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Bilder zum Test: Dell Alienware M17xR3 - 17-Zoll Gaming-Bolide mit Nvidia Geforce GTX 580M

Das wuchtige Alienware M17x kommt in der dritten Revision in unser Testlabor. Und während im Online-Shop von Dell noch AMDs Radeon HD 6990M die Speerspitze in Sachen Grafikleistung darstellt, wurde unser Testmodell bereits mit einer 100 Watt schluckenden Nvidia Geforce GTX 580M bestückt. In Kombination mit einem Quad-Core Prozessor und einer SSD steht das Komplettpaket für pure Leistung. Und das Design des 17-Zollers tritt genauso potent auf wie seine technischen Daten.

Ähnlich wie ein AMG-Fahrzeug aus dem Hause Mercedes tritt das Alienware M17xR3 nach außen hin schlicht auf, aber dennoch sportlich. Vor allem die – wie eine Stoßstangewirkende – Front sorgt für Aufsehen. Hier befinden sich die Lautsprecher, welche sich optisch leicht mit Lufteinlässen bei Sportwagen vergleichen lassen. Der markante Alien-Kopf auf dem Deckel sorgt auch markentechnisch für ein Leistungs-Statement.

Alle Oberflächen sind von einem gummiartigen Soft-Grip-Material umgeben. Das sorgt für bessere Griffigkeit und wertet die haptischen Aspekte des Alienware M17xR3 auf. Die Verarbeitung ist stets einwandfrei. Selbst starker Druck kann den Materialien keine Dellen entlocken. Auf der Innenseite zeigt sich eine aufgeräumte Arbeitsumgebung mit einem großen Touchpad und einer beleuchteten Tastatur inklusive numerischem Ziffernfeld. Über die vorinstallierte AlienFX-Steuerung lassen sich die Tasten farblich anpassen, um dem 17-Zoller einen Hauch von Personalisierung einzubläuen. Leuchteffekte können auch auf das Alienware-Logo, die Touchpad-Umrandung und die Lautsprechern gelegt werden.

Die Eingabegeräte sind für Spieler optimiert und weisen einen längeren Hub als herkömmliche Notebook-Tastaturen auf. Dennoch sind ein angenehmes Feedback und ein klarer Druckpunkt vorhanden. Über dem Keyboard sitzen neun Multimedia-Tasten, die Musik- und Videos steuern, aber auch das integrierte Blu-ray Laufwerk auswerfen können. Der Genuss von solchen Medien macht auf dem Alienware M17x besonders viel Spaß. Das Soundsystem zeigt sich mit einer guten Klangfarbe und 5.1-Eigenschaften, sodass auch Bässe nicht zu kurz kommen.

Alternativ kann der digitale 7.1 Audio-Ausgang und die optische S/PDIF Verbindung dazu genutzt werden ein externes Soundsystem anzuschließen. Zudem verteilen sich an der linken und rechten Seite des Alienware M17xR3 zwei USB 3.0 und drei weitere USB 2.0 Schnittstellen. Eine davon ist mit einem eSATA-Port kombiniert. Bildschirme können digital über HDMI und einen Mini-DisplayPort sowie analog per VGA verbunden werden. Optionale HD-Receiver oder eine Spielekonsole lässt sich außerdem über den zusätzlichen HDMI-IN Port auf das interne FullHD-Display legen. Ein Multi-Kartenleser ist genauso vorhanden wie die Kommunikationsmöglichkeiten über Gigabit-LAN, WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080 ( HD 1080 )
Prozessor:Intel Core i7 2630QM / 2.0 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 580M
Festplatte256 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:4.26 kg
B x H x T:41.0 cm x 4.45 - 4.5 cm x 30.4 cmFarbe:Stealth Black / Nebula Red

Auf dem Prüfstand

Im Gaming-Bereich blühen das Alienware M17xR3 und die darin enthaltene Hardware voll und ganz auf. Der Intel Core i7-2630QM und die Nvidia Geforce GTX 580M harmonieren sehr gut miteinander. Neben vier Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher werkelt außerdem eine 256 GB große SSD im Inneren des 17-Zollers. Diese sorgt für schnellere Boot- und Ladezeiten, was sich in vielen Spielen mit dem einen oder anderen FPS-Mehrwert zeigt. Spiele wie Crysis 2 und Dead Space 2 laufen selbst bei maximalen Grafikdetails immer noch flüssig. Unsere synthetischen Benchmarks und das schnelle Videorendering unterstreichen die sehr gute Anwendungs- und Grafikleistung des Alienware-Systems.

Eine Besonderheit stellt die Nvidia Optimus Technologie dar. Zum ersten Mal profitiert auch ein leistungsstarkes Gaming-System von dem automatischen Wechsel zwischen integrierter und dedizierter Grafikeinheit. Bei Bedarf kann die Nvidia Geforce GTX 580M abgeschaltet werden. Die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 3000 übernimmt in dem Fall und sorgt für einen enormen Energiesparvorteil. In unseren Tests wurde so eine maximale Akkulaufzeit von 4,5 Stunden ermittelt. In der Gaming-Praxis mit aktivierter Grafikkarte bleiben immerhin noch 1,5 Stunden übrig. Der Stromverbrauch liegt in diesem Szenario bei circa 135 Watt.

Doch der über vier Kilogramm schwere 17-Zoller wird wohl kaum nach Draußen entführt. Das spiegelnde Display hilft hier nämlich auch nicht sonderlich. Zwar sind die durchschnittliche Ausleuchtung mit 265 Candela pro Quadratmeter und der Kontrast von 670:1 nicht schlecht, reichen aber nicht aus um an sonnigen Plätzen zu bestehen. Dennoch bietet der Bildschirm eine gute FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) und eine gute Blickwinkelstabilität im horizontalen Bereich.

In dem großen Gehäuse des Alienware M17xR3 ist genügend Platz für Kühler und Lüfter. Entsprechend fallen die Temperaturen aus. Die Ober- und Unterseite erwärmen sich in der Praxis auf durchschnittlich 35 Grad Celsius, während sich die Lautstärke bei 40 Dezibel (A) einpendelt. Beim Wechsel auf die HD Graphics 3000 schaltet sich der Lüfter im Idle sogar komplett ab. In Anbetracht auf die verbaute Hardware stehen diese Werte in einem durchaus positiven Licht.

Zusammenfassung

Das Alienware M17xR3 lässt Spieler-Herzen höher schlagen. Die neue Kombination aus Vierkern-Prozessor und Nvidia Geforce GTX 580M lässt kaum Wünsche offen. Aktuelle Spiele können ruckelfrei wiedergegeben werden und der Preis lässt nur noch die wenigsten in Ohnmacht fallen. Das Gehäuse erfüllt unsere Erwartungen komplett und setzt mit dem großen Anschlussportfolio noch das Sahnehäubchen auf den Gaming-Kuchen.

Die einzige Schattenseite ist das glänzende Display. Für Innenräume bietet der Bildschirm eine gute Ausleuchtung und einen Kontrast von 670:1. Doch an der frischen Luft und vor allem an sonnigen Arbeitsplätzen fühlt sich der 17,3-Zoller weniger wohl. Obwohl das Bedürfnis da ist, die Nvidia Optimus Technologie und die maximale Akkulaufzeit von 4,5 Stunden auszunutzen.

Wir empfehlen dieses System an Spieler, die auf maximale Leistung setzen und das nötige Kleingeld mitbringen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher1,0 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0617368 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage16138 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage15205 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read15240 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write14783 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz53.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read132.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen32135 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4612 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)16800 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5880 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3576 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)13810 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)6030 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung49 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 5 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 34 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 30 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

135 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,135 kWh x 24,00 Cent = 70,96 EUR

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