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Ein Monat unterwegs mit dem Apple MacBook 12 Zoll

Klein, leicht und ausdauernd soll ein Notebook sein? Das 12 Zoll Apple MacBook erfüllt genau diese Anforderungen. Wir haben die 2016er Version des kompakten macOS Modells einen Monat lang im beruflichen sowie privaten Alltag genutzt. Mobil und stationär. In diesem Special ziehen wir unser Fazit nach dem ausgiebigen Langzeit-Test und beantworten die wohl wichtigste Frage. Lohnt sich der Kauf?

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Info: Der Inhalt dieses Artikels spiegelt die subjektive Meinung und die eigenen Nutzungserfahrungen des Autors wieder.

Weg mit dem Alten, her mit dem Neuen

Benchmarks, Labormessungen und Kalibrierungen sagen mehr als tausend Worte? In einem Testbericht mit synthetischen Prüfszenarien mag das zutreffen. Doch nur wenige Tester beschäftigen sich mehr als ein paar Tage mit einem Notebook wie dem 12 Zoll MacBook, außer sie legen es sich danach selbst zu. Während ich im letzten Jahr den zukunftsweisenden Neuling aus Cupertino in genau solch einem Szenario getestet habe, verfolge ich in diesem Jahr einen anderen Ansatz. Knapp einen Monat hat mich das MacBook begleitet. Nicht etwa als Zweitgerät. Mein Windows 10 Gaming-PC wurde abgeschaltet, das MacBook Pro für mobile Einsätze ausgetauscht und selbst mein iPad Pro musste für den abendlichen Serien-Konsum weichen.Spätestens nach dieser Auflistung meiner Geräte werden die ersten Zeigefinger nach oben gehen und ich werde in die „Apple Fanboy“ Schublade gesteckt. Ja, ich lebe zum Großteil im Apple-Universum. Kein Geheimnis. Das macht auch Sinn, schließlich harmonieren MacBook, iPhone, iPad und Apple TV optimal miteinander und vor allem auf einfachste Art und Weise. Daher spiegelt dieser Artikel natürlich auch meinen persönlichen Alltag mit den Apple-Geräten wieder. Dennoch verliere ich nicht meine neutrale Sichtweise auf die Technik, spreche Probleme laut aus und lasse euch Teil haben an den Vor- und Nachteilen des MacBook. Fangen wir an.Apple MacBook 2015Die erste Generation des 12 Zollers
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Ein Monat unterwegs mit dem Apple MacBook 12 Zoll (Bild 17 von 23)Bildquelle: Apple

Unsere Apple MacBook 12 Ausstattung

Für mein Praxis-Special habe ich mir das 12 Zoll MacBook mit einem 1,2 GHz Intel Core m5, für mich notwendige 512 GB Flash-Speicher und 8 GB Arbeitsspeicher ins Haus geholt. Da mir die klassischen Farben Silber, Gold und Space Grau bereits bekannt waren, griff ich zum neuen Roségold. Apple verwendet diese Farbe auch bei seinen iPhones und der Apple Watch. Keine waschechte Farbe für Männer, dennoch schön anzusehen. Der Preis von 1.799 Euro ist natürlich hoch für ein MacBook mit vergleichsweise niedrigen, technischen Spezifikationen. Doch ich erspare euch erst einmal eine Auflistung was man mit dem Geld hätte alles kaufen können. Apple Notebooks sind teuer. Doch auch das ist jedem Interessenten klar, der jemals einen Preisvergleich benutzt hat. Dennoch ist es das nahezu perfekte Feintuning seitens Apple und das gute Zusammenspiel aus Hardware und Software, was mich immer wieder zu einem MacBook (Pro) greifen lässt.Doch gehen wir weiter. Das Apple MacBook 12 Zoll setzt auf eine Display-Auflösung von 2.304 x 1.440 Pixel. Allerdings von macOS maximal skaliert auf 1.440 x 900 Pixel. Für mich zu wenig. Gut das sich im Netz so einige „Resolution“-Apps tummeln, mit denen ich die Auflösung problemlos auf 1080p FullHD aufstocken kann. Meiner Meinung nach sollte auch Apple über diese Option nachdenken, selbst bei einem kleinen Screen wie dem des MacBooks. Dennoch gehören die Retina-Displays von Apple aufgrund der guten Farbraum-Abdeckung, einer hohen Helligkeit und blickwinkelstabiler IPS-Technik zu den besten am Markt. Das wird auch von den meisten Testmagazinen bestätigt. Gefunkt wird über Bluetooth 4.0 und WLAN-ac. Letzteres beherrscht meine FritzBox und somit sind hohe Übertragungsraten an der Tagesordnung. Obwohl ich nur wenige Dateien im Netzwerk austausche, freut es mich, dass der Flash-Speicher (SSD) keinen Flaschenhals bildet. Über 1.000 MB/s können sich wirklich sehen lassen.Bisher konnten wir das Apple MacBook in den höchsten Tönen loben. Lüfterlos, nur 920 Gramm leicht, eine Bauhöhe zwischen 0,35 und 1,31 Zentimeter. All das ist möglich, weil nur ein einziger USB-C 3.1 Anschluss vorhanden ist, die Tastatur gänzlich überarbeitet und auch der Aufbau des Akkus optimiert wurde. Für viele Nutzer ein USB-No-Go, für Apple aber die Zukunft von heute und morgen. Auch nach 4 Wochen mit dem 12 Zoller bin ich mir noch immer unschlüssig, ob ich mich an den Port als Universalanschluss gewöhnen kann. Immerhin gab es bei Amazon für knapp 50 Euro einen sehr guten Adapter, der neben normalgroßen USB 3.0 Ports und HDMI auch einen Kartenleser besitzt. Für mich unverzichtbar in Hinsicht auf die Übertragung von Fotos von der DSLR Kamera. Mehr zum Thema USB-C und dessen Vor- und Nachteile im späteren Verlauf dieses Artikels.Leicht enttäuscht war ich von der verbauten 480p FaceTime Kamera alias Webcam. Beim aufgerufenen Preis des MacBook 12 hätte Apple hier auf jeden Fall 720p, besser noch 1080p bieten müssen. Das können schließlich auch die Pro-Modelle, die mit einem ähnlich hohen Preis zu Buche schlagen. Gut das ich die Webcam kaum nutze. Und die wenigen Video-Konferenzen innerhalb unserer Redaktion klappen auch gerade noch so mit 480p. Dennoch möchte ich dieses Manko nicht schönreden. Technik-Fans haben sicher mehr erwartet.

So sieht unser Alltag aus

Egal ob beruflich oder privat, Office-Anwendungen stehen ganz oben auf meiner Liste. Dabei nutze ich auf dem MacBook sowohl die Apple eigenen iWork-Programme wie Pages und Numbers, als auch Microsofts Office 365 Paket für Mac. Für simple Foto-Bearbeitung habe ich Adobe Photoshop Elements parat, vor allem wegen der vereinfachten Stapelverarbeitung von Bildern. Muss es etwas professioneller sein, greife ich zum stets aktuellen Photoshop CC. In Sachen E-Mails bin ich hin und her gerissen zwischen Mail und Microsoft Outlook.Oft stehe ich vor dem Problem, das formatierte HTML-Mails via Apple Mail am anderen Ende der Windows-Leitung nicht genauso ankommen, wie ich sie auf dem Mac vor mir sehe. Vor allem Signaturen und Inline-Bilder sind eine Schwierigkeit. Reiner Text hingegen verursacht diese Fehler nicht. Outlook kommt damit besser klar, ist allerdings auch deutlich ressourcenhungriger als die Apple-Software. Vielleicht sollten sich Apple und Microsoft mal an einen Tisch setzen, um das Formatierungsproblem in Mails die zwischen macOS und Windows ausgetauscht werden zu klären, denn in einer modernen Zeit der Kreativen sehen notgedrungene Plain-Text-Mails einfach zu langweilig aus.Ein Monat unterwegs mit dem Apple MacBook 12 Zoll (Bild 1 von 23)Bildquelle: Apple
Videos bearbeite ich vergleichsweise selten. Wenn dann reicht jedoch der Griff zu iMovie, das von Jahr zu Jahr immer mehr Möglichkeiten aufweist um professionelle Videos zu kreieren. Allerdings spielt die Prozessor-Leistung hier eine wichtige Rolle und der verbaute Intel Core m5 ist in diesem Szenario nicht die beste Wahl. Die Wartezeiten bis zum erfolgreichen Rendern sind einfach zu lang im Vergleich zu den Core-i-Chips. Wer also öfter sein Filmmaterial bearbeiten will, der sollte eventuell zu einem MacBook Pro greifen oder eben genug Geduld mitbringen.

Nur ein USB-C Anschluss. Ist das die Zukunft?

Heutzutage ist nahezu alles kabellos. Mäuse, Internet, Monitore, Festplatten und Co. Doch leidet beim meisten Zubehör entweder die Übertragungsqualität oder der eigene Geldbeutel unter dem Mehrwert der Ungebundenheit. Sicher werden auch in Zukunft immer bessere Technologien entwickelt, die nicht nur zufriedenstellend, sondern auch günstig sind. Heutzutage greift Otto Normalverbraucher aber immer noch zum klassischen USB-Stick, der SD-Speicherkarte aus der Kamera oder zum HDMI Kabel, um den Fernseher mit dem Notebook zu verbinden. Letzteres lässt sich aktuell immerhin elegant über Funktionen wie Wireless-Display, DLNA und Ähnliches lösen. Wer im Apple Universum lebt und zusätzlich zum MacBook ein Apple TV verwendet, hat es noch einfacher. Natürlich reichen in den meisten Fällen auch ein moderner Smart-TV oder bekannte Streaming-Stationen aus.Wie bereits in der Einleitung erwähnt, fällt es mir schwer mit nur einem USB-C Port zu leben. Meine Hardware ist jeher auf kabelgebundene Lösungen ausgerichtet. Und ich bin nicht der einzige, der noch gerne mal ein LAN-Kabel anschließt oder eine Maus mit Kabel nutzt. Nicht zuletzt, weil ich mir keine Sorgen um das Wechseln von Batterien oder Aufladen von Akkus machen möchte. Dennoch bin ich ein großer Fan von USB-C. Beidseitig nutzbare Stecker, schnelle Übertragungsraten und eine mittlerweile weit verbreitete und zukunftstaugliche Multifunktions-Schnittstelle. Doch das passende Zubehör fehlt. Es wird noch eine ganze Weile dauern, eh sich USB-Sticks, externe Festplatten oder einfache Funk-Empfänger für Mäuse mit USB-C Anschluss verbreitet haben. Und selbst wenn, ist ein Port einfach zu wenig. Vor allem in Hinsicht darauf, dass über diesen das MacBook auch geladen wird.Ein Monat unterwegs mit dem Apple MacBook 12 Zoll (Bild 21 von 23)Ein Monat unterwegs mit dem Apple MacBook 12 Zoll (Bild 20 von 23)Bildquelle: notebookinfo.de
Apple sieht das Szenario mit dem MacBook ganz einfach. Ins Internet verbindet ihr euch via WLAN. Externe Mäuse und Tastaturen benötigt ihr nicht, die sind an Bord. Wenn doch, gibt es passende Apple Hardware, die sich über Bluetooth mit dem Notebook verbindet. Ihr wollt das MacBook mit einem Monitor verbinden? Dafür solltet ihr euch am besten einen Apple TV zulegen. Ebenso wird der Umgang mit WLAN-Festplatten oder der iCloud empfohlen. Und Fotos schießt man heutzutage fast eh nur noch mit dem Smartphone und auch das iPhone lagert die Bilder einfach in der Cloud ab und synchronisiert sie so auf euer MacBook.Für mich in diesem Fall kein Problem. Ich nutze fast all diese Geräte, habe mein Universum bereits aufgebaut. Ist das MacBook allerdings euer erstes Apple-Device, müsst ihr euer technisches Umfeld optimieren. Am günstigsten seid ihr mit einem Universal-Adapter unterwegs. Solche gibt es zwischen 30-60 Euro in Massen bei Amazon, eBay und Co. Wer sich den Kabelsalat am Arbeitsplatz ersparen möchte, kann auch zu größeren USB-C Docking-Stationen greifen, für die ihr allerdings oftmals mehr als 150 Euro auf den Tisch legen müsst. In jedem Fall gibt es elegante Lösungen für jeden Nutzertypen am Markt. Wireless oder kabelgebunden. Teuer oder günstig. Für einen der beiden Wege werdet ihr euch entscheiden. Denn nur so ist produktives Arbeiten mit dem MacBook als Hauptgerät und Desktop-Ersatz meiner Meinung nach wirklich möglich.Für alle Apple ThunderBolt Display Nutzer legen wir nun eine Schweigeminute ein. Derzeit besteht keine Möglichkeit den knapp 1.000 Euro teuren Bildschirm mit dem MacBook 12 zu verbinden. Auch Apple selbst gibt im Online-Shop an, dass keine Kompatibilität besteht. Es wäre also Zeit für ein neues Apple-Display mit USB-C Anschluss. Schade nur, dass Apple die Thunderbolt-Monitor-Sparte im Juni 2016 eingestampft hat. Vielleicht sehen wir ja bald auch neue iMac Modelle mit USB-C In/Out, die man dann eventuell auch als externen Monitor für das MacBook verwenden kann. Das allerdings wäre ein vergleichsweise teures Vergnügen. Besser wäre ein neues Apple Display, vielleicht sogar mit 5K Auflösung. Bis dahin solltet ihr euch also eher nach Display mit HDMI oder DisplayPort Anschluss umsehen. Hierfür stehen auch die entsprechenden Adapter für das MacBook zur Verfügung.

Die Tastatur. Vorteil oder Problemzone?

Für allem als Journalist ist das Keyboard des Notebooks eines der wichtigsten Kaufkriterien. Ähnlich wie beim Umgang mit dem USB-C Anschluss war auch der Wechsel auf die flache Tastatur des MacBook mit gewissen Umstellungen verbunden. Am Windows PC nutze ich verschiedene, mechanische Tastatur von Razer und Logitech. Am MacBook Pro habe ich im mobilen Betrieb natürlich auf eine externe Lösung verzichtet, im Desktop-Betrieb dann ein kabelgebundenes Apple Keyboard angeschlossen. Schon der stetige Wechsel zwischen hohen und flachen Tasten kann einem zu schaffen machen. Gut also, dass ich mich nun einen Monat lang komplett auf eine Tastatur konzentrieren konnte. Sie ist flach, sehr flach. Doch das dürfte bereits seit der 2015er Generation des MacBook bekannt sein. Vor allem der von Apple entwickelte Butterfly-Mechanismus trägt dazu bei.
Unterm Strich ist der extrem kurze Hub der Tasten in den ersten Tagen sehr gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich allerdings vergleichsweise schnell mit der Aufmachung anfreunden und würde abschließend sogar sagen, dass ich das MacBook Keyboard vermisse. Auch wenn viele Kollegen behaupten dem 12-Zoller hätten 2-3 Millimeter mehr Hub nicht geschadet. Wenn ihr also das MacBook als euer Hauptarbeitsgerät nutzt, werdet ihr eure Freude mit der Tastatur haben. Wechselt ihr hingegen öfter die Eingabegeräte, könnte euch irgendwann entweder eure externe oder die interne Tastatur des MacBooks durch die ständige Umgewöhnung nerven.

Intel Core M. Gut durchdacht oder Rohrkrepierer?

Vor allem die neueren 2-in-1 Modelle – also die Mischung aus Notebook und Tablet – setzen auf die Core M Prozessoren von Intel. Größter Vorteil: Ein Gerät mit hoher Leistung, ohne Lüfter. Zudem profitiert Apple davon, den Chip optimal auf das Verhalten des MacBook optimieren zu können. Rein subjektiv konnte ich in meinem Office-Alltag keine Einschränkungen in Sachen Performance feststellen. Die Mehrleistung, die ein Intel Core i5 Prozessor ermöglichen könnte, wird gut durch die hohe Geschwindigkeit des Flash-Speichers kompensiert. Dabei ist es natürlich klasse vor einem Gerät zu sitzen, das keine Geräusche von sich gibt. Doch ehrlich gesagt hat mich der Lüfter meines MacBook Pro oder eines MacBook Air nie wirklich gestört. Schließlich sitze ich selten in so ruhigen Umgebungen, wo mich ein Lüfter ablenken würde.Wenn ich allerdings in den Multimedia-Alltag wechsle, und dafür reicht schon das Streaming via Netflix und Co., wird das kleine 12 Zoll MacBook deutlich wärmer als gedacht. Doch auch das würde mich nicht direkt von einem Kauf eines Core M Notebooks abbringen. Ich weiß das die extrem flache Bauweise des MacBook auch dem Prozessor zu verdanken ist. Bei einem Investment von über 1.500 Euro verursacht der Core M Chip bei mir allerdings Bauchschmerzen. Ich weiß auch, dass die Leistung für Office-Arbeiten und den Multimedia-Konsum ausreicht. Aber bei einen solch hohen Preis will ich eigentlich für jegliche Anwendungs-Szenarien gerüstet sein. Und auch wenn ich es heute noch nicht brauche, würde mich ein Intel Core i5 Prozessor nachts ruhiger schlafen lassen. So wie es mit den Pro und Air Modellen der Fall sein würde.Ein Monat unterwegs mit dem Apple MacBook 12 Zoll (Bild 23 von 23)Ein Monat unterwegs mit dem Apple MacBook 12 Zoll (Bild 19 von 23)Bildquelle: Intel
Doch das Problem liegt nicht an Apple. Als Technik-Journalist haben sich die Schwachstellen, die geringere Leistung sowie die schlechte Optimierung anderer Hersteller in Zusammenhang mit dem Core M Chip bei mir so eingebrannt, dass ich kaum Positives mit dieser Prozessor-Serie verbinden kann. Genauso würde ich nie zu einem Intel Pentium, Atom oder Celeron greifen. Nicht in einem preisintensiven Premium-Notebook. Vielleicht hätte sich Intel beim Marketing von Apple eine Scheibe abschneiden sollen. Denn das zum Core M ist meiner Meinung nach stark nach hinten losgegangen.

Mein Fazit nach 4 Wochen

Abschließen muss ich mir und euch die wohl wichtigste Frage beantworten. Wer sollte sich das MacBook zulegen? Ihr seid ständig unterwegs und ein Tablet bietet euch nicht genügend Funktionsumfang, um euren Office- und Multimedia-Alltag zu meistern? Genau dann könnte sich der Griff zu einem 12 Zoll Apple MacBook richtig lohnen. Lüfterlos und leicht wie ein Tablet, schnell und leistungsstark wie ein Notebook. Vom klassischen Textdokument bis hin zur abendlichen Netflix-Session wird euch der kompakte Laptop ein guter Begleiter sein. Lange Akkulaufzeit und ein helles Retina Display inklusive. Zudem ausgestattet mit einer sehr guten, wenn auch Anfangs gewöhnungsbedürftigen Tastatur.Wenn ihr euer Zubehör meist kabellos betreibt, dann wird euch auch der einzelne USB-C Anschluss kein Dorn im Auge sein. Und wenn ihr doch Aufstocken wollt, gibt es günstige Adapter und Docks in Massen. Von Apple selbst und auch für Drittanbietern. Doch der größte Unterschied und somit auch der größte Vorteil gegenüber klassischen Notebooks sind die Bauhöhe und das Gewicht. In meinen 4 Wochen mit dem MacBook hatte ich nicht das Gefühl ein Notebook in der Tasche zu haben. Der Umgang mit dem 12 Zoller war ein ganz anderer. Das hat mich wirklich begeistert.Für mich privat stehen nun zwei Optionen offen, auf die ich vor dem Kauf warte. Entweder Apple setzt auch im MacBook 12 zukünftig auf Intel Core i5 und Core i7 Prozessoren oder aber das MacBook Air erhält ein Retina Display. Spätestens dann würde ich sofort und ohne Bedenken zuschlagen. Wer aber mein „Kindheitstrauma“ mit dem Intel Core M Chip nicht teilt, dem kann ich das kleine MacBook wärmstens empfehlen.