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Netbook Prozessoren

Sie sind auf der Suche nach maximaler Mobilität und minimalem Preis? Dann sollten Sie sich bei den Netbook-Prozessoren umschauen. Sie sind nicht nur preiswert, sondern haben einen so geringen Energiebedarf, dass Netbooks teilweise über zehn Stunden ohne Steckdose auskommen. Abstriche gibt es bei der Leistung: Netbook-Prozessoren sind vor allem für einfache Anwendungen ausgelegt. Vor allem zum Erstellen von Dokumenten und Präsentationen oder zum Surfen im Internet eignen sich Netbook-Prozessoren ideal. Auch die Wiedergabe von Musik und Videos klappt meistens problemlos. Schwierig wird es hingegen schon bei FullHD-Material: Abhängig vom Modell kann die Bildwiedergabe stocken. Für Spiele oder andere rechenintensive Anwendungen sind Netbook-Prozessoren völlig ungeeignet.

Netbook-Prozessoren überzeugen vor allem aufgrund ihres geringen Stromverbrauchs. So beträgt die maximale Verlustleistung vieler Modelle weniger als fünf Watt. Dadurch halten die Akkus der meisten Netbooks deutlich über sechs Stunden. Doch selbst unter Last ist der Stromverbrauch von Netbook-Prozessoren noch so niedrig, dass Sie durchaus mit einer Akkuladung zwei Filme in Spielfilmlänge schauen können. Damit die Bedienung eines Netbooks nicht zur Geduldsprobe wird, verwenden die Hersteller immer häufiger mehrere Rechenkerne. Den meisten Netbook-Prozessoren von Intel steht darüber hinaus die Hyper-Threading-Technik zur Verfügung, die dem Betriebssystem je richtigen Rechenkern einen virtuellen vortäuscht und dadurch die Lastverteilung verbessert. Resultat: Eine bessere Arbeitsgeschwindigkeit. Ein weiterer Pluspunkt von Netbook-Prozessoren ist der Preis. Geräte mit einem solchen Prozessor sind äußerst preiswert.

Größtes Manko von Netbook-Prozessoren ist die niedrige Leistungsfähigkeit. Mit häufig nur einem physischen Rechenkern und einem sehr kleinen L2-Cache zwingen rechenintensive Anwendungen einen Netbook-Prozessor in die Knie. Doch selbst einfache Programme können in der Masse die Systemleistung gehörig ausbremsen. Netbook-Prozessoren arbeiten oft nur langsam mit dem Arbeitsspeicher zusammen und zugehörige Grafiklösungen sind ebenfalls ausschließlich fürs Büro geeignet.

Netbook-Prozessoren bieten neben den Platzhirschen AMD und Intel auch Nvidia, Via und ARM an. ARM-Prozessoren finden sich beispielsweise besonders häufig in Smartphones und Tablets. Intel bewirbt für Netbooks weiterhin seine Atom-Baureihe. AMD richtet für Netbooks vor allem Modelle aus seiner Fusion-Serie an. Zu nennen wäre hier die V- und die C-Serie, beide mit integriertem Grafikchip.
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