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Bilder zum Test: ASUS N55SF-S1124V - So muss ein Notebook klingen!

Auf dem Datenblatt macht das 15,6-Zoll Gesamtpaket einen guten Eindruck. Die Hardware ist stimmig und die Kooperation mit Bang & Olufsen macht Hoffnung auf ein nahezu perfektes, mobiles Sounderlebnis. Von außen wirkt das Multimedia Notebook ASUS N55SF-S1124V schlicht. Die glänzende Oberfläche des Deckels wirkt zwar edel, speichert jedoch sämtliche Fingerabdrücke. Ein Putztuch wird zum alltäglichen Begleiter. Eine silberne Umrandung der Deckel-Außenseiten setzt einen nett anzusehenden Kontrast gegenüber dem sonst schwarzen Gehäuse.

Zusätzlich sorgt er für eine außerordentlich gute Stabilität. Selbst bei grober Behandlung sind kaum Verwindungen am Deckel und den Scharnieren erkennbar. Die gute Verarbeitung zieht sich bis hin zur Arbeitsumgebung. Designtechnisch wendet sich hier das Bild und silberne Elemente dominieren den Innenraum. Gefallen finden wir an der vergleichsweise guten Gehäusestabilität im Bereich der Handballenauflage und der Tastatur. Bei Letzterer verzichtet ASUS auf ein Chiclet-Design, welches Fehleingaben minimieren würde. Außerdem werden diese durch die Positionierung einer Sondertastenleiste am linken Tastaturrand sogar noch verstärkt. Wir standen beim Game-Check zu Diablo 3 und F1 2011 oft ohne Ton (Mute-Taste) da.

Und das obwohl wir uns stundenlang mit dem neuen Bang & Olufsen Soundsystem vergnügen könnten. Der externe Subwoofer sorgt für einen extremen Mehrwert gegenüber Stereo-Systemen mit internem oder ohne Subwoofer. Hohe sowie tiefe Frequenzbereiche werden gut abgedeckt und Bässe kommen vor allem bei Electro- und Hip-Hop Musik zur Geltung. Eine deutliche Steigerung der Atmosphäre zeigt sich auch in Spielen wie Dead Space 2 und Dragon Age 2. Hier gilt ganz klar das Motto „Mittendrin statt nur dabei!“.

Wer dennoch auf ein externes Lautsprecher-System wechseln möchte, kann die analogen Klinke-Buchsen an der rechten Gehäuseseite oder die digitale S/PDIF Verbindung nutzen. Außerdem verteilen sich am ASUS N55SF-S1124V vier USB-Schnittstellen. Zwei von ihnen bieten den schnellen Übertragungsstandard 3.0. Monitore können via HDMI oder VGA mit dem 15,6-Zoller verbunden werden. Für die Kommunikation mit dem World Wide Web sorgen serienmäßig ein Gigabit-LAN, WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0. Der externe Subwoofer wird über einen proprietären Klinke-Port angeschlossen.

Die Verteilung der Anschlüsse hätte optimaler gestaltet werden können. An der linken und rechten Gehäuseseite sitzen die Schnittstellen stets im vorderen Bereich. Durch größere Module – wie zum Beispiel UMTS- oder DVB-T Sticks – können benachbarte Ports blockiert werden. Außerdem kann es beim Anschluss einer kabelgebundenen, externen Maus zu Behinderungen bei der Eingabe kommen.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1920 x 1080 ( HD 1080 )
Prozessor:Intel Core i7 2630QM / 2.0 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 555M
Festplatte750 GBRAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.7 kg
B x H x T:37.9 cm x 3.5 - 3.55 cm x 26.1 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Unter der Sound-Membran verbirgt sich für Multimedia-Notebooks potente Hardware von Intel und Nvidia. Der Vierkern-Prozessor Core i7-2630QM sorgt bei der Anwendungsleistung für eine ordentliche Performance. Innerhalb von 48 Sekunden wird unser 100 Megabyte großes MOV-Testvideo in eine AVI-Datei mit H.264 Standard umgewandelt. Auch das Programm Cinebench und der Everest-Parcours bescheinigen dem Sandy Bridge Prozessor eine durchweg gute Leistung.

Mit der Nvidia Geforce GT 555M sind auch genügen Leistungsreserven vorhanden, um an schnelle GPU-Renderings oder Spiele zu denken. Letzteres jedoch in einem beschränkten Maße. Wer auf eine hohe Kantenglättung und maximale Details verzichten kann, wird auch mit dieser Multimedia-Lösung glücklich. Unsere Gamechecks von Diablo 3 und F1 2011 zeigen außerdem, dass unsere Konfiguration des ASUS N55SF-S1124V auch in Sachen Gaming einiges zu bieten hat.

Asus denkt nicht nur an die Leistung sondern auch an das mobile Verhalten des 15,6-Zollers. Zum einen kann über die Nvidia Optimus Technologie die dedizierte Nvidia-Grafikkarte abgeschaltet werden. In diesem Fall wird die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 3000 verwendet, die deutlich weniger Strom verbraucht. Zum anderen verbaut Asus ein entspiegeltes Display. Die Ausleuchtung von 266 Candela pro Quadratmeter und ein Kontrast von 630:1 reichen aus, um auch in sonnigen Gefilden einen Blu-ray Film abzuspielen.

Und der überlebt sogar eine Akkuladung lang. Die maximale Laufzeit liegt bei 6,5 Stunden. Bei der Wiedergabe von Filmen oder anderen Multimedia-Anwendungen konnten wir im Durchschnitt 3 Stunden erreichen. In diesem Bereich ist es jedoch stark abhängig von der Nutzung des Notebooks. Seid ihr eher in Spielen unterwegs, kann sich die Akkulaufzeit um ein Vielfaches minimieren. Dafür spielen die Temperatur und die Lautstärke mit. An der Ober- und Unterseite des ASUS N55SF-S1124V messen wir durchschnittlich zwischen 27 Grad und 35 Grad Celsius. Bei gleichen, praxisnahen Bedingungen drehen die tieffrequenten Lüfter auf akzeptable 35 Dezibel (A) auf. Die maximale Lautstärke unter Last beträgt 46 dB(A).

Zusammenfassung

Perfekter Sound auch unterwegs? Mit dem ASUS N55SF-S1124V kein Problem! Der externe Subwoofer und das Bang & Olufsen Soundsystem liefern das Audio-Erlebnis, was bei den meisten Notebooks dieser Preiskategorie vermisst wird. Außerdem beweist Asus, dass auch matte Bildschirme mit einer guten Ausleuchtung und satten Farben auftreten können. Von der Verarbeitung, bis hin zur Leistung des Systems sind wir mit dem 15,6-Zoller rundum zufrieden.

Mit Hilfe der Nvidia Optimus Technologie können wir zwischen Leistung und langer Akkulaufzeit entscheiden und das Anschlussportfolio ist zeitgemäß. Der einzige Verbesserungswunsch liegt bei der Tastatur. Statt dem klassischen Aufbau wäre eine beleuchtete Chiclet-Lösung sicher die bessere Alternative. Dennoch ist das ASUS N55SF-S1124V ein gelungenes Multimedia-Notebook mit einer optimalen Audio-Lösung für Filme, Musik und Spiele.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher1,0 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0611402 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage6420 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage7165 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read15334 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write14434 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz57.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read74.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen32155 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4542 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)16924 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5963 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3640 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)13975 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5980 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung48 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 2 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 30 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 5 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

100 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,100 kWh x 24,00 Cent = 52,56 EUR

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