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Bilder zum Test: Dell Inspiron 15R - Preiswerter Multimedia-Wechselbalg

Im Grunde testen wir einen Rohling, der Dell Inspiron erlaubt mit dem Austausch des Displaydeckels eine Vielfalt an Erscheinungsbildern. Unsere Version mit einem grau glänzenden Kunststoffdeckel in der Optik von gebeiztem Aluminium macht einen sehr eleganten Eindruck. Ein knalliges Blumenmuster, farbige Streifen in skandinavischem Minimalismus oder ein rockiger Totenkopf erhöhen Individualität und Hingucker-Effekt des Notebooks jedoch deutlich. In Zeiten, in denen die Persönlichkeit immer stärker auch auf mobile Geräte und Gadgets abfärbt, bietet Dell mit dem Switch Programm die Grundlage für den Erfolg der Inspiron 15R Notebooks. Der eigene Style lebt nicht mehr nur im Handycover oder simplen Farbvarianten. Die Inspiron Multimedia-Notebooks erinnern stark an die Vorgänger in der XPS – Reihe. Der Displaydeckel fällt sehr massiv aus und ist im Innern mit einer matten Umrandung bestückt. Die Metallscharniere sind an die Rückseite des Gehäuses verlegt, sehr fest angezogen und lassen trotzdem ein Nachwippen zu. Ein wenig verwundert zeigten wir uns vom äußerst nachgiebigen Netzschalter unterhalb des linken Scharnierteils. Der Arbeitsraum wirkt sehr aufgeräumt und wird von der Chiclet-Tastatur dominiert. Die Handballenauflage und das Multitouchpad sind aus Kunststoff in der gleichen Alu-Optik wie der Displaydeckel gefertigt. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich, vor allem für die Preisklasse unter 600 Euro. Der Displaydeckel lässt sich jedoch leicht verwinden und die Spaltmaße sind hier und da unregelmäßig.

Die Chiclet-Tastatur liegt auf einem glänzenden Tastaturbett. Da man nur selten in die Zwischenräume der Tasten gerät, stellen sich Verschmutzung nicht allzu schnell ein. Die Tasten bieten einen kurzen Hub, der Druckpunkt ist jedoch etwas schwammiger als beispielsweise bei den XPS-Modellen. Hinzu kommt das Nachfedern des sehr weichen Tastaturbetts, bei etwas härterem Anschlag stellt sich allerdings schnell der von Dell gewohnte, hohe Schreibkomfort ein. Wie bei sämtlichen 15-Zollern im Portfolio verzichtet Dell auch beim Inspiron 15R auf einen separaten Ziffernblock. Das mittig positionierte Multitouchpad reagiert sehr sensibel und bietet eine große Fläche mit guten Gleiteigenschaften. Eine kleine orangene Status-LED zeigt an, ob das Touchpad per Fn-F2 Funktionstaste deaktiviert wurde. Die Mausersatztasten klicken angenehm geräuschlos. Sehr ansprechend finden wir auch Dells umfangreiche Konfigurationssoftware für Mehrfingergesten.

Das Inspiron 15R bietet eine üppige Ausstattung mit Ports und Schnittstellen. Ganze vier USB 3.0 Ports laden ein zu umfangreicher Peripherie. Externe Bildschirme finden Platz an VGA- und HDMI, Kopfhörer und Mikrofone bekommen jeweils eine separate Audiobuchse. Der 8-in-1 Kartenleser zeigt sich mit der Kompatibilität zu SD-, MMC- und MemoryStick-Formaten sehr vielseitig und ein DVD-Laufwerk gehört auch zur Basisausstattung. Die Kommunikation läuft über Fast-Ethernet-LAN (100Mbit), WLAN-n und Bluetooth 4.0. Die integrierte Webkamera verwendet die HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel. Die von Dell mitgelieferte Software ermöglicht einen unkomplizierten Betrieb. Windows 7 Home Premium ist vorinstalliert, Dell Webcam-Control, Dell Audio und das per Funktionstaste erreichbare Windows Mobilitätscenter bieten schnellen Zugang zu wesentlichen Einstellungen. Mit Dell DataSafe Local Backup wurde auch die Sicherung und Wiederherstellung des Systems bedacht.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 (HD)
Prozessor:Intel Core i5 3210M / 2.5 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 7670M
Festplatte1000 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.74 kg
B x H x T:34.7 cm x 3.0 - 3.41 cm x 24.0 cmFarbe:Moon Silver

Auf dem Prüfstand

Das Dell Inspiron 15R ist in mehreren Ausstattungsvarianten für einen Preis von 550 bis 730 Euro erhältlich. Unser Testgerät bietet mit einem Intel Core i5-3210M Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher eine ordentliche Leistung für den Preis von unter 600 Euro. Büroanwendungen, Email, Multimedia und Internet passen ebenso ins Leistungs-Budget wie gelegentliche Spielesessions. Für eine entsprechende 3D-Anwendungsleistung kann das Multimedia-Notebook von der stromsparenden Intel HD Graphics 4000 auf die separate AMD Radeon HD 7670M Mittelklasse-Grafikkarte wechseln. Die meisten modernen Spiele wie zum Beispiel Spec Ops: The Line laufen mit mittlerer Detailstufe flüssig. Auf der 1000 GB Festplatte finden eine Menge Spiele oder auch größere Mediensammlungen Platz. Mit Lese- und Schreibraten von 106 MB/s beziehungsweise 85 MB/s gehört die herkömmliche Festplatte auch zu den schnelleren ihrer Gattung. Arbeitsspeicher und Festplatte sind relativ unkompliziert und ohne Garantieverlust über die Wartungsklappe an der Unterseite zu erreichen und beispielsweise durch eine SSD aufzurüsten. Ganz findige Schrauber können sich sogar die Zeit nehmen und die Inspirons bis zu dem „Daughter Board“ zerlegen um das System durch eine mSata Caching SSD zu beschleunigen. Das Bios verrät, dass ein solcher Slot vorhanden ist.

Im Inspiron 15R steckt ein Glare Type (spiegelnd) Display mit der Standard HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Entspiegelte, hellere und höher auflösende Panels (FullHD) sind nur in den Special Edition Notebooks der Inspiron 15R Reihe zu finden. Das Standard-Display eignet sich mit einer durchschnittlichen Leuchtdichte von 197 Candela pro Quadratmeter nur bedingt für den Einsatz im Freien. Surft man dennoch im Außeneinsatz, lassen sich mit hellen Bildschirminhalten die Reflexionen minimieren. Die Farben wirken kräftig, trotz des eher bescheidenen maximalen Kontrastverhältnisses von 191:1. Die verbauten Stereolautsprecher sind sehr kräftig in allen Lagen, für ein rundes Klangbild sollten allerdings ein paar Einstellungen in der Dell Audio Software vorgenommen werden. Reduziert man die Höhen und steigert Mitten sowie Bässe, erhält man einen absolut akzeptablen Sound für ein Multimedia-Notebook dieser Preisklasse.

Die Kühlung des Inspiron 15R arbeitet mit 30 Dezibel (A) im Leerlauf (bei 11 Watt Verbrauch) sehr leise. Auch unter höherer Belastung sind 34 Dezibel (A) ein guter Wert. Setzt man das Notebook unter Volllast und fordert damit 62 Watt Verlustleistung, ist der Lüfter mit 43 Dezibel (A) zwar deutlich wahrnehmbar aber immer noch nicht störend. Die Oberflächentemperaturen bleiben im Schnitt unter 30 Grad Celsius. Aufgrund des sparsamen Stromverbrauchs liegt die maximale Akkulaufzeit bei guten 5 Stunden. Surft man ein wenig, wird gespielt oder Musik gehört dann ist mit etwas mehr als 3 Stunden zu rechnen.

Zusammenfassung

Das Dell Inspiron 15R ist ein gut ausgestattetes, solides Multimedia-Notebook. Obwohl Display und Verarbeitung schwächeln, ist das Preis-Leistungsverhältnis ein gutes. Vielfalt beim Erscheinungsbild (Switch) und den Schnittstellen, ordentliche Eingabegeräte und ein kräftiger Sound bieten Studenten, Schülern oder Heimanwendern gute Kaufargumente. Zudem sorgen Software und Support für ein problemloses Alltagsgeschäft – nicht alle Notebooks machen es Einsteigern derart leicht. Das hohe Gewicht von über 2,7 Kilo kratzt ein wenig an der Mobilität, welche der Akku mit bis zu 5 Stunden Laufzeit mitbringt. Als Gesamtpaket bekommt das Inspiron 15R von Dell trotzdem die Note Gut!


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display3,5 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068659 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111188 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage5001 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72270 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6805 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01445.9 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)106.3 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)84.8 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read11833 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write13080 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz43.0 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read80.6 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen11644 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5159 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10809 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4530 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4102 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8782 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4558 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung84 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 1 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 1 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

41 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,041 kWh x 24,00 Cent = 21,55 EUR

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