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Acer All-in-One PC Tablets

Die Idee hinter den Acer All-in-One Geräten ist verlockend, wollen diese doch Desktop-PC und Tablet unter einen Hut bringen. Allerdings scheinen die Vorzüge beider Klassen nur in ihren Grundzügen zu harmonieren. Im Desktop-Modus überzeugen die Geräte mit einer gelungenen Bedienung, die wahlweise mit Maus und Tastatur, oder aber auch per Multi-Touchscreen erfolgen kann. Die zum Einsatz kommende Hardware ist den meisten Anwendungen gewachsen wenngleich nur vorsichtiges Multitasking betrieben werden kann, da der Arbeitsspeicher an dieser Stelle zumindest zum jetzigen Zeitpunkt einen kleinen Flaschenhals darstellt. Als Betriebssystem setzt der Hersteller auf minimal angestaubte Versionenvon Googles Android.

Die Displays der Acer All-in-One Geräte sind durchweg gelungen. Sowohl ihre Auflösung als auch Ausleuchtung überzeugen, weshalb auch das Streamen von Filmen im HD-Format immense Freude bereitet. Der integrierte Akku soll einen Betrieb jenseits der Steckdose ermöglichen und so den Tablet-Aspekt der Geräte hervorheben. Allerdings lassen sich die 22 Zoll großen Geräte zunächst nur schwer mitführen geschweige denn in der Bahn nutzen. Am Ehesten ist es noch denkbar, dass die Geräte im gewohnten Umfeld von Raum zu Raum getragen werden, aber selbst dies erweist sich wegen des vergleichsweise hohen Gewichts als unpraktisch. Daher sollten die Geräte eher als Desktop-PCs mit kleinen dreingaben verstanden werden.

Hinsichtlich ihrer Ausstattung ist den Acer All-in-One PCs nichts Gravierendes vorzuwerfen. Mit WLAN, Bluetooth, integrierter Webcam und einigen USB-Anschlüssen sind die wichtigsten Schnittstellen abgedeckt und auch die Videoausgabe kann dank HDMI bzw. MHL-Unterstützung auf anderen Displays erfolgen, wenn man es mal mehr als 21,5 Zoll sein dürfen. Der integrierte Akku ist zumindest in den anfänglichen Versionen eher unterdimensioniert und nicht mehr als ein nettes Gimmick. So interessant die Acer All-in-One Geräte zu diesem Zeitpunkt erscheinen, so fraglich ist auch, ob sich der Mobilitätsaspekt überhaupt ausreichend verbessern lässt. Dieser Weg führt ausnahmslos über einen besseren Akku und kleine Dimensionen der Geräte, was jedoch wiederum den Wert als Desktop-PC schmälern würde, da hierfür auch die gelungenen Displays kleiner ausfallen müssten.