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AMD A8

AMD A8 ist eine Serie von APUs (Advanced Processing Unit), die an mobile und ultra-mobile Geräte wie Notebooks, Subnotebooks und Low-Power-Notebooks gerichtet ist. Es handelt sich bei diesen APUs um Systems on a Chip (SoC), die sowohl eine CPU als auch eine GPU auf demselben Chip integrieren. Die AMD A8-Serie gibt es bereits seit der Einführung der APU im Jahr 2011. Zuerst waren die Modelle dieser Serie in einer Sparte eingeordnet, die mobile Geräte jeglicher Art umfasste, erst im Jahr 2014 wurde ein Segment ultra-mobiler A8-Modelle ausgegliedert. Die Modelle der AMD A8-Serie sind fortlaufend durchnummeriert (A6-3000>A6-4000>A6-5000). Bei der mobilen Sparte wurde dabei eine Generation übersprungen, was zugleich den Start der ultra-mobilen Reihe markierte (A6-6000).

Architektur
Da es die AMD A8-Reihe bereits seit 2011 gibt, hat sich viel in der Architektur und Bauweise der APUs verändert. Die erste APU mit dem Namen A8 wurde 2011 vorgestellt, basierte auf der 32 nm 10h-Architektur und trug den Codenamen Llano (A8-3500M). Danach folgten in den nächsten beiden Jahren die auf der 32 nm Piledriver-Architektur basierten Trinity-Chips (A8-4500M) und Richland-Chips (A8-5550M). 2014 folgte Kaveri, welcher auf einer verkleinerten 28 nm Architektur mit dem Namen Steamroller aufbaute (A8-7200P). Im Jahr 2015 wurden der A8-8600P und A8 PRO-8600P vorgestellt, die auf der aktuellen 28 nm Excavator-Architektur basieren und den Codenamen Carrizo tragen. 2014 wurde parallel zu Kaveri auch Beema angekündigt, das zu der 28 nm Low Power Puma-Architektur gehört (A8-6410). 2015 wurde der Carrizo-L-Chip hinzugefügt, der die überarbeitete Puma+-Archtektur benutzt. Bei allen Modellen der AMD A8-Serie handelt es sich ausnahmslos um Vierkern-CPUs mit einem Turbo-Modus, unabhängig ob für mobile oder ultra-mobile Geräte. Die Taktfrequenz variiert sehr, da es eine Vielfalt an Modellen gibt. Die höchste Takfrequenz eines mobilen AMD A8 ist bis jetzt 3,3 GHz (A8-7200P), die eines ultra-mobilen A8 2,4 GHz (A8-7410).

Da es sich bei den AMD APUs um SoCs handelt, ist auch immer eine integrierte Grafiklösung mit an Bord. 2011 war dies zuerst die HD 6000G-Reihe als Teil der Llano-Chips. Dieser Nummerierung folgend kam Trinity mit HD 7000G-GPUs und Richland mit HD 8000G-GPUs. Mit Kaveri auf der einen Seite und Beema auf der anderen wurde 2014 die neue GPU-Serie mit dem Namen Radeon R eingeführt (z.B. R5).

Features
Der AMD A8-Reihe wurden mit jeder neuen Architektur neue Features und Instruction Sets hinzugefügt. Die Llano-Chips kamen 2011 mit SSE4a, Enhanced 3DNow!, NX bit, AMD64 und AMD-v, sowie PowerNow! und dem Unified Video Decoder. Die Piledriver-Architektur fügte vor allem neue Instruction Sets wie SSE4.2, AES, CLMUL, AVX 1.1, XOP, FMA3/4, CVT16 und F16C, aber auch den AMD HD Media Accelerator, hinzu. Mit Kaveri wurde Zero-Copy dank HSA möglich, außerdem wurde ein ARM Co-Prozessor für die TrustZone Security Extensions integriert.

Leistung
Die aktuell am höchsten getaktete APU der AMD A8-Reihe ist der A8-7200P mit maximal 3,3 GHz, der gleichauf mit dem Intel Core i3-2330M ist. Für die ultra-mobile Sparte ist dies der A8-7410, der mit dem ULV Core i3 4030Y vergleichbar ist. Das Einsatzgebiet der AMD A8-APUs ist vielfältig und umfasst sowohl Standard-Einsteiger-Notebooks als auch kleine Subnotebooks und Low-Power-Notebooks.
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10 Notebooks mit AMD A8

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