1. Startseite
  2. Notebook Tests
  3. Test Dell Inspiron 14z - Schmales Gehäuse, niedriger Preis

© Copyright by Dell. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (14)
Bilder zum Test: Dell Inspiron 14z - Schmales Gehäuse, niedriger Preis

Ein günstiger Preis, eine schmale Bauweise und zeitgemäße Intel-Hardware. Auf dem Papier macht das neue Dell Inspiron 14z einen guten Eindruck. In unserer Redaktion fängt der neue 14-Zoller unterschiedliche Kritik ein. Die einen sind erbost in Hinblick auf den überstehenden 6-Zellen Akku, die anderen freuen sich über die Verwendung von Aluminium im niedrigen Preissegment. Und wohl wahr – das Gehäuse des Dell Inspiron 14z macht eine gute Figur.

Das rundum in matt-schwarz gehaltene Chassis verbirgt auf der Deckel-Oberseite eine Stabilisierungsschicht aus Aluminium. Im Vergleich zu anderen Notebooks dieser Preisklasse überzeugt das Dell Inspiron 14z mit einer außerordentlich guten Stabilität. Die Verwindungen am Deckel sind minimal und auch das restliche Kunststoffgehäuse kann unsere hohen Erwartungen erfüllen. Im Gegensatz dazu bekleckern sich die Eingabegeräte nur halb so gut mit Ruhm.

Trotz integriertem Laufwerk und der sonst so schwachen Gehäuseverstärkung über diesem, federt die Tastatur mehr zur Mitte hin nach. Hinzu kommt die Ansammlung von Fingerabdrücken, die auf der glänzenden Tastaturplatte gespeichert werden. Grundlegend überzeug das Keyboard jedoch mit einem knackigen Druckpunkt, kurzem Hub und einem klaren Feedback. Eine Hintergrund-Beleuchtung der Tasten hätte das Manko des Nachfederns fast in den Schatten gestellt. Hierfür verlangt Dell jedoch einen Aufpreis. Das Touchpad des Dell Inspiron 14z ist für unseren Geschmack etwas zu klein geraten. Mit der Multitouch-Bedienung der sensitiven Fläche hatten wir jedoch keinerlei Probleme. Negativ vielen eher die schwergängigen Touchpad-Tasten auf.

Nutzer eines analog angeschlossenen Bildschirms müssen beim Dell Inspiron 14z mit Adaptern arbeiten. Neben einer HDMI 1.4 Schnittstelle findet ein aktueller Mini-DisplayPort seinen Platz. Hinzu kommen zwei USB 3.0 Schnittstellen und ein USB 2.0 Port mit Sleep-and-Charge Funktion. Diese lässt sich zum Aufladen von externen Geräten – wie z.B. MP3-Player – nutzen. Auch wenn das Notebook bereits ausgeschaltet ist. Neumodisch tritt auch der Audio-Combo Anschluss auf. Wer den Vorteil von einem Headset ausspielen möchte, der muss zu einem Produkt mit nur einem Klinke-Stecker greifen. Solch eine Kombination tritt meistens bei Smartphone-Zubehör auf.

Während der amerikanische Online-Store von Dell viele Konfigurationsmöglichkeiten ermöglicht, haben wir uns für ein Intel WLAN-Modul mit integrierten Bluetooth 3.0 Controller entschieden. Außerdem setzt das von uns getestete Dell Inspiron 14z auf einen 6-Zellen Akku und Windows 7 Home Premium. Alles gepaart mit einer 640 GB großen Festplatte.

Technische Daten

Display:14"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i5 2430M / 2.4 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte640 GBRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.0 kg
B x H x T:34.5 cm x 2.4 cm x 24.6 cmFarbe:braun

Auf dem Prüfstand

In erster Linie ist das Dell Inspiron 14z auf den Office-Betrieb ausgerichtet. Für das klassische Word-, Excel- und PowerPoint-Szenario reicht die Kombination aus Intel Core i5-2430M und Intel HD Graphics 3000 vollkommen aus. Wer sich vom vorinstallierten McAfee Anti-Virus System trennen kann, der darf sich auch an schnellen Boot- und Ladezeiten sowie einer angenehmen Geräuschkulisse erfreuen. Alt eingesessenen Notebook-Nutzern empfehlen wir sogar eine Neuinstallation des Betriebssystems, ohne der zusätzlichen Dell-Software. Obwohl unser Testgerät nach dem Hochfahren keinerlei Aktion ausführen musste, sorgten Prozesse im Hintergrund für eine ständige Prozessor-Auslastung von bis zu 40 Prozent.

Neben den bekannten Office-Produkten ist das Dell Inspiron 14z auch für die Wiedergabe von DVDs oder Internet-Streams geeignet. Lediglich im Gaming-Bereich muss die im Prozessor integrierte Grafik zurückstecken. Dafür reicht die Leistung nicht aus.

Wer sich auf die Kernkompetenz des dünnen 14-Zollers konzentriert, dem wird auch abseits der Steckdose genügen Freiraum und Leistung geboten. Die maximale Akkulaufzeit liegt bei 10 Stunden. In der Praxis - bei aktiver WLAN-Verbindung – sind es gute 5,5 Stunden. Lediglich der dunkle HD-Bildschirm (1.366 x 768 Pixel) trübt das sonst sehr farbenfrohe Bild der Outdoor-Nutzung. An sonnigen Tagen hat das glänzende Display keinerlei Chance. Hier erkennen wir zwar genaue Details unserer Umgebung, jedoch nicht den Bildschirminhalt. Für die optimale Nutzung außerhalb des Büros, der Uni oder den heimischen vier Wänden wird ein entspiegeltes Display mit mindestens 300 Candela pro Quadratmeter benötigt.

Nervig zeigt sich auch der Lüfter des Dell Inspiron 14z. Wer sich die Deinstallation der vorinstallierten Software erspart, der wird in der Praxis bereits mit 37 Dezibel (A) belagert. Nutzer, die den Aufwand wagen und das Windows System neu aufsetzen, können den Pegel immerhin um 2 dB(A) senken. Die Temperaturen hingegen bleiben – bis auf punktuelle Ausreißen – im grünen Bereich.

Zusammenfassung

Ein starkes Gehäuse für den Office-Bereich. Das Dell Inspiron 14z ist schlank, leistungsstark und dabei auch noch günstig. Wer ein kompaktes Notebook für den heimischen Gebrauch sucht, der könnte mit diesem Gerät glücklich werden. Solltet ihr allerdings die Sonnenterasse oder den Balkon bevorzugen, dann solltet ihr euch nach einem Gerät mit einem matten Bildschirm umsehen. Mit geringen, technischen Kenntnissen empfehlen wir außerdem eine Neuinstallation des Windows-Betriebssystems. Die vorinstallierte Software bringt den Lüfter sonst auf Hochtouren.

Doch in Deutschland zählt der Preis. Und wer beim Notebook-Kauf sparen möchte, der muss einige Augen zukneifen. Im Vergleich konnte Dell beim Inspiron 14z seine Kernkompetenz ausspielen und eine halbwegs rundes Paket liefern, das durch einen Hauch Eigen-Optimierung verbessert werden kann.


Andere Notebooks von Dell - Jetzt anzeigen

Andere Notebooks von Dell - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064785 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1829 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage7109 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read15561 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write16010 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz54.5 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read67.6 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19236 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4516 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10079 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5478 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3623 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8190 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5443 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung96 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 20 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal9 Std. 53 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis5 Std. 22 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

18 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,018 kWh x 24,00 Cent = 9,46 EUR

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.