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Bilder zum Test: ASUS K53TA-SX078V - Einsteiger im Multimedia-Pelz

Neben verschiedenen Intel- und Nvidia-Konfigurationen bieten die Modelle der Asus K-Serie auch AMDs günstige APUs in Kombination mit einer dedizierten Radeon Grafikkarte. Das 15,6-Zoll Multimedia-Notebook soll vor allem mit einem geringen Preispunkt glänzen.

Das Gehäuse tritt zum Großteil mit matten, schwarzen Elementen auf. Nur der Bildschirm und dessen Rahmen zeigen glänzende Oberflächen und speichern somit die Fingerabdrücke beim Öffnen des Geräts. Die Arbeitsumgebung ist aufgeräumt und gut dimensioniert. Eine leichte Strukturierung der Handballenauflage und des Deckels sorgen zusätzlich für ein haptisches Plus. Abzüge gibt es bei der Verarbeitung im Bereich über dem DVD-Laufwerk. Bei leichtem Druck wippt hier die klassisch aufgebaute Tastatur genauso nach wie der Deckel.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Tastatur des K53TA-SX078V deutlich lauter. Außerdem verzichtet Asus auf ein Chiclet-Design. Dafür sind die einzelnen Tasten ausreichend groß und ein numerisches Tastenfeld findet ebenfalls einen Platz. Der mittellange Hub und das klare Feedback des Keyboards können überzeugen. Gleiches gilt für das minimal ins Gehäuse eingelassene Touchpad. In unserer Versuchsreihe wurden alle Multitouch-Gesten erkannt und problemlos umgesetzt. Asus stellt außerdem die Handballenerkennung in den Vordergrund, welche unnötige Mausausreißer beim Bedienen der Tastatur verhindert.

Alternativ kann auch zu externem Zubehör gegriffen werden, das über die drei USB-Schnittstellen angeschlossen werden kann. Einer der Slots besitzt den aktuellen USB 3.0 Standard. Für Monitore sind VGA sowie HDMI vorhanden und Speicherkarten können mit Hilfe des frontal angebrachten Multi-Kartenlesers beschrieben und ausgelesen werden. Mit dem Internet verbindet sich das Asus K53TA-SX078V via WLAN 802.11n oder dem 1000 MBit/s schnellen Gigabit-LAN.

Trotz des geringen Preises wird der 15,6-Zoller serienmäßig mit Windows 7 Home Premium ausgeliefert und besitzt ein Altec Lansing Sound-System. Eine überragende Audio-Qualität – verglichen mit einer externen Stereoanlage – wird natürlich nicht erreicht. Nichts desto trotz bewegen sich die Lautsprecher in einer vergleichsweise gehobenen Klasse.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:AMD A-Series A4-3300M / 1.9 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6650M
Festplatte320 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:2.6 kg
B x H x T:37.8 cm x 2.83 - 3.49 cm x 25.3 cmFarbe:braun

Auf dem Prüfstand

Dass die AMD Llano Prozessoren in Form der A6- und A8-CPU auf Augenhöhen mit aktuellen Intel Core i3 Prozessoren arbeiten, lässt die Hoffnung auf einen Leistungsschub beim A4-3300M nicht gerade wachsen. Im direkten Cinebench-Vergleich rechnet ein aktueller Intel Core i3 Einstiegsprozessor bis zu 70 Prozent schneller, wenn es um das Multi-Core Rendering geht.

Und während der Prozessor den Flaschenhals gibt, kommt die dedizierte AMD Radeon HD 6650M kaum auf Touren. Immerhin arbeitet die in der APU integrierte Radeon HD 6480G über eine Hybrid-Verbindung mit der stärkeren Mittelklasse-Grafikkarte zusammen. Synthetische Benchmarks wie 3DMark06 profitieren davon. In Spielen wie Crysis 2 oder Dead Space 2 bringt eher die geringe Leistung des Prozessors Probleme in Form von Frame-Einbußen mit sich. Bei diesem günstigen System steht klar das Motto „Konsumieren statt Produzieren“ auf der Tagesordnung. Während die Grafikkarte an die High-End Multimedia-Kategorie erinnert, gehen Prozessor und Preis Hand in Hand Richtung Einsteiger-Segment.

Nach dieser Belehrung in Sachen Kategorie-Zuordnung sind unsere Erwartungen geschrumpft. Somit sind wir nicht überrascht von dem durchschnittlich 176 Candela pro Quadratmeter dunklen Display. Auch der Kontrast von maximal 182:1 kann in Kombination mit der spiegelnden Bildschirm-Oberfläche im Außeneinsatz nicht überleben. Dabei wäre der 56 Wattstunden Akku durchaus in der Lage gewesen, das Asus K53TA-SX078V länger als 7 Stunden in Betrieb zu halten. In der Praxis – bei einem Energieverbrauch von 35 Watt – liegt die Laufzeit bei 4 Stunden.

Zudem arbeitet die von Asus patentierte IceCool Technologie genau nach unseren Vorstellungen. Ober- und Unterseite erwärmen sich im Praxis-Betrieb kaum über 30 Grad Celsius. Die Lautstärke liegt unter Einfluss dieses Szenarios bei tieffrequenten 34,7 Dezibel (A). Das integrierte DVD-Laufwerk hingegen beschallt uns bei Einlesen mit sehr lauten 53 Dezibel (A).

Zusammenfassung

Der Ersteindruck des Asus K53TA-SX078V ist positiv. Das Gehäuse ist matt gehalten und wirkt durch die Kunststoff-Strukturierung deutlich wertiger als es der Preis vermuten lässt. Dennoch ist der 15,6-Zoller nur ein guter Einsteiger im Multimedia-Pelz. Überfliegt man die technischen Daten und damit die AMD Radeon HD 6650M, sollte sich unser Testmodell eigentlich im Allround- oder Multimedia-Segment wohlfühlen. Der leistungsarme A4-3300M Prozessor kann in diesem Bereich jedoch nicht mitspielen und trübt das Bild der sonst starken K-Serie.

Wer Asus treu bleiben möchte, sollte sich das K52 genauer ansehen. Für knapp 20 Euro Aufpreis wird hier auf einen Intel Core i3 Prozessor und die dedizierte Nvidia Geforce GT 540M gesetzt. Von dieser Konfiguration wird unser Testsystem leicht in den Schatten gestellt. Und solltet ihr euch doch in das K53TA-SX078V verliebt haben, dann müsst ihr Gaming- und Produktions-Ambitionen einem anderen System überlassen. Die Leistung der hier verbauten AMD Llano Plattform ist in unserem Fall nur für simple Aufgaben wie dem Mailing, Surfen im Internet und Verarbeiten von Textdokumenten geeignet.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör4,0 (Ausreichend)
  10. Leistung4,0 (Ausreichend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark066504 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage3574 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage3401 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read7125 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write7054 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz69.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read60 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen7331 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2224 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)4298 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3745 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)1719 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)3312 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3584 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung220 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 13 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 40 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 3 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

35 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,035 kWh x 24,00 Cent = 18,40 EUR

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