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Intel Core i5 (Coffee Lake)

Die Prozessoren der Intel Core i5 (Coffe Lake) Serie sind Teil der 8. Generation Intel Core und wurden am 5. Oktober 2017 eingeführt. Im Gegensatz zu den mobilen 8th-Gen Prozessoren basieren sie auf einer optimierten Architektur und werden mit dem 14 nm++ Prozessknoten gefertigt. Wie bei den Core i7 (Coffee Lake) Modellen handelt es sich ausschließlich um Sechskern-Prozessoren, allerdings ohne Hyper-Threading-Technologie. Im Vergleich zu den Vierkern-Vorgängern der Kaby Lake-Serie haben die Prozessoren also 50% mehr CPU-Kerne. Zur Einführung der Intel Core i5 (Coffee Lake) Serie wurden 2 Modelle vorgestellt. Der i5-8400 mit einem Basistakt von 2,8 GHz und der i5-8600K mit entsperrtem Multiplikator und einem 3,6 GHz Basistakt. Beide Modelle unterstützen Intel Turbo Boost 2.0. Der i5-8400 kann mit 5-6 Kernen einen Turbotakt bis 3,8 GHz erreichen, mit 2-4 Kernen 3,9 GHz und mit einem einzelnen Kern maximal 4 GHz. Der i5-8600K kommt mit 5-6 Kernen auf bis zu 4,1 GHz, mit 2-4 Kernen auf 4,2 GHz und mit einem Kern sogar bis 4,3 GHz Turbo. Beide Prozessoren verfügen über eine Intel UHD 630 iGPU, die einen Basistakt von 350 MHz hat. Die iGPU erreicht jedoch mit 1150 MHz im i5-8600K eine 100 MHz höhere maximale Taktfrequenz als im i5-8400. Ansonsten sind die Unterschiede geringfügig. Beide Modelle unterstützen bis zu 64 GB Dual-Channel DDR4-2666 Speicher und haben einen 9 MB großen Level 3 Cache.

Architektur
Wie der Name schon andeutet, basieren die Intel Core i5 (Coffee Lake) Prozessoren auf der Coffee Lake-CPU-Architektur. Die Coffee Lake-Architektur unterscheidet sich von der bisherigen Kaby Lake-Architektur nicht grundlegend, bringt aber ein paar Neuerung. Die offensichtlichste Veränderung gegenüber Kaby Lake ist, dass die Prozessoren nun deutlich mehr CPU-Kerne haben. Die i7- und i5-Modelle haben 50% mehr Kerne erhalten (6 statt 4), während es bei den i3-Modellen sogar 100% (4 statt 2) mehr Kerne sind. Wegen der höheren Kernzahl musste auch der Fertigungsprozess angepasst werden, um trotz der gestiegenen Leistung nicht den Stromverbrauch zu erhöhen. Intel hat daher den 14 nm+ Prozessknoten der Kaby Lake-Architektur weiter optimiert und den 14 nm++ Knoten eingeführt. Mit der neuen Fertigungstechnologie wurde der Abstand zwischen den Transistorgates um 20% auf 84 nm erhöht. Das hat zur Folge, dass der Leckstrom auch bei stärkerem Antriebsstrom nur sehr flach ansteigt, wodurch mehr Leistung mit niedrigerem Stromverbrauch erreicht wird. Dadurch werden höhere Taktfrequenzen möglich. Aufgrund der fehlenden Verbesserungen an der Mikroarchitektur der CPUs liegt das IPC-Niveau (Instruktionen pro Taktzyklus) jedoch weiterhin auf dem Niveau der Skylake-Architektur.

Die Intel UHD Graphics 630 basiert auf der Gen9.5-Grafikarchitektur und verfügt als GT2-Variante dieser Architektur über 24 Execution Units (EUs). Damit ist sie praktisch mit der HD Graphics 630 identischt. Sie unterstützt weiterhin die APIs DirectX 12, OpenGL 4.4 und OpenCL 2.0 und die Codecs HEVC und VP9 in Hardware.

Leistung
Gemessen an der 2016er Gaming-CPU schlechthin, dem i7-7700K, sind die Intel Core i5 (Coffee Lake) echte Leistungswunder. Selbst der kleinere i5-8400 liegt nur knapp hinter dem König aus dem Vorjahr und der i5-8600K lässt diesen problemlos im Regen stehen. Dabei nimmt der i5-8400 mit 65 Watt nicht mehr Strom als der i5-7400 auf und selbst der i5-8600K liegt mit 95 Watt nur knapp über dem i5-7600K.
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14 Notebooks mit Intel Core i5 (Coffee Lake)

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