz gehalten und ermöglicht einen leichten und einfachen Zugang zum Wechseln der Festplatte und des Arbeitsspeichers. Die Scharniere fordern ein Öffnen des Bildschirms mit beiden Händen und bieten einen Aufklappwinkel von rund 140 Grad. Trotz straffen Anzugs ist dennoch ein Nachwippen des Bildschirms feststellbar.

Auch die Tastatur hat eine Überarbeitung spendiert bekommen. Sie erinnert an die der neuen Vostro-Modelle und die Tasten liegen in einem schwarz glänzenden Tastaturbett. Auch ohne ein separates Nummernfeld bieten sie einen hohen Schreibkomfort. Die Tasten haben einen mittellangen Hub und knackigen Druckpunkt. Gegen Aufpreis lässt sich das Modell auch mit einer Tastatur-Beleuchtung ausstatten, die vor allem in dunklen Arbeitsumgebungen und bei Nacht ihre Stärken ausspielt. Oberhalb des Tastaturbetts sind drei Sondertasten angebracht, die mit unterschiedlichen Funktionen belegt sind. Während die dritte Taste frei belegbar ist, öffnen die anderen das Mobilitätscenter von Windows und ein Menü für Soundprofile. Das mittig unter der Tastatur angebrachte Touchpad ist angenehm groß (11,5 Zentimeter Diagonale) und präzise zu bedienen. Auch Multitouch-Gesten werden einwandfrei erkannt. Die Maustasten sind voneinander getrennt und bieten einen klaren Druckpunkt. Im umfangreichen Treibermenü lässt sich das Touchpad noch weiter auf die jeweiligen Vorlieben des Benutzers anpassen.

Pluspunkte kann das Dell Inspiron 15R Special Edition bei den Anschlüssen sammeln. Das Angebot ist überdurchschnittlich und vielfältig. Alle vier verbauten USB-Schnittstellen bieten den schnellen 3.0 Standard und ein 8-in-1 Kartenleser positioniert sich an der Front. Externe Bildschirme finden Platz an einer VGA- sowie HDMI-Schnittstelle und Kopfhörer und Mikrofone bekommen zwei separate 3,5 Millimeter Klinke-Anschlüsse spendiert. Hinzu kommen ein Blu-ray Laufwerk und die Kommunikationsmöglichkeiten via WLAN, Gigabit-LAN und Bluetooth. Das Intel WLAN-Modul ermöglicht zudem eine kabellose Verbindung mit Monitoren und Fernseher, basierend auf der Wireless Display (WiDi) Technologie. Ab Werk wird der 15,6-Zoller mit dem Windows 7 Home Premium Betriebssystem (64-Bit) ausgeliefert, welches neben dem Dell Support Center für Treiber und Backups auch die kostenlose Microsoft Office 2012 Starter Edition enthält.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3612QM / 2,1 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 7730M
Festplatte1000 GBRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), BD-ROM (Blu-ray-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.76 kg
B x H x T:37.79 cm x 3.41 cm x 25.2 cmFarbe:Aluminium / Stealth Black

Auf dem Prüfstand

Das Dell Inspiron 15R Special Edition wird bei Dell in mehreren Ausstattungsvarianten angeboten und schwankt preislich zwischen 616 und 809 Euro. Unser Testmodell ist ab 809 Euro zu haben und bietet einen Intel Core i7-3612QM Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher, eine 1 TB Festplatte und ein entspiegeltes FullHD-Display in Verbindung mit einer AMD Radeon HD 7730M Grafikkarte. Büroaufgaben meistert die Special Edition problemlos und auch im Multimediabereich kann das System überzeugen. Für aktuelle Spiele ist das Modell in mittleren und hohen Detailstufen zu gebrauchen. Dabei wechselt das Gerät von der stromsparenden Intel HD Graphics 4000 zur AMD Radeon HD 7730M Grafikkarte. Mit 1 TB Speicherkapazität bietet die Festplatte genug Kapazitäten, um eine stattliche Musik- und Filmesammlung aufzubauen. Die Western Digital Caviar Blue HDD dreht dabei mit 5.400 Umdrehungen pro Minute und punktet mit guten Übertragungsraten. Dank den guten Austauschmöglichkeiten an der Unterseite kann sie auch nachträglich gegen eine schnelle SSD im 2,5 Zoll Format ausgetauscht werden.

Dell selbst bietet die Konfiguration mit zwei verschiedenen 15,6 Zoll Displays an. Neben einer Variante mit einer HD Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln ist unser Topmodell mit einem entspiegelten FullHD Bildschirm (1.920 x 1.080 Pixel) ausgestattet. Die gebotene, durchschnittliche Helligkeit von 253 Candela pro Quadratmeter geht in Ordnung und auch unterwegs bei direkter Sonneneinstrahlung ist der Bildschirminhalt noch gut zu erkennen. Nur wenige Multimedia-Notebooks dieser Preisklasse erreichen so gute Werte. Das gilt auch für den gebotenen Schwarzwert von 0,49 cd/m² und einem Kontrastverhältnis von 571:1. Hier hat Dell alles richtig gemacht.

Wo viele Hersteller durch magere Stereo-Boxen mit geringer Gesamtlautstärke und Verzerrungen Punkte verschenken, kann das Dell Inspiron 15R Special Edition punkten. Die verbauten Boxen von Skullcandy bieten einen überdurchschnittlich guten Sound und eine hohe Gesamtlautstärke. Unterstützt von der Waves MaxxAudio 4 Klangsteuerung ergibt sich ein stimmiges Klangbild. Für Präsentationen und Filme durchaus geeignet, sollte man beim Musikgenuss trotzdem auf eine externe Anlage zurückgreifen, da kein Subwoofer verbaut wird.

Im Windows Betrieb und beim Surfen hat das 15,6-Zoll Multimedia-Notebook nicht viel zu tun und hält sich mit 31,4 Dezibel (A) dezent zurück. Der Stromverbrauch liegt in dem Fall bei moderaten 15,8 Watt. Das ändert sich sobald Last anfällt. Unter Volllast ist es mit 47,2 Dezibel (A) doch deutlich zu hören und zieht sich bis zu 87,8 Watt aus der Steckdose. Besonders die Unterseite erhitzt sich teilweise stark. Von einem Betrieb auf dem Schoß wollen wir an dieser Stelle abraten. Bei einer ausbalancierten Nutzung liegt die Lautstärke mit 35 Dezibel (A) in einem annehmbaren Bereich und die Oberflächentemperatur liegt im Schnitt bei 31 Grad Celsius. Der 48 Wattstunden starke Akku ermöglicht eine maximale Akkulaufzeit von knapp 6 Stunden bei niedrigster Bildschirmhelligkeit und deaktivierten Funkverbindungen. Surft man im Internet, sieht Filme an und spielt nebenher, kann man mit einer Laufzeit von knapp 3,5 Stunden rechnen.

Zusammenfassung

Das Dell Inspiron 15R Special Edition ist ein leistungsfähiges Multimedia-Notebook, dass in allen primären Bereichen punkten kann. Ein helles, hochauflösendes Display mit entspiegelter Oberfläche trifft auf gute Eingabegeräte und anständige Lautsprecher. Kunden mit einem Anspruch an eine hohe Mobilität könnten sich an der kurzen Akkulaufzeit stören. Positiv zu erwähnen ist das gehobene Anschlussangebot mit vier USB 3.0 Schnittstellen und Blu-ray Laufwerk. Insgesamt hat Dell ein stimmiges Gesamtpacket geschnürt, das im Test überzeugen kann.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark069584 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111692 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage7112 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72461 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage8621 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01795.1 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)86.5 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)85.9 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read16872 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write24112 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz38.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read84.5 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen20210 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5155 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)19037 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5513 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4126 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)15551 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5044 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung43 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 57 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 53 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 25 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

49 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,049 kWh x 24,00 Cent = 25,75 EUR

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