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Infotmic X

Die Infotmic X-Serie ist eine SoC-Baureihe des chinesischen Herstellers InfoTM für Tablets, Smartphones und andere Multimediageräte wie TV-Boxen. Die Serie umfasst 4 ARM-basierte Prozessoren, die mit Taktfrequenzen von bis zu 1 GHz hauptsächlich für Einsteigergeräte konzipiert sind. Die Prozessoren haben unterschiedliche Konfigurationen, die von dem iMAPx210 Single-Core ARM11 über den iMAPx15 (iMAPx800) Dual-Core Cortex-A5 bis zum iMAPx912 Quad-Core Cortex-A9 reichen. Die SoCs verfügen über integrierte Grafikeinheiten, bei denen es sich entweder um die Vivante GC600 oder die ARM Mali-400 MP2 handelt.

Architektur
Der iMAPx210 benutzt als einziger Chip der Serie einen ARM11 Single-Core-Prozessor, der auf der ARMv6-Mikroarchitektur basiert. Der Chip unterstützt ARMs Instruction-Set-Architekturen (ISAs) Thumb und Thumb-2, SIMD, Jazelle DBX, Enhanced DSP und die TrustZone-Erweiterungen. Der ARM11-Prozessor taktet mit 800-1000 MHz und hat einen 32 KB L1 Cache, der sich aus 16 KB Data Cache und 16 KB Instruction Cache zusammensetzt. Das Speichersystem des SoCs unterstützt SRAM/ROM/NOR, mDDR/DDR SDRAM, DDR2 SDRAM, MLC/SLC NAND Flash und Compact Flash/IDE. Die Multimedia-Beschleunigung umfasst neben der GPU ein Kamera-Interface und eine Video-Engine für 1080p Decoding und 720p Encoding von H.264, MPEG, MPEG2 und VC1. Der Chip wird mit der 65 nm LP-CMOS-Technologie bei TSMC gefertigt. Der iMAPx15 (auch als iMAPx800 bezeichnet) benutzt einen Dual-Core Cortex-A5, der auf der ARMv7-A-Architektur basiert und die ISAs VFPv4, NEON und Jazelle RCT hinzufügt. Die zusätzliche VFPv4 Floating-Point-Unit (FPU) ermöglicht vielseitig einsetzbare Single- und Double-Precision Floating-Point-Berechnungen, die auch von der NEON Multimedia-Processing-Engine für Multimedia-Verarbeitung benutzt werden können. Der Cortex-A5 im iMAPx15 hat einen 32 KB + 32 KB L1 Cache pro Kern und einen gemeinsamen 256 KB L2 Cache. Der iMPAx820 hat dieselben Spezifikationen wie der iMAPx15, verfügt aber zusätzlich über einen 12 Megapixel Image-Signal-Prozessor (ISP) mit Pixelkorrektur und Bildverbesserung. Beide SoCs werden im 40 nm LP-Verfahren bei TSMC gefertigt. Der iMAPx912 benutzt als einziger Chip der Serie einen Quad-Core Cortex-A9-Prozessor, der einen 32 KB + 32 KB L1 Cache und einen 512 KB Shared L2 Cache hat. Vorteile gegenüber den anderen Chips sind die Unterstützung des HDMI 1.4a-Outputs und der bessere Fertigungsprozess mit der 40 nm LP-HKMG-Technologie bei TSMC. Der iMAPx15, iMAPx820 und iMAPx912 verfügen über dieselbe Video-Engine für 1080p Decoding und 720p Encoding. Ihre Speichersysteme unterstützen SD/SDIO/SDHC/SDXC/eMMC und SLC/MLC NANDFlash und DDR2/DDR3/LPDDR2/LPDDR3 SDRAM.

Der iMAPx210 benutzt im Gegensatz zu den anderen Chips der Serie eine Vivante GC600 Grafikeinheit, die OpenGL 2.1/3.0 und OpenGL ES 2.0, OpenVG 1.1 und Direct3D 11 unterstützt. In den übrigen Modellen kommt die ARM Mali-400 MP2 zum Einsatz, die über einen Geometrie-Prozessor und einen eigenen L2 Cache verfügt und 2D Vektor-Grafik durch OpenVG 1.1 und 3D-Grafik durch OpenGL ES 1.1 und 2.0 unterstützt.

Leistung
Die Prozessoren der Infotmic X-Serie sind im Einsteiger-Segment angesiedelt, auch wenn die Leistung zwischen dem schwachen Single-Core ARM11-Prozessor und dem Quad-Core Cortex-A9 deutlich variiert. Mit Ausnahme des iMAPx210 ist die Leistung der SoCs aber ausreichend für den Ausflug ins Internet, die Videowiedergabe und das gelegentliche Spielen.
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1 Tablet mit Infotmic X

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