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Intel Core m7 (Skylake)

Die Intel Core m7 (Skylake) Prozessorserie wurde am 1. September 2015 mit dem Core m7-6Y75 vorgestellt. Die stromsparenden Dual-Core-Prozessoren der Intel Core m-Serie wurden speziell für den Einsatz in passiv gekühlten Tablets und 2-in-1-Geräten konzipiert und können trotz geringer Leistungsaufnahme kurzzeitig ein sehr hohes Leistungsniveau erreichen. So hat der m7-6Y75 eine sehr niedrige Basistaktfrequenz von nur 1,2 GHz, die aber per Turbo Boost 2.0 auf sehr hohe 2,9 GHz (Dual-Core-Betrieb) bzw. 3,1 GHz (Single-Core-Betrieb) gesteigert werden kann. Durch die Hyper-Threading-Technologie sind bis zu 4 parallele Threads möglich. Auf den SoCs ist eine Intel HD Graphics 515 Grafikeinheit verbaut, die mit maximal 900 MHz takten kann. Der integrierte Speichercontroller unterstützt Dual-Channel DDR3L-1600 und LPDDR3-1866 Speicher bis zu einer Größe von 16 GB. Wie auch bei den anderen Core m-Modellen ist ein 4 MB großer Intel Smart Cache verbaut.

Architektur
Die Prozessoren der Intel Core m7 Serie basieren auf der Intel Skylake-Mikroarchitektur, die die Haswell-Mikroarchitektur und deren Die-Shrink Broadwell ablöst. Sie wird daher weiterhin im 14 nm Verfahren mit FinFET-Transistoren gefertigt. Als neugeschriebene Mikroarchitektur bringt Skylake eine Reihe von strukturellen Veränderungen mit sich, die vor allem im Detail zu finden sind. Große Leistungssteigerungen bleiben aus, jedoch sind die neuen Skylake-Prozessoren deutlich energieeffizienter geworden. Dies wurde durch die Erhöhung der möglichen parallelen Instruktionen erreicht. Je mehr parallele Instruktionen ausgeführt werden können, desto stromsparender arbeitet eine CPU. Durch eine Vergrößerung des Fensters für Out-of-Order-Instruktionen können mehr Daten gleichzeitig bearbeitet werden. Das verbesserte Front-End mit optimierter Sprungvorhersage, tieferen Buffern und schnellerem Prefetch sorgt dafür, dass Instruktionen effizienter ausgeführt werden. Auch der L2 Cache wurde mit der Verdopplung der Bandbreite für Fehlzugriffeund der Reduzierung von einem 8-Wege assoziativen Cache auf ein 4-Wege Modell optimiert. Wie die Core i-Modelle sind auch die Prozessoren der Intel Core m7 Serie mit den neuesten Intel-Technologien wie Software Guard Extensions (SGX), Memory Protection Extensions (MPX) und Transactional Synchronization Extensions (TSX-NI) ausgestattet.

Die integrierte Intel HD Graphics 515 gehört zur GT2-Ausführung der Intel Gen9-GPU. Sie hat eine Basistaktfrequenz von 300 MHz und einen Turbo bis zu 1000 MHz. Bis zu 3 Bildschirme können über eDP, DP, HDMI und DVI angeschlossen werden, zudem ist die kabellose Verbindung, dank Intels Wireless Display (WiDi) Technologie, möglich. Die GPU unterstützt die gängigen APIs DirectX 12 und OpenGL 4.4 und Intel Features wie Quick Sync Video, Insider, InTru 3D und Clear Video (HD).

Leistung
Das Niveau des ersten Modells der Serie, der Core m7-6Y75, ist im Normalbetrieb in etwa mit dem Broadwell-Vorgänger Core M-5Y71 (1,2-2,9 GHz, 4,5 Watt) vergleichbar. Unter Volllast kann der Prozessor jedoch kurzzeitig sogar mit dem Core i5-6300U (2,4-3 GHz, 15 Watt) gleichziehen. Damit sind neben Office- und Multimedia-Anwendungen auch etwas anspruchsvollere Anwendungen ausführbar. Die nominale TDP von 4,5 Watt kann auf 3,5 Watt cTDP Down oder 7 Watt cTDP Up konfiguriert werden.
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