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Bilder zum Test: Dell Alienware M18xR2 - Performance-Monster mit 2x HD 7970M im Crossfire

Beschreibung

Vor uns haben wir nicht einfach nur ein großes Gaming-Notebook, das Alienware M18xR2 stellt mit seiner kostspieligen Bestückung aktuelle High-End Desktop Rechner in den Schatten. Angesichts dieser Performance ist das schicke Chassis aus eloxiertem Aluminium mit den Abmessungen von 44 x 32 x 5 Zentimetern noch schlank zu nennen. Zieht man den Vergleich zu wesentlich größeren Desktop Rechnern, erhält man mit dem 5,4 Kilogramm schweren Alienware eine sehr mobile Performace. Unter den matten Softtouch-Oberflächen steckt Hardware, mit der wir aktuelle Spieletitel wie Max Payne 3 in FullHD-Auflösung und maximalen Details spielen können. An der Gestaltung seiner Alienware-Notebooks hat Dell auch bei unserem M18xR2 Vertreter nichts verändert. Ein hochwertiges, ansprechendes Aluminiumchassis. Haptisch angenehme, mattierte Oberflächen. Aufwendige und detailliert konfigurierbare Hintergrundbeleuchtung und ein Edge-to-Edge Display. Die Verarbeitung ist tadellos, die Basis-Einheit lässt sich an keiner Stelle auch nur irgendwie aus der Form bringen. Der Displaydeckel ist für die Größe sehr verwindungssteif und die Spaltmaße zwischen den äußeren Elementen sind sehr gering.

Auch die Qualität der Eingabegeräte kann durchweg überzeugen. Gewöhnungsbedürftig aber praktisch: Am linken Rand der hintergrundbeleuchteten Standardtastatur liegt eine Reihe „TactX“ genannter Sonderfunktionstasten. Damit lassen sich pro Anwendung bis zu 15 Makros programmieren. An herkömmliche Tastaturen gewöhnte Spieler vermuten an dieser Stelle zu anfangs vielleicht noch die STRG-, SHIFT- und TAB-Tasten. Alienware erlaubt nicht nur die Konfiguration der Tastaturhintergrundbeleuchtung, das gesamte Notebook ist übersät mit leuchtenden Elementen welche sich farblich und im Verhalten anpassen lassen. Bei den grundlegenden Aspekten der Tasten wurde alles richtig gemacht, ein mittellanger Hub, deutlicher Druckpunkt und extrem geräuschloser Betrieb bieten hohen Schreib- und Spielkomfort. Auch die Mausersatztasten unter dem großzügigen Multitouchpad mit ebenso umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten reagieren nahezu ohne Geräusch.

In Bezug auf die Schnittstellenvielfalt lässt das M18xR2 fast keine Wünsche offen. Bis auf den Firewire Anschluss gibt es tatsächlich jeden Anschluss im Notebookbereich. Der fehlende Firewire-Anschluss wird durch einen kombinierten eSATA-USB 2.0-Port und einen HDMI-Eingang mehr als kombiniert. So finden schnelle Festplatten, Videokameras und sogar Spielekonsolen Platz am Alienware. Zusätzlich gibt ganze vier USB 3.0 Ports. Für externe Bildschirme gibt es die Auswahl zwischen HDMI, VGA und DisplayPort. Auch die Audiobuchsen sind entsprechend vielfältig, Headset-, Kopfhörer-, Mikrofon- und S/PDIF Anschluss finden sich am linken Gehäuserand. Alle 3,5mm Klinkeanschlüsse lassen sich auch für die 5.1 Audioausgabe neu konfigurieren. Die Kommunikation läuft über Gigabit-LAN, WLAN-N und Bluetooth 4.0. Neben dem 9-in-1 Kartenleser liegt ein Slot für ExpressCards. Die integrierte Webkamera bietet eine hohe 2.1 Megapixel Auflösung für FullHD Videos und kann auf zwei digitale Mikrofone für Stereoton zurückgreifen. Für das optische Laufwerk stehen ein DVD-Multilaufwerk oder, wie in unserer 4000 Euro-Konfiguration vorhanden, ein Blu-ray Laufwerk zur Auswahl. Auch die Software lässt sich bei Dell individuell konfigurieren. Bis auf das in unserem Gerät vorinstallierte Windows 7 Professional Betriebssystem und die umfangreiche Alienware Software für alle erdenklichen Einstellungen, Sicherungen und Wiederherstellungen, kommen die Alienware Systeme nach Kundenwunsch sehr sauber. Auf dem Bootlaufwerk ist eine versteckte Recovery-Partition eingerichtet für die schnelle Wiederherstellung des Werkszustandes.

Display:18.4"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3820QM / 2,7 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 7970M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
256 GB SSD
1 TB
RAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner)Plattform:Microsoft Windows 7 Professional SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:5.41 kg
B x H x T:43.6 cm x 5.3 cm x 32.2 cmFarbe:Space Black / Nebula Red

Auf dem Prüfstand

Im Testgerät steckt ein Intel Core i7-3820QM Vierkernprozessor, welcher mit 2,7 GHz Basis- und bis zu 3,7 GHz Turbotakt läuft. Es gibt derzeit nur einen schnelleren mobilen Prozessor, den Intel Core i7-3920XM welcher sich ebenfalls bei Dell konfigurieren lässt. Für diese CPU gibt es im BIOS des Alienware M18xR2 sogar Übertaktungsfunktionen für 10 bis 15 Prozent mehr Leistung. Das Preis-Leistungsverhältnis für diese Option läuft allerdings unter ferner Liefen und ist nur was für kompromisslose Gamer. Schon der Intel Core i7-3820QM rechnet sich sehr schnell durch alle gestellten Aufgaben. Ob Videoschnitt, -Konvertierungen, fordernde Spiele – mit dieser Hardware läuft alles am oberen Geschwindigkeitslimit. Wer gern Compositing oder Rendering betreibt, für den könnte es sich lohnen von 8 GB auf 16 GB DDR3 Arbeitsspeicher aufzurüsten. Spiele kommen in jedem Fall auch mit 8 GB gut zurecht. Wie eingangs erwähnt, platziert sich das AMD Radeon HD 7970M Crossfire Gespann bestehend aus zwei sehr schnellen Einzelkarten im Verbund an die Leistungsspitze in unseren Benchmarks. Alle Spiele, von Alan Wake, Batman: Arkham City, Battlefield 3 bis Max Payne 3 laufen in FullHD Auflösung, höchsten Detailstufen und aktiven Bildverbesserungen flüssig. Auch im Bereich des Speicherplatzes müssen keine Kompromisse eingegangen werden. Das 256 GB große Bootlaufwerk (nur 229 GB wegen Recovery Partition nutzbar) liegt auf einer Samsung SSD welche 419,3 MB/s schnelle Bootzeiten und Programmstarts garantiert. Grafiker und Videoartists haben genug Platz auf dieser Partition um auch Bearbeitungsprogramme darauf zu installieren. Zusätzlich trägt unser Modell eine herkömmliche Festplatte mit 1 TB Kapazität. Da Alienware sich für einen mSATA Steckplatz entschieden hat, kann ein SSD-Bootlaufwerk auch mit einem RAID System herkömmlicher Festplatten oder gar mit zwei weiteren SSDs kombiniert werden um entweder ultimative Geschwindigkeiten oder aber extremes Platzangebot zu erreichen.

Ein wenig enttäuscht waren wir vom spiegelnden 18,4-Zoll WideFHD-Display mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Obwohl für Innenräume ausreichend, hätten wir bei einem derart kostspieligen Gerät eine höhere durchschnittliche Leuchtdichte als 209 Candela pro Quadratmeter erwartet. Aufgrund des Glare-Type Displays ist bei einem Einsatz im Freien mit starken Reflexionen zu rechnen. Ein maximales Kontrastverhältnis von 696:1 ist sehr gut, die Blickwinkelstabilität in der Horizontalen so weit gegeben, dass auch mehrere Personen einen Film gemeinsam schauen können. Dazu laden auch die 2.1 Lautsprecher mit integriertem Subwoofer aus dem Hause Klipsch ein. Bei der hohen maximalen Lautstärke wird der Bass etwas kratzig, ansonsten ergibt sich ein rundes Klangbild. Multimedia-Enthusiasten haben zahlreiche Möglichkeiten, externe Soundsysteme anzuschließen.

Die maximale Akkulaufzeit liegt aufgrund der umschaltbaren Grafikkarten bei guten 6 Stunden und 15 Minuten. In der Praxis hält die Batterie des Alienware M18xR2 etwas mehr als 3,5 Stunden. Um die sparsame Intel HD Graphics 4000 Prozessorgrafik zu nutzen ist allerdings ein Neustart nötig. Danach liegt der Verbrauch des Geräts im Leerlauf bei 20 Watt. Spiele benötigen schon um die 200 Watt, und unter Volllast messen wir sogar bis zu 300 Watt Stromverbrauch. Beide Grafikkarten takten in unserem forderndem Furmark Test allerdings nur halb so schnell wie sie können. Bei derartiger Belastung dreht die potente Kühllösung des Alienware schon mal auf und erreicht bis zu 47 Dezibel (A) Lautstärke. Im Leerlauf ist sie mit 32 Dezibel (A) noch leicht zu ignorieren, beim Gamen sind die 41 Dezibel (A) den meisten Spielern sicher auch egal. Die Oberflächentemperaturen bewegen sich mit 31,9 Grad Celsius noch im akzeptablen Rahmen, unser Test wertet auch den praxisfernen 300W Volllast-Betrieb – auf dem Schoß wird das M18xR2 eher nicht betrieben.

Zusammenfassung

Das Dell Allienware M18xR2 ist mehr als ein vollwertiger Desktop-Ersatz. Wer selten zuhause ist und überall einen PC mit maximaler Leistung braucht, für den ist das System genau das Richtige. Auf den Geldbeutel darf dabei nicht geachtet werden. Die Leistung eines High-End Desktops lässt sich das Alienware M18xR2 mit zwei AMD Radeon HD 7970M im Crossfire Modus und dem Intel Core i7-3820QM sehr gut bezahlen. Die Displayhelligkeit ist ein kleiner Wermutstropfen im ansonsten sehr gut ausgestatteten System. Dank der Anschlussvielfalt, der hervorragenden Verarbeitung und der schicken Optik kann das M18xR2 auch überzeugen, wenn man die monströse Leistung einmal außer Acht läßt.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher 1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche 3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse 1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör 1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung 1,0 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 27244 Pkt. Max. 28871 Pkt.
3DMark11 10225 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 31823 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 5418 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage 22234 Pkt. Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 3295.4 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 419.3 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 382.2 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 20490 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 28089 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 27.6 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 329.1 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 25197 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 6313 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 24073 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 7214 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4974 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 19396 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Videokonvertierung 37 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 0 Std. 57 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 6 Std. 15 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 3 Std. 36 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

200 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,200 kWh x 24,00 Cent = 105,12 EUR

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