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Intel Pentium (Kaby Lake)

Die Intel Pentium (Kaby Lake) Prozessoren sind Intels kostengünstige Einsteigermodelle für Notebooks und Desktop-PCs. Die Prozessoren sind unter den i3-Modellen positioniert und unterscheiden sich von diesen nur durch die niedrigeren Taktfrequenzen. Im Gegensatz zu den noch niedriger positionierten Celeron-Modellen unterstützten die Prozessoren die Hyper-Threading-Technologie. Somit können sie trotz lediglich 2 physischer Kerne 4 logische Kerne erzeugen, um damit die Multi-Thread-Performance zu erhöhen. Die Prozessoren haben keinen Turbo Boost und können daher die Taktfrequenz nicht über den Basistakt hinaus erhöhen. Die Taktfrequenzen reichen von 1,5 GHz im Pentium 4410Y bis 2,3 GHz im Pentium 4415U auf der mobilen Seite und von 2,9 GHz im Pentium G4560T bis 3,7 GHz im Pentium G4620 auf der Desktop-Seite. Die mobilen Prozessoren teilen sich in die Medium-Power U-Modelle wie dem Pentium 4415U mit 15 Watt thermischer Verlustleistung (TDP) und die Low-Power Y-Modellen wie dem Pentium 4410Y mit 4,5 Watt TDP auf. Die Chips verfügen über integrierte Grafikkarten, je nach Modell handelt es sich dabei um die HD 610, HD 615 oder HD 630. Alle mobilen Intel Pentium (Kaby Lake) Prozessoren haben einen 2 MB großen Intel SmartCache, bei den Desktop-Modellen beträgt die Größe des L3 Caches hingegen 3 MB.

Architektur
Die Intel Pentium (Kaby Lake) Prozessoren basieren auf der Kaby Lake-Architektur, welche die 7. Generation, der Intel Core-Prozessoren darstellt. Es ist die erste Architektur, die nicht mehr nach Intels bisherigem Tick-Tock-Produktionsmodell gefertigt wurde. Bisher brachte Intel alle 12-18 Monate abwechselnd eine neue Mikroarchitektur (Tick) und einen neuen Fertigungsprozess (Tock) heraus. Mit dem neuen „Process-Architecture-Optimization“-Produktionsmodell wird die Lebensdauer des Fertigungsprozesses verlängert. Im Falle der Kaby Lake-Architektur wurde der 2014 mit der Broadwell-Architektur eingeführte 14 nm Fertigungsprozess verbessert. Da es sich lediglich um eine Optimierung handelt, wird die Mikroarchitektur von der Vorgängergeneration Skylake übernommen. Mit Kaby Lake wurden die Transistorfinnen überarbeitet, um höhere Taktfrequenzen möglich zu machen und zudem die SpeedShift-Technologie verbessert, um durch Hardware-kontrollierte Power-Stadien (P-States) für eine höhere Reaktionsfreudigkeit zu sorgen. Die Intel Pentium (Kaby Lake) Prozessoren haben einen 128 KB großen L1 Cache und einen 256 KB großen L2 Cache pro Kern. Der integrierte Speichercontroller der CPUs unterstützt bis zu 64 GB Dual-Channel DDR4-2133/2400 und DDR3L-1333/1600 Speicher in den Desktop-Modellen sowie bis zu 32 GB Dual-Channel DDR4-2133, LPDDR3-1866 und DDR3L-1600 Speicher im Pentium 4415U und 16 GB Dual-Channel LPDDR3-1866 und DDR3L-1600 Speicher im Pentium 4410Y.

Die integrierten GPUs der Intel Pentium (Kaby Lake) Prozessoren teilen sich in 2 Varianten der Intel Gen9-Grafikarchitektur auf. Einerseits handelt es sich um die GT1-Variante mit 12 Execution Units, die die Basis für HD 610 darstellt. Auf der anderen Seite kommen die GT2-Varianten HD 615 und 630 zum Einsatz, die über 24 Execution Units verfügen.

Leistung
Da die mobilen Intel Pentium (Kaby Lake) Prozessoren noch unter den Core i3-Prozessoren positioniert sind, bieten sie meist nur genug Leistung für Einsteiger-Notebooks und Multimedia-Notebooks. Low-Power Prozessoren wie der Pentium 4410Y sind zudem auch in Convertible-Notebooks und 2-in-1-Geräten zu finden. Dank Hyper-Threading haben die Prozessoren keine Probleme mit Alltagsanwendungen wie Internet-Browsing, Multimedia und Office.
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3 Notebooks mit Intel Pentium (Kaby Lake)

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