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Bilder zum Test: Acer Aspire 5755G-2454G50Mtbs - Neuauflage mit Nvidia Geforce GT 630M

Unter dem tiefblauen Klarlack-Displaydeckel verbirgt sich eine silberne, matte Basiseinheit in genauso ansprechendem, stylischem Look. Der Displayrahmen wie auch der Bildschirm spiegeln, ansonsten ist das Design schlicht und schick. Die zwei farbigen Leisten links und rechts der Basiseinheit unterstreichen den Wunsch, ein paar Blicke auf sich zu ziehen. In einer dezenten Leiste oberhalb der geräumigen Chiclet-Tastatur verstecken sich die Lautsprecher und ein gebeizter Netzschalter am linken Rand. Obwohl aus Kunststoff gefertigt, macht das flache Gehäuse einen hochwertigen Eindruck. Bei der Verarbeitung offenbart das Material dann aber doch seine Schwächen. Über und unter dem optischen Laufwerk sowie unterhalb des Displays gibt die Basiseinheit stark nach. Der Displaydeckel lässt sich zwar verwinden, macht aber keinen labilen Eindruck. Auf dem zugeklappten Deckel lassen sich hingegen auch ein paar Bücher stapeln, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Die Spaltmaße des Multimedia-Notebooks sind gering und gleichmäßig.

Die Eingabegeräte sind gut gelungen. Die geräumigen, gummierten Tasten der Chiclet-Tastatur bieten neben einem angenehmen Widerstand und breitem Abstand zueinander auch einen kurzen Hub und einen knackigen Druckpunkt. Ein separater Ziffernblock erleichtert zudem die Eingaben in Büroanwendungen. Das nach links versetzte Touchpad könnte geräumiger ausfallen, reagiert aber wie die durchgehende Maustastenleiste flott. Die matten Oberflächen sind für feuchte wie trockene Finger gleichermaßen griffig.

Hinsichtlich der Anschlüsse hätte Acer spendabler sein können. Nur einer der drei USB Ports unterstützt den schnellen USB 3.0 Standard. Dazu gibt es nur noch HDMI- und VGA-Ausgang, eine Kopfhörer-und eine Mikrofonbuchse sowie einen Gigabit-LAN Port. Links neben den Status-LEDs versteckt sich ein Multikartenleser. Kommunizieren kann das Acer Aspire 5755G-2454G50Mtbs über Gigabit LAN (1000 MBit/s) und WLAN. Eine Bluetooth Unterstützung fehlt leider. Dafür ist das WLAN-Modul für die Intel Wireless Display Technologie zertifiziert, die eine kabellose Bildübertragung an kompatible Fernsehgeräte und Monitore ermöglicht. Bei vielen Modellen ist hierfür eine zusätzliche Set-Top-Box erforderlich, die das Signal portiert.

Die Softwareausstattung ist nicht ganz so mager wie das Portfolio an Schnittstellen. Auf dem Windows 7 Home Premium 64 Bit sind neben Microsofts kostenloser Office 2010 Starter Edition eine Reihe Acer Tools für Backup, Recovery oder Energieeinstellungen vorinstalliert. Von der breiten Masse kann sich der Hersteller damit jedoch nicht abheben.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i5 2450M / 2.5 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 630M
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:4.5 Std.Gewicht:2.6 kg
B x H x T:38.2 cm x 3.3 cm x 25.3 cmFarbe:Deep Blue

Auf dem Prüfstand

Das Acer Aspire 5755G-2454G50Mtbs trägt einen im Dezember 2011 erschienenen Intel Core i5-2450M Dualcore-Prozessor. Dieser ist wie auch die 4 GB Arbeitsspeicher in der Mittelklasse anzusiedeln und dank Turbotakt von 2,8 GHz bei Belastung beider Kerne durchaus auch für HD-Videoschnitt oder Spiele geeignet. Für Letztere dürfte die Nvidia Geforce GT 630M den limitierenden Flaschenhals unter den Komponenten darstellen. Laut Produktbezeichnung erscheint die Karte als Neuheit, ist jedoch mit der Nvidia Geforce GT 540M der Vorgängergeneration identisch. Mit den 96 Unified Shadern, einem Kerntakt von 672 MHz und 2 GB DDR3 VRAM schafft die Karte moderne Spiele bei der nativen Auflösung von 1.366 x 768 Pixel nur in niedrigen bis mittleren Detailstufen. Multimedia-Anwendungen sind jedoch kein Problem für die Hardware im Acer Aspire 5755G-2454G50Mtbs. Die 500 GB große S-ATA Festplatte bietet dafür genug Platz und ist mit 86 MB/s im Lesen und 82 MB/s beim Schreiben sogar vergleichsweise schnell unterwegs. Wegen der versteckten Recovery-Partition, welche mittlerweile zur Standardausstattung zu zählen ist, sind davon allerdings nur 450 GB tatsächlich nutzbar. Im Falle einer Neuinstallation, Wiederherstellung von Backups oder Werkseinstellungen erleichtert eine solche Partition genannte Aufgaben jedoch ungemein.

Das Display ist die Achillesferse eines Multimedia-Notebooks und hier kann das von Acer verbaute 15,6 Zoll große Panel nur im wahrsten Sinne des Wortes glänzen. Das spiegelnde Display mit der Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ist mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 176 Candela pro Quadratmeter nicht für den Außeneinsatz geeignet und auch der Kontrast von 251:1 ist mager. Die Farben wirken jedoch kräftig und bleiben zumindest in der Horizontalen lange stabil. Dem Akku geht sehr schnell die Puste aus. In der Praxis ist mit 3,5 Stunden Laufzeit zu rechnen. Trotz Nvidia Optimus Technologie, bei der einfache Anwendungen auf die sparsamere, integrierte Intel HD Graphics 3000 zurückgreifen können, sind es auch im Leerlauf nur 6 Stunden und 21 Minuten Laufzeit.

Die Temperaturen bleiben mit durchschnittlichen 29,9 Grad Celsius im grünen Bereich obwohl es zu punktuellen Ausreißern kommt. Der Intel Core i5-2450M Prozessor hat mehr Abwärme als die kleineren Modelle dieser Reihe und unter Last erwärmt sich das Gehäuse rund um den Lüftungsauslass auf über 40 Grad Celsius. Der Stromverbrauch ist mit maximal 68,5 Watt trotzdem noch sehr moderat. Im Leerlauf messen wir sogar nur geringe 15 Watt. Die Betriebsgeräusche sind trotz hitziger Hardware mit 32 Dezibel (A) im Leerlauf, 37 Dezibel (A) in der Praxis und 44 Dezibel (A) unter Volllast angenehm leise. Nur das Einlesen einer DVD liefert Spitzen von bis zu 50 Dezibel (A). Von den Stereolautsprechern hätten wir allerdings ein wenig mehr Nachdruck erwartet. Sie bieten zwar einen klaren Klang, sind aber zu höhenlastig.

Zusammenfassung

Ein schickes Äußeres, multimediataugliche Hardware, Chiclet-Tastatur und ein geräuscharmer Betrieb zeichnen das Acer Aspire 5755G-2454G50Mtbs aus. Zu den Schwächen zählen das glänzende und leuchtschwache Display und die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit. Für einen Preis von rund 600 Euro bekommt man mit dem Aspire 5755G jedoch ein gutes Gesamtpaket. Die Kombination aus Intel Core i5 Prozessor und Nvidia Geforce GT 630M ist für preisbewusste Multimedia-Nutzer eine gute und vor allem günstige Lösung.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068526 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11954 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage3924 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72037 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6973 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01497.4 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)86.4 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)81.7 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15762 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write16384 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz53 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read67.2 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen20039 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4852 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10358 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5871 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3926 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8519 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5885 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung88 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 40 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 21 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 3 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

41 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,041 kWh x 24,00 Cent = 21,55 EUR

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