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Bilder zum Test: ASUS U36SD-RX114V - Leistungsstarkes Subnotebook mit langer Akkulaufzeit

Bereits Anfang 2011 verließ das ASUS U36JC mit einer guten Wertung unser Testlabor. Nun gehen mit den U36SD-RX114V-Geräten neue Subnotebooks mit aktueller Intel-Hardware über die deutschen Ladentheken. Unsere Konfiguration wird außerdem mit einer 160 Gigabyte großen SSD ausgeliefert, was sich positiv auf den Energieverbrauch und die sonst schon lange Akkulaufzeit auswirket.

Das Gehäuse kommt in einem schwarzen Design daher und überzeugt mit einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Die Oberflächen wirken so leicht angeraut, was den haptischen Eindruck und auch die Griffigkeit des 13,3-Zoll Subnotebooks steigert. Unser Testgerät ist nicht nur besonders dünn, auch das Gewicht von 1,7 Kilogramm kann sich sehen lassen. Dabei muss bedacht werden, dass ein 8-Zellen Akku mit 84 Wattstunden Platz findet. Durch diesen wird das Gehäuse im hinteren Bereich leicht angehoben, was zusätzlich einen ergonomischen Vorteil mit sich bringt.

Auch in Sachen Verarbeitung kann sich das Asus U36SD-RX114V sehen lassen. Ein integriertes Laufwerk fehlt zwar, dafür werden so lästige Gehäuseverwindungen auf der Arbeitsumgebung vermieden. Handballenauflage und Deckel zeigen sich im gleichen, positiven Licht wie der kurze Hub des Chicklet Keyboards. Der Druckpunkt ist im Vergleich zu anderen Notebooks dieser Klasse für unseren Geschmack zu schwergängig. Ein härterer des Nutzers Anschlag ist hier vom Vorteil. Auf eine Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verzichtet Asus. Das Multi-Touchpad weist – bis auf die glänzende Tastenwippe – keine Mängel auf. Alle bekannten Gesten werden ohne Probleme umgesetzt. Das Touchpad ist um wenige Millimeter in das Gehäuse eingelassen, was eine klare Trennung zwischen Pad und Handballenauflage erfühlen lässt.

Die Anschlüsse des 13,3-Zollers verteilen sich über die rechte und linke Gehäuseseite. Rückseite und Front bleiben von Schnittstellen unberührt. Während externe Displays digital über HDMI und analog via VGA angeschlossen werden können, bietet das Asus U36SD-RX114V drei USB-Anschlüsse. Einer davon geht mit dem aktuellen 3.0 Standard ins Rennen. Ein Multicard-Reader kann außerdem für die Übertragung von Fotos und Videos genutzt werden.

Neben der kabelgebundenen Ethernet-Verbindung (LAN) kann ohne Kabel per WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0 kommuniziert werden. Die Verteilung der Anschlüsse ist problematisch. Wer auf größere Module wie UMTS- oder DVB-T Sticks zurückgreifen möchte, muss damit rechnen naheliegende Schnittstellen zu blockieren. Lediglich die beiden 3,5 Millimeter Klinke-Stecker zum Anschluss von Audio-Zubehör machen keine Probleme.

Die Lautsprecher im Asus U36SD-RX114V arbeiten zwar ordentlich, können aber nicht mit einem qualitativen Headset oder Kopfhörer mithalten. Wer neben kurzen Videoclips und dem Radio-Stream auf hochwertige Sound-Qualität setzen will, der muss zu solch einer externen Zubehör-Lösung greifen.

Technische Daten

Display:13.3"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i5 2410M / 2.3 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 520M
Festplatte160 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:optional - externPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit, ASUS Express Gate
Akkulaufzeit:10 Std.Gewicht:1.6 kg
B x H x T:32.2 cm x 1.9 cm x 23.2 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Im Inneren unserer Testkonfiguration werkelt ein vollwertiger Intel Core i5-2410M mit einem maximalen Stromverbrauch von 35 Watt. Darin enthalten ist die Intel HD Graphics 3000, die für leichte Office-Anwendungen oder HD Videos genutzt werden kann. Wer mehr Leistung genötigt, kann via Nvidia Optimus die dedizierte Geforce GT 520M ansprechen. Für Spiele kann aber selbst die nicht herhalten. Dafür aber für eine Entlastung des Prozessors beim Abspielen von verschiedenen Video-Codecs oder beim Rendern des letzten Urlaubsvideos. Außerdem besitzt die Karte 1024 Megabyte Speicher und unterstützt DirectX11.

Für eine deutliche Steigerung des Systems sorgt die verbaute 160 GB SSD. Boot- und Ladezeiten werden so verkürzt und auch der Stromverbrauch profitiert von dem Flash-Speicher. In unseren Tests erreicht das ASUS U36SD-RX114V eine maximale Akkulaufzeit von 11,5 Stunden. In der Praxis sinkt dieser Wert auf immer noch sehr gute 6,5 Stunden. Aber während der 84 Wattstunden Akku die Outdoor-Fähigkeit verbessert, wird diese von einem glänzenden Display geschmälert.

Durchschnittlich liegt die Ausleuchtung des HD-Bildschirms (1.366 x 768 Pixel) bei 200 Candela pro Quadratmeter. Bei einem glänzenden Display müssen weit mehr als 300 cd/m² erreicht werden, um auch an sonnigen Plätzen problemlos zu arbeiten. Der geringe Kontrast von 200:1 kann dieses Manko nicht aushebeln. Hätte ASUS auf ein entspiegeltes (mattes) Display gesetzt, hätten wir ein fast perfektes Subnotebook-Paket in den Händen gehalten.

Immerhin wurden die Kinderkrankheiten bei der Kühlung des 13,3-Zollers beseitigt. Während die U-Serie am Anfang des Jahres noch mit Temperaturen über 45 Grad Celsius kämpfen musste, liegen die durchschnittlichen Werte jetzt bei 32 °C auf der Oberseite und 35 °C am Geräteboden. Punktuelle Ausreißen zeigen sich an der Unterseite direkt über den wichtigsten Komponenten (CPU / GPU). Hier messen wir bis zu 43 Grad.

Die Lautstärke bleibt in der Praxis mit 33 Dezibel (A) in einem guten Rahmen. Festplattengeräusche sind durch die SSD-Lösung in diesem Szenario nicht vorhanden. Bei leichter Belastung, beispielsweise beim Lesen eines Word-Dokuments, schaltet sich der Lüfter sogar komplett ab.

Zusammenfassung

Asus bringt mit dem U36SD-RX114V ein viel versprechendes Update auf den Markt. Das Design ist gelungen und die Verarbeitung liegt nah an der Perfektion. Hinzu kommt die extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 11,5 Stunden. Mit einem aktuellen Intel-Prozessor und der Nvidia Geforce GT 520M wird auch in Sachen Leistung ein rundes Paket geliefert. Eine beleuchtete Tastatur hätte dem Subnotebook aber noch das Sahnehäubchen aufgesetzt.

Außerdem müssen wir uns über das glänzende Display beschweren. Die anliegende Ausleuchtung reicht nicht aus, um insonniger Umgebung zu arbeiten. Dabei lädt die lange Akkulaufzeit zur Nutzung abseits der Steckdose ein. Wer jedoch mit der einfachen Anbringung von Display-Folien vertraut ist, der kann sich leicht selbst unter die Arme greifen. Im Vergleich zur Apple-Konkurrenz kann Asus einen weitaus attraktiveren Preispunkt bieten. Und bei einer solchen Preis-Leistungs-Kombination verzichten wir gerne auf das Unibody-Gehäuse aus Cupertino. Schließlich kommen wir da nicht so günstig in den Genuss einer SSD.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,5 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark065333 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage2439 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage9462 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read2522 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write2871 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz58.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read150.4 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen18579 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4550 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9645 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3867 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3679 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)7930 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4952 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung95 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 36 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal11 Std. 40 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 32 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

33 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,033 kWh x 24,00 Cent = 17,34 EUR

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