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  3. Test ASUS G60JX-JX154V - Gaming-Notebook der oberen Mittelklasse

Erster Eindruck vom ASUS G60JX-JX154V

Das Design des blauen Gaming-Notebooks mit weißem Blitz und schwarzem Republic of Gamers-Logo sticht geradezu (positiv) ins Auge. Es ist wohltuend, dass mal nicht auf knalliges Orange-Metallic oder Rot für das robuste Kunststoffgehäuse – wie sonst fast üblich bei Game-Computern – gesetzt wurde.Nach dem Aufklappen ist der Innenbereich in schwarz gehalten, was für die Spielpraxis mangels optischer Ablenkungen bei der Bedienung mit Sicherheit positiv ist.

Die Chiclet-Tastatur macht einen guten Eindruck. Die Tasten haben einen praktikablen Abstand zueinander und minimieren Vertipper, weil sie breit und flach sind. Das Touchpad reagiert schnell.Gut sichtbar ist auch bei gedimmten Umgebungslicht die Aluminium-Umrandung des Touchpads mit den beiden Maustasten.

Sowohl bei Alltagsanwendungen als auch bei Games dürfte allerdings das 16 Zoll Hochglanz-Display stören. Hier wäre ein entspiegeltes Display besser. Allerdings zeichnet sich die Anzeige bzw. Bildschirmdarstellung in hoher Auflösung durch klare Kontraste und helle Farben aus.

Die Funktionstasten sind hintergrundbeleuchtet, was bei verdunkelten Räumen die Trefferquote deutlich erhöht.

Rundum scheint die Konstruktion des Gaming-Notebooks durchdacht und zielgruppengerecht zu sein. Für den Normalnutzer ist es ebenso gut zu nutzen, da es Energiespar-Features hat, die einen guten Betrieb zulassen, ohne die Hochleistungs-Grafikkarte nutzen zu müssen.

Technische Daten und Ausstattung

Das ASUS G60JX-JX154V ist mit dem Intel Core i5 520M Prozessor der kleinere Bruder des G60JX-JX140V mit dem Intel Core i7. Ansonsten steht das Gamer-Notebook dem JX140V in nichts nach. Mit dem Core i5 520M Prozessor hat der Nutzer nur leichte Performance-Einbußen gegenüber dem Quad-Core-Prozessor i7. Selbst als Gamer mit hohen Ansprüchen an die eingbaute Hardware kommt man damit gut über die Runden, denn der Intel Core i5 520M ist ein schneller Dual-Core-Prozessor der neuesten Generation und beinhaltet einen eigenen Grafikchip, der für normale Office-Anwendungen oder Surfen im Internet völlig genügt.

Aus unserem Testlabor ist bekannt, dass die beiden Prozessorkerne des Intel Core i5 520M mit 2,4 Gigahertz takten. Wird einer der Kerne stark beansprucht, kann der Prozessor die Geschwindigkeit kurzzeitig auf 2,93 Gigahertz erhöhen. Der integrierte Grafikchip, welcher in Standard-Notebooks eine externe Chipsatzlösung praktisch überflüssig macht, muss sich seinen Speicher mit dem RAM teilen und erreicht eine Taktgeschwindigkeit von 733 Megahertz. Der L2-Cache, der in dieser Prozessor-Generation an Bedeutung verloren hat, wird fast vollständig durch einen von Intel „Smart Cache“ genannten L3-Cache ersetzt, welcher eine Größe von 3 Megabyte hat. Der integrierte Speichercontroller kann DDR3800 und DDR3-1066 im Dual-Channel Modus ansprechen. Aufgrund der hochmodernen 32-Nanometer-Fertigung liegt die maximale Leistungsaufnahme des Intel Core i5 520M trotz stark verbesserter Leistung weiterhin bei nur 35 Watt.

Neben den zwei physischen Kernen des Intel Core i5 520Mbietet dieser auch zwei virtuelle, bekannt aus Pentium 4-Zeiten. Somit stehen dem Nutzer praktisch vier Prozessorkerne zur Verfügung, die für verschiedene, parallel laufende Anwendungen – eben auch Games – eingesetzt werden können. Der Prozessor eignet sich somit für fast alle Einsatzgebiete. Dies schließt nicht nur die Konvertierung und die Bearbeitung von hochauflösenden Filmen ein, sondern auch die flüssige Wiedergabe von neuen 3D-Spielen – immer jedoch unter der Voraussetzung, dass eine schnelle Grafikkarte ihren Dienst verrichtet. Erschienen ist der Prozessor bereits Anfang Januar 2010.

Als schnelle Grafikkarte kommt die NVIDIA GeForce GTS 360M zum Einsatz. Sie gilt als eine der schnellsten für Notebooks. Ihre hohe Leistung hängt mit dem extrem schnellen Shadertakt von 1435 Megahertz in Verbindung mit 96 Stream Prozessoren und 32 Texture Mapping Units zusammen. Weiterhin stehen der NVIDIA GeForce GTS 360M vier Shader Cluster zur Verfügung. Die Grafikkarte erreicht somit theoretische Rechenwerte von 413 GFflops. Als Grafikspeicher kommt hochmoderner GDDR5-RAM zum Einsatz. Dieser taktet effektiv mit unglaublichen 2000 Megahertz und ist in der Regel 1024 Megabyte groß. Durch den hohen Takt erreicht der Speicher trotz 128-Bit-Anbindung eine Bandbreite von maximal 64 Gigabyte pro Sekunde.

Die NVIDIA GeForce GTS 360M unterstützt DirectX 10.1 sowie OpenGL 3.0. NVIDIAS PureVideo HD sorgt bei der Wiedergabe von hochauflösenden Filmen für eine Entlastung des Prozessors. Diese Grafikkarte stellt neueste Games in höchsten Auflösungen ruckelfrei dar und dürfte selbst für kommende Generationen an Spielen gewappnet sein. Leider hat sie einen extrem hohen Stromverbrauch, so dass Notebooks mit dieser Grafikkarte oft schon nach einer Stunde an die Steckdose müssen.

Kurzum steht die NVIDIA GeForce GTS 360M für kompromisslose 3D-Power auf dem Notebook für gegenwärtige und zukünftige Spiele. Durch den hohen Stromverbrauch und die Hitzeentwicklung müssen Gamer kurze Akku-Laufzeiten jedoch in Kauf nehmen.

Das 16 Zoll Display verfügt gegenüber den 15-Zoll-Geräten über eine höhere maximal darstellbare Auflösung. Allerdings hat dieses wie alle Hochglanz-Displays die Schwäche, dass alle Lichter des Raums oder der Umgebung allzu deutlich reflektiert werden. Als Gaming-Notebook ist es zwar sowieso nicht für den Außen- oder mobilen Einsatz konzipiert, aber auch im Hausgebrauch kann das stören.

Ansonsten ist es perfekt für den Hardcore-Game- als auch für Alltagsanwendungen gerüstet.

Anschlüsse

Das ASUSG60JX-JX154V bietet alle Anschlüsse, die man im modernen vernetzten Zeitalter benötigt. Auf der Rückseite sind neben und unter den Metallscharnieren das Kensington-Lock angebracht. Auf der rechten Seite kann der Anwender den Netzstromadapter sowie das Netzwerkkabel an den RJ-45-LAN-Port mit acht Polen (Gigabit Ethernet Anbindung von Atheros) anschließen.

Auf der Vorderseite ist der 8-in-1-Kartenleser installiert, der die Daten von MMC, SD Memory Card, miniSD, Memory Stick, Memory Stick Pro, Memory Stick Pro Duo, Memory Stick Duo einliest.

Insgesamt verfügt das ASUS ROC-Notebook über vier USB 2.0-Schnittstellen – jeweils links und rechts zwei – sowie über einen eSATA-Anschluss. Rechts sind die Mikrofon-, Lautsprecher- und Kopfhörer-Buchsen angebracht. Über den VGA- oder HDMI-Anschluss lässt sich das G60JX-JX140V analog oder digital an einen externen Monitor oder Beamer oder Flachfernseher anschließen.

Die installierte 2 Megapixel Webcam macht sehr klare Aufnahmen, sodass einem Videochat nichts im Wege steht. Ein Headset sollte man dazu aber schon verwenden. Dieses muss kein kabelgebundenes sein, denn das Bluetooth-Headset des Handys kann so eine passende Zweitverwendung finden.

Per Funk (WLAN 802.11 b/g/n) kann man sich auch mit dem DSL-Modem oder einem Hotspot verbinden und so kabellos und flott im Internet surfen. Der entsprechende Einschalter ist an der Vorderseite installiert.

Software und Zubehör

Normalerweise stattet ASUS seine Gaming-Notebooks gut aus. Nicht nur mit beiliegender Treiber- und Tools-DVD wie bei unserem Testgerät, sondern auch mit einem Rucksack für den sicheren Transport und eine auf Gamer-Bedürfnisse abgestimmte Maus.

Allerdings ist jede Menge an Software vorinstalliert. ASUS hat hier eigene Anwendungen kreiert, die neben dem Spielbetrieb auch der alltäglichen Anwendung nützen. Für einen kurzen Schnellstart, ohne das Windows 7 Home Premium 64-Bit hochzufahren, gibt es die Express-Gate-Funktionstaste neben dem Power-Knopf. Damit können Anwendungen wie der Splashtap Web-Browser, ein MP3-Musikplayer, die Online-Game-Funktion, der Foto-Manager für die gängigsten Formate BMG, JPG, GIF und PNG sowie ein Instant-Messenger und Skype zur Videotelefonie übers Internet gestartet werden.

Statt mit einem Fingerabdruck-Leser für mehr Sicherheit gegen Fremdnutzung zu sorgen, hat ASUS sein SmartLogon installiert. Damit wird vom Nutzer per WebCam ein Foto (zur biometrischen Erkennung) gemacht und ein Passwort muss noch eingegeben werden. Als weitere Starthilfe ist ASUS FancyStart an Bord, mit dem die wichtigsten Programme direkt bei Start dargestellt werden.

Über ASUS DataSecurity-Manager lassen sich leicht ausgewählte Ordner und Dateien per Passwort sichern. Die wichtigsten Einstellungen beim Notebook nimmt der Anwender über das Programm ControlCheck vor, ohne umständlich die Windows-Systemsteuerung aufrufen zu müssen.

ASUS Access wird die ASUS Apbank-Internetseite aufgerufen, von der man zusätzliche Programme und Spiele herunterladen kann – teilweise sogar gratis.

Wie schon in vorigen Testberichten erläutert, legt kaum ein Hersteller eine Recovery-Disc bei, mit der das System nach Total-Abstürzen leicht wieder hergestellt werden kann. Diese muss man sich mit Windows-Bordmitteln selbst brennen. Hier hilft das Programm AI Recovery Burner, der auf dasASUS Notebook zugeschnittene Wiederherstellungs-DVDs brennt. Beim Testgerät wurden insgesamt fünf DVDs benötigt.

Wenn einem die 500 Gigabyte fassende Festplatte nicht reichen sollte, hat man über ASUS WebStorage nach vorheriger Registrierung online Dateien zu speichern. Zum Ausprobieren gibt es den WebStorage Unlimited für 60 Tage gratis.

Neben ASUS-Programmen ist auch Cyberlink Power2Go v6 als Brennprogramm installiert. Ein Game-Pack mit Online-Spielen bringt Spaß. Das volle Office 2007-Paket mit Word, Excel, Outlook, PowerPoint, Publisher und Access kann 60 Tage gratis genutzt werden. Als Browser ist zusätzlich zum Internet Explorer 8 der Google Chrome 6 installiert. Nvidia hat eine Karte mit einem Link beigelegt, mit dem man 14 Tagen kostenlosen World-of-Warcraft-Online-Zugang hat und entsprechende Gratisinstallation des Spiels vornehmen kann.

Für Schutz gegen Viren, Trojaner und Co. sorgt die aktuelle Trend Mikro Internet Security-Suite. Die entsprechenden Update kann man ein Jahr kostenlos beziehen.

Display

ASUS stattet das G60JX mit einem 16 Zoll Display mit einer hohen Auflösung (HD) von 1366 x 768 Bildpunkten aus. Allerdings ist bei einem Gaming-Notebook zu fragen, ob hier nicht eine etwas höhere Auflösung vorteilhafter gewesen wäre. Auch bei Arbeiten unter Windows mit mehreren geöffneten Fenstern zugleich ließe sich so eine bessere Übersicht generieren. Natürlich kann das aktuelle Windows 7 mit begrenzter Desktopfläche besser umgehen als Vista, was ja kein Wunder ist, aber WSXGA- oder WUXGA-verwöhnte Anwender werden so sicherlich nicht zufrieden gestellt.

Nach Messungen in unserem Testlabor können wir aber feststellen, dass die Displayhelligkeit mit maximal 251 cd/m2 unten rechts im guten Bereich liegt. Der dunkelste Bereich liegt oben links mit 209 cd/m2.

In der Darstellung gibt es nichts zu bemängeln: Gute Farbechtheit, klare Schärfe und keine Verpixelungen in der Bildschirmdarstellung. Der Hochglanz des Displays ist allerdings auf Dauer störend, weil neben Lichtreflexen auch allesbei hell erleuchteten Räumen gespiegelt wird.

Das führt natürlich auch dazu, dass ein Blick von der Seite nur zu einem leicht grünlichem Bildschirm führt und so der Blickwinkel recht schmal ausfällt. Ebenso erlaubt der Blick von oben auf den Bildschirm keine gute Sicht. Das heißt, Gamer und auch alle anderen Nutzer sollten möglichst direkt vor dem Bildschirm sitzen. Für den Außeneinsatz ist es nicht geeignet.

Eingabegeräte

Die breiten, flachen Tasten der modernen Chiclet-Tastatur sind gut ausbalanciert und leichtgängig. Durch die geschlossenen Zwischenräume können sind deutlich weniger Staub oder Schmutzpartikel ansammeln und die Reinigung (in ausgeschaltetem Zustand!) fällt wesentlich leichter als bei Standard-Keyboards.

Der Nummernblock hilft zudem bei Rechenanwendungen. Ist die Zahleneingabefunktion deaktiviert, können die Pfeiltasten ideal bei Games zur Bewegung der Figur genutzt werden. Alternativ nutzen Gamer natürlich die ASDW-Tasten für die Steuerung, die durchaus kenntlicher gemacht werden könnten.

Die Funktionstasten sind idealerweise hintergrundbeleuchtet, was auch in abgedunkelten Räumen für Treffsicherheit sorgt. Diese sind neben der Power-Taste in einer Reihe angebracht. Neben der schon erwähnten Express-Gate-Taste, gibt es natürlich noch die Republic-Of-Gamers-Taste, die einen direkt online mit seiner Spiel-Community bzw. mit seinem Netzwerk-Spiel verbindet.

Das Touchpad ist mit einem Aluminium-Rahmen eingefasst. Die beiden Maustasten unterhalb des Touchpads sind ebenfalls aus Aluminium und fügen sich nahtlos in den Rahmen ein. Leider handelt es sich hier nicht um ein Multi-Touchpad, denn eine Gestensteuerung konnte beim Test nicht festgestellt werden. Es genügt aber bei normalen Anwendungen wie Office-Programmen völlig als Maus-Ersatz. Es spricht auch schnell und direkt an, dennoch werden Gamer weiterhin auf eine externe Maus angewiesen sein.

Temperatur

Für ein Gaming-Notebook fällt die Temperatur-Messung noch gut aus. Es erwärmt sich auf maximal 36,1 Grad. Das ist in dieser Klasse noch vergleichsweise „kalt“.

Betriebsgeräusche

Wie bei einer guten Grafikkarte wie der NVIDIA GeForce GTS 360M nicht anders zu erwarten, kommt hier der Lüfter ordentlich ins Rotieren. Überraschend war dann doch, dass der Lüfter sowohl im normalen Praxisbetrieb wie auch unter Volllast gleichermaßen 44 Dezibel laut wurde. Das stört natürlich nicht nur beim Gaming, sondern auch bei normalen Anwendungen wie Briefe schreiben oder ähnlichen.

Dafür kann man mit 35 Dezibel aber Filme von DVD noch gut genießen. Dieser „Lärmpegel“entspricht in etwa einem beständigen Weckerticken oder anderen relativ leisen Hintergrundgeräuschen im Haus.

Eingedenk der guten Hardware-Ausstattung können wir hier bei der Benotung noch gerade im guten Bereich bleiben.

Leistung

Dass die Hardware-Ausstattung mit Intel Core i5-Prozessor und schneller, guter Nvidia-Grafikkarte bei einem Vertreter der Gaming-Notebooks gut ausfällt, verwundert nicht. Das haben wir schon im Bereich Ausstattung ausführlich dargestellt und zurecht gelobt. Der Arbeitsspeicher von 4 Gigabyte ist für ein Gaming-Notebook noch ausreichend. Für Nutzer, die es hauptsächlich für aktuelle, neue Spiele nutzen, sei allerdings eine Aufstockung des DDR3-RAMs angeraten. Dies geht maximal bis auf das Doppelte: 8 Gigabyte. Dennoch werden auch mit der Ausstattung ab Werk aktuelle Games flüssig und ruckelfrei dargestellt und insgesamt ist die Performance gut.

Dafür sprechen auch die Benchmark-Ergebnisse unseres Testlabors. Im 3D Mark 2006-Test macht das ASUS-Notebook mit 8182 Punkten eine durchaus gute Figur. Zur Beurteilung der Anwendungs-Leistung dient PC Mark Vantage. Mit einem Ergebnis von 7025 Punkten lässt ASUS mit dem G60JX-JX154V viele andere Boliden im Regen stehen.

Auch in diesem Gaming-Notebook hat ASUS den Power 4 Gear Turbo Mode installiert. Dieser dient zum Übertakten der CPU auf Knopfdruck. Allerdings muss man dieses Tool erst mal finden. Dann kann man im Tool unten links den „Turbo Mode“ aktivieren. Wird dieser gestartet, brennt bildlich gesehen das Logo für „High Performance“. Das wird dann auch Hardcore-Gamer überzeugen.

Aktuelle Games laufen hier ruckelfrei und flüssig ab. Die Grafikdarstellung ist – wie bereits erwähnt – sehr gut.

Akku und Energieverbrauch

Dass ein Gaming-Notebook nicht gerade für den Außeneinsatz konstruiert ist, mag wenig überraschen. Durch Einbau einer der besten Grafikkarten für Notebooks derzeit, ist auch nicht verwunderlich, dass der Akku bei Last gerade mal knapp 3 Minuten über eine Stunde hält.

Überrascht hat uns allerdings, dass bei üblichem Praxisbetrieb die exakt gleiche Akku-Laufzeit von 1 Stunde und 3 Minuten ist. Längstens hält der Akku 2 Stunden und 36 Minuten. Für Standard- oderund Business-Notebooks wäre das zu wenig. Da aber Games sowieso viel länger gespielt werden, muss das ASUS G60JX-JX154V am besten direkt vor Start ans Stromnetz angeschlossen werden.

Daher bewerten wir die Akku-Laufzeit und den relativ hohen Stromverbrauch noch milde im unteren, guten Bereich.

Praxis

Das ASUS G60JX-JX154V ist in erster Linie für Gamer konstruiert. Es macht aber auch bei alltäglichen Anwendungen wie der Textverarbeitung mit Word eine gute Figur. Die Eingabegeräte – also Tastatur und Touchpad – sprechen direkt an.

Leichte Minuspunkte gibt es beim Hochglanz-Display, weil es alles spiegelt vom Licht der Deckenlampe bis zur direkten Umgebung. Das stört auf Dauer doch bei der Nutzung.

Aktuelle Games werden flüssig und ruckelfrei dargestellt. Vielfältige Zusatzsoftware, die vorinstalliert ist, hat gute Dateiverwaltungs- und Sicherheits-Features zu bieten. Nach 60 Tagen der Test-Nutzung von MS Office 2007 kann man sich schnell das kostenfreie OpenOffice-Paket herunterladen.

Zusammenfassung

In unserem Test präsentierte sich das ASUS G60JX-JX154V als wertiges Gaming-Notebook der oberen Mittelklasse. Sicherlich würde es mit dem Quad-Core-Prozessor i7 noch eine bessere Performance haben, aber für Gamer, die aktuelle und neue Spiele „zocken“, bietet es eine sehr gute Leistung. Alles wird dank der NVIDIA GeForce GTS 360M dem Intel Duo-Core Prozessor i5520M perfekt dargestellt – flüssig und ruckelfrei. Selbst DVD-Filme-Ansehen ist an diesem Gerät ein Genuss, weil der Lüfter hier vergleichsweise leise ist.

Für Hardcore-Gamer ist die von ASUS installierte Power4Gear-Anwendung interessant, weil sie hier die CPU mit Mausklick leicht übertakten können. Nach dem Game sollte diese Funktion allerdings tunlichst wieder auf normalen Modus zurückgestellt werden.

Für wen ist das ASUS Gaming-Notebook geeignet? Für alle Nutzer, die neben normalen Alltagsanwendungen wie Office und Co. auch gerne aktuelle Games spielen. Gamer werden dieses doch gute Angebot für unter 1100 Euro zu schätzen wissen.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Ausstattung1,8 (Gut)
  3. Display2,4 (Gut)
  4. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  5. Temperatur2,1 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,7 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,7 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,3 (Gut)
  10. Leistung1,8 (Gut)
  11. Praxis2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068182 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage7025 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read7693 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write7587 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz97.1 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read68.4 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen16970 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3511 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)8022 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3452 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2452 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)5848 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3029 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung241 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 3 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal2 Std. 36 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 3 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

48 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,048 kWh x 24,00 Cent = 25,23 EUR