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Bilder zum Test: ASUS Zenbook Prime Touch UX31A-C4027H - Auch mit Touch zensationell

Beschreibung

Der Markt für Ultrabooks wächst beständig aber Geräte mit Touchdisplay sind momentan noch Mangelware. Somit spielt ausgerechnet die größte Neuerung von Windows 8 derzeit kaum eine Rolle. Nur mit Touch Displays lässt sich die volle Funktionalität des neuen Windows 8 Betriebssystems von Microsoft ausnutzen, welches speziell auf Tablet- und Touchdisplay-Benutzer ausgelegt ist. Nur wenige Hersteller bieten derzeit entsprechende Modelle an und diese lassen sich an einer Hand abzählen.

Der taiwanische Hersteller ASUS konnte bereits in der Vergangenheit beweisen, dass das Unternehmen gute Ultrabooks fertigen kann. Mit dem ASUS Zenbook Prime UX31A-R4003V hatten wir bereits im letzten Jahr das Vergnügen, uns von der ausgezeichneten Verarbeitung und der hohen Systemleistung in Verbindung mit einer langen Akkulaufzeit und geringen Abmessungen überzeugen zu können.

Nun kommt mit dem ASUS Zenbook Prime Touch UX31A der Nachfolger in den Handel. Das Modell präsentiert sich in einem schlanken Aluminium-Unibody-Gehäuse. Der Displaydeckel, die Unterseite sowie die Handballenauflage ist mit gebürstetem Aluminium überzogen und behauptet sich gut gegen Fingerabdrücke. Wartungsklappen auf der Unterseite fehlen. Somit ist es nicht möglich, den Arbeitsspeicher aufzurüsten oder den Akku auszubauen. Die Verarbeitung ist absolut erstklassig. Die Spaltmaße sind gering und das Chassis sowie der sehr dünne Displaydeckel sind extrem verwindungssteif. Die Displayscharniere sind gut ausbalanciert und erlauben das Öffnen des Deckels mit nur einer Hand. Dabei sind sie fest genug angezogen, um ein Nachwippen zu unterbinden. Das begrüßen wir bei einem Gerät, welches primär für die Benutzung mit den Fingern ausgelegt ist. Klappt man den Bildschirm ganz nach hinten, wird das Gerät allerdings etwas kopflastig und hebt bei Druck die Basiseinheit an.

ASUS setzt auf eine Chiclet-Tastatur mit integrierter Hintergrundbeleuchtung. Die Tasten sind schwarz mattiert und bieten einen kurzen Hub mit knackigem Druckpunkt. Die Hintergrundbeleuchtung ist in 3 Stufen regelbar und erleichtert das Arbeiten in der Nacht oder in dunklen Arbeitsumgebungen enorm. Mittig unterhalb der Tastatur sitzt ein großzügig dimensioniertes Touchpad, welches stark an die Konkurrenz aus dem Hause Apple erinnert. Die Tasten sind fest in das sensitive Touchfeld integriert, lediglich ein aufgezeichneter Strich trennt die linke und rechte Maustaste voneinander. Die Navigation erfolgt sowohl auf der klassischen Desktop-Ansicht wie auch bei den neuen Live-Kacheln sehr zügig und alle gängigen Mehrfingergesten werden erkannt.

Ein Knackpunkt bei vielen Ultrabooks ist das Schnittstellenangebot. Aufgrund der niedrigen Bauhöhe verzichten viele Hersteller auf normal große Anschlüsse und setzen auf Adapter. So ist es auch bei ASUS der Fall, dafür legt das Unternehmen gleich zwei Adapter in den Lieferumfang. Wer die analoge VGA-Schnittstelle nutzen will, muss den mitgelieferten Adapter nutzen, der am Micro VGA-Port angeschlossen wird. Vor demselben Problem steht man, wenn kein WLAN verfügbar ist und man kabelgebunden ins Internet muss. Hier muss eine der zweiUSB 3.0 Schnittstellen geopfert werden, um dem Adapter Platz zu machen. Um etwa ein Smartphone direkt über das Zenbook zu laden, kann ein mitgeliefertes USB-A an microUSB-B Kabel genutzt werden. Ein SD-Kartenleser und eine 3,5 Millimeter Kombi-Buchse zum Anschluss von Mikrofonen und Headsets runden das Angebot ab. Drahtlos kommuniziert wird über WLAN-N und Bluetooth 4.0. Wie bereits bei den Vorgänger arbeitet ASUS wieder mit den Klangexperten von Bang & Olufsen zusammen. Gemessen an den geringen Abmessungen leistet das verbaute Soundsystem gute Arbeit und bietet eine hohe Gesamtlautstärke. Für Filme und Musik sollten Audio-Enthusiasten allerdings lieber Kopfhörer nutzen, da es dem Klang sehr an Bass fehlt und in hohen Lautstärken Übersteuerungen auftreten.

Beim Betriebssystem setzt ASUS auf das neue Windows 8 von Microsoft. Zusatzprogramme sind nicht installiert. Im Lieferumfang finden wir neben den obligatorischen Handbüchern eine kleine Tasche für die Adapter und eine Hülle aus Kunstfasern für das Ultrabook.

Display:13.3" IPSAuflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3517U / 1,9 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Microsoft Windows 8 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.3 kg
B x H x T:32.5 cm x 1.8 cm x 22.6 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Während die Neuerungen bei den Anschlüssen und dem Aluminium-Unibody-Gehäuse eher gering ausfallen, geht ASUS mit der Zeit und stattet das Zenbook Prime Touch UX31A-C4027H mit allem aus was gut und teuer ist. Allen voran befinden sich in unserem Topmodell ein aktueller Intel Core i7-3517U Quadcore Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher. Wie bei vielen anderen Ultrabooks muss die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit für die grafische Darstellung herhalten. Das bedeutet, es steht genug Leistung für Filme und Multimedia-Inhalte zur Verfügung, aber für aktuelle Computerspiele reichen die Leistungsreserven nicht aus. Tempo macht die 256 GB große SSD, die in unserem Test mit einer sequenziellen Lesegeschwindigkeit von 333,1 MB/s überzeugen konnte.

Das Highlight und Sahnestück des neuenASUS Zenbook Prime Touch UX31A-C4027H ist aber der verbaute 13,3 Zoll Bildschirm. Das hochauflösende IPS-Panel ist aktuell mit das Beste, was man im Ultrabook Segment bekommen kann. Die native Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixel und es erreicht eine durchschnittliche Helligkeit von 262 Candela pro Quadratmeter. Die IPS-Displaytechnologie ermöglicht eine sehr realitätsnahe Farbdarstellung. Vor allem das Schwarz wirkt natürlich und der hohe Kontrastwert von 3289:1 lässt kaum Platz für Kritik. Die hohe Auflösung wirkt sich allerdings auch negativ aus. Die Bedienung der Live-Kacheln geht gut von der Hand. Ordner und Desktop Symbole in der klassischen Ansicht sind durch die Auflösung sehr klein und sollten möglichst direkt nach dem Kauf in der Größe angepasst werden, da es sonst sehr fummelig werden kann, die richtige Stelle zu erwischen. Da es sich um ein Touchdisplay handelt, ist die Oberfläche des Bildschirms mit einem spiegelndem Finish versehen, welches sich negativ auf die Lesbarkeit im Sonnenlicht auswirkt. Dank der guten Helligkeit halten sich die Einschränkungen aber in Grenzen.

Im Leerlauf ohne Last und Internetverbindung genehmigt sich das Ultrabook knappe 11,2 Watt aus der Steckdose und erreicht eine maximale Akkulaufzeit von 8 Stunden und 49 Minuten. Unter voller Auslastung wird der 4 Zellen Akku mit 6.840 mAh bei einem Energieverbrauch von 39,9 Watt in gut 2 Stunden leergezogen. Bei einer normalen Nutzung ergibt sich somit eine praktische Akkulaufzeit von 5 Stunden und 24 Minuten. Trotz des leistungsstarken Innenlebens bleibt das Ultrabook sehr kühl. Vor allem die Handballenauflage und das Touchpad sind nie unangenehm warm. Im Durchschnitt liegt die Temperatur auf der Ober- und Unterseite bei 30,7 Grad Celsius und damit in einem sehr guten Bereich. Einzig auf der Unterseite im Bereich bei den Lüftereinlässen gibt es warme Stellen mit bis zu 40 Grad Celsius.

Zusammenfassung

Das ASUS Zenbook Prime Touch UX31A-C4027H schafft es, seinen gelungenen Vorgänger nochmals zu übertreffen. Die Verarbeitung und die Eingabegeräte sind erstklassig. Die Bedienung mit dem Touchscreen geht flott und leicht von der Hand und das leistungsstarke Innenleben mit pfeilschneller Festplatte und aktuellen Intel Core i7-Prozessor sorgt für genug Power. Auch die Verarbeitung des Aluminium-Unibody-Gehäuses ist durchweg auf einem hohen Niveau. Mit einem Gewicht von gerade einmal 1,3 Kilogramm und einer Akkulaufzeit schnürt ASUS erneut ein stimmiges Gesamtpaket mit dem man bestens für den mobilen Alltag gerüstet ist.


Ab 1299,00 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen
Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 1,0 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte 1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur 3,0 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher 1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche 1,5 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse 2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör 1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung 2,0 (Gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 4916 Pkt. Max. 28871 Pkt.
3DMark11 655 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 3111 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 5065 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 1643.4 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 273.8 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 270 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 16162 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 23251 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 45.8 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 333.1 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 11263 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 4296 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 10395 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 5622 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 3733 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 8681 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 5491 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 84 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 2 Std. 0 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 8 Std. 49 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 5 Std. 24 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

19 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,019 kWh x 24,00 Cent = 9,99 EUR

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