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AMD A4-4355M

Beim AMD A4-4355M handelt es sich um eine APU, also einen Prozessor mit integrierter Grafikkomponente. Der auf der Bulldozer-Architektur basierende Chip der Piledriver-Generation besitzt ein Dual-Core-Modul und ist auf einen besonders geringen Energieverbrauch ausgelegt. Zu finden ist der Chip oftmals in den von AMD als Konkurrenz zu Intel eingeführten „Ultrathins“, also besonders leichten und kompakten Subnotebooks. Dabei sind Ultrathins häufig günstiger als Ultrabooks, aber auch weniger leistungsfähig. Der AMD A4-4355M eignet sich für Office- und Webanwendungen sowie für ältere Computerspiele, die dank eingebauter Radeon-Grafik ausreichend schnell beschleunigt werden. Fazit: Preiswerter Subnotebook-Prozessor für Gelegenheitsspieler.

Durch die Bulldozer-Architektur, die Prozessoren mit bis zu acht Kernen bietet, verfügt der AMD A4-4355M nicht über „echte“ zwei Kerne. Beispielsweise die Gleitkommaeinheit, die für Spiele wichtig sind, müssen sich beide Kerne teilen, zudem fehlt der von den FX-Prozessoren bekannte L3-Cache. Die Leistung des mit 1,9 GHz für einen ULV-Chip schnell getakteten Prozessors liegt deshalb deutlich unterhalb der Ivy-Bridge-Konkurrenz. Auch der Turbo-Modus mit einem Takt von bis zu 2,4 GHz ändert daran wenig. Der AMD A4-4355M unterstützt DDR3-RAM mit bis zu 1333 MHz und der integrierte Radeon 7400G-Grafikchip arbeitet mit 327 MHz. Durch das 32-Nanometer-Verfahren ist der AMD A4-4355M zudem deutlich weniger energieeffizient als die Ivy-Bridge-ULVs. Erschienen ist der AMD A4-4355M im September 2012.
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Technische Daten
ErscheinungsdatumSeptember 2012
Basis-Taktfrequenz1.9 GHz
Boost-Taktfrequenz2.4 GHz
Anzahl der Kerne2
L2-Cache1 MB
Fertigungstechnologie32 nm
Interne GrafikAMD Radeon HD 7400G
GPU Frequenz424 MHz
TDP17 Watt
SpeicherunterstützungDDR3-1333

3 Notebooks mit AMD A4-4355M

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