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  3. Test Acer Aspire 5741G-334G50MN - Attraktiv und preiswert?

Erster Eindruck vom Acer Aspire 5741G-334G50MN

Immer mehr Hersteller gehen weg von der Klavierlackoptik der letzten Jahre und auch Acer setzt beim 5741G-334G50MN auf einen mattsilbernen Deckel, den ein Muster ähnlich dem eines Trittblechs ziert. Beim Darüberfahren greift sich der Deckel angenehm an, ist allerdings in der Mitte etwas nachgiebig.

Öffnet man das Acer Aspire 5741G-334G50MN, so bekommt man gebürstetes Aluminium zu sehen. Oder eher Kunststoff, der so aussieht als wäre er gebürstetes Aluminium, bei dem niedrigen Preis sind andere Materialien als Kunststoff einfach nicht drin. Aber immerhin, das Auge kann sich erfreuen und auch für die Hände fühlt sich die Handballenauflage gut an.

Die Tastatur sieht ebenfalls gut aus, da Acer auf ein Keyboard mit Einzeltasten, abgerundeten Ecken und großen Zwischenräumen setzt. An einigen Stellen gibt die Tastatur aber leider stark nach. Oberhalb der Tasten sitzt eine aus schwarzem Kunststoff gefertigte Lautsprecherabdeckung und der darüberliegende Bildschirm wird von einer schwarz glänzenden Kunststoffleiste umrahmt. Die Beleuchtung des kreirunden Einschalters und der Status-LEDs ist durchgehen in Blau gehalten.

Insgesamt ist das Design des Acer Aspire 5741G sehr gut gelungen, auch wenn bei der Stabilität von Handballenauflage, Tastatur und Monitor einige Abstriche in Kauf genommen werden müssen.

Technische Daten und Ausstattung

Acer verbaut einen Core i3-Prozessor mit zwei Rechenkernen im Aspire 5741G und stattet das Gerät außerdem mit einer eigenständigen Grafikkarte von ATI aus, die wir im Einsteigersegment einordnen. Wer mehr Leistung braucht, der findet auch stärkere Konfigurationen in Acers Angebot, mit Core i5-Prozessoren und Mittelklasse-Grafikkarten.

Neben einer 500 GB großen Festplatte sind 4 GB Hauptspeicher im System verbaut, so dass auch anspruchsvollere Programme genug Speicher zur Verfügung haben. Ein DVD-Brenner ist ebenso integriert, wie eine Webcam mit immerhin 1,3 Megapixeln Auflösung oberhalb des Bildschirms.

Anschlüsse

Während sich an der Vorderseite lediglich der Kartenleser befindet, der SD-, Multimedia-, xD-, Memory Stick und Memory Stick Pro Medien lesen kann, sind an der Rückseite des Notebooks keine Anschlüsse verbaut. Acer bleiben also nur noch die linke und die rechte Seite, um im Aspire 5741G Ports einzubauen.

Links finden sich von vorne nach hinten: Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang, ein USB 2.0-Port, ein HDMI-Anschluss, ein LAN-Port, ein VGA-Anschluss, das Lüftungsgitter und ganz hinten der Stromanschluss.

Rechts findet sich hinter zwei USB 2.0-Ports der DVD-Brenner und wiederum dahinter der Anschluss für ein Notebookschloss. Unter der Haube platziert Acer ein WLAN-Modul, das auch nach den aktuellsten Standards sendet.

Alles in allem verbaut Acer auf den Punkt genau die Ausstattung, die man von einem 15,6 Zoll-Notebook heutzutage erwarten kann. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein Express-Karten-Slot wäre nett gewesen, war aber wohl zu teuer, ein USB-Port, der nicht in der vorderen Hälfte des Notebooks liegt, hätte sicher den Anschluss einer Maus bequemer gemacht und ein Firewire-Port hätte Hobby-Filmer beglückt. Das sind aber eher Kleinigkeiten, große Vorwürfe kann man Acer bei der Anschlussausstattung nicht machen, großes Lob bleibt aber ebenfalls aus.

Software und Zubehör

Außer einer Kurzanleitung findet sich kein weiteres Zubehör in der Schachtel, abgesehen natürlich von Akku und Netzteil. Wiederherstellungs-DVDs seines Betriebssystems muss der Nutzer selbst brennen, das geht über das Tool "Acer eRecovery Management".

An Software installiert Acer einerseits das Betriebssystem Windows 7 Home Premium in der 64 Bit-Variante und andererseits sehr viel Werbung und Testsoftware: Links zu großen Online-Auktionshäusern finden sich ebenso auf dem System wie eine 60 Tage-Testversion von Microsoft Office und eine nur begrenzte Zeit updatefähige Version von McAfee Security Center.

Das Spielepaket besteht ebenfalls aus Testversionen, immerhin legt Acer eine grundlegende Software für die Benutzung der Webcam bei und integriert mit der "MyWinLocker Suite" eine Software, die Daten ver- und entschlüsseln sowie endgültig vernichten kann. Dazu gibt's "eSobi", ein Tool, das Nachrichten aus dem Internet sortiert und anzeigt und "CyberLink WinDVD" als DVD-Spieler. Mit dem "NTI MediaMaker" schließlich lassen sich DVDs und CDs brennen, CDs rippen und Audiodateien bearbeiten.

Insgesamt enthält Acers Softwarepaket auf dem Aspire 5741G-334G50MN manch nützliches Tool, aber auch sehr viel Werbe- und Testsoftware, die spätestens nach Ablauf der Testfrist unnötigerweise auf der Festplatte sitzt.

Display

1366 mal 768 Pixel beträgt die Auflösung des Displays in unserem Testgerät. Das Display ist von einer glänzenden Beschichtung überzogen und dadurch für den Außeneinsatz weniger gut geeignet als nicht glänzende Bildschirme. Der Grund: Durch die spiegelnde Oberfläche kommt es unter hellem Licht zu störenden Reflektionen der Umgebung, die bei matter Oberfläche geringer ausfallen.

Die Ausleuchtung des Displays ist beim Acer Aspire 5741G zwar einigermaßen hell, aber recht ungleichmäßig, so dass große Farbflächen auf dem Bildschirm mit unregelmäßiger Helligkeit erscheinen. Maximal 220 cd/m² messen wir im oberen mittleren Abschnitt, minimal 170 cd/m² im mittleren linken Segment.

Als störend empfanden wir auch, dass unser Bildschirm ein leichtes Flimmern zeigte, so als wäre bei einem Röhrenmonitor die Bildrate zu gering. Woher das Problem kommt, konnten wir nich nachvollziehen, der Grafiktreiber ist jedenfalls ATIs Standardvariante, der auf anderen Monitoren diesen Effekt nicht zeigt. Das Flimmern ist nur sehr leicht und auch nur ab und an wahrnehmbar, trotzdem irritierte uns dieser Effekt.

Das Display des Acer Aspire 5741G ist im Klassendurchschnitt, zwar kann die glänzende Oberfläche zu Problemen führen, stellt aber auch Farben und Kontraste schön dar. Die Ausleuchtung ist in Ordnung, könnte aber gleichmäßiger sein. Wegen des seltsamen Flimmerns auf unserem Testgerät, empfehlen wir, sich den Bildschirm vor dem Kauf einmal selbst anzusehen.

Eingabegeräte

Schön, dass die Tastatur beim 5741G nicht nur gut aussieht, sondern auch große Tasten, üppige Zwischenräume und einen vollwertigen Ziffernblock bietet. Schön auch, dass das Tippgefühl sehr angenehm ist, auch wenn sich die Tastatur an einigen Stellen doch deutlich durchbiegt.

Nicht so gut finden wir, dass es keine Sondertasten gibt, über die sich beispielsweise die Lautstärke regeln ließe, sondern dass diese Sonderfunktionen etwas umständlich per Tastenkombination geregelt werden müssen. Das ist aber bei vielen anderen Notebooks auch so.

Das Touchpad ist zwar etwas klein ausgefallen und liegt, für Linkshänder unpraktisch, ziemlich weit links im Gehäuse. Die leicht abgesenkte Oberfläche lässt den Finger jedoch gut gleiten und auch die Multi-Touch-Gesten mit zwei Fingern gleichzeitig werden zuverlässig erkannt. Die beiden Tasten unterhalb, die optisch zu einer Taste verbunden sind, funktionieren gut, geben ausreichend Rückmeldung und klingen wertig.

Temperatur

Richtig heiß wird das Acer 5741G-334G50MN glücklicherweise nicht, 43,1 Grad messen wir an der Unterseite unter Volllast, das ist zwar warm, aber noch nicht kritisch. Im Praxisbetrieb fällt die Erwärmung zudem wesentlich geringer aus: Maximal 34,6 Grad messen wir an der Unterseite.

Betriebsgeräusche

Komponenten der unteren Mittelklasse bringen wohl auch eine dementsprechende Leistung. Beim Acer Aspire 5741G jedenfalls erweist sich diese Binsenweisheit als wahr. 4112 Punkte im 3DMark06 lassen zwei, drei Jahre alte Spiele noch gut möglich erscheinen, bei aktuelleren Titeln wird man aber wegen der doch recht schwachen Grafikkarte die Details der Darstellung ordentlich verringern müssen.

Aber zum Spielen ist das 5741G-334G50MN ja auch nicht gebaut, zumindest nicht vorrangig. Eher schon für den Heimbüroalltag mit Textverarbeitung und ab und an Bildbearbeitung. 5066 Punkte erreicht das Notebook im PCMark Vantage und sollte damit für Bürotätigkeiten ausreichend gerüstet sein. Wer anspruchsvolle Programme laufen lässt, der sollte aber Wartezeiten einplanen.

RAM und Festplatte schlagen sich ordentlich, eben auf Klassenniveau. Im Cinebench R10 erreicht der Prozessor ebenfalls ordentliche Werte in der Mittelklasse, wie es sich für einen Core i3-Prozessor gehört.

Insgesamt kann man davon ausgehen, dass man sich auch mit der schwächsten Konfiguration des Acer Aspire 5741G ein Notebook ins Haus holt, mit dem man alle Bürotätigkeiten und auch ab und an ein etwas aufwändigeres Programm erledigen kann.

Leistung

Komponenten der unteren Mittelklasse bringen wohl auch eine dementsprechende Leistung. Beim Acer Aspire 5741G jedenfalls erweist sich diese Binsenweisheit als wahr. 4112 Punkte im 3DMark06 lassen zwei, drei Jahre alte Spiele noch gut möglich erscheinen, bei aktuelleren Titeln wird man aber wegen der doch recht schwachen Grafikkarte die Details der Darstellung ordentlich verringern müssen.

Aber zum Spielen ist das 5741G-334G50MN ja auch nicht gebaut, zumindest nicht vorrangig. Eher schon für den Heimbüroalltag mit Textverarbeitung und ab und an Bildbearbeitung. 5066 Punkte erreicht das Notebook im PCMark Vantage und sollte damit für Bürotätigkeiten ausreichend gerüstet sein. Wer anspruchsvolle Programme laufen lässt, der sollte aber Wartezeiten einplanen.

RAM und Festplatte schlagen sich ordentlich, eben auf Klassenniveau. Im Cinebench R10 erreicht der Prozessor ebenfalls ordentliche Werte in der Mittelklasse, wie es sich für einen Core i3-Prozessor gehört.

Insgesamt kann man davon ausgehen, dass man sich auch mit der schwächsten Konfiguration des Acer Aspire 5741G ein Notebook ins Haus holt, mit dem man alle Bürotätigkeiten und auch ab und an ein etwas aufwändigeres Programm erledigen kann.

Akku und Energieverbrauch

Komponenten der unteren Mittelklasse bringen wohl auch eine dementsprechende Leistung. Beim Acer Aspire 5741G jedenfalls erweist sich diese Binsenweisheit als wahr. 4112 Punkte im 3DMark06 lassen zwei, drei Jahre alte Spiele noch gut möglich erscheinen, bei aktuelleren Titeln wird man aber wegen der doch recht schwachen Grafikkarte die Details der Darstellung ordentlich verringern müssen.

Aber zum Spielen ist das 5741G-334G50MN ja auch nicht gebaut, zumindest nicht vorrangig. Eher schon für den Heimbüroalltag mit Textverarbeitung und ab und an Bildbearbeitung. 5066 Punkte erreicht das Notebook im PCMark Vantage und sollte damit für Bürotätigkeiten ausreichend gerüstet sein. Wer anspruchsvolle Programme laufen lässt, der sollte aber Wartezeiten einplanen.

RAM und Festplatte schlagen sich ordentlich, eben auf Klassenniveau. Im Cinebench R10 erreicht der Prozessor ebenfalls ordentliche Werte in der Mittelklasse, wie es sich für einen Core i3-Prozessor gehört.

Insgesamt kann man davon ausgehen, dass man sich auch mit der schwächsten Konfiguration des Acer Aspire 5741G ein Notebook ins Haus holt, mit dem man alle Bürotätigkeiten und auch ab und an ein etwas aufwändigeres Programm erledigen kann.

Praxis

Das HD-Video von der Festplatte spielt unser Testgerät souverän ab. Auch bei schnellen Bewegungen bleibt das Bild flüssig. Daran ändert sich auch nichts, wenn man in den Akkumodus und zum Energiesparen wechselt.

Der Klang der beiden Lautsprecher oberhalb der Tastatur ist dabei allerdings recht schwachbrüstig und macht kaum Laune, sich seine Musiksammlung über das eingebaute Soundsystem anzuhören. Wer also mit dem Aspire 5741G Musik hören oder Hollywoodfilme anschauen möchte, der sollte in einen Kopfhörer investieren.

Zusammenfassung

Acer verbaut einen Core i3-Prozessor mit zwei Rechenkernen im Aspire 5741G und stattet das Gerät außerdem mit einer eigenständigen Grafikkarte von ATI aus, die wir im Einsteigersegment einordnen. Wer mehr Leistung braucht, der findet auch stärkere Konfigurationen in Acers Angebot, mit Core i5-Prozessoren und Mittelklasse-Grafikkarten.

Neben einer 500 GB großen Festplatte sind 4 GB Hauptspeicher im System verbaut, so dass auch anspruchsvollere Programme genug Speicher zur Verfügung haben. Ein DVD-Brenner ist ebenso integriert, wie eine Webcam mit immerhin 1,3 Megapixeln Auflösung oberhalb des Bildschirms.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,8 (Gut)
  2. Ausstattung2,2 (Gut)
  3. Display3,0 (Befriedigend)
  4. Eingabegeräte1,6 (Gut)
  5. Temperatur2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche1,9 (Gut)
  7. Anschlüsse2,2 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,1 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,4 (Gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
  11. Praxis2,1 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064112 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage5066 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read7439 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write5328 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz108.2 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read62.2 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen11578 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2792 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)6690 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3922 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2308 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)5522 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3886 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung404 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 22 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 27 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

27 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,027 kWh x 24,00 Cent = 14,19 EUR