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Bilder zum Test: ASUS Zenbook UX51VZ-CN036H - Hochwertiges Multimedia-Notebook

Beschreibung

Mit dem Zenbook UX51VZ setzt sich ASUS über die Intel Richtlinien für Ultrabooks hinweg und stattet das Gerät mit einem vollwertigen Intel Core i7-3612QM Vierkern-Prozessor und einer dedizierten Nvidia Geforce GT 650M Grafikkarte aus. Das Ganze verpackt der Hersteller in ein sehr schlankes Aluminium-Unibody-Gehäuse. Die Displayoberseite schmückt ein verchromtes ASUS Symbol und konzentrische Kreise geben dem Aluminiumdeckel eine besondere Optik. Die hochwertigen Materialien und die klare Designsprache in Tropfenform sind ein echter Blickfang und wirken wertig. Die Verarbeitung der Basiseinheit und des Displaydeckels bestätigen den ersten Eindruck. Die gebürsteten Oberflächen lassen sich nur minimal verbiegen und die Spaltmaße sind gleichmäßig gering. Die Unterseite lässt aufgrund der Unibody-Bauweise jegliche Wartungsklappen vermissen und erschwert so den Austausch oder die Aufrüstung der internen Komponenten. Die Displayscharniere sind gut ausbalanciert und ermöglichen das Öffnen des Deckels mit nur einer Hand. Dabei sind sie aber fest genug angezogen, um ein langes Nachwippen zu unterbinden. Das werden vor allem interessierte Käufer schätzen, die viel im Zug oder im Auto unterwegs sind und dabei arbeiten müssen.

Bei den verbauten Chiclet-Tastaturen aus der ASUS Zenbook-Reihe gibt es kaum etwas zu kritisieren und dies ist auch beim aktuellen Modell der Fall. Ein klarer Druckpunkt und ein mittellanger Hub verhelfen der Tastatur zu einem angenehmen und hohen Schreibkomfort. Damit nicht genug, verbaut der Hersteller eine sehr gleichmäßig leuchtende und helle Hintergrundbeleuchtung. Diese erleichtert die Arbeit vor allem in dunklen Arbeitsumgebungen und bei Nacht deutlich. Etwas nach links versetzt und unterhalb der Tastatur positioniert, wartet ein großes Touchpad auf seinen Einsatz. Die Tasten sind dabei direkt in die sensitive Fläche des Touchfelds integriert und lassen sich über die gesamte Fläche klicken. Die Oberfläche ist matt, gibt den Fingern aber genug Halt, um eine angenehme Navigation im Windows 8 Betriebssystem zu ermöglichen, da auch alle gängigen Mehrfingergesten zügig und schnell umgesetzt werden. Vor allem die Bedienung mit den neuen Live-Kacheln gestaltet sich so problemlos.

Das edle Leichtmetall-Chassis ermöglicht ein niedriges Gewicht von 2,2 Kilogramm bei einer Bauhöhe von sechs bis maximal 20 Millimetern und unterbietet damit sogar die Anforderungen von Intel bei den Ultrabooks. Man könnte nun sagen das ganze gehe auf Kosten der Anschlüsse, aber dies ist beim ASUS UX51VZ nicht der Fall. Im Gegensatz zu den oftmals nur spärlich ausgestatteten Ultrabooks spendiert der Hersteller seinem neuen Zenbook eine ansprechende Schnittstellenvielfalt. Während die Front- und Rückseite frei bleiben, positioniert ASUS die Anschlüsse auf der linken und rechten Gehäuseseite. Doch ganz ohne Adapter geht es nicht. Im Lieferumfang enthalten ist daher ein Adapter für den Mini-VGA Port, sowie ein USB-A auf microUSB-B Kabel. Da einer der drei verbauten USB 3.0 Anschlüsse über eine integrierte Sleep & Charge Funktion verfügt, können dort Smartphones aufgeladen werden, auch wenn das Notebook ausgeschaltet sein sollte. Ein 4-in-1 Kartenleser nimmt Speicherkarten auf und an einem 3,5 Millimeter Kombi-Anschluss können Kopfhörer mit Mikrofon angebracht werden. Aufgrund der niedrigen Abmessungen blieb kein Platz für ein optisches Laufwerk. Der Hersteller legt daher kurzerhand einen externen DVD- Brenner mit in den Lieferumfang, mit dem man Filme ansehen und Sicherungskopien erstellen kann. Um den Displayinhalt auf einen Fernseher oder Beamer zu übertragen, kann selbstverständlich auch die integrierte HDMI-Schnittstelle genutzt werden. ASUS selbst bewirbt das UX51VZ mit einem Soundsystem von Bang & Olufsen und liefert das Modell zu diesem Zweck mit einem zusätzlichen externen Subwoofer aus, welcher bereits in der ASUS N56-Serie zur Verwendung kam. Dieser verbessert den ohnehin guten Sound nochmals erheblich. Der Klang kann es dabei mit dem Branchenprimus Dell XPS 15 und den sehr wertigen Dell Inspiron 15R und Dell Inspiron 17R Modellen aufnehmen. Die Gesamtlautstärke ist hoch, in hohen Laustärken treten keine Verzerrungen auf. Filme, Serien oder Spiele können somit auch getrost ohne Kopfhörer genossen werden.

Beim Betriebssystem setzt ASUS auf das neue Windows 8 von Microsoft und installiert einige Zusatzprogramme, die sich um die Konfiguration und Wartung des Systems kümmern. ASUS Live Update beispielsweise aktualisiert Software und Treiber, während ASUS Power4Gear spezielle Energieprofile zum Stromsparen bereitstellt.

Display:15.6"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3612QM / 2,1 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 650M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
256 GB SSD
256 GB SSD
RAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:6 Std.Gewicht:2.2 kg
B x H x T:38 cm x 2 cm x 25.4 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Während viele Ultrabooks nur auf einen stromsparenden Intel ULV-Prozessor zurückgreifen und auf die integrierte Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit angewiesen sind, geht ASUS in die Vollen und verbaut vollwertige Hardware, ohne sich um die Ultrabook-Richtlinien von Intel zu scheren. Unser Testmodell ist daher mit einem leistungsstarken Intel Core i7-3612QM ausgestattet. Dieser Vierkern-Prozessor bietet einen Basistakt von 2,1 GHz und kann dank Intels Turbo Boost Technologie kurzzeitig auf bis zu 3,1 GHz übertaktet werden, um anfallende, rechenintensive Aufgaben schneller abzuarbeiten. In Verbindung mit 8 GB Arbeitsspeicher sind anspruchsvolle Aufgaben wie Videoschnitt, Bildbearbeitung oder Konvertierungen von Medien kein Problem. ASUS gelingt es, die Abwärme schnell und sicher aus dem Gehäuse zu befördern was verhindert, dass sich der Prozessor drosseln muss. Nur wenn Prozessor und Grafikkarte zu 100 Prozent ausgelastet sind, drosselt sich der Prozessor auf seinen Basistakt von 2,1 GHz zurück. Da eine solche Situation aber im normalen Arbeits- und Freizeitalltag nicht vorkommt, ist sie zu vernachlässigen. Für anspruchsvolle 3D-Anwendung wechselt das System dank Nvidia Optimus Technologie von der stromsparenden Intel HD Graphics 4000 Prozessorgrafik auf die separate Nvidia Geforce GT 650M. Diese Mittelklasse-Grafikkarte eignet sich auch für Computerspiele, auch wenn aktuelle Spiele wie Battlefield 3 nicht in höchster Auflösung möglich sind. Sofern man die Auflösung auf 1.366 x 768 Pixel oder 1.600 x 900 Pixel reduziert und auf das ein oder andere grafische Detail verzichtet, sollten Gelegenheitsspieler mit der Leistung aber gut zurechtkommen.

Ordentlich Dampf macht auch die Wahl der Massenspeicher. ASUS verbaut hier zwei 256 GB SSDs die im RAID-0-Verbund eine Kapazität von 512 GB bieten. Der Systemstart erfolgt in 12 Sekunden und durch den RAID-0-Betrieb erreicht das System mit 1013,7 MB/s die höchste sequentielle Lesegeschwindigkeit, die wir bisher bei einem Notebook messen durften. Programme und Spiele öffnen sich innerhalb weniger Augenblicke. Befeuert vom Intel Vierkern-Prozessor und den schnellen SSDs kann sich die Anwendungsleistung mit denen eines MacBook Pro Retina (2012) messen.

Wie von der Zenbook-Reihe zu erwarten, kommt auch beim UX51VZ ein leuchtstarkes FullHD Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel zum Einsatz. Schriften und Grafiken werden gestochen scharf dargestellt und bei Filmen freut man sich über ein sehr dunkles und natürlich wirkendes Schwarz. Durch eine matte Beschichtung fallen störende Reflexionen der Umgebung weg und der Mobilitätsfaktor wird erhöht. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 273 Candela pro Quadratmeter ist es zudem gut ausgeleuchtet. Das maximale Kontrastverhältnis beträgt 958:1.

Dank guter Lüfter bleibt das Notebook auch unter Last immer angenehm kühl. Im Windows ist ein Betrieb auf den Oberschenkeln problemlos durchführbar. Unter Last sollte man allerdings aufpassen. Vor allem auf der Rückseite im Bereich der Lüfterauslässe kommt es zu heißen Hot Spots mit bis zu 54 Grad Celsius. Wichtige Stellen wie die Handballenauflage, das Touchpad und die Tastatur sind aber immer vergleichsweise kühl. Wie messen durchschnittliche Temperaturen auf der Oberseite von 30,3 Grad Celsius und auf der Unterseite von 31,4 Grad Celsius. Ein Nachteil der Kühllösung ist allerdings der Lüfter, der immer läuft und nie zur Ruhe kommt. Im Leerlauf bleibt er mit einer Lautstärke von 33,2 Dezibel (A) zwar noch unaufdringlich, aber unter Last steigt diese auf bis zu 47 Dezibel (A) an. Dabei ist der Lüfter sehr hochfrequent und sticht somit auch aus der Arbeitsumgebung hervor. In der Praxis pendelt sich die Lautstärke bei 38 Dezibel (A) ein. Fernab der Steckdose und auf sich allein gestellt muss das Zenbook auf seinen 70 Wh starken Akku zurückgreifen. Im Battery Eater Readers Test bei aktiviertem Flugzeugmodus und mit abgedunkeltem Display erzielten wir eine Akkulaufzeit von 8 Stunden 35 Minuten. Der Energieverbrauch fällt dabei aufgrund des vollwertigen Intel Core i7-3612QM Prozessors entsprechend hoch aus. Während sich das Modell im Leerlauf noch 12,4 Watt aus der Steckdose zieht sind es bei Benchmarks wie 3D Mark 11 mit aktivierter Nvidia Geforce GT 650M Grafikkarte bereits 67,5 Watt. Unter voller Auslastung agiert es mit 92,3 Watt an der Grenze des mittgelieferten 90 Watt Netzteiles. Bei einer normalen Nutzung und einem Mix aus Surfen, Filmen und Anwendungen verbleibt eine praxisnahe Akkulaufzeit von 4 Stunden 52 Minuten.

Zusammenfassung

ASUS hat gut daran getan, sich nicht an die Vorgaben von Intel zu halten und präsentiert mit dem Zenbook UX51VZ ein sehr ansehnliches Stück Technik. Die Verarbeitung des Aluminium-Unibody-Gehäuses ist durchweg auf einem hohen Niveau und das Display eignet sich dank guter Helligkeitswerte auch für einen Außeneinsatz. Durch die Verwendung eines vollwertigen Intel Core i7-3612QM Prozessors, eines pfeilschnellen RAID-0-Systems und einer dedizierten Nvidia Geforce GT 650M Grafikkarte bietet das System dem Anwender viel Leistung die auch durch fordernde Programme kaum ausgeschöpft werden kann. Auch Tastatur und Touchpad können durch eine integrierte Hintergrundbeleuchtung überzeugen und erleichtern die Bedienung enorm. Durch den Einsatz eines großen Akkus kann sich zudem die Akkulaufzeit von knapp 5 Stunden in der Praxis durchaus sehen lassen. Einzig das etwas laute Kühlsystem, welches vor allem im Windows Betrieb durch den konstant drehenden Lüfter auffällt, sollte überarbeitet werden. [Update 02.04.2013: Ein BIOS Update soll die Lüftersteuerung mittlerweile verbessert haben und einen leisen Betrieb ermöglichen]1.899 Euro sind derzeit viel Geld für ein Notebook, doch gemessen an der Leistungsfähigkeit und der guten Mobilität durchaus gerechtfertigt.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche 3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse 2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 14113 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 2371 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 10813 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 4954 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 2234.1 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 727.4 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 520.3 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 16489 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 23435 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 37.8 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 1013.7 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 20157 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 5109 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 19067 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 6360 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4046 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 15602 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 6351 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 46 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 9 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 8 Std. 35 Min. Max. 23 Std. 32 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

67 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,067 kWh x 24,00 Cent = 35,22 EUR

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