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Bilder zum Test: ASUS PRO P53E-SO080X - Günstiger Allrounder mit solider Leistung

Dafür, dass ASUS bei dem P53E-SO080X auf eine diskrete Grafikkarte verzichtet und nur ein vergleichsweise verbrauchsarmer Intel Core i3 Prozessor verbaut ist, kommt das schlichte Gehäuse sehr klobig daher. Die Kunststoffoberflächen imitieren einen gebeizten Look und vermitteln damit Wertigkeit. Auch der matte Displayrahmen wirkt nicht nur schlicht, sondern verhindert auch noch störende Reflexionen. Einzig die Handballenauflage inklusive Touchpad besitzt ein glattes Finish, hier vermissen wir die angenehme Haptik des restlichen Gehäuses. Eine äußerst großzügige, wasserfeste und staubsichere Tastatur unterstützt die flächige Optik im aufgeräumten Innenraum. ASUS verzichtet auf Blickfang-Elemente und setzt durchgehend auf sogenanntes Understatement, sprich unauffällige Gestaltung.

Die Verarbeitung ist robust und angesichts der Preisklasse in welcher das ASUS PRO P53E-SO080X angeboten wird sehr gut. Die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig, die Oberseite der dicken Basiseinheit ist aus einem Stück gefertigt. Rund um das optische Laufwerk gibt das Gehäuse auf Druck geringfügig nach, eine Instabilität die man aber häufig bei Modellen aller Hersteller antrifft. Der Displaydeckel lässt Verwindungen zu, wirkt jedoch nicht zerbrechlich. Die kräftigen Scharniere bieten zu viel Widerstand und heben die Basiseinheit an, wenn man das Notebook mit einer Hand aufklappt. Bei ruppigen Auto- oder Bahnfahrten kann sich dieses Manko jedoch als Vorteil beweisen, da das Nachwippen des Displays minimiert wird.

Die Spritzwassergeschützte Tastatur im Standardlayout und ein separater Ziffernblock unterstreichen die Bürotauglichkeit des ASUS PRO P53E-SO080X. Zu dem mittellangen Hub der Tasten addiert sich bei hartem Anschlag noch ein Nachfedern des Tastaturbetts dazu. In Verbindung mit einem etwas schwammigen Druckpunkt kommt ein für Allround-Notebooks „billiges“ Schreibgefühl zustande. Hier hat ASUS leider am falschen Ende gespart - nur die großen Tasten vertrösten ein wenig. Auch das Multi-Touchpad ist ausreichend dimensioniert und es setzt alle Gesten flink um. Über die Haptik der glatten Oberfläche lässt sich streiten, die Erkennung funktioniert aber auch bei sehr schnellen und druckvollen Gesten noch sehr gut.

Die Ausstattung ist ein Mix aus Allround- und Businessfeatures und bringt das Nötigste mit. Leider unterstützt keiner der drei USB Ports den USB 3.0 Standard. Mit den Audio-Buchsen, einem HDMI- und einem VGA-Ausgang sowie der Gigabit-Ethernet Anschluss sind schon sämtliche Anschlüsse aufgezählt. Die Ports sind zudem ungünstig an den unteren Seitenrändern positioniert. Ein UMTS-Modul sucht man vergebens, dafür können Sie über WLAN oder Bluetooth 2.1 drahtlose Verbindungen aufbauen. Zu den Business-Features zählt neben der mittels ASUS IceCool Technologie gekühlte Handballenauflage auch die Festplattensicherung gegen Datenverlust durch Stürze des Notebooks. An der Unterseite des Notebooks befindet sich zudem ein Fach für Visitenkarten und Intels Anti-Theft Diebstahlsicherung wurde integriert. Mit dieser Technologie kann ein verloren gegangenes Notebook aus der Ferne vor unbefugten Zugriffen geschützt werden. Ein Anschluss für eine Docking-Station fehlt allerdings.

Auch softwareseitig bietet der Allrounder aus dem Hause ASUS Merkmale eines geschäftlich genutzten Notebooks. Die Festplatte lässt sich per Secure Delete rückstandslos bereinigen und mit einem Passwort versehen, auch das komfortable BIOS mit grafischer Oberfläche bietet die Möglichkeit, ein Systemkennwort festzulegen. Die vorinstallierte Professional Version des 64 Bit Windows 7 Betriebssystem gehört normalerweise nicht zur Standardausstattung bei Notebooks unter 500 Euro, das Office Starter Paket von Microsoft dagegen schon. Eine Reihe von ASUS Anwendungen erleichtert die Konfiguration und den Betrieb, dazu zählen die Konfiguration von Netzwerken, die Sicherung und Wiederherstellung von Daten und die sichere Anmeldung.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i3 2330M / 2.2 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte320 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:2.6 kg
B x H x T:37.8 cm x 3.17 - 3.6 cm x 25.3 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Das ASUS PRO P53E-SO080X bringt mit einem Intel Core i3-2330M Prozessor und vier Gigabyte Arbeitsspeicher genug Leistung für Büroanwendungen wie Tabellenkalkulation, Emails, Internet und für die Medienwiedergabe mit. Rechenintensive Aufgaben können den Mittelklasse-Zweikernprozessor schon mal an seine Grenzen bringen. Der Prozessor besitzt kein Turbo Boost 2.0 Feature, was seine Taktfrequenz stetig auf 2,2 GHz hält und nicht dynamisch erhöht. Die integrierte Grafiklösung Intel HD Graphics 3000 ist nur bedingt spieletauglich und bewältigt bei modernen Titeln nur niedrige bis mittlere Detailstufen. Für Gelegenheitsspieler reicht die Performance jedoch aus und die Akkulaufzeit profitiert vom Verzicht auf eine stärkere, dedizierte Grafikkarte. Die Kapazität der Festplatte fällt mit 320 GB eher mager aus, liefert mit 85,1 MB/s im Schreibmodus und 78,5 MB/s im Lesemodus jedoch akzeptable Raten.

Wirklich angenehm fällt das entspiegelte Display auf. Weder das Kontrastverhältnis von 167:1, noch die durchschnittliche Helligkeit von 170 Candela pro Quadratmeter stellen gute Werte dar, das erwähnte matte Finish macht kurze Ausflüge in sonnige Umgebung trotzdem möglich. Die Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ist als Standard für 15,6 Zoll Displays zu betrachten. Das ASUS PRO P53E-SO080X leidet unter geringer Blickwinkelstabilität, zu schnell treten Farbinvertierungen und Helligkeitsverluste auf.

Ohne die ASUS Sonic Focus Klangverbesserung wirkt die Soundausgabe der Stereolautsprecher verzerrt und schwammig. Mit aktivierter Optimierung klingen die Boxen etwas klarer und ausgewogener, wir haben aber schon kräftigere Lautsprecher in 15-Zöllern erlebt.

Bezüglich der Wärmeentwicklung und der Lautstärke der Kühllösung können wir nicht meckern. Das ASUS P53E Allround-Notebook bleibt mit 23,9 Grad Celsius im Durchschnitt extrem kühl. Dabei dreht der Lüfter auch unter Last nicht lauter als 40 dB(A). In einem praktischen Szenario bleibt er knapp unter 35 dB(A). Im „Quiet Office“ Modus sind durchgehend 33 dB(A) zu vernehmen, angesichts der geringen Verlustwärme der Komponenten könnte der Lüfter auch komplett verstummen. Der Stromverbrauch bleibt angemessen, im Leerlauf - welcher im Büro sicher häufiger auftritt - sind es nur 13 Watt. Surft man mit aktiviertem WLAN im Internet, schraubt sich der Verbrauch auf 20 Watt und unter Last werden 44 bis 58 Watt benötigt. Dadurch zeigt sich der 6-Zellen Akku recht ausdauernd und hält in der Praxis 4 Stunden und 40 Minuten. Unter maximaler Last ermittelten wir eine Laufzeit von 64 Minuten, maximal liefert der Akku für 8 Stunden und 16 Minuten Energie.

Zusammenfassung

Vor allem der attraktive Preis von unter 500 Euro macht den ASUS PRO P53E-SO080X zu einem guten Angebot für Privat- und Geschäftskunden, welche keinen Docking-Port oder allzu umfangreiche Anschlussvielfalt benötigen. Das matte Finish des Bildschirms tröstet über die mangelhafte aber wasserfeste Tastatur hinweg. Die Akkulaufzeit und Emissionen sind vorbildlich. Auch das Windows 7 Professional Betriebssystem und die 24-monatige Garantie inklusive Abholservice geben Heimanwendern oder kleineren Betrieben gute Argumente für den Kauf.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,5 (Gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte2,5 (Gut)
  4. Temperatur1,0 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse3,5 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,5 (Gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark063448 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1419 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71602 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage4994 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0996.6 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)85.1 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)78.5 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read9807 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10424 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz68.6 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read71.4 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen15202 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3601 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7778 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3903 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2883 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6539 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3750 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung116 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 4 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 16 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 40 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

20 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,020 kWh x 24,00 Cent = 10,51 EUR

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