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  3. Test Acer Aspire 5553G-N934G64Mn - Schlanker Unterhalter mit Zehnerblock

Erster Eindruck vom Acer Aspire 5553G-N934G64Mn

Der klavierlackschwarze Acer Aspire 5553G wirkt auf Anhieb schick, schlank, elegant, gefällig. Klappt man den Deckel hoch, dann stechen trendig-blaue LED-Lämpchen und eine Handballen-Auflage mit gebürsteter Metall-Anmutung ins Auge. Mit dem Acer Aspire 5553G kann man sich überall gut blicken lassen, hat aber trotzdem keine Neidausbrüche wie mit einem Apple AirBook zu befürchten. Der schwarz polierte Hochglanzdeckel verstärkt jede Fettspur jeder Hand und jedes Fingers optisch gnadenlos, und sei die Haut des Laptop-Trägers noch so trocken. Dem kommt man nur durch ständiges Polieren mit einem supersauberen und völlig fettfreien Tüchlein bei. Stolz prangt auch der Schriftzug „acer“ auf dem schwarzen Deckel. Längst hat Acer das frühere Image des Billigheimers durch großen Markt-Erfolg bei PCs und Laptops hinter sich gelassen und anderen Laptop-Herstellern beim Überholen das Fürchten gelehrt.

Technische Daten und Ausstattung

Unser Testgerät Acer Aspire 5553G wird von einem AMD-Vier-Kern-Prozessor angetrieben. Als RAM-Arbeitsspeicher sind 4GB installiert, davon sind 3,75 GB verwendbar. Dazu kommt ein DVD-Laufwerk und eine 640GB Festplatte, von der netto 550 GB frei zur Verfügung. Die verbaute Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD 5650 steuert das interne 15,6-Zoll-LCD-LED-Display des Laptops mit seinen nativen 1366x768 Bildpunkten an. Das Laptop-System wird von einem 64-Bit-Betriebssystem Microsoft Windows 7 Home Premium verwaltet und erreicht einen Windows-Leistungsindex von recht ordentlichen 5,9 Punkten. Und jetzt das Gleiche noch einmal für Technikfans: Auf der Hauptplatine des Acer Aspire 5553G sitzt zur Abwechslung mal kein Intel-Prozessor, sondern ein AMD Phenom II N930 Quad-Core Processor mit einer Geschwindigkeit bis zu 2GHz und einer Spitzenprozessorleistung (PPP) bis zu 32GFLOPS. Die ab Werk eingestellte Spitzenleistung (APP) liegt bei 9,58WG. Der Vier-Kern-Prozessor von AMD verarbeitet jeweils einen Threads pro Kern. Des Prozessors interner Datencache hat die Parameter: 4x 64kB, Synchron, Write-Back, 2-weg Satz, Exklusiv, 64 Byte Zeilengröße. Sein L2 Onboard Cache zeichnet sich aus durch 4x 512kB, ECC, Synchron, Write-Back, 16-weg Satz, Exklusiv, 64 Byte Zeilengröße. Der AMD Quad-Core Processor sitzt auf einem Mainboard der Marke Acer JV51-DN. Das System BIOS hört auf das Kürzel Phoenix Technologies LTD V1.08 in der Version vom 27. April 2010. Als Gesamtspeicher werden auf der Hauptplatine 3,75GB DIMM DDR3 netto erkannt, brutto sind es 4GB Hauptspeicher. Als Chipsatz dient ein AMD F10h Athlon 64/Opteron/Sempron HT Hub und ein Acer RS780 Host Bridge Alternate mit einer Front Side Bus Geschwindigkeit von 2x 1,8GHz, zusammen also 3,6GHz. Die Speicherbusgeschwindigkeit beträgt 2x 533MHz, zusammen also rund 1GHz. Das Display unseres Testlaptops wird von einer Grafikkarte des Typs ATI Mobility Radeon HD 5650 mit der Treiberversion 8.713.3.2000 versorgt. Der insgesamt verfügbare Grafikspeicher fasst 2687 MB, der dedizierte Grafikspeicher1024 MB und der gemeinsam genutzte Systemspeicher 1663 MB. Das Grafiksystem unterstützt DirectX 10, was für anspruchsvolle Grafiken und schnelles Gaming hilfreich ist.Bei der Ansteuerung der nativen 1366x768 Bildpunkte des internen 15,6-Zoll-LCD-LED-Display des Laptops ist die starke Grafikkarte noch nicht am Ende. Im Test hat sie gleichzeitig auch noch einen externen Full-HD-Fernseher über den HDMI-Ausgang mit Full-HD-typischen 1920x1080 Bildpunkten versorgt. Die eingebaute 2,5-Zoll-SATA300-Festplatte namens TOSHIBA MK6465GSX Version GJ002J fasst brutto circa 640GB. Sie bietet 8MB Cache und rotiert mit einer Geschwindigkeit von 5400rpm. Netto liegt ihre Kapazität bei circa 596GB. Nach Abzug aller vorinstallierten Programme und der versteckten Bereiche meldete Windows 7 noch gut 550 GB zur freien Verwendung für den Laptop-User.Der mittlere Datendurchsatz der Toshiba-Platte liegt bei 67MB/s. Die durchschnittliche Zugriffszeit bei 16ms. Damit schafft die Platte eine Windows Leistungs-Teilbewertung von 5,9 Punkten. Also optisches Laufwerk dient ein DVD Super Multi DL Drive namens HL-DT-ST DVDRAM GT31N zum Lesen und Schreiben auf DVD+-RW und CD-RW-Silberscheiben. HL steht für das Joint Venture Hitachi-LG.

Anschlüsse

Links vorne am Laptop sitzt recht günstig positioniert ein All-in-One-Kartenleser: Er eignet sich für Secure Digital (SD), MultiMediaCard (MMC), Memory Stick (MS), Memory Stick PRO (MS PRO) und xD-Picture Card (xD). Natürlich kann in diesem Schlitz immer nur eine Karte gleichzeitig verwendet werden.Rechts daneben sitzen, zwischen Kartenleser und Touchpad, drei Minilämpchen: Das linke dient der Energieanzeige: Es zeigt den Ein/Aus-Status des Computers an. Das mittlere Lämpchen zeigt den Akkustatus des Laptops an: Die Leuchte erscheint gelb, wenn der Akku aufgeladen wird. Die Leuchte erscheint blau, wenn Netzstrom verwendet wird.Das dritte, rechte Lämpchen zeigt den WLAN-Status an: Es leuchtet rot, wenn WLAN an ist und leuchtet gar nicht, wenn WLAN aus ist. Übrigens fanden wir keinen Hardware-Schalter oder Hardware-Schieber für WLAN. Wireless LAN wird offenbar nur softwaremäßig ein und aus geschaltet, etwa über die Fn-F3-Taste.

Rechts außen am Laptop finden wir zunächst drei USB 2.0-Anschlüsse für den Anschluss von drei USB 2.0-Geräten wie z.B. USB-Maus oder USB-Kamera. Unterstützte Geschwindigkeiten von USB 2.0 sind: Niedrig bis 1,5Mbps. Voll bis 12Mbps. Hoch bis 480Mbps.Daneben sitzt ein festeingebautes optisches Laufwerk für CDs oder DVDs. Ein Lämpchen leuchtet auf, wenn das optische Laufwerk aktiv ist. Zudem erspäht man ein mechanisches Auswurfloch: Hier steckt man eine Büroklammer ein, um den Träger des optischen Laufwerkes herauszufahren, wenn der Computer nicht eingeschaltet ist.Rechts hinten sitzt eine DC-Eingangs-Buchse: Da wird das 230-Volt-Netzteil angeschlossen. An der langen Hinterseite des Laptops sitzt nur ein langer schmaler Akku. Da ist kein Platz für weitere Anschlüsse.

Links außen am Laptop finden wir ganz hinten einen robusten Schlitz, um ein kensingtonkompatibles Sicherheitsschloss gegen Langfinger anzubringen.Es folgen die Lüftungsschlitze gegen Überhitzung. Gleich daneben sitzt die VGA-Buchse. Sie dient dem Anschluss eines externen Anzeigegeräts wie etwa Monitor oder Projektor. Daneben sitzt ein HDMI-Ausgang für digitale High-Definition-Video-Verbindungen. Dazu erklärt das Acer-Handbuch: „HDMI (High-Definition Multimedia Interface) ist eine von der Industrie unterstützte, komplett digitale Audio-/Videoschnittstelle. HDMI bietet eine Schnittstelle zwischen kompatiblen Audio-/Videoquellen, z.B. Set-Top-Boxen, DVD-Playern und A/V-Empfängern, und digitalen Audio- und/oder Videomonitoren, z.B. digitalen Fernsehern (DTV), über ein einzelnes Kabel“. Zitat Ende. Will sagen: Ton und Bild laufen bei HDMI über ein einziges Kabel, so ähnlich wie früher bei SCART, nur dass die HDMI-Stecker und die HDMI-Buchsen eben nicht so riesig und so klobig sind wie damals bei SCART, sonst könnte man sie nämlich nicht in schlanke Laptops verbauen. Ebenfalls recht schnelle Connections erlaubt die RJ-45-Buchse für den Anschluss des Laptops an ein Ethernet 10/100/1000-Netzwerk. Diese LAN-Buchse für kabelgebundene Gigabit-Verbindungen wird von einem Atheros AR8151 PCI-E Gigabit Ethernet Controller angetrieben. Links vorne sitzt dann noch eine vierte USB 2.0-Buchse, eine Mikrofonbuchse für Audio-Eingaben aus externen Mikrofonen, sowie eine Audio-Ausgangs-Buchse mit S/PDIF-Unterstützung für den Anschluss externer Kopfhörer oder Lautsprecher.

Das unsichtbar eingebaute 11n-WLAN-Modul nennt sich laut Handbuch Acer Nplify 802.11b/g/n. Dahinter steckt ein Atheros AR5B93 Wireless Network Adapter (802.11n (HT), AES-CCMP, 130Mbps). Der schafft nominal 300 Megabit. Er fand im Kurztest zwar die lokalen 11n-Netze von zwei AVM FritzBoxen 7270 und 7390 sowie eines Cisco Linksys WLAN-Heimvernetzungs-Routers aus dem gewöhnlichen 2,4GHz-Band, nicht aber die Funksignale der drei Dual-Band-WLAN-Router aus dem höherfrequenten 5GHz-Band. Also ist es zwar Single-Band-11n, aber halt kein Dual-Band-11n-WiFi-Adapter. Bluetooth, Infrarot oder 3G-Module haben wir am Testgerät nicht gefunden. Dafür sind aber insgesamt vier nützliche USB-Buchsen am Laptop, über die man solche fehlenden Schnittstellen bei Bedarf extern nachrüsten könnte.

Software und Zubehör

Auf unserem Testgerät war das 64-Bit-Betriebssystem Microsoft Windows 7 Home Premium 6.1.7600, Typ OEM SLP Channel, vorinstalliert. Es residierte nur auf der Platte, ohne Sicherungs-Version auf Silberscheiben. Das darf und soll der Kunde so bald wie möglich selber sichern, genau wie die restliche Software. Diese Arbeit wird bei vielen preiswerten Consumer-Laptops zunehmend zum Kunden verlagert. Immerhin liefert Acer gleich mehrere Daten-Sicherungs-Programme auf der Festplatte mit: Der Acer Backup Manager von NewTech Infosystems hilft dem Laptop-Kunden, Sicherungskopien des gesamten Systems oder ausgewählter Dateien und Ordner mit einem festen Zeitplan oder jeweils nur bei Bedarf zu erstellen. Das Programm Acer eRecovery Management von Acer Incorporated ist laut Handbuch ein Werkzeug, mit dem der Kunde sein Laptop-System schnell wiederherstellen kann. Damit kann man Standardeinstellungen als ein Image-Abbild sichern und wiederherstellen sowie Anwendungen und Treiber neu installieren. Das Programm Acer Arcade Deluxe von CyberLink dient laut Handbuch der guten Unterhaltung: Das ist ein Player für die Wiedergabe von Musik, Fotos und Filmen mit integrierten Tools für soziale Netzwerke wie YouTube, Facebook oder Flickr. Die Acer Game Zone Console von Oberon Media bringt ein knappes Dutzend Spiele wie etwa Amazonia, Cake Mania, Chicken Invaders 2, Dairy Dash, Dream Day First Home, Farm Frenzy 2, Galapago, Granny In Paradise, Heroes of Hellas sowie Spin & Win auf den Acer Laptop. Die McAfee Internet Security Suite bringt eine Firewall und einen Virenschutz auf den Laptop. Nach Ablauf der Testphase kann der Schutz gegen böse Buben aus dem Internet bei McAfee kostenpflichtig verlängert werden. Microsoft Office Home and Student 2007 ist als 60-Tage-Testversion vorinstalliert. Microsoft Works SE9 steht als Vollversion zur Verfügung. Die MyWinLocker Suite von EgisTec dient zur Verschlüsselung und zum sicheren Löschen von sensiblen Daten auf dem Laptop. Daneben fanden wir Norton Online Backup von Symantec, NTI Backup Now 5 und NTI Media Maker 8 von NewTech Infosystems, das Chat- und Video-Telefonie-Programm Skype sowie diverse Windows Life Komponenten auf dem Laptop vorinstalliert.

Display

In Sachen Display haut das Acer-Handbuch kräftig auf den Putz: Zitat: „Die 16:9-Anzeige ermöglicht die Wiedergabe von Full-HD-Spielfilmen zu Hause mit einer Qualität wie nie zuvor. Sky-High-Farbsättigung garantiert ein authentisches HD-Ansichtserlebnis, und 16:9-Qualität bedeutet, dass echte Hometheater-Bilder für Unterhaltungsliebhaber endlich auch auf einem Notebook angesehen werden können”. Zitat Ende. Gemach, Gemach: Der glänzende Bildschirm hat zwar leuchtende und satte Farben, aber die native Auflösung des Displays ist mit 1366x768 Punkten weit entfernt von einer echten Full-HD-1080p-Auflösung, für die doch immerhin 1920x1080 native Bildpunkte nötig wären. Fotos, Videos und HD-Filme sehen deshalb zwar nicht schlecht aus, aber auch nicht so scharf, wie das mit einem echten, vollen Full-HD-Display möglich wäre. Kleine Schriften und Ziffern dagegen wirken sehr unscharf. Somit wäre das Notebook für Büroarbeiten zwar mehr als schnell genug, aber vom Display her nicht für stundenlanges Arbeiten geeignet. Es sei denn, man schließt einen guten, externen Full-HD-Monitor an, der die Fähigkeiten der Grafikkarte besser zur Geltung bringt. Unser Labor attestiert dem getesteten Display eine durchschnittliche Leuchtdichte von 166 Candela pro Quadratmeter. Das reicht nur für Schulnote vier. Die Helligkeit ist auch nicht gleichmäßig verteilt: Links unten ist der hellste Bereich mit 195 cd/m² und rechts unten der dunkelste mit 149. Da der Laptop-Bildschirm aber satte Farben hat und zudem stark spiegelt, wirkt er in der Praxis heller, als es die Messwerte erwarten lassen.

Eingabegeräte

Die Tastatur nutzt fast die volle Breite des Laptops, deshalb hat rechts neben dem Buchstabenfeld auch noch ein gesonderter Ziffernblock Platz gefunden, was unter anderem auch für Buchhalter und Steuerberater wichtig ist, weil sie damit ohne Hinschauen endlose Zahlenkolonnen ziemlich treffsicher blind eintippen können. Die vier winzigen Cursortasten finden wir zu klein geraten. Man braucht sie oft und trifft sie selten. Ansonsten fühlt sich die Tastatur beim Tippen aber gut an, der Anschlag ist für unseren Geschmack nicht zu weich und nicht zu hart. Das Touchpad ist ein berührungssensibles Zeigegerät, das im Prinzip die gleichen Funktionen besitzt wie eine Computer-Maus. Es überträgt die Bewegungen der Finger schnell und präzise auf den Laptop-Bildschirm.Direkt mittig unter dem Touchpad sitzen die linken und rechten Anklicktasten. Sie funktionieren wie die linken und rechten Tasten einer Maus. Das Antippen des Touchpads entspricht dem Klicken mit der linken Maustaste. Am rechten Rand des Touchpads ist ein Strich mit Pfeiltasten nach oben und nach unten. Fährt man mit dem Finger über den Strich, dann scrollt der Bildschirminhalt rauf und runter. So ähnlich, als wenn man das Scroll-Rädchen an einer Maus bewegt. Das Touchpad ist auch Multi-Gesture-fähig. Das heißt, durch Spreiz-Bewegungen mit zwei Fingern kann man Dokumente wie etwa Bilder, Webseiten, Texte oder Excel-Tabellen in der Ansicht sehr spontan, intuitiv und recht präzise vergrößern und verkleinern. Das Drehen von Dokumenten durch Drehbewegungen mit zwei Fingern dagegen klappte nicht ganz so zuverlässig, dazu hat es in unserem Test meist mehrere Anläufe gebraucht. Die Handablage unter der Tastatur wirkt stimmig. Das Touchpad saß für einige Versuchspersonen allerdings zu weit links.Ganz links außen oberhalb der Tastatur sitzt eine schöne Ein/Aus-Taste mit einem diskoblauen Lichtchen. Sie schaltet den Computer ein und aus. Rechts daneben sitzt die HDD Anzeige: Sie leuchtet auf, wenn die Festplatte aktiv ist. Die Num-Lock-Anzeige leuchtet auf, wenn die Num Lock-Funktion aktiviert ist. Und die Caps Lock-Anzeige leuchtet auf, wenn die Caps Lock-Funktion aktiviert ist. Rechts außen oberhalb der Tastatur sitzen zwei Taster. Der Linke ist eine frei programmierbare Taste, der rechte ist eine Auswurftaste für das darunter liegende, optische Laufwerk. Mittig über dem Display sitzt die 1,3 MegaPixel Acer Crystal Eye Web-Kamera für Videokommunikation. Links oben außen über dem Display ist ein winziges Loch, das man kaum sieht, wenn man es an dieser Stelle nicht ausdrücklich sucht: Dahinter sitzt ein internes Mikrofon für Tonaufnahmen und Laptop-Telefonate.

Temperatur

Der Acer Aspire 5553G Laptop wurde selbst nach stundenlanger Arbeit im Dual-Monitor-Betrieb an keiner Stelle unangenehm warm. Das gute Temperatur-Verhalten fällt auch ohne Messgeräte bereits positiv auf. Hier wirkt sich auch die recht begrenzte Anzahl der Anschlüsse aus: Was nicht da ist, muss auch nicht mit Strom versorgt werden. Und was keinen Strom zieht, produziert auch keine Abwärme. Im Schnitt wird der Laptop 30 Grad warm.

Betriebsgeräusche

Der Laptop erzeugte im Praxistest keine unangenehmen Frequenzen. Da über alle fünf Testsituationen hinweg aber doch ein gemittelter Geräuschpegel von 40 dB(A) zusammen kommt, reicht es ganz knapp für die Schulnote drei.

Leistung

Der AMD Phenom II N930 Quad-Core Processor mit einer Geschwindigkeit bis zu 2GHz erreicht schöne 6,9 Windows-Leistungs-Punkte. Die Grafikkarte des Typs ATI Mobility Radeon HD 5650 mit einem dedizierten Grafikspeicher von 1024 MB und insgesamt 2687 MB Hyper Memory erzielt einen Windows-Teil-Index von 6,7 und steht damit nur knapp hinter dem schnellen Vier-Kern-Prozessor. Die installierten 4 GB RAM erzielen 5,9 und die verbaute 640 GB Festplatte ebenfalls 5,9 Windows-Leistungs-Punkte. Just diese beiden schwächsten Komponenten müsste man durch stärkere ersetzen, wollte man die Gesamtleistung des Laptops noch weiter steigern. Das dürfte aber finanziell nicht rentieren, denn die vier genannten Haupt-Komponenten Prozessor, Grafik, RAM und Platte liegen in der Leistung nicht stark auseinander und passen ohnehin recht ausgewogen zusammen.

Akku und Energieverbrauch

Der Acer Aspire 3335G Laptop wird unterwegs aus einem 6-Zellen-Lithium-Ionen-Akku AS10B41 versorgt. Made by Sony Corp. For Acer Inc. Er bringt laut Aufdruck 4400mAh, oder 48Wh bei 10,8 Volt. Der starke Prozessor, die starke Grafikkarte, der 15,6-Zoll-Bildschirm und ein paar kleinere Verbraucher saugen den Akku bei Volllast binnen 38 Minuten leer. Also versucht man bei solchen Powerjobs eine Steckdose zu finden. Bei geringer Belastung geht der Verbrauch aber so stark zurück, dass ein voller Akku für vier Stunden und 13 Minuten reicht. Für einen Multimedia-Laptop ist das normal.

Praxis

HD-Video-Trailer aus dem Internet zog der Acer Aspire 5553G sowohl im Hochleistungsmodus mit Netzstromversorgung als auch im Energiesparmodus im Akku-Betrieb völlig ruckelfrei über WLAN-11n aus dem Internet. In unserem konkreten Falle über VDSL 50.000. Aus aktuellem Anlass saugten wir neben einigen Apple HD Videos auch die Trailer des kommenden Facebook-Filmes „the social network“ aus dem Web. Nun zum Ton: Rechts und links oberhalb der Tastatur sitzt je ein Lautsprecher für die Stereo-Audio-Ausgabe. Die Aufschriften zwischen den beiden Lautsprechern „Dolby Home Theater“ und „Virtual Surround Sound“ wecken hohe Erwartungen. Die wurden im Test aber nicht erfüllt: Wir fanden den Klang zwar brauchbar und verständlich, aber nicht sehr voll und auch nicht laut genug. Klagen von Nachbarn sind also nicht zu erwarten, die dürften den Laptop bestenfalls bei offenen Fenstern hören.

Zusammenfassung

Der Multi-Media-Laptop Acer Aspire 5553G ist gut ausgestattet: Mit einem AMD-64-Bit-Quad-Core-Prozessor Phenom N930 und einer ATI Mobility Radeon HD 5650 Grafikkarte schafft er einen guten Windows Leistungsindex von 5,9 Punkten. 4 GB DDR3 Memory reichen auch für mehrere offene Anwendungen gleichzeitig. Die Festplatte ist mit 640 GB ebenfalls gut bemessen. Das WLAN 11bgn Modul funkt zwar nominal bis zu 300 Megabit, aber nur auf 2,4 GHz. Wenn dieses Frequenzband früher oder später überfüllt ist, kann damit nicht auf 5 GHz ausgewichen werden. Bluetooth, Infrarot und 3G-Schnittstellen sind nicht an Bord, wären bei Bedarf aber an den vier USB-Buchsen nachrüstbar. Das LED-Display wirkt hell und hat satte Farben, aber Full-HD wird nicht nativ dargestellt, weil dazu ein Display mit 1920x1080 Pixeln nötig wäre. Alles in allem ist der Acer Aspire 5553G aber eine schicke und flotte Maschine, die an keiner Stelle enttäuscht, aber auch in keiner Disziplin Rekorde bricht.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Ausstattung2,0 (Gut)
  3. Display3,9 (Ausreichend)
  4. Eingabegeräte2,5 (Gut)
  5. Temperatur1,8 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,4 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
  11. Praxis2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark067394 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage4550 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read7380 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write6151 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz61.4 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read67.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen14605 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2167 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7744 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4250 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)1738 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6364 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4114 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung365 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 38 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 13 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 43 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

37 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,037 kWh x 24,00 Cent = 19,45 EUR