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Bilder zum Test: ASUS Zenbook Prime UX21A-K1009V - Konkurrenzloses 11 Zoll Ultrabook

An der Gestaltung des ASUS Zenbook UX21A hat sich gegenüber dem Vorgänger wenig verändert. Ein edles und flaches Unibodygehäuse aus Aluminium, kreisrund gebürstetes Aluminium auf dem Displaydeckel und eine schick perforierte Lautsprecherleiste im Displayscharnier verhelfen dem Zenbook zu einem eleganten Look. Die hochwertigen Materialien und die klare Designsprache positionieren das 1,1 Kilogramm leichte Subnotebook auf den ersten Blick im Premiumsegment. Nur der matte Displayrand ist mit 2 Zentimetern angesichts der vermehrt aufkommenden „Thin Bezel“ Geräten etwas breit geraten. Ein 12 Zoll Display hätte sicher auch locker Platz gefunden. Die Verarbeitung von Basiseinheit und Displaydeckel ist tadellos. Die gebürsteten Oberflächen lassen sich weder eindrücken noch kann man das Ultrabook verbiegen. Die Spaltmaße der Bodenplatte sind gering und gleichmäßig.

Die Eingabegeräte bestätigen den hochwertigen Eindruck. Die Chiclet-Tastatur wurde vom Hersteller komplett überarbeitet. Gerade eine Hintergrundbeleuchtung für die Chiclet-Tastatur darf in dieser Preisklasse nicht fehlen. Die Ausführung von Asus kann in vier Stufen geregelt werden. Ein klarer Druckpunkt und ein leicht verlängerter Hub verhelfen der Tastaturtrotz des 11,6 Zoll Formfaktors zu hohem Schreibkomfort. Die neue Tastatur steht der Referenz des Apple MacBook Air 11 Zoll Modells in nichts nach. Auch das Trackpad wurde verbessert, Multitouchgesten werden kompromisslos und präzise erkannt. Die großzügige, mittig platzierte Fläche bietet nicht nur hervorragende Gleiteigenschaften, über die Elan Smart-Pad Software lässt sich die Erkennung auch auf das eigene Verhalten anpassen. Sämtliche Probleme der Eingabegeräte bei den Vorgängern wurden beseitigt. Auf dem Desktop findet sich zudem eine ASUS Tutor Verknüpfung unter welcher sämtliche Gesten anschaulich erklärt werden.

Auch beim Ultrabook-typisch, spartanischen Anschlussportfolio legt ASUS zu. Sämtliche USB Ports (zwei) auf beiden Seiten unterstützen den schnellen USB 3.0 Standard,für externe Displays gibt es einen miniVGA und einen microHDMI Port. Ein VGA-Adapter befindet sich im Lieferumfang ebenso wie ein USB-LAN Adapter für kabelgebundenes Netzwerk mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s. Die Geschwindigkeit des WLAN Moduls wurde aufgestockt, das Intel Centrino Advanced-N 6205 Modul beherrscht nicht nur den 802.11 a/b/g/n Standard und 5 GHz Frequenz sondern integriert auch Bluetooth 4.0 und Intels Wireless Display Technologie. Eine Audiobuchse für Kopfhörer und eine aufgebohrte Webkamera (720p Auflösung) komplettieren die Ausstattung. Im Lieferumfang befindet sich zudem ein griffiges Sleeve.

Auf dem Windows 7 Home Premium Betriebssystem hat Hersteller ASUS eine Reihe von Programmen zur Konfiguration und Wartung vorinstalliert. ASUS Live Update beispielsweise aktualisiert Software und Treiber in den gewünschten Intervallen, das Splendid Utility erlaubt die Anpassung von Farbwiedergebung und ASUS Secure Delete dient als digitaler Reißwolf. Energieprofile lassen sich bequem über die ASUS Power4Gear Software wechseln und konfigurieren. Für die Wiederherstellung des Werkszustandes wurde eine 10 GB große, versteckte Partition reserviert.

Technische Daten

Display:11.6"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3517U / 1,9 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:1.1 kg
B x H x T:29.9 cm x 1.7 cm x 19.6 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Unser Testgerät repräsentiert die maximale Ausstattung des ASUS Zenbook Prime UX21A mit einem Intel Core i7-3517U Stromsparprozessor und einer 256 GB großen SSD von SanDisk. Der Intel Core i7-3517U Prozessor bewältigt mit 4 GB Arbeitsspeicher nicht nur Büroanwendungen oder das Surfen im Internet, auch Ausflüge in die Multimediawelt wie die HD-Videowiedergabe sind kein Problem. Dafür muss jedoch kein Intel Core i7 im Ultrabook stecken, auch ein Intel Core i5-3317U hätte für das Anwendungsgebiet gereicht. Moderne Spiele überfordern die Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit im Ultrabook, nur weniger anspruchsvolle Titel wie Diablo 3 und mittlere Detailstufen sind empfehlenswert. Ein tolles Feature der Intel Ivy Bridge Generation: Die Configurable TDP (Konfigurierbare Verlustleistung) des Prozessors. Unter dem Menüpunkt Intel Dynamic Platform & Thermal Framework Settings in den erweiterten Windows 7 Energieoptionen lässt sich für jedes Energieprofil die Leistung des Prozessors drosseln. Im Akkumodus kann so von einem Verbrauch von 16 Watt auf 13 Watt heruntergeschalten werden, was für Office und Emails immer noch mehr als ausreichende Reserven bietet. Der Basistakt des Intel Core i7-3517U senkt sich dann von 2,4 GHz auf wahlweise 1,9 oder 1,0 GHz, der Turbotakt sinkt von 2,8 auf 2,67 GHz. Mit diesen Einstellungen erreichten wir im Energiesparmodus, bei ausgeschalteten Funkmodulen und minimaler Displayhelligkeit eine sehr gute maximale Laufzeit von 8 Stunden und 34 Minuten. In praktischen Szenarien mit wechselnder Belastung durch Surfen über WLAN oder Videowiedergabe sind 5 Stunden Laufzeit zu erwarten. Im Leerlauf ist das ASUS Zenbook Prime UX21A mit 9,1 Watt Verbrauch extrem sparsam, in der Praxis zeigt unser Messgerät 23 Watt und unter Volllast bis zu 36 Watt. Als Massenspeicher kommt eine 256 GB große SSD zum Einsatz, effektiv können davon aufgrund der Wiederherstellungspartition noch 220 GB genutzt werden. Dank der SSD wacht das UX21A sehr schnell aus dem Ruhemodus auf, ein Bootvorgang dauert rund 17 Sekunden.

Wirklich konkurrenzlos im 11 Zoll Formfaktor, gerade angesichts Apples Fokus auf Retina-Displays, ist das matte FullHD Display mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Der Bildschirminhalt ist nicht nur gestochen scharf sondern dank einer durchschnittlichen Leuchtdichte von 344 Candela pro Quadratmeter und der matten Beschichtung auch in hellen Umgebungen noch sehr gut lesbar. Zudem liefert das Panel knackige Farben und Schwarzwerte sowie ein hervorragendes Kontrastverhältnis von 943:1. Die IPS-Technologie ermöglicht eine hohe Blickwinkelstabilität. Überzeugend ist auch das Soundsystem welches in Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen entwickelt wurde. Dem Formfaktor entsprechend müssen natürlich Abstriche gemacht werden. Hohe Frequenzen werden betont, Mitten und Tiefen fehlen – für ein 11 Zoll Ultrabook präsentiert das UX21A aber eine kraftvollen und „runden“ Klang ohne Kratzen und Klirren.

Unter Last ist die Kühllösung des UX21A mit 43 Dezibel (A) schon deutlich zu hören, der Hersteller ASUS setzt beim Handel zwischen Lüfterlautstärke und Temperaturen lieber auf einen kühleren Betrieb. Mit rund 34 Grad Celsius liegen die Durchschnittstemperaturen auf einem guten Niveau. Im Leerlauf ist das Ultrabook mit 26 Dezibel (A) nahezu lautlos.

Zusammenfassung

Der gegenüber den MacBook Air Modellen konkurrenzfähige Vorgänger des ASUS Zenbook Prime UX21A wurde wesentlich verbessert, die Neuauflage kann sich nun deutlich absetzen. Der Hersteller hatte ein offenes Ohr für Kundenfeedback und packt nicht nur aktuelle Hardware sondern auch ein hervorragendes Display und sehr gute Eingabegeräte in das nach wie vor edle und hochwertige Chassis. Das Preisschild von 1.350 Euro mag abschrecken, momentan ist allerdings kein besseres 11 Zoll Ultrabook zu haben.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,0 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064606 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11633 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage2912 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark75089 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage10653 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01557.7 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)205.3 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)138.8 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read16275 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write23324 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz39.0 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read307.1 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen11278 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5058 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10555 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)2450 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4072 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8591 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)2883 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung85 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 28 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 34 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis5 Std. 2 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

23 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,023 kWh x 24,00 Cent = 12,09 EUR

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