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Bilder zum Test: Acer Aspire Timeline Ultra M3-581TG-52464G52Mnkk - Ultrabook mit Nvidia Geforce GT 640M

Das Acer Aspire Timeline Ultra M3 ist das erste 15-Zoll Notebook, welches Intels Ultrabook-Spezifikationen erfüllt, indem es mit der Bauhöhe unter 21 Millimetern bleibt. Derzeit ist das 15 Zoll Format das meistverkaufte unter allen Notebooks. Das schlanke Gehäuse kann mit einer Soft-Touch Aluminium Legierung aufwarten und hält sich in Bezug auf Dekorationen zurück. Bis auf das Firmenlogo und die Modellbezeichnung bleibt das Chassis schnörkellos, sodass das graue Tastaturbett zum Hingucker avancieren kann. Sämtliche Ecken und Kanten sind abgerundet und der Anblick eines so flachen, aber breiten Notebooks ist für unsere Redaktion erst mal gewöhnungsbedürftig. Die positive Überraschung wird durch die Konfiguration einer diskreten Nvidia Geforce GT 640M Grafikkarte noch verstärkt. Dank einer Leistung etwas oberhalb der Vorgängerkarte Nvidia Geforce GT 555M dürfen auch Gelegenheitsspieler einen Blick riskieren.

Die Verarbeitung des 15-Zoll Flachmanns ist solide. Das Aluminium-Chassis zeigt Stabilität und gleichmäßige, geringe Spaltmaße. Wie von einem derart dünnen Displaydeckel (fünf Millimeter) zu erwarten war, werden leichte Verwindungen zugelassen. Wir legen das, wie auch ein etwas ausgiebigeres Nachwippen angesichts der Bauform nicht allzu negativ aus. Rund um das optische Laufwerk geben die Oberflächen geringfügig nach. Ein wenig unglücklich ist die Platzierung des Netzschalters an der Front – durch die Abrundung hin zur Auflagefläche wird das Risiko eines versehentlichen Ein- oder Ausschaltens verstärkt.

Bei den Eingabegeräten hat Acer Fortschritte gemacht und anstelle einer Floating Tastatur ein Chiclet-Layout gewählt. Die matten Tasten besitzen einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt für komfortable, geräuscharme Schreibarbeiten. Der Abstand der Tasten zueinander ist ausreichend und ein separater Ziffernblock erleichtert die Bedienung von Büroanwendungen im Bereich der Tabellenkalkulation. Die Enter-Taste ist einzeilig gehalten und deswegen kann es anfangs vermehrt zu Tippfehlern kommen. Nach einer Eingewöhnungsphase sollte das aber kein Problem mehr darstellen. Das leicht nach links versetzte Multitouchpad präsentiert sich in sehr üppigen Dimensionen und reagiert flott und präzise. Die Maustasten wurden integriert und die gesamte sensitive Fläche kann zum Klicken genutzt werden. Für den Rechtsklick sollten Sie die unterste rechte Ecke nutzen.

Die Ausstattung des Acer Aspire Timeline Ultra M3 ist üppig für Ultrabook-Begriffe und spartanisch für ein Multimedia-Notebook. An der linken Seite finden sich ein SD-Kartenleser und ein DVD-Brenner – keineswegs Standardausstattung der ultraflachen Notebooks. Die restlichen Anschlüsse, 1x HDMI, 2x USB 2.0, 1x USB 3.0, Kopfhörerbuchse sowie ein Gigabit-LAN Port, befinden sich ausnahmslos an der Rückseite. Der VGA-Port könnte von Besitzern älterer Fernseher oder Beamer vermisst werden. Für die drahtlose Kommunikation stehen WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 zur Verfügung.

Als Betriebssystem ist ein 64-Bit Windows 7 Home Premium vorinstalliert. Für Büroanwendungenbekommt der Nutzer ein Microsoft Office 2012 Starter-Paket. Zudem findet sich eine kostenlose Testversion von McAfees Internet Security Software. Eine Reihe Acer Anwendungen unterstützen den Nutzer zudem bei der Konfiguration, Wartung und Multimediawiedergabe.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 (HD)
Prozessor:Intel Core i5 2467M / 1.6 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 640M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
500 GB
20GB Acer Green Instant On SSD Cache
RAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:8 Std.Gewicht:2.3 kg
B x H x T:37.64 cm x 1.97 - 2.07 cm x 25.3 cmFarbe:Black Aluminium

Auf dem Prüfstand

Der im Acer Aspire Timeline Ultra M3 verbaute ULV (Ultra Low Voltage) Prozessor Intel Core i5-2467M ist mit einer maximalen Verlustleistung von 17 Watt eigentlich für Subnotebooks gedacht. Die relativ geringe Basis-Taktung der zwei Kerne von 1,6 GHz ermöglicht einen geringen Verbrauch, weshalb diese Stromspar-CPU auch im Acer Ultrabook verbaut wurde. Selbst ohne den Turbotakt von 2,3 GHz (2,0 GHz bei Belastung beider Kerne) reicht die Leistung für Multimedia-Anwendungen, das Surfen im Internet und Bearbeiten von Emails sowie für Spiele aus.

Dank der Nvidia Geforce GT 640M bekommen Multimedia-Enthusiasten und Gelegenheitsspielergenügend Grafikleistung für hohe Detailstufen – auch in fordernden Spieletiteln. Mit mehr als 30 FPS in Battlefield 3 und 40 FPS in Batman: Arkham City, beide mit hohen Detaileinstellungen, dürften die meisten Spieler sehr zufrieden sein. In der Standardausstattung werden vier Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut, zwei Gigabyte davon sind fest auf das Mainboard aufgelötet und mittels einem freien Slot auf maximal sechs Gigabyte ausbaufähig. Zur Verlängerung der Akkulaufzeit besteht die Möglichkeit auf die im Prozessor integrierte und deutlich stromsparendere Intel HD Graphics 3000 umzuschalten. Dieser Prozessor erfolgt via Nvidia Optimus Technologie automatisch.

Sehr gelungen ist auch die Kombination aus einer500 GB fassenden Festplatte und der 20 GB mSATA SSD. So wird ein ausreichendes Platzangebot mit schnellen Boot- und Aufwachzeiten in Einklang gebracht. Für die sequentielle Lese- und Schreibrate ermittelten wir 94,4 beziehungsweise 93,4 MB/s – sehr gute Werte für eine herkömmliche, mechanische Festplatte (HDD).

Ein paar kleine Kritikpunkte mussten wir beim Display ausmachen. Das 15,6 Zoll Panel bietet nur die Standardauflösung von 1.366 x 768 Pixel. Mit einer durchschnittlichen Leuchtdichte von 208 Candela pro Quadratmeter ist das spiegelnde Display nichts für die direkte Sonneneinstrahlung. Das Glare Finish hübscht die Farben etwas auf und kaschiert den eher dürftigen Kontrast von 170:1. Die Blickwinkelstabilität in der Vertikalen sowie Horizontalen ist in Ordnung, störend wirken nur die Spiegelungen. Multimedia-Fans werden trotzdem nicht enttäuscht, die Stereoboxen machen die Schwächen des Displays durch einen glasklaren und erstaunlich kräftigen Klang wieder wett.

Dank dem Stromspar-Prozessor und der Nvidia Optimus Technologie gibt sich der Aspire Timeline Ultra M3 sehr sparsam. Im Leerlauf liegt der Verbrauch bei 12 Watt, in der Praxis bei 33 Watt und unter Volllast ermittelten wir bis zu 74 Watt. Der Spagat zwischen hoher Leistungsfähigkeit bei Bedarf und geringem Verbrauch im Leerlauf beschert dem Aspire Timeline Ultra M3 eine maximale Akkulaufzeit von 10 Stunden und 12 Minuten. Unter Volllast hält der Akku immer noch 70 Minuten und in der Praxis ist bei moderater Nutzung mit fast 6 Stunden zu rechnen. Beeindruckende Werte für ein Ultrabook mit Gaming-Potential.

Mit der Hitzeentwicklung kommt die Kühllösung von Acer im Großen und Ganzen gut klar, wir registrieren einen Durchschnitt von 33,8 Grad Celsius. Unter hoher Last erreichen einzelne Punkte an der Unterseite aber schon mal 50 Grad Celsius – zum Spielen sollte das Ultrabook also besser auf einem Tisch stehen. Die meiste Zeit über bleibt der 15,6-Zoller mit 29 Dezibel (A) unhörbar, moderate Last bringt den Lüfter auf 35 Dezibel (A) und unter Volllast messen wir maximal 42 Dezibel (A).

Zusammenfassung

Das Acer Aspire Timeline Ultra M3 kommt der langersehnten eierlegenden Wollmilchsau sehr nahe. Es bietet ein handliches und ansehnliches Gehäuse inklusive optischem Laufwerk, gute Performance für Multimedia- und Gaming-Fans sowie eine extravagante Batterielaufzeit für einen ganzen Arbeitstag. Die Nvidia Geforce GT 640M hinterlässt einen guten Eindruck. Dafür spiegelt das Display, das Chassis wird hier und da etwas heiß und wir vermissen einen VGA-Anschluss. Trotz kleiner Schwächen wird sich im Preissegment um die 800 Euro schwerlich ein Konkurrent finden lassen, der mit einer ähnlichen, schmalen Abmessung und einer derartigen Leistung aufwarten kann.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,5 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0610500 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111761 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage7802 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71772 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage5490 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01400 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)94.4 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)93.4 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read14241 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write12720 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz56 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read84.8 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen13782 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3283 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7270 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5117 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2758 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)5939 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5017 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung126 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 10 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal10 Std. 12 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 41 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

33 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,033 kWh x 24,00 Cent = 17,34 EUR

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