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Bilder zum Test: ASUS N56VZ-S4016V - Satte Performance, perfekter Klang

Beschreibung

ASUS verabschiedet sich vom Design der N55-Serie und spendiert dem ASUS N56VZ-S4016V eine Frischzellenkur. Bereits der Deckel weiß zu gefallen. Dieser ist aus schwarzem, gebürstetem Edelstahl gefertigt und sorgt für einen sehr hochwertigen Eindruck. Im angeschalteten Zustand strahlt der ASUS Schriftzug mit einer weißen LED-Beleuchtung. Alle Kanten sind abgerundet und unterstreichen das schmale Design. Öffnet man den Deckel wird der Blick frei auf ein Top-Case aus Aluminium. Oberhalb der Tastatur sorgt eine ringförmige Perforation um die Lautsprecherauslässe für Aufmerksamkeit. Diese zieht sich über das halbe Top Case und verleiht dem Modell ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Auch die Verarbeitungsqualität kann sich sehen lassen. Die Spaltmaße sind gering und das Gehäuse ist robust. Das Tastaturfeld, sowie das Touchpad geben auch unter starkem Druck kaum nach und die Display-Scharniere sind straff angezogen. Ein Nachwippen des Bildschirms bei unruhigen Auto- oder Bahnfahrten wird somit minimiert. Deckel und Unterseite sind ebenfalls sehr stabil und wertig gestaltet.

Bei den Eingabegeräten setzt der Hersteller auf eine Tastatur im Chiclet-Design mit separatem Ziffernblock. Die Tasten bieten einen kurzen Hub und deutlichen Druckpunkt. Etwas Eingewöhnungszeit braucht man für die Funktionstasten in der obersten Reihe. Diese sind deutlich schmaler ausgefallen. ASUS setzt beim N65 auf eine weiße Tasturbeleuchtung, die sich in mehreren Stufen regeln lässt. Gerade in dunklen Umgebungen erhöht sie den Bedienkomfort deutlich. Lässt man den Blick etwas tiefer schweifen, fällt einem das groß dimensionierte Touchpad auf. In die Handballenauflage eingelassen, integriert es die Tasten direkt in die sensitive Fläche. Alle Eingaben und Mehrfinger-Gesten werden schnell und sauber erkannt. Insgesamt gesehen lässt es sich auf der glatten Oberfläche sehr gut navigieren.

Highlight und Alleinstellungsmerkmal der N-Serie ist das Soundsystem mit externem Subwoofer. In Zusammenarbeit mit dem Lautsprecherhersteller Bang & Olufsen entsteht ein sehr rundes und volles Klangbild. Wir konnten uns bereits im Rahmen der Computex 2012 in Taipei bei einem Besuch des ASUS Headquarters ein Bild von den Anstrengungen machen, die in die Entwicklung des Systems gesteckt wurden. Auf externe Lautsprecher kann man hier getrost verzichten.

Vorbildlich sieht es auch bei den Anschlüssen aus. USB 2.0 befindet sich seit dem Erscheinen von Intel Ivy Bridge Prozessoren auf dem Rückzug und so bietet das ASUS N56VZ-S4016V seine vier Schnittstellen alle mit dem neuen 3.0 Standard an. Jeweils zwei sind an der linken, zwei weitere an der rechten Gehäuseseite angebracht. Am linken Frontbereich, unterhalb der Handballenauflage wartet ein Multi-Kartenleser auf seinen Einsatz. Über eine analoge VGA- und digitale HDMI-Schnittstelle werden Bildschirminhalte auf Beamer, Fernseher oder externe Monitore übertragen. Die rechte Seite wird von einem optischen Blu-ray Laufwerk dominiert, dort sitzen auch die zwei 3,5 Millimeter Klinke-Buchsen. Der Subwoofer bekommt einen separaten, proprietären Anschluss spendiert. Damit auch kommunikativ keine Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen, bringt das ASUS N56 die aktuellen WLAN Standards 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 4.0 mit. Auch ein vollwertiger Gigabit Ethernet-Anschluss ist vorhanden.

Vorinstalliert bietet eine Windows 7 Home Premium 64 Bit Version Zugriff auf eine Microsoft Office 2010 Starter Edition, sowie eine 30 Tage Testversion von McAfees Internet Security. ASUS selbst bietet zahlreiche eigene Programme an, um Sicherungen des Betriebssystems vorzunehmen, Musik selber zu mixen oder über das Vibe Fun Center Filme, Musik und Radioprogramme zu empfangen.

Display:15.6"Auflösung:1920 x 1080 ( WUXGA )
Prozessor:Intel Core i7 3610QM / 2.3 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 650M
Festplatte1000 GBRAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:5 Std.Gewicht:2.7 kg
B x H x T:38 cm x 2.7 - 3.2 cm x 25.5 cmFarbe:schwarz silber

Auf dem Prüfstand

Schon auf dem Datenblatt kann sich die verbaute Hardware sehen lassen. Als Herzstück stattet ASUS das Multimedia-Notebook mit einem schnellen Intel Core i7-3610QM aus. Die vier Rechenkerne arbeiten mit 2,3 GHz Takt welcher durch Intels Turbo Boost Technologie kurzzeitig auf bis zu 3,3 GHz erhöht werden kann. Im Zusammenspiel mit 8192 Megabyte Arbeitsspeicher ergibt sich ein flottes Arbeitstempo. Office-Aufgaben, Video- und Bildbearbeitung erfolgen schnell und zügig. Aus Kostengründen kommt eine klassische 1 TB Festplatte zum Einsatz, die jedoch mit 102,4 MB/s beim Lesen und 101,8 MB/s bei Schreibvorgängen auf einem hohen Niveau liegt. Da ein zweiter Laufwerksschacht fehlt, müsste die komplette Festplatte gegen eine SSD getauscht werden anstatt aufzurüsten. Fest auf das Mainboard aufgelötet ist die Nvidia Geforce GT 650M Grafikkarte. Sie basiert auf der Kepler-Architektur und eignet sich auch für Computerspiele wie Diablo 3 oder Mass Effect 3 in einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. In höheren Auflösungen und mit maximalen Detailstufen geht ihr aber aufgrund des langsamen DDR3 Videospeichers die Puste aus. Gamer schauen sich bei ASUS jedoch eh im Regal der G-Serie um.

Der Trend bei ASUS geht immer mehr in die Richtung entspiegelter Bildschirme. So bietet das ASUS N56VZ-S4016V ein mattes 15,6-Zoll Display mit einer nativen FullHD Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und einem Kontrastverhältnis von 610:1. Dank einer sehr gleichmäßigen Ausleuchtung und durchschnittlichen Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter können auch direkte Lichtquellen dem Modell wenig anhaben. Der Hersteller selbst bewirbt durch einen Sticker am oberen Displayrahmen einen Blickwinkel von 150 Grad. Und tatsächlich schlägt sich die TN-Technik hier besser als bei vielen Konkurrenten. Ein Filmabend mit mehreren Personen ist also durchaus umsetzbar.

ASUS stattet sein Modell mit Nvidias Optimus Technologie aus. So ergibt sich mit abgeschalteter Nvidia-Grafikkarte und aktiver Intel HD Graphics 4000 eine maximale Laufzeit von 5 Stunden und 24 Minuten. Der Stromverbrauch liegt in dem Fall bei 19 Watt und der Lüfter ist mit 32,1 Dezibel (A) nur schwer aus dem normalen Büroalltag heraus zu hören. Bei reger Nutzung ergibt sich eine praktische Akkulaufzeit von 3 Stunden und 13 Minuten. Das ist nicht viel, aber gemessen am Gewicht von 2,7 Kilogramm wird man das Modell eher als Desktop-Replacement nutzen. Sobald Prozessor- und Grafiklast in Form von Filmen und Spielen anfällt, erhöht sich der Energieverbrauch auf bis zu 71 Watt. Die verwendete Kühlung hält sich mit 34,5 Dezibel (A) jedoch zurück und stört nicht bei Filmen oder Musik. Mit maximal 40,1 Dezibel (A) unter Volllast dreht das 15,6-Zoll Multimedia-Notebook zwar auf, ist aber zu keiner Zeit hochfrequent. Die praktischen Temperaturen liegen auf der Oberseite bei 32,9 Grad und auf der Unterseite bei 33 Grad Celsius. Besonders schnell erhitzt sich der linke Bereich der Unterseite, wo die heiße Luft aus dem Gehäuse befördert wird. Handballenauflage und Tastaturfeld bleiben stets kühl.

Zusammenfassung

ASUS hat es geschafft mit dem N56VZ-S4016V ein Notebook auf den Markt zu bringen, das seine Stärken vor allem im Unterhaltungsbereich auszuspielen weiß. Optisch, durch die Verwendung von Aluminium aufgewertet, hat uns das Design mit Ringperforation überzeugt. Auch das kontraststarke und helle Display mit matter Beschichtung wirkt sich positiv auf den Gesamteindruck aus. Der Klang der Bang & Olufsen Lautsprecher kann gut mit dem Branchenprimus Dell XPS 15 konkurrieren, auch wenn der Subwoofer die Mobilität etwas einschränkt. Als Arbeitsgerät punktet das N56 dank einer guten Tastatur und soliden Verarbeitung. Durch das hohe Gewicht und die niedrige Akkulaufzeit ist es aber nur bedingt für den mobilen Einsatz zu gebrauchen. Sofern man bereit ist mehr als 1.000 Euro auszugeben, bekommt man ein gut abgestimmtes System mit starken Multimedia-Eigenschaften.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte 1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 1,0 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche 2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse 1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 3,5 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 13360 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 2351 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 9420 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 2526 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage 9005 Pkt. Max. 23313 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 2154.4 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 102.4 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 101.8 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 17824 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 26451 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 34.1 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 82 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 22317 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 4384 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 17315 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 6694 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4387 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 17121 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 6746 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 43 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 2 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 5 Std. 24 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 3 Std. 13 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

71 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,071 kWh x 24,00 Cent = 37,32 EUR

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