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Bilder zum Test: Acer Aspire 5749-32354G32Mnkk - Nicht zeitgemäß

Bei dem Aspire 5749 setzt Acer weniger auf ein modernes Design und vielmehr auf praktische Aspekte. Unansehnlich ist die Riffelstruktur der Kunststoffummantelung auf Displaydeckel und Basiseinheit deswegen nicht, sie wirkt nur ein wenig altbacken. Die Haptik lässt sich zumindest als interessant beschreiben und Fingerabdrücke haben auf den rauen Oberflächen keine Chance. Schade, dass der spiegelnde Displayrahmen da eine Ausnahme macht und schon kleinste Berührungen in Form von Schlieren und Abdrücken festhält. Die Lautsprecherleiste gefällt uns sehr. Das Floating-Layout der Tastatur, bei dem alle Tasten auf gleicher Höhe stehen, nicht unbedingt. Ein bisschen befremdlich erscheinen auch die Aussparungen in der abschüssigen Front für beispielsweise die Audiobuchsen – praktisch ist jedoch die dortige Positionierung. Das Acer Aspire 5749 versteigert sich nicht in teurem Schnickschnack um neben den Trendgeräten der Fashionistas zu glänzen, es konzentriert sich auf traditionelle Werte und setzt diese gut um. Stabilität ist ein solcher Wert, das Chassis ist sehr solide und widersteht auch gröberem Umgang. Die Spaltmaße sind sehr gering und gleichmäßig. Auch der Displaydeckel ist relativ verwindungssteif. Die Scharniere haben trotz Spalten kein Spiel und sind robust. Der Widerstand ist so bemessen, dass sich das Notebook nicht mit einer Hand aufklappen lässt, ohne die Basiseinheit zu heben.

Die Eingabegeräte fügen sich in den konservativen Gesamtcharakter ein. Das Floating-Layout ist aufgrund des einheitlichen Niveaus aller Tasten eher unbeliebt und der Ziffernblock grenzt sich nicht wirklich ab. Ein mittellanger Hub und deutlicher Druckpunkt bieten jedoch genug Schreibkomfort und nach etwas Eingewöhnung treten weniger Tippfehler auf. Das nach links unter die Leertaste versetzte Multitouchpad ist ausreichend dimensioniert, verfügt über eine Handballenerkennung und setzt alle Gesten direkt und präzise um.

Die Anschlussvielfalt hält sich in Grenzen, es finden sich drei USB 2.0 Ports, ein HDMI- sowie ein VGA-Ausgang, der Fast-Ethernet LAN-Port und zwei Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon. Als optisches Laufwerk ist ein DVD-Brenner verbaut. Die integrierte Webcamlöst mit 640 x 480 Pixel auf und der 2-in-1-Kartenleser versteht MMC- sowie SD-Formate. Drahtlos kommuniziert das Acer Aspire 5749 über WLAN 802.11 b/g/n. Vorinstalliert sind ein 64-Bit Windows 7 Home Premium Betriebssystem, ein Microsofts Office 2010 Starter Paketund eine Reihe Acer Anwendungen. Zu letzteren gehören der Backup-Manager, eine Webcam-Software und die Clearfi-Medienbibliothek. Zudem finden sich Skype- und eBay-Verknüpfungen auf dem Desktop sowie eine Probeversion von McAfees Sicherheitssoftware.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 (HD)
Prozessor:Intel Core i3 2350M / 2.3 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte320 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:4 Std.Gewicht:2.6 kg
B x H x T:38.1 cm x 3.4 cm x 25.3 cmFarbe:Shadow Grey

Auf dem Prüfstand

Der Mittelklasse Dual-Core Prozessor Intel Core i3-2350M bietet im Gegensatz zu Core i5 und Core i7 Modellen keinen Turbo Boost, bewältigt mit seinem relativ hohen Basistakt von 2,3 GHz jedoch die alltäglichen Anwendungen wie das Surfen im Internet, das Abrufen von Emails sowie Büroanwendungen und die Medienwiedergabe problemlos. Gelegenheitsspieler finden in der Abwesenheit einer diskreten Grafikkarte den Flaschenhals, die integrierte Intel HD Graphics 3000 eignet sich nicht wirklich für fordernde 3D-Spiele und schafft diese nur in geringen Detailstufen. Dank vier Gigabyte Arbeitsspeicher läuft die Konvertierung von Videos oder die Bildbearbeitung relativ flott und die Hyperthreading Technologie ermöglicht auch mehrere, parallel geöffnete Anwendungen zur gleichen Zeit. Die 320 GB Festplatte bietet mittelmäßige Geschwindigkeiten und auch nur mäßig Platz. Eine versteckte Recovery-Partition sorgt für die Beschränkung des tatsächlich nutzbaren Speichers auf 282 GB.

Derzeit gibt es nur wenige Notebooks in der Preisklasse um die 500 Euro, die ein entspiegeltes Display vorweisen können. Auch das Acer Aspire 5749 macht da keine Ausnahme. Das spiegelnde 15,6 Zoll Display verwendet die Standardauflösung von 1.366 x 768 Pixel und kommt mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 213 Candela in sonnigen Außenarealen nur bedingt zurecht. Schon in hellen Büroräumen liefert der Verbund aus spiegelndem Displayrahmen und Bildschirm ein unerwünschtes Spektakel von Reflexionen. Auch das maximale Kontrastverhältnis von 135:1 kann Multimedia-Enthusiasten nicht begeistern. Die Blickwinkelstabilität ist in der Vertikalen wie bei den meisten TN-Panels gering, in der Horizontalen durchaus gegeben. Die Farben bleiben lange stabil und wirken dank dem Glare Finish auch intensiver. Die Lautsprecher sind jedoch sehr leise und höhenlastig, so manches Smartphone liefert einen kraftvolleren Klang. Die Multimedia-Ambitionen des Acer Aspire 5749 halten sich somit in Grenzen.

Bezüglich des Stromverbrauchs zeigt sich das Acer Aspire 5749 sehr genügsam. Selbst unter Volllast ermitteln wir nur einen Verbrauch von 58 Watt. Die Lautstärke der Kühlung liegt dann bei vergleichsweise lauten 48 Dezibel (A). Generell ist das Aspire 5749 kein Leisetreter. Auch im Leerlauf registriert unser Messgerät 34 Dezibel (A), bei minimalem Verbrauch von 12 Watt. Im praktischen Betrieb ist mit 36 Dezibel (A) Lautstärke und 25 Watt Verbrauch zu rechnen. Mit diesen Werten erhalten wir eine Akkulaufzeit von 4 Stunden, maximal werden 7 Stunden und 5 Minuten erreicht. Von den sparsamen Komponenten ist keine große Wärmeentwicklung zu erwarten. Die Durchschnittstemperaturen an der Ober- und Unterseite bewegen sich um die 31 Grad Celsius.

Zusammenfassung

Der Acer Aspire 5749-32354G32Mnkk ist weder besonders hübsch noch besonders schnell. Positiv zu nennen bleibt eigentlich nur das robuste Gehäuse und der geringe Stromverbrauch. Nutzer bekommen zwar ein solides Allround-Notebook, die Konkurrenz jedoch schläft nicht. Das ASUS X54C-SO155V beispielsweise bietet dieselbe Hardware und zusätzlich noch ein mattes Display sowie die Unterstützung des USB 3.0 Standards. Und das für rund 50 Euro weniger.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck3,0 (Befriedigend)
  2. Display3,5 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte3,0 (Befriedigend)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher4,0 (Ausreichend)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse3,5 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064225 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1661 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark75682 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage1979 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01153.9 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)85.7 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)72 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read12790 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write12339 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz63.5 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read70.6 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen15916 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3687 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)8238 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4630 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3023 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6801 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4442 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung110 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 52 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 5 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 59 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

25 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,025 kWh x 24,00 Cent = 13,14 EUR

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