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Intel Core m3 (Skylake)

Die m-Serie von Intel wurde mit der Broadwell-Serie eingeführt und wird auch mit Skylake fortgeführt. Die Intel Core m3 (Skylake) Prozessoren sind dabei insbesondere für den Einsatz in Tablets vorgesehen und sorgen dort mit ihrem extrem niedrigen Stromverbrauch für eine lange Akkulaufzeit, während die Leistung eher als gering einzuschätzen ist. Die Intel Core m3 (Skylake) Prozessporen können dabei auf die meisten Features zurückgreifen, welche auch die Core-i-Serien bieten und sind daher nicht gerade preiswert. Mit ihren integrierten Grafikeinheiten wird der Einbau eines gesonderten Grafikchips obsolet, für grafisch aufwändige Spiele sind die Prozessoren jedoch viel zu langsam.

Architektur
Die Architektur der Intel Core m3 (Skylake) Serie unterscheidet sich etwas von jener der anderen Skylake-Prozessoren. So kann der Speichercontroller des Intel Core m3 (Skylake) lediglich mit DDR3-Speicher kommunizieren, wo doch der DDR4-Speichercontroller eine der wichtigsten Neuerungen der Skylake-Serie ist. Die Unterstützung für den VGA-Standard wurde mit Skylake eingestellt. Dafür unterstützen die Intel Core m3 (Skylake)Prozessoren den Betrieb von bis zu drei Bildschirmen, die wahlweise über HDMI 1.4 oder DisplayPort angesteuert werden. Die Basistaktfrequenz der Prozessoren wurde mit Absicht sehr niedrig gehalten, um den Stromverbrauch zu reduzieren. So besitzt der Intel Core m3-6Y30 eine Basistaktfrequenz von lediglich 900 MHz, die der Prozessor aber wie alle Modelle der Serie temporär deutlich erhöhen kann, was dank der Turbo Boost 2.0 Technik möglich ist. Dadurch kann der Prozessor kurzzeitig bis zu 2,2 GHz erreichen, wodurch die Leistungsfähigkeit beträchtlich steigt. Die maximale Verlustleistung wird von Intel für die Prozessoren mit 4,5 Watt angegeben, allerdings bieten die Intel Core m3 (Skylake) Prozessoren die Möglichkeit für Hersteller, die TDP etwas zu erhöhen oder abzusenken, was dann entsprechende Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit hat. So kann die TDP auf 3,8 Watt reduziert werden oder aber auf 7 Watt erhöht werden, was einen deutlich höheren Basistakt erlaubt. Die integrierte Grafikeinheit arbeitet mit einem Basistakt von 300 MHz, den sie, ähnlich wie der Prozessor, aber kurzzeitig deutlich erhöhen kann. Der Grafikchip unterstützt DirectX 12 und OpenGL 4.4. Darüber hinaus können die Intel Core m3 (Skylake) Prozessoren die HyperThreading-Technik nutzen, mit welcher die Leistung beim Multitasking verbessert wird, indem den zwei physikalischen Kernen zwei virtuelle hinzugefügt werden, die sich im Betriebssystem wie ganz gewöhnliche Prozessorkerne verhalten. Der L3-Cache, von Intel auch als SmartCache bezeichnet, hat genau wie bei den Intel Core-i3-Prozessoren eine Kapazität von vier Megabyte.

Leistung
Die Intel Core m3 (Skylake) Serie wurde insbesondere auf einen sehr geringen Strombedarf getrimmt, um auch in Tablets eingesetzt werden zu können, wo neben einem moderaten Stromverbrauch auch eine geringe Hitzeentwicklung wichtig ist. Da verwundert es nicht, dass die Intel Core m3 (Skylake) Prozessoren eine eher geringe Leistungsfähigkeit besitzen, die vor allem für Internet, Office und die Wiedergabe von Musik und Bildern ausreichen soll. Auch Videos können mit den Intel Core m3 (Skylake) Prozessoren problemlos angeschaut werden. Rechenintensive Aufgaben aber, wie etwa 3D-Spiele von 2015 oder Videoumwandlungen, sind für den nur 2 x 1,5 Zentimeter großen Prozessor zu viel. Die integrierte Grafikeinheit ist zwar deshalb schon gut, weil dadurch eine externe Grafikeinheit überflüssig wird, doch auch die 3D-Leistung sollte man bei den Intel Core m3 (Skylake) Prozessoren nicht überschätzen. Gelegentlich auch in Einsteiger-Notebooks eingesetzt, garantieren die Intel Core m3 (Skylake) aber eine lange Akkulaufzeit und eine hohe Mobilität, zudem sind lüfterlose Konstruktionen möglich.
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24 Notebooks und Tablets mit Intel Core m3 (Skylake)

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