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Smartphone Kaufberatung - Das richtige Smartphone finden

Die Wahl des passenden Smartphones wird mit unserer Kaufberatung zum Kinderspiel. Wir erklären alle Begriffe auf leicht verständliche Weise und begleiten Sie bei der Auswahl. Wer heute ein Smartphone kaufen will, der sieht sich mit unzähligen Herstellern konfrontiert. Es gibt Smartphones die bereits für unter 100 Euro zu haben sind, aber auch Geräte die über 700 Euro kosten. Als Laie fällt es oftmals schwer das richtige Modell zu finden. Wir helfen beim Smartphone-Kauf!

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Empfehlungen: Einsteiger-, Mittelklasse- oder Highend-Modell

Welche Ansprüche stellt man selbst an das Smartphone und für welche Einsatzzwecke möchte man es hauptsächlich nutzen? Will man bei Fahrten unterwegs auch gerne mal einen Film schauen oder gar die neuesten Mobile Games genießen? Möchte man ein möglichst großes Display haben und legt auf eine besonders lange Akkulaufzeit wert? In unserer Kaufberatung geben wir eine Übersicht über Modelle der verschiedenen Preisklassen und die Unterschiede zwischen günstigen Einsteiger-Geräten, Mittelklasse-Modellen und Highend-Smartphones, sowie über die drei führenden Betriebssysteme: Apples iOS, Googles Android und Microsoft Windows 10 Mobile.

Smartphones in verschiedenen Größen beim Display.Bildquelle: notebookinfo.de | st
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Übersicht: Die Wahl des richtigen Smartphones gestaltet sich aufgrund der Anzahl an unterschiedlichen Modellen als schwierig.

Je nach Anwendungsgebiet und den verfügbaren finanziellen Mitteln, stehen unterschiedliche Kategorien bei Smartphones zur Wahl. Wir geben eine Übersicht über empfohlene Einsteiger-Geräte, die Mittelklasse und den Highend-Bereich, inklusive Alternativen für die unterschiedlichen Betriebssysteme.

Einsteiger-Smartphones (Surfen, Mails checken sowie Facebook, Twitter & Co.)
Wer mit dem Smartphone vor allem mobil ins Internet will, Mails checken und die Social Networks erleben möchte, der kann bereits mit Smartphones im Bereich von unter 200 Euro glücklich werden. Hier gibt es allerdings Einschränkungen bei der Kameraqualität und dem verfügbaren Speicherplatz, sowie der Displaygröße- und Auflösung. Wer nach einem nahezu idealen Einsteigergerät sucht, der sollte sich das Motorola Moto G der 3. Generation mit Google Android oder das Microsoft Lumia 650 mit Windows 10 Mobile etwas näher ansehen. Alle genannten Smartphones bieten für Einsteiger-Modelle ordentliche Displays an und überzeugen auch in Sachen Leistung für die genannten Einsatzbereiche.

Wer es noch etwas günstiger haben möchte, der sollte das Moto E der 2. Generation und Huawei Honor 4X mit Android oder das Microsoft Lumia 640 und Microsoft Lumia 550 mit Windows Phone 8.1 und Windows 10 Mobile in die nähere Auswahl mit einbeziehen.

Mittelklasse-Smartphones (Für Anspruchsvollere Anwender und 3D Spiele)
Smartphones im Preisbereich von rund 200 bis 450 Euro zählen zur Mittelklasse. Hier kann man einerseits etwas ältere und damalige Highend-Modelle relativ günstig abstauben, wie etwa das LG G4 mit Android oder auch ein iPhone 5s für unter 400 Euro. Ansonsten präsentieren sich viele verschiedene Hersteller und Modelle in diesem mittleren Preissegment. Neben den erwähnten Geräten kann man hier für Windows 10 Mobile Nutzer das Nokia Lumia 950 hervorheben, wobei dies sogar das Top-Modell ist. Dennoch kann man bereits für unter 400 Euro an das Smartphone gelangen. Wer stattdessen nach einem Android Modell sucht, der sollte sich das Samsung Galaxy S6, das Motorola Moto X Style, das HTC One M9 und das Huawei P9 Lite etwas näher anschauen und unsere Testberichte für die verschiedenen Vor- und Nachteile studieren.

Highend-Smartphones (Für Begeisterte, die nach der neuesten Technik suchen)
Nach oben hin gibt es beim Preis fast keine Grenzen, angefangen bei rund 450 Euro aufwärts bis hin zu 800 Euro und mehr ist man dabei. Hier finden sich die aktuellen Flaggschiffe von Samsung, wie das Galaxy S7 Edge und das HTC 10 oder Sony Xperia Z5 Premium, die mit guten Kameras und viel Leistung und einem großen Display für Filme, Serien, Spiele und alle anderen Aufgaben bestens gerüstet sind und mit Android als Betriebssystem daher kommen. Eine weitere Alternative ist das extrem hochauflösende LG G5. Für Windows 10 Nutzer ist das Nokia Lumia 950 bei knapp 400 Euro das aktuelle Top-Modell, welches auch noch im Handel zu haben ist. Bei allen Modellen erhält man sowohl sehr gute Leistung als auch ein großes Display und eine klasse Kamera für Smartphone Verhältnisse.

Wer nach guter Leistung sucht, aber etwas weniger Geld zur Verfügung hat. Der kann einen Blick auf das Huawei P9 werfen, welches eine gute Leistung mit einem mittleren Preis für Android Smartphones verbindet. Wer nach edler Optik und einem Metallgehäuse bei einem Android Smartphone sucht, für den ist die A-Reihe von Samsung von Interesse. Hier gibt es mit dem Galaxy A3 (2016) und dem Galaxy A5 (2016) das passende Modell für jeden Geldbeutel.

Wer ein Smartphone von Apple sucht, der findet in diesem Preisbereich auch die aktuellen Top-Modelle iPhone 6s und iPhone 6s Plus. Hier hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Größen und bekommt in jedem Fall ein Smartphone mit Top-Leistung, hochwertiger Verarbeitung und einer sehr guten Kamera geliefert. Auch ausgefallene Wünsche können im hochpreisigen Segment befriedigt werden, etwa von LG mit dem G Flex 2, einem Smartphone mit gebogenen Display, welches besonders bei Filmen und Spielen einen erstklassigen Eindruck hinterlässt und mit dem man besonders aus der Menge herausstechen kann. Alternativ greift man zum bereits erwähnten Samsung Galaxy S7 Edge, welches ein zusätzliches Seitendisplay mit sich bringt.

Betriebssysteme: iOS, Android & Windows Phone

Smartphones sind in der Regel mit einem der drei großen mobilen Betriebssysteme ausgestattet: Apple iOS, Google Android oder Microsoft Windows 10 Mobile. Bei der Vielfalt an verfügbaren Apps gibt es die größte Auswahl bei iOS und Android zu finden, bei Windows Phone muss man hingegen auf einige Apps verzichten, die bei der Konkurrenz vorhanden sind. Wer sich am meisten für Games interessiert, der ist aktuell noch bei iOS am besten aufgehoben. Wer hingegen gerne Anpassungen am System vornimmt und auf Individualisierung steht, der sollte auf Android setzen. Windows 10 Mobile hingegen ist eine Mischung aus beiden Plattformen, nicht ganz so verschlossen wie iOS, aber auch nicht so offen für Änderungen und Modifikationen wie etwa Android. Das Zusammenspiel von Windows 10 und der professionelle Einsatz im Bereich VPN und in Firmen ist einer der großen Pluspunkte bei Windows . Im folgenden geben wir eine genauere Übersicht über alle drei Plattformen, sowie deren Vor- und Nachteile.

Apple iOS

iOS findet sich ausschließlich auf Smartphones und Tablets von Apple wieder. Das günstigste Verkaufsmodell von Apple ist aktuell das iPhone SE für unter 500 Euro. Man steigt hier also schon fast direkt in den Highend-Bereich ein. Wer nur 200-300 Euro zur Verfügung hat, der kann maximal ein gebrauchtes oder älteres Modell erwischen. Der Vorteil bei iOS liegt darin, dass viele Apps als Universal App verfügbar sind und somit nur einmal gekauft werden müssen und sowohl für iPhone als auch iPad fortan genutzt werden können. Überhaupt gibt es viele positive Synergien, wenn man mehrere Apple Produkte zusammen verwendet, darunter der kabellose Austausch von Medieninhalten zum Streaming, Backup-Optionen via iCloud, gesammelte Lesezeichen beim Surfen im Web und viele weitere nützliche Features. Ein iPhone ist außerdem sehr leicht zu bedienen und auch für Einsteiger direkt verständlich.

Die Gefahr etwas komplett zu verstellen oder falsch einzustellen existiert fast nicht. Die Auswahl an Apps im App Store ist sowohl was die Anzahl, als auch was die Qualität begrifft extrem hoch. Es gibt auch immer noch diverse Apps die exklusiv oder zumindest zeitlich exklusiv nur im App Store zu finden sind. Dies macht sich vor allem bei Spielen bemerkbar. Der Nachteil ist neben dem hohen Einstiegspreis auch die Tatsache, dass man nicht einfach Daten auf das iPhone kopieren kann, nachdem man es etwa an einem PC angeschlossen hat, auch die Veränderung der Oberfläche ist nur sehr eingeschränkt möglich. Wer großen Wert darauf legt, die Oberfläche an die eigenen Wünsche anzupassen und umgestalten zu können, der ist bei Googles Android besser aufgehoben.

Google Android

Die größte Verbreitung bei Smartphones haben Modelle mit Googles Android als Betriebssystem. Die Oberfläche des Systems wird dabei häufig optisch unterschiedlich ausfallen, da viele Hersteller wie etwa HTC und Samsung zum Teil optisch starke Veränderungen am Grunddesign vorgenommen haben. Smartphones mit Android lassen sich in der Regel optisch an die eigenen Wünsche anpassen. Man kann nicht nur Symbole anders anordnen oder Hintergründe ändern, sondern das komplette Erscheinungsbild modifizieren. Egal ob es um den Sperrbildschirm, die Homescreens oder das Aussehen von Schriften und Icons geht. Für Bastler ist Android mit Abstand die beste Wahl und auch die Bedienbarkeit ist inzwischen sehr einfach geworden. Wer allerdings größere Eingriffe vernehmen möchte, der sollte sich zuvor genauestens mit der Materie beschäftigen, da ansonsten auch Beschädigungen am System möglich sind.

Die Auswahl an zur Verfügung stehenden Apps ist ebenfalls sehr groß, auf einige Spiele und ausgewählte Apps aus Apples App Store muss allerdings noch verzichtet werden oder aber es muss länger auf eine Umsetzung gewartet werden. Die wichtigsten Apps sind allerdings auch im Play Store verfügbar. Noch dazu lässt sich nicht jede App auch auf jedem Smartphone ausführen, manche gibt es etwa exklusiv für Modelle von Samsung wie etwa Applikationen von Sky oder aber nur für besonders leistungsstarke Modelle und nicht etwa für die günstigeren Einstiegsgeräte mit Android.

Windows 10 Mobile / Windows Phone

Während Microsoft mit Windows die Welt der Desktop-Rechner klar dominiert, sieht es im Bereich der Tablets und Smartphones noch anders aus. Seit Jahren ist der Softwareriese aus Redmond dabei sich Marktanteile zu sichern und mit dem neuen Update auf Windows 10 Mobile bewegt man sich auch zunehmend in die richtige Richtung. Apple und Google sind bereits deutlich länger auf Smartphones vertreten und haben in Sachen App-Vielfalt und Features des Betriebssystems noch die Nase vorn. Microsoft hat durch die damalige Übernahme von Nokia aber einen erfahrenen Traditionshersteller auf seine Seite gezogen und arbeitet mit Nachdruck an einer stetigen Erweiterung und Verbesserung von Windows Phone und Windows 10 Mobile. Mit seiner Kacheloberfläche bzw. den so genannten Live Tiles unterscheidet sich das Design recht deutlich von iOS und Android. Windows bietet aber auch Vorteile gegenüber iOS und Android an, zwar ist die Auswahl an Apps deutlich geringer, aber dafür finden sich für Business Anwender und Nutzer des Smartphones im Arbeitsalltag auch passendere Apps im Store wieder.

So lassen sich Windows 10 Smartphones auch im Unternehmen ideal einsetzen und spezielle Software kann durch die IT-Abteilung auf die Dienstgeräte direkt installiert werden. Egal ob es sich um unternehmensspezifische Apps oder Zertifikate handelt, diese können sogar auf die privaten Geräte der Mitarbeiter installiert und beim Ausscheiden auch wieder per Fernzugriff entfernt werden und das ohne die privaten Daten des Besitzers zu löschen. VPN-Funktionen und der sichere Zugriff auf Unternehmensdaten sind ebenfalls bequem und einfach möglich. Das Zusammenspiel zwischen Windows 10 und Windows 10 Mobile wurde ebenfalls stark verbessert und enger verzahnt. Egal ob es um einfache synchronisierte Dinge wie das Design auf dem Windows Tablet und Windows Phone geht oder um Lesezeichen im Edge Browser. In Sachen Anpassungen der Oberfläche ordnet sich Windows Phone wiederum zwischen iOS und Android ein.

Display: Was ist bei der Wahl der Displaygröße zu beachten.

Die Wahl der Display-Größe sollte von denen eigenen Vorlieben abhängig gemacht werden. Kleine Bildschirme können Vorteile bei der Bedienung mit sich bringen, größere Displays stellen einfach Bilder, Videos und Spiele besser in Szene und auch das Lesen von Texten wird häufig etwas einfacher gestaltet, die Bedienung mit einer Hand ist dann aber meist nicht mehr möglich. Je größer das Display ist, desto höher sollte auch die Auflösung sein, Kontrastwerte und Helligkeit spielen ebenfalls eine Rolle. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass das Display dem IPS oder AMOLED Standard entspricht, was für eine Blickwinkelunabhängigkeit in gewissen Maße sorgt. Ein Display-Schutz wie Gorilla Glas ist ebenfalls hilfreich und bewahrt den Bildschirm in gewissem Rahmen vor Kratzern. Die meisten Käufer verbringen viel Zeit damit am Tag auf ihr Handy Display zu schauen, daher sollte man bei der Wahl des Modells entsprechend viel Wert auf ein gutes Display legen.

Bei der reinen Größe des Displays spielt die eigene Vorliebe die entscheidende Rolle. Häufig hilft es, sich verschiedene Modelle im Geschäft vor Ort erst einmal anzusehen und sich so einen Überblick zu verschaffen. Einige bevorzugen kleinere Smartphones und Displays um das Handy mit einer Hand bedienen zu können, andere wünschen sich möglichst viel Platz und haben auch kein Problem mit Displays die eine Größe von 5 oder 6 Zoll aufweisen. Der Trend selbst geht klar zu immer größeren Bildschirmen. Um möglichst alle Käuferkreise zufriedenzustellen, bieten viele Hersteller inzwischen 2, 3 oder noch mehr Varianten ihrer Top-Modelle an. In der Regel zeigen die kleineren Versionen etwas abgespeckte Hardware und ein entsprechend kleineres Display.

Die Max oder Plus-Versionen hingegen sind häufig sogenannte Phablets (Eine Stufe zwischen Smartphone und Tablet aufgrund der großen Displayfläche) und haben eine Bildschirmdiagonale von 5,5 oder mehr Zoll zu bieten. Die meisten Smartphones bewegen sich allerdings im Bereich von 4,5 bis 5,5 Zoll.

Der erste Schritt der Kaufentscheidung ist nach der Wahl der Displaygröße abgehakt, dabei sollte man aber auch die Auflösung des Bildschirms nicht außer Acht lassen. Je höher die Auflösung desto schärfer ist das Bild auf dem Smartphone Bildschirm. Die meisten Modelle setzen inzwischen auf HD fähige Auflösungen. Somit trifft man sehr häufig auf Auflösungen wie 1.280 x 720 Pixel oder 1.920 x 1.080 Pixel. Bei High-End-Modelle sehen wir zudem immer häufiger eine Quad-HD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel. Hohe Auflösungen ermöglichen den Genuss von HD-Videos oder 4K-Filmen in voller Pracht, sowie eine einfachere Betrachtung von Webseiten, ohne auf die Zoom-Funktion des Browsers zurückgreifen zu müssen. Allerdings kann eine zu hohe Auflösung auch für eine geringe Akkulaufzeit sorgen. Ein gutes Smartphone mit einer Displaygröße von 4,7-Zoll oder mehr sollte aber in der Regel mindestens eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel aufweisen.

Die Hintergrundbeleuchtung wird bei allen Geräten von so genannten LEDs übernommen. Dabei sollte man sich nicht von Wörtern wie Retina-Display oder Super AMOLED verwirren lassen. Was zählt ist die bereits erwähnte Auflösung und die Helligkeit des Bildschirms. Bei Notebooks und Tablet PCs liegt letztere bei durchschnittlich 300 bis 400 nit oder auch Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Bei hochwertigen und teuren Smartphones liegt der Wert mit 400+ Candela meist darüber. Generell gilt: Umso höher die Helligkeit eines Smartphone-Displays, desto besser die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung. Durch Technik der kapazitiven Displays erhält man derzeit nur Smartphones mit glänzender Bildschirmbeschichtung. Eine Entspiegelung kann nur durch zusätzliche Displayfolien erzeugt werden, die zwischen zwei und fünf Euro kosten, je nach Größe des Bildschirms.

Prozessor: Welches Modell bietet welche Leistung

In den meisten aktuellen Smartphones findet man Prozessoren (CPU) mit zwei, vier oder acht Kernen. Häufig als Dual-Core, Quad-Core und Octa-Core betitelt. Die Anzahl der verbauten Kerne alleine gibt nur wenig Aussagekraft darüber, ob es sich um einen wirklich guten Prozessor handelt. Denn auch Dual-Core Prozessoren können Modellen mit vier Kernen deutlich überlegen sein. Die Taktrate und das verbaute Modell spielen am Ende die größere Rolle. Die meisten CPUs basieren auf so genannter ARM-Technik und tragen die Bezeichnung „Cortex“ im Namen. Einige Hersteller - darunter auch Apple - benennen die eigenen Prozessoren allerdings anders. So kann es gut sein, dass die Begriffe Apple A9 oder Qualcomm Snapdragon in der Beschreibung der CPUs enthalten sind. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass das Smartphone mindestens über einen Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 GHz oder mehr verfügen sollte.

Der Arbeitsspeicher (RAM) sollte mindestens 2 GB betragen, besser sind inzwischen sogar 3 GB oder bei absoluten Top-Modellen sogar 4-6 GB. Somit wird gewährleistet, dass Programmstarts schnell von statten gehen und auch aktuelle Apps (Applikationen) problemlos installiert und ausgeführt werden können. Wer mit dem Smartphone nur ab und an Mails abrufen und hin und wieder Kleinigkeiten im Web nachschlagen will, der kann auch mit 512 MB RAM und einer Taktrate von rund 1 GHz noch halbwegs zurechtkommen. Allerdings muss man in diesem Fall auch mit Verzögerungen oder einer hakeligen Bedienung leben.

Ähnlich wie bei Tablets werden auch Smartphones mit verschiedenen Sensoren ausgestattet. Eines der wichtigsten Bestandteile ist der Lagesensor. Er erkennt ob das Gerät im Hoch- oder Querformat bedient wird und passt den Bildschirminhalt dahingehend an. Viele Webseiten oder Filme lassen sich im Querformat besser betrachten, da sie auf einem Breitbildformat basieren. Oft wird der Lagesensor auch zur Steuerung von Spielen genutzt. Ein Rennwagen kann beispielsweise durch das Neigen des Smartphones nach links beziehungsweise rechts über die Rennbahn gelenkt werden. Ein Gyrosensor erkennt zudem wie schnell sich das Smartphone fortbewegt, was zur Bestimmung der Geschwindigkeit in Navigationsprogrammen vom Vorteil ist.

Die Beleuchtung des Bildschirms wird oft über einen Helligkeitssensor automatisch bestimmt. Je heller die Umgebung, umso heller das Display. Für die Navigation verfügen die meisten Smartphones außerdem über ein GPS-Modul, auch Begriffe wie A-GPS und GLONASS sind inzwischen häufiger zu lesen. A-GPS steht dabei für Assisted GPS, was eine verbesserte Präzision bei der Navigation mit sich bringt. GLONASS ist das Navigationssystem Russlands bzw. das Gegenstück zum Amerikanischen GPS. Neben GPS und GLONASS existieren auch noch Beidou für China und das europäische Galileo-System. Unterstützt ein System mehrere Navigationssysteme, ist eine höhere Präzision und Ausfallquote sichergestellt.

Verarbeitung & Akku: Stromsparmodus und Schutz vor Wasser und Staub

Die Akkulaufzeit bei Smartphones ist abhängig von der Kapazität der verbauten Batterie und den Anwendungsszenarien der Nutzer. Dabei sind erst einmal grundlegende Unterschiede beim Stromverbrauch des Betriebssystems festzustellen. In einigen Situationen kann das Google Android OS mehr Strom verbrauchen als Apples iOS oder Microsoft Windows 10 Mobile und anders herum. Außerdem benötigen größere Bildschirme mehr Energie als kleine. Weitere Faktoren sind die Nutzung von kabellosen Verbindungsmöglichkeiten wie GPS, UMTS (3G), LTE (4G), WLAN und Bluetooth. Umso mehr dieser Schnittstellen aktiv sind, umso höher fällt der Stromverbrauch und umso kürzer die Akkulaufzeit aus. Bei einer ausgiebigen und praxisnahen Nutzung sollte ein Smartphone einen Arbeitstag (8 Stunden) ohne Akkuladung aushalten. Telefonate verbrauchen dabei weniger Strom als das Surfen im Internet oder Abrufen von Emails. Daher werden von Herstellern wie Apple oder Samsung die möglichen, maximalen Gesprächszeiten als Werbemittel eingesetzt. Und während diese häufig zwischen 14 und 24 Stunden liegen, ist der Akku eines Smartphones bei der intensiven Nutzung des Browsers inklusive aktiver Datenverbindung meist nach 6-10 Stunden verbraucht.

Da die Akkulaufzeit für Käufer zusehends wichtiger geworden ist, setzen viele Hersteller inzwischen auf spezielle Stromsparmodi. Einerseits werden hier nur Basiseinstellungen ab einem gewissen Prozentsatz beim Akku einfach verändert, wie etwa die Displayhelligkeit, die Hintergrunddienste oder die Taktfrequenz des Prozessors. Beim Samsung Galaxy S7 und HTC 10 sind hingegen noch weiterführende Stromsparmodi integriert worden. Dabei wird die Oberfläche auf das nötigste in Sachen Features und Design reduziert, was z.B. eine Schwarz-Weiß Oberfläche nach sich zieht und nur noch den Zugriff auf Telefonate und SMS ermöglicht. Dadurch wird aber sichergestellt, dass man noch für viele Stunden erreichbar bleibt, auch wenn der Akku sich bereits unter einem Wert von 10% befindet.

Das Gewicht bei Smartphones kann in der Regel vernachlässigt werden, da es auf dem Markt kein Modell gibt das wirklich als zu schwer zu bezeichnen wäre. Bei Tablets spielt das Gewicht aufgrund der erhöhten Größe eine wichtigere Rolle. Wichtiger sind für viele inzwischen die Wahl der eingesetzten Materialien und die Verarbeitungsqualität selbst. Apple, HTC, Huawei und Co. setzt meist auf hochwertige Materialien wie Saphirglas und Aluminium. Die meisten anderen Hersteller - vor allem die für günstige Smartphone - setzen aus Kostengründen auf Kunststoff. Die Materialwahl hat aber auch nur bedingt einen Einfluss auf die Verarbeitungsqualität, denn auch Kunststoff-Gehäuse in matter Farbgebung (Microsoft Lumia Modelle) können durchaus schick aussehen und hinterlassen einen guten Eindruck.

Bei Samsung setzt man nun ebenfalls immer häufiger auf Gehäuse aus Glas oder Metall beziehungsweise einer Mischung aus beiden, wie etwa bei der Galaxy A-Serie und dem neuen Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge. Bei den Top-Modellen wird es also inzwischen immer wichtiger auch auf Premium-Materialien zurückzugreifen, um die Kunden vom Produkt überzeugen zu können.

Bei günstigeren Modellen gibt es aber häufig knarzende Geräusche, sobald man etwas mehr Druck ausübt oder es kommt sogar zu leichten Abweichungen bei der Anzeige auf dem Display aufgrund des zu geringen Schutzes zwischen Display-Panel und Gehäuserückseite. Eine gewisse Stabilität und Verarbeitungsqualität ist also durchaus wichtig, wenn auch für den einen mehr als für den anderen Endanwender. Viele Nutzer schwören auf das Aluminium wie man es etwa beim iPhone von Apple oder dem HTC 10 vorfindet, andere sind mit dem einfachen Kunststoff bereits zufrieden gestellt.

Einige moderne Modelle bieten auch sogar Schutz vor Staub und Wasser bis zu einem gewissen Rahmen an. Sony ist in diesem Bereich der absolute Vorreiter mit seinen Xperia Z-Modellen, sowohl das Xperia Z5 Premium als auch das Z4 Tablet können bis zu 30 Minuten in 1,5 Meter Süßwassertiefe überdauern ohne Schaden zu nehmen. Dafür sind etwa die Anschlüsse für MicroSD-Karten und MicroUSB mit einer Klappe verschließbar.

Funkverbindungen: NFC, WLAN Standards und mehr erklärt

Ein Großteil aller Smartphones setzt auf die Wireless LAN Technologie (WLAN), welche durch Router oder Hot Spots eine Verbindung ins Internet ermöglicht. Der aktuelle 802.11ac Standard funkt dabei mit bis zu 1.300 MBit pro Sekunde, abhängig von der jeweiligen Internetleitung des gewählten WLAN-Netzes. Schnell genug ist man auch mit dem HSDPA beziehungsweise UMTS (3G) Standard unterwegs. Diese Konnektivität wird klassisch von Netzbetreibern wie O2, T-Mobile, E-Plus oder Vodafone angeboten und beinhalten oftmals eine vertraglich geregelte Drosselung ab einer gewissen Nutzungsdauer. Smartphone-Besitzer mit günstigen Tarifen wird die Internetverbindung oftmals schon bei einer Nutzung von 300 bis 500 Megabyte gedrosselt. Neuere Smartphones besitzen bereits den schnellen LTE-Standard, der Download-Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit pro Sekunde ermöglicht und so mit einer sehr schnellen DSL- oder Kabelleitung zu vergleichen ist. Bei deutschen Netzbetreibern zählt das Motto „Wer mehr zahlt, bekommt auch mehr“. Dabei muss gesagt werden, egal ob UMTS, HSDPA oder LTE, über alle Leitungen können Nutzer telefonieren.

Die höhere Geschwindigkeit der Techniken wirkt sich nur auf die Nutzung des Internets oder den Download von Apps aus. Wer häufig und große Datenmengen unterwegs abrufen muss, der ist also mit einem LTE fähigen Smartphone gut beraten, allerdings ist auch der nötige Tarif bei Netzbetreibern nicht immer ganz günstig und nicht alle Smartphones mit LTE-Unterstützung funktionieren auch in den LTE-Netzen von allen Anbietern in Deutschland. Hier sollte man sich also gegebenfalls vorab genauer informieren. Moderne Smartphones unterstützen obendrein noch weitere WLAN-Techniken, etwa den ac-Standard, dass MIMO-Verfahren und die Unterstützung von zwei Frequenzbändern. All dies ermöglicht in der Regel eine schnellere und stabilere Übertragung von Daten, vorausgesetzt der Router unterstützt diese Verfahren und Standards ebenfalls.

Eine weitere Schnittstelle ist Bluetooth, die bereits vor mehr als 5 Jahren den Infrarot-Standard bei Smartphones abgelöst hat. Mit ihm lassen sich Verbindungen zu Headsets, Peripherie oder anderen Mobiltelefonen aufbauen. Die Technologie dient in erster Linie zur Daten- oder Tonübertragung. Auch in der Automobilbranche ist diese Technik weit verbreitet. So kann man in vielen Neuwagen das Smartphone via Bluetooth mit dem Radio koppeln und erhält so eine integrierte Freisprechanlage. Die meisten modernen Smartphones im Highend-Bereich unterstützen zusätzlich die Near Field Communication (NFC), welche Daten über eine kurze Distanz bei Berührung überträgt. So ist auch eine noch einfachere Kupplung mit Bluetooth-Geräten möglich, ohne vorher noch lange auf beiden Geräten eine Suche oder das Halten von Tasten zurückgreifen zu müssen.

Anschlüsse & Speicher: Erweiterbarer Speicher und Anschlussoptionen bei Tablets

Aufgrund der eher geringen Ausmaße eines Smartphones finden sich an diesen Geräten eher wenige Anschlussoptionen wieder. In der Regel verfügen Smartphones mit Android oder Windows Phone über einen Micro-USB und hin und wieder über einem Micro-HDMI Anschluss. An letzteren lassen sich Fernseher, Monitore oder Beamer anschließen, um etwa Filme, Serien oder Präsentationen auf den großen Bildschirm zu übertragen. Alternativ kann dafür aber je nach Ausstattung und Betriebssystem auch auf kabellose Features wie etwa Miracast oder AirPlay zurückgegriffen werden.

Als Standard bei allen Smartphones gelten das integrierte Mikrofon und ein 3,5 Millimeter Klinke-Anschluss für Headsets oder Kopfhörer. Immer weniger Hersteller verwenden einen proprietären Port, wie man es vom Lightning-Anschluss beim Apple iPhone 6 kennt. Zwar können über diesen spezielles Zubehör und Adapter-Kabel der Hersteller angeschlossen werden, doch die Akzeptanz der Käufer ist nicht gegeben. Micro-USB und Micro-HDMI haben sich in den letzten Jahren als Hauptanschlüsse für Smartphones durchgesetzt. Der Trend geht jedoch hin zum schnelleren und beidseitig nutzbaren USB Typ-C mit USB 3.1 und Thunderbolt Technologie.

In Hinsicht auf SIM-Karten wurde innerhalb des letzten Jahres der Micro-SIM Standard von der Nano-SIM abgelöst. Somit ermöglichen Smartphone-Hersteller eine bessere Platzoptimierung im Inneren ihrer Geräte. Normalgroße SIM-Karten werden von Netzbetreibern nur noch in Kombination mit einer Micro-SIM oder Nano-SIM geliefert. Passende Smartphones mit einer Unterstützung für das veraltete Format gibt es kaum noch.

Eine weitere wichtige Entscheidung vor dem Smartphone-Kauf ist die Einschätzung des benötigten Speicherplatzes. Bei vielen Google Android oder Windows 10 Mobile Geräten ist diese Frage etwas weniger wichtig, da sie zusätzlich zum integrierten Speicher einen Steckplatz für eine MicroSD besitzen und somit in der späteren Erweiterung des Speichers sehr flexibel sind. Dennoch befinden sich Smartphones auf dem Markt, die diesen Slot nicht anbieten und nur einen internen Flash-Speicher verwenden. Beispiele hierfür sind etwa das Apple iPhone 6s. In den häufigsten Fällen müssen Käufer zwischen 4, 8, 16, 32, 64 oder 128 GB Speicherkapazität entscheiden. Umso größer der Speicher, umso mehr Musik, Filme, Apps und Fotos können auf dem Smartphone gelagert werden. Eine Bestückung mit 4, 8 oder inzwischen auch 16 GB kann hier schnell zu knapp werden. Bei 32 GB, 64 GB oder gar 128 GB kann ein Großteil des Musik- oder Fotoarchivs direkt auf dem Smartphone abgespeichert werden. Viele Apps und besonders Spiele verlangen inzwischen ebenso Unmengen an Speicherplatz, es ist keine Seltenheit mehr wenn hochauflösende Games bereits 500 MB oder sogar weit über 1 GB an Speicherplatz benötigen.

Eine Alternative zu den internen Speichern oder der Sicherung auf Micro-SD-Karten ist die Auslagerung in die Cloud. Bei Apple kann hierfür die iCloud genutzt werden, bei Microsoft das OneDrive. Android-Nutzer setzen auf Google Drive oder Drittanbieter wie Dropbox. Benötigte Inhalte werden dann über das Internet auf das Smartphones geladen oder gestreamt. Durch diese Möglichkeit können jedoch auch Kosten entstehen, da die Mobilfunkleitung genutzt wird, soweit kein WLAN-Netz in Reichweite ist. Außerdem sorgt die hohe Aktivität der Funkverbindungen für eine kürzere Akkulaufzeit, da diese in der Zeit der Übertragung zu 100 Prozent belastet werden und dementsprechend mehr Strom verbrauchen. Weiterhin lassen sich nicht alle Apps auf Micro-SD-Karten installieren oder auslagern. Der interne Flashspeicher ist grundsätzlich deutlich schneller als der Speicher einer externen Micro-SD-Karte.

Kamera & Extras: Schnappschüsse und Videos mit dem Smartphone anfertigen

Das Teilen von Bildern und Videos in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter ist längst zum Alltag für Smartphone-Nutzer geworden. Umso wichtiger sind die Qualität der Kamera und deren Videofunktionalität geworden. Schließlich wollen aufgenommene Medien auf hochauflösenden Fernsehern oder Monitoren wiedergegeben werden. Günstige Smartphones im Preisbereich unter 250 Euro verfügen häufig über eine Rückseitenkamera mit 2-5 Megapixel und eine niedrigauflösende VGA-Frontkamera für Videotelefonate. Im hochpreisigen Bereich setzen die Hersteller meist 8-20 Megapixel Kameras ein und ermöglichen auch eine 720p, 1080p oder inzwischen auch 2K oder 4K Aufnahmen über die Hauptkamera. Bei solchen Premium-Smartphones werden zudem Techniken wie Laser-Autofokus, mehrere LED-Blitze, zusätzliche Mikrofone, optische Bildstabilisierung, HDR und Auto-Fokus angeboten. Letztere Technologie kümmert sich um das automatische Scharfstellen von aufzunehmenden Objekten.

Oftmals geschieht dies mit einem Finger-Tip auf dem Bildschirm und einem daraus resultierenden, selektiven Auto-Fokus. Seit dem großen Erfolg der Foto-App Instagram verwenden Hersteller wie Samsung, Apple und HTC verschiedene Effekt-Filter im Kameramenü, die aus einem normalen Farbfoto klassische Schwarz-Weiß-Aufnahmen oder Retro-Bilder erstellen. Diese Funktionen werden auch für Smartphone-Kameras in günstigeren Geräten angeboten. Die Qualität einer Kompakt- oder gar Spiegelreflexkamera wird mit einem Smartphone jedoch nicht erreicht. Vor allem in dunklen Umgebungen sinkt selbst mit Blitz die Bildqualität enorm. Die reine Megapixel-Zahl einer Kamera gibt obendrein nicht die Qualität 1-zu-1 wieder, eine Smartphone-Kamera mit 8 Megapixel oder mehr muss noch lange keine guten Schnappschüsse abliefern.

Das Zubehörpaket fällt bei den meisten Herstellern ähnlich spartanisch aus wie das Anschlussportfolio. Neben einem Strom- und PC-Verbindungskabel wird meist nur ein Headset beziehungsweise Kopfhörer mitgeliefert. Kabel und Adapter zum Anschluss an einen Fernseher sowie Hüllen oder so genannte Bumper müssen nachgekauft werden. In diesem Bereich konnten sich in Deutschland bereits viele Drittanbieter ansiedeln, sodass nicht in jedem Fall auf die meist teuren Originalkomponenten der Hersteller zurückgegriffen werden muss. In Kombination mit einem Smartphone werden inzwischen auch immer häufiger Wearable Devices bzw. Fittnessarmbänder und SmartWatches angeboten, diese bieten einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Infos wie verpasste Anrufen, neue Nachrichten auf einem Display am Handgelenk an oder dienen als Tracker für zurückgelegte Schritte, die Herzfrequenz, Puls, bewältigte Stockwerte und viele weitere Details.

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