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Bilder zum Test: Apple MacBook Pro Retina 13,3 Zoll Intel Core i5 2.6 GHz (Early 2013) - Kaufempfehlung bestätigt

Im November 2012 konnten wir uns bereits die erste Fassung des Apple Macbook Pro Retina mit 13,3 Zoll Bildschirm genauer ansehen. Bis dato hat sich vor allem das Innenleben leicht verändert. Es kommt ein leistungsstärkerer 2,6 GHz Prozessor von Intel zum Einsatz. Das allseits bekannte, schlanke Aluminium-Gehäuse in Unibody-Form wurde von den Designern nicht weiter aufgebohrt. Bietet es doch schon eine nahezu tadellose Verarbeitung, Wertigkeit und Verwindungssteifheit. Mit 19 Millimeter Bauhöhe ist das Apple Macbook Pro Retina deutlich schlanker und mit 1,62 Kilogramm Gewicht auch deutlich leichter als der Vorgänger ohne Retina-Display. Somit nähert sich auch Apple dem Ultrabook-Trend an, kann sich aber im Gegensatz dazu mit vollwertigen Intel Core i5 und Core i7 Prozessoren leistungstechnisch von dieser Produktkategorie abgrenzen.

Die Eingabegeräte des Apple Macbook Pro Retina mit 13,3 Zoll Bildschirm zählen zu den Besten am Markt. Mit der klassischen Chiclet-Tastatur inklusive Beleuchtung und großflächigem Multitouch-Trackpad fährt das Unternehmen aus Cupertino seit Jahren gut auf. Ab Werk kann das vorinstallierte Apple Mac OS X 10.8 Mountain Lion mit einer Vielzahl an Fingergesten umgehen, die vor allem von den neuen Software-Features Mission Control und dem Launch-Pad profitieren. So erreichen Nutzer schnell eine Multitasking- und App-Übersicht.

Vorteile gegenüber den älteren Apple Macbook Pro Geräten zeigen sich vor allem bei den Anschlüssen der Retina-Variante. Im hinteren Bereich der linken Seite finden sich der MagSafe 2 Netzanschluss inklusive magnetischer Pogo-Pin Funktion, zwei Thunderbolt-Schnittstellen sowie ein USB 3.0 Port, eine 3,5 Millimeter Klinke-Audio-Kombination und zwei Mikrofone. Aufgrund der geringen Bauhöhe wird das bekannte Slot-In DVD-Laufwerk an der rechten Seite entfernt. Hier zeigen sich nur noch der SDXC-Kartenleser, ein vollwertiger HDMI-Anschluss und eine weitere USB-3.0-Verbindungsmöglichkeit. Einziges Manko: Für unseren Geschmack befinden sich die Anschlüsse zu nah beieinander. Ein größerer USB-Stick kann benachbarte Schnittstellen problemlos versperren. Ins Internet gelangt man mit Hilfe von WLAN 802.11n oder einem optionalen Thunderbolt auf Gigabit-Ethernet Adapter, welcher derzeit für knapp 30 Euro erhältlich ist. Ein ähnlicher Weg kann eingeschlagen werden, wenn man den FireWire-Anschluss vermisst.

Technische Daten

Display:13.3" IPSAuflösung:2560 x 1600
Prozessor:Intel Core i5 3230M / 2.6 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Mac OS X 10.8 Mountain Lion
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.62 kg
B x H x T:31.4 cm x 1.9 cm x 21.9 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Unter der Haube des Apple Macbook Pro Retina 13 Zoll werkelt seit der Variante „Early 2013“ ein Intel Core i5-3230M mit einer Taktrate von 2,6 GHz und einem Turbo-Takt von 3,2 GHz. 8 GB Arbeitsspeicher und die 256 GB SSD sind direkt auf dem Mainboard des Notebook aufgelötet. Somit können diese Komponenten später nicht aufgestockt oder eigenhändig ausgetauscht werden. Ihr solltet euch also vor dem Kauf Gedanken darüber machen, wie viel Speicherplatz wirklich benötigt wird. Bei der SSD konnten wir dahingehend hervorragende Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 450 MB/Sekunde ausmachen. Die Ladezeiten unter Mac OS X Mountain Lion werden somit so kurz wie möglich gehalten und das Betriebssystem kann innerhalb von wenigen Sekunden hochfahren. Für grafische Belange steht die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 4000 zur Verfügung, die für Spiele nur wenig Leistungsreserven bietet, jedoch mit FullHD-Filmen und kleineren Einsätze in Büroanwendungen gut zurechtkommt. An sich ist das Apple Macbook Pro Retina mit 13 Zoll Bildschirm für den mobilen Alltag gedacht, der sich auf das Surfen im Internet, Erstellen von Dokumenten und den Medienkonsum beschränkt. Auch die Bild- und Videobearbeitung zwingt den Prozessor nicht zu schnell in die Knie. Geht es aber in den professionellen Bereich, sollte der Intel Core i7 Chip samt Nvidia Geforce GT 650M der 15 Zoll Retina-Macbooks herangezogen werden.

Der 13,3 Zoll Bildschirm des Apple Retina-Macbooks verfügt über eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel. Diese wird ab Werk allerdings auf 1.024 x 640 Pixel reduziert und kann mit Hilfe der Mac OS X Einstellung auf maximal 1.680 x 1.050 erhöht werden. Will man diese auf FullHD oder gar voll auffahren, benötigt man Programme wie SwitchResX. Wir empfehlen allerdings maximal 1.920 x 1.080 Pixel zu wählen, da die Anzeige sonst schnell winzig wirkt. Bereits die erste Generation des Apple Macbook Pro Retina zeigte verminderte Spiegelungen auf der Oberfläche des Displays. Die aktuelle Ausleuchtung von 295 Candela pro Quadratmeter im Schnitt reicht jedoch gerade so aus, um der direkten Sonneneinstrahlung etwas entgegenzusetzen. Besser man sucht sich ein schattiges Plätzchen. Die subjektiv wahrgenommene Qualität, Schärfe und die Farben überzeugen jedoch vollkommen und lassen sich dank IPS-Technik auch bei hoher Abweichung vom optimalen Blickwinkel genießen.

Noch vor wenigen Monaten galten die klassischen Apple Macbook Pro Modelle als Hitzköpfe und als besonders laut. Dank den asymmetrisch platzierten Flügelrädern der neuen Lüfter konnte dieses Problem gelöst werden. In der Praxis erreicht unser Testmodell angenehme 25 bis 31 Dezibel (A). Die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 32 Grad Celsius, wobei sich die Hitze im Betrieb mit Büroanwendungen recht schnell entwickelt und erst bei starker Belastung der Lüfter aufdreht. Sie ist also spürbar, fällt jedoch nicht negativ ins Gewicht. Grund dafür ist vor allem die stets kühle Handballenauflage. Viel wichtiger ist die lange Akkulaufzeit von bis zu 11 Stunden im Leerlauf. Bei normaler Nutzung im Alltag kommt Otto Normalverbraucher als auf circa 6-7 Stunden mit einer Batterieladung.

Zusammenfassung

Schlank und leicht wie ein Ultrabook, jedoch mit der Leistung eines potenten Subnotebooks. Wir finden auch nach mehreren Monaten wieder Gefallen an der leistungstechnisch aufgebohrten Fassung des Apple Macbook Pro Retina mit 13,3 Zoll Display. Das Unibody-Gehäuse aus Aluminium kann sich erneut als Branchen-Primus einordnen und der Retina-Bildschirm besticht in Sachen Schärfe, Farbwiedergabe und Auflösung. Die einzigen Mankos sind die immer noch spiegelnde Display-Oberfläche und der vergleichsweise hohe Preis. In unseren Augen gehört das Apple Macbook Pro Retina aber immer noch zu den Highlights im Subnotebook-Segment. Wer ein noch schlankeres Gehäuse der hohen Leistung vorzieht, sollte sich alternativ das Samsung Serie 9 Ultrabook oder das aktuelle ASUS Zenbook Prime UX31 genauer ansehen. Beide Geräte ordnen sich aber in einem ähnlichen Preisbereich wie das Apple Macbook Pro Retina 13 Zoll ein.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche1,5 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,0 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
PassMark Performance Test (HDD Read)442 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)453 MB/sMax. 781 MB/s
Cinebench R10 64 Bit (Single)5220 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)11210 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4210 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)9150 Pkt.Max. 21307 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 33 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal11 Std. 2 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 40 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

23 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,023 kWh x 24,00 Cent = 12,09 EUR

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