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Bilder zum Test: Apple MacBook Air 11" Intel Core i5 1.3 GHz 128GB (Mid 2013) - Mit 11,6 Zoll klein aber oho!

Beschreibung

Geht es nach Intel, darf sich das 11,6-Zoll Apple Macbook Air Mid 2013 nicht als Ultrabook bezeichnen. Schließlich fehlt ihm ein Touchbildschirm, der in Kombination mit den neuen Intel Core i5 Haswell-Prozessoren die Zertifizierungsgrundlade bildet. Die Anforderungen an das Gewicht und die Bauhöhe erfüllt unser Testmodell mit 1,08 Kilogramm und 17 Millimeter problemlos. Das Gehäuse besteht wie bei den Vorgänger-Generationen aus einem Block Aluminium. Verarbeitung, Haptik und Wertigkeit spielen in der ersten Liga und sind kaum zu toppen. Vor allem aber ist das Apple Macbook Air 11-Zoll (Mid 2013) leicht in der Tasche verstaut und lässt sich problemlos transportieren. Selbst im Outdoor-Test hatten wir viel Spaß in Berlin zwischen Konferenzraum und örtlichem Café zu wechseln, ganz ohne an Kabel, Steckdosen oder externe Eingabegeräte denken zu müssen. Ähnlich schafft es nur das 11,6-Zoll Ultrabook Sony VAIO Pro, das mit seinem Karbon-Gehäuse ebenfalls nur knapp 1 Kilogramm wiegt und eine sehr gute Abmessung zeigt.

Das Multitouch-Trackpad (Touchpad) und die Chiclet-Tastatur mit beleuchteten Tasten schneiden im Vielschreiber-Test sehr gut ab. Der kurze Hub, der klare Druckpunkt und das Feedback des Keyboards können sich auch nach Jahren im Geschäft immer noch sehen lassen. Vor allem die stets verbesserte Integration in das Apple Mac OS X 10.8 Mountain Lion Betriebssystem sorgen dafür, dass externe Mäuse oder Tastaturen komplett aus den Gedanken verschwinden könnten. Nur während der Fotobearbeitung im Adobe Photoshop oder bei der Tabellenkalkulation via Microsoft Excel haben wir aufgrund der Gewohnheit eine Maus bevorzugt. Ansonsten navigiert es sich durch Mac OS X mit den Mehrfinger-Gesten des Trackpads deutlich schneller.

Eine der Problemzonen des Apple Macbook Air 11-Zoll (Mid 2013) ist das eher magere Anschlussportfolio. Dabei ist zu sagen, dass sich hier auch vergleichbare Ultrabooks nicht mit Ruhm bekleckern können. An unserem Testgerät finden wir zwei USB 3.0 Ports, eine Audio-Kombibuchse und die Thunderbolt-Schnittstelle. Letztere kann universell eingesetzt werden, so zum Beispiel zum Anschluss von externen Monitoren oder zum Nachrüsten eines Gigabit-Ethernet-Ports (LAN). Im Gegensatz zum 13-Zoll Macbook Air wird auf den SDXC-Kartenleser verzichtet, was beim Übertragen von Fotos aus einer Kompakt- oder Spiegelreflexkamera nervig sein kann. Hier gilt erneut die Cloud-Philosophie. In einer optimalen Apple-Welt ersetzt das iPhone die Kamera und synchronisiert über die iCloud Fotos direkt ins Internet und somit auch auf das Notebook. Ein Kabel oder gar Speicherkarten werden in diesem Szenario nicht benötigt. In der realen Welt sieht das derzeit allerdings noch anders aus.

Display:11.6"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:Intel Core i5 4250U / 1.3 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 5000
Festplatte128 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:ohne LaufwerkPlattform:Mac OS X 10.8 Mountain Lion
Akkulaufzeit:9 Std.Gewicht:1.08 kg
B x H x T:30 cm x 1.7 cm x 19.2 cmFarbe:silber

Auf dem Prüfstand

Wer jetzt denkt, dass Apple Macbook Air 11-Zoll (Mid 2013) hat weniger Pferdestärken unter der Haube als die 13,3-Zoll Fassung, der liegt zum größten Teil falsch. Mit dem Intel Core i5-4250U, den 4 GB Arbeitsspeicher und der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics 5000 ist unser Testmodell genauso leistungsstark wie sein großer Bruder. Nur die verwendete 128 GB SSD im neuen M.2 Formfaktor (ehemals NGFF) bringt geringfügig weniger Leistung. Gelesen wird weiterhin mit über 700 MB/s. Allerdings sinkt die Schreibrate von 440 MB/s auf nur noch 317 MB/s. An der subjektiven Systemleistung ist das allerdings nicht auszumachen. Nur synthetische Benchmarks geben dieser Veränderung ein Gewicht.

Für uns ist das 11,6-Zoll Apple Macbook Air der Mid 2013er Generation ein guter Begleiter für den Konferenzraum, ein Café oder den Park. An allen Orten, wo bereits ein kompaktes 13-Zoll Notebook immer noch zu groß erscheinen könnte. Die Leistung des Intel Haswell-Prozessors (4. Generation) ermöglicht dabei die gleichen Nutzungsszenarien wie beim größeren Macbook Air Modell. Somit ist das von uns getestete Ultrabook zum Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten sowie zum Surfen im Internet und Konsumieren von Filmen, Musik und Fotos bestens geeignet. Selbst Spiele sind für die neue Intel-Grafikeinheit bei einem Verzicht auf hohe Auflösung oder Details kein Problem. Titel wie Bioshock Infinite, Tomb Raider, Diablo 3 oder Anno 2070 können bei niedrigen oder mittleren Einstellung flüssig gespielt werden. Wer sich für die ausführlichen Benchmarks unter Mac OS X und Windows 7 interessiert, der kann diese im unteren Teil unseres 13,3-Zoll Macbook Air Tests finden.

Das 11,6-Zoll Display des Apple Macbook Air (Mid 2013) zeigt mit durchschnittlich 320 Candela pro Quadratmeter eine leicht höhere Displayhelligkeit als das 13,3-Zoll Modell. Allerdings sinkt die Auflösung von 1.440 x 900 Pixel auf 1.366 x 768 Pixel und vor allem bei maximaler Ausleuchtung sind die Pixel deutlich erkennbar. Mit einem Retina-Display hätte man hier deutlich besser arbeiten können, allerdings auch zu einem weitaus höheren Preis. Der Kontrast ist mit 560:1 dennoch überdurchschnittlich. Einzig und allein die spiegelnde Oberfläche könnte beim Außeneinsatz stören.

Im Bereich der Emissionen zeigt sich eine Ober- und Unterseitentemperatur von 32 bis 34 Grad Celsius im Schnitt. In der Praxis werden zudem nur 30 Dezibel (A) von unserem Lautstärke-Messgerät aufgenommen. Will man allerdings einen FullHD-Film professionell bearbeiten und rendern, gehen die Temperaturen auf über 40 Grad Celsius und die Lautstärke bis hoch zu 44 Dezibel(A). In diesem Szenario geht dem Macbook Air 11,6-Zoll (Mid 2013) sogar schon noch unter 2 Stunden der Strom aus. Maximal werden allerdings bis zu 15 Stunden erreicht, was sich in der Praxis auf 8,5 Stunden reduziert. Unter unseren Testbedingungen konnte also Apple sein Ziel von einer 9 Stunden Akkulaufzeit nicht ganz erfüllen. Der 13,3-Zoll Bruder allerdings das von 12 Stunden sogar übertreffen.

Zusammenfassung

Das Apple Macbook Air 11,6-Zoll (Mid 2013) überzeugt durch seine kompakte Aufmachung, dem geringen Gewicht und einem wertigen Aluminium-Gehäuse. Auch Tastatur und Trackpad können sich in Kombination mit dem Apple Mac OS X 10.8 Mountain Lion sehen lassen. Dem glänzenden Display hätten ein paar Pixel mehr besser gestanden und die Anschlussvielfalt fällt ohne SD-Kartenleser etwas mager aus. Dank einer langen Akkulaufzeit und der hohen Leistung der verbauten Intel-Komponenten könnte man über diese kleinen Fehltritte leicht hinwegsehen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich sehen lassen. Wer auf der Suche nach einem 11-Zoll Ultrabook bzw. Subnotebook ist, das bereits mit der neuen Intel Haswell Generation bestückt wird, kommt mit dem Apple Macbook Air derzeit am günstigsten ans Ziel.


888.77 EUR*inkl. Versandkosten

von Amazon.de | Händlerangabe: 25.10.14 08:03

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche 1,5 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse 2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 1,0 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör 1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
AS SSD (HDD Read) 720 MB/s Max. 730 MB/s
AS SSD (HDD Write) 315 MB/s Max. 9815 MB/s
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 16 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 14 Std. 57 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 8 Std. 20 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
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