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  3. Test Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs - Attraktives Multimedia-Notebook zu einem anständigen Preis

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Bilder zum Test: Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs - Attraktives Multimedia-Notebook zu einem anständigen Preis

Offiziell wird das Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs mit dem Zusatz „Style“ vertrieben. Bis auf die Farbgebung auf dem Deckel und an den Seitenrändern unterscheidet sich der 15,6-Zoller jedoch nicht von seinen eher schlichten Kollegen. Der Hersteller spielt zwar mit glänzenden Elementen, diese Fallen jedoch als Speicher für Fingerabdrücke im Alltag eher negativ auf. Immerhin lernen die Designer dazu und gestalten die am meisten genutzte Arbeitsumgebung schlicht und vor allem matt. Lediglich der Bildschirmrahmen und das glänzende Display stehen im Kontrast zu der sonst sehr guten Aufmachung.

In Sachen Verarbeitung können wir nur über dem internen DVD-Laufwerk einen Schwachpunkt feststellen. Bereits bei geringem Druck gibt das Gehäuse an dieser Stelle nach. Auf den Schreibkomfort wirkt sich das Manko jedoch nicht aus. Dieser wird von einer Chiclet-Tastatur und einem numerischen Ziffernfeld aufgewertet. Tastenhub und Druckpunkt spielen genauso gut mit, wie das leicht unterdimensionierte Multitouch-Pad. Doch bei einem Preis von 550 Euro schrauben wir unsere sonst so hohen Ansprüche an die Proportionen des Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs herunter.

Auch in Hinsicht auf das Anschluss-Portfolio werden unsere Erwartungen nicht vollends erfüllt. Unter den drei USB-Schnittstellen wird nur ein Anschluss mit dem aktuellen 3.0 Standard ausgerüstet. Hinzu kommt die Möglichkeit externe Monitore über HDMI oder VGA mit dem Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs zu verbinden. Komplettiert wird das 15,6-Zoll Multimedia-Notebook mit einem Gigabit-LAN Anschluss und einem WLAN-Modul, das mit dem 802.11n Standard arbeiten kann. Zu guter Letzt befindet sich an der Front ein Multi-Kartenleser. Dieser kann neben MMC- und SD-Medien auch mit xD-Karten und Memory Sticks umgehen.

Das Betriebssystem Windows 7 Home Premium wird von Acer ab Werk vorinstalliert. Nach einer kurzen und einfachen Einrichtung ist das Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs einsatzbereit. Neben ein paar überflüssigen Desktop-Verlinkungen werden die Grundbedürfnisse mit einer Testversion der McAfee Internet Security Suite und der kostenlosen Version von Microsoft Office 2010 (Starter) befriedigt. Dank der 500 GB großen Festplatte stellt aber auch die Neuinstallation von eigener Software kein Hindernis dar.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i5 2430M / 2.4 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 540M
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:4.5 Std.Gewicht:2.6 kg
B x H x T:38.2 cm x 3.3 cm x 25.3 cmFarbe:Ruby Red

Auf dem Prüfstand

Bei aktueller Begutachtung des Notebook-Marktes, fällt die Hardware-Auswahl bei einem Multimedia-Notebook nicht schwer. Nicht nur die Verkaufszahlen sprechen dafür, auch wir empfehlen die Kombination aus Intel Prozessor und Nvidia Grafikkarte. Im Optimalfall mit einer Nvidia Optimus Kombination, welche die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 3000 für eine längere Akkulaufzeit zu Rate zieht. Das Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs kann sich über diese Features freuen. Im Inneren werden ein Intel Core i5-2430M und die dedizierte Nvidia Geforce GT 540M angetrieben.

Neben der Darstellung von HD-Medien ist auch die Produktion von Filmen, Fotos und Musik kein Problem für die potente Hardware. Einzig und allein bei der Berechnung von aufwändigen Spielen, wie zum Beispiel Metro 2033 oder Crysis 2, geht die Grafikkarte in die Knie. Für 550 Euro können wir jedoch auch keine herausragende Spieleleistung erwarten. Wir stellen jedoch fest, dass in diesem Preissegment nur wenige Hersteller auf eine solch starke Kombination setzen können. Neben Acer kann nur Medion mit einer Nvidia Geforce GT 540M auffahren.

Doch so gut und günstig das Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs auch sein mag – es gibt eine Schattenseite. Das glänzende Display kann mit einer durchschnittlichen Leuchtstärke von 203 Candela pro Quadratmeter nur bedingt überzeugen. Auch die Blickwinkelstabilität des TN-Displays findet keinen Gefallen in der Redaktion. Aus subjektiver Sicht ist die Farbbrillanz gut, die Kontrastwerte von maximal 192:1 bescheinigen dem 15,6-Zoll Notebook jedoch eine schlechte Partie.

Dafür kann das Multimedia-Notebook bei der Emissions-Testung Boden gutmachen. Die Temperaturen auf der Ober- und Unterseite des Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs steigen in der Praxis nicht über 32 Grad im Durchschnitt. Solche Werte werden eigentlich nur erreicht, wenn das Gerät entsprechend gut gekühlt ist. Bei der Konkurrenz geschieht das mit schnelldrehenden und lauten Lüftern. Selbst unter starker Belastung erhöht sich der Geräuschpegel bei unserem Testgerät jedoch nicht über 39 Dezibel (A). In einem praxisnahen Szenario (Videokonvertierung) werden sogar nur 34 dB(A) gemessen.

Neben dem internen Display reiht sich auch die Akkulaufzeit auf der dunklen Seite des Pro-Kontra-Verhältnisses ein. Trotz Nvidia Optimus Technologie werden maximal 6,5 Stunden erreicht. Die aktuelle Acer Aspire TimelineX-Serie kann mit einem größeren Akku im gleichen Formfaktor längere Laufzeiten erreichen. In der Praxis liegt die freie Zeit fernab von der Steckdose bei circa 3,5 Stunden.

Zusammenfassung

Das Acer Aspire 5755G-2434G50Mirs ist ein günstiges Multimedia-Notebook im 15-Zoll Format. Den Zusatz „Style“ verdient sich das Gerät durch die modische Farbgebung auf der Deckeloberseite und an den Seitenrändern. Viel wichtiger ist jedoch die potente Hardware im Inneren. Die Kombination aus Intel Prozessor und Nvidia Grafik sorgt für genügend Leistung beim Konsumieren und Produzieren von Medieninhalten. Aber als günstiger Desktop-Ersatz im Office-Bereich macht das 5755G ebenfalls eine gute Figur. Neben einem stabilen Gehäuse erwarten euch eine gute Tastatur und eine stets kühle und leise Arbeitsatmosphäre. Lediglich das Display zieht neben der vergleichsweise kurzen Akkulaufzeit die Note nach unten.

In Anbetracht des Preises zeigt sich trotz der beiden gravierenden Mängel ein gutes Multimedia-Notebook für den Alltag im Büro, zu Hause oder im Uni-Hörsaal. Nur den sonnigen Park sieht der 15,6-Zoller nicht so gerne.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068520 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage3835 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMarkVantage7400 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read15265 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write13742 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz58 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read56.7 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19349 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4695 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10025 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5736 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3769 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8270 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5622 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung90 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 44 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 24 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 34 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

78 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,078 kWh x 24,00 Cent = 41,00 EUR

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